Genau 1 1/4 Jahr nach dem schweren Brandanschlag am 21. April 2007 auf die Parkeisenbahn Wuhlheide wurde am 21. Juli 2008 der aufgearbeitete Rahmen des Gerätewagens durch die Firma Bombardier Transportation in Hennigsdorf übergeben.
Um die Fahrzeit und die Wege für S-Bahn-Kunden zu verkürzen, baut die Bahn mit Hochdruck auf der Görlitzer Bahn. Der Fokus liegt derzeit vor allem auf dem S-Bahnhof Schöneweide. Bereits in diesem Monat wurde mit den Gleis- und Weichenerneuerungen begonnen. Ab 2010 wird die Eingangshalle nahezu komplett abgerissen und neu errichtet. Somit verschwindet der zu DDR-Zeiten entstandene Flachbau, die historische Klinkerfront bleibt jedoch erhalten.
Im neuen Bahnhofsgebäude werden Geschäfte Platz finden, und es soll ein Zugang zum benachbarten Einkaufscenter entstehen.
Das Abo-Center der S-Bahn zieht voraussichtlich zum 11. August 2008 in den Ostbahnhof um. Damit können viele Kunden ihr Anliegen rund um das Abonnement auf dem direkten Weg über die Stadtbahn erledigen. Für alle Abo-Kunden und die, die es werden möchten, ist das Center auf der Galerie zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mo und Mi 10-18 Uhr Di und Do 10-19 Uhr Fr 9-16 Uhr
Ostbahnhof Das Abo-Center zieht in den Ostbahnhof über das Reisezentrum
Priesterweg: Der Austausch des Aufzugs auf dem Bahnsteig Gleis 2/4 (Richtung Südkreuz) dauert bis voraussichtlich 29. August 2008. Umfahrung für Rollstuhlfahrer über den Bahnhof Südkreuz. Hohen Neuendorf: Der Aufzug wird seit dem 7. Juli innerhalb von sechs Wochen ausgetauscht. Dennoch bleibt der Bahnhof für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erreichbar. Die Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH (OVG) setzt auf ihrer Buslinie 809 Hennigsdorf, Friedrich-Wolf-Straße – S-Bf. Hennigsdorf (S 25) – S-Bf. Hohen Neuendorf (S 1, S 8) – S-Bf. Bergfelde (S 8) – S-Bf. Hermsdorf (S 1) ausschließlich barrierefreie Fahrzeuge ein. Infos unter www.ovg-online.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter Tel.: 030-297 43 333.
Die Erleichterung war dem Betriebspersonal der historischen S-Bahn noch Stunden nach dem Unfall im Nord-Süd- Tunnel anzusehen. Der dritte Wagen des Traditionszuges war mit Schrittgeschwindigkeit in der Kurve unmittelbar vor dem Bahnhof Friedrichstraße entgleist. Verletzt wurde niemand, Passagiere waren nicht an Bord. Die Wagen aus dem Jahr 1928 sollten in die Betriebswerkstatt Wannsee überführt werden. Daraus wurde nichts, denn der betroffene Waggon hatte sich zwischen den Tunnelwänden verkeilt.
Die Sperrung des Tunnels dauerte wegen der Bergung länger als zunächst gehofft.
Bei den Linien S 1, S 2 und S 25 zwischen Oranienburger Straße und Potsdamer Platz ging nichts mehr. Die S-Bahn- Aufsicht und eine Beraterin aus dem S-Bahn-Kundenzentrum Friedrichstraße klemmten sich einen Stapel Netzpläne unter den Arm und stellten sich kurzerhand vor die Absperrung am Kopf der Treppe, die Empfangshalle und Tunnelbahnsteig miteinander verbindet. Beamte der Bundespolizei und Mitarbeiter von DB Sicherheit unterstützten, wo sie konnten.
Auf grünen Wegen flanieren Ein Wanderplan, der sich verkauft wie warme Semmeln
Ein Stadtplan geht derzeit im RegioPUNKT im Bahnhof Friedrichstraße weg wie warme Semmeln. Er beschreibt mit Wort, Bild und Kartografie 20 grüne Hauptwege durch Berlin. Herausgegeben haben ihn Fuß e.V., BUND Berlin, Stiftung Naturschutz Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Dass dieses einmalige – wenn auch noch (!) nicht vollendete Werk entstehen konnte, ist etwa 100 Flaneurinnen und Flaneuren zu verdanken, die in unermüdlicher Fuß-Arbeit alle Informationen dafür zusammengetragen haben. Zu ihnen gehörte und gehört noch Dagmar Sotschek aus Nikolassee. Vor etwa vier Jahren hatte sie in einem Berliner Anzeigenblatt einen Aufruf gelesen, man möge sich an einem Bürgerprojekt beteiligen, welches Wege durch das grüne Berlin beschreibt, die es wert sind, langfristig ausgebaut, vervollkommnet und mit verschiedensten Aktionen zu blühendem Leben erweckt zu werden. Dagmar Sotschek kennt sich natürlich besonders gut im Südwesten der Stadt aus, wo sie seit langem wohnt. „Deshalb habe ich meine Kenntnisse und Erfahrungen in die Tour 11, den Wannseeweg, eingebracht. So ungefähr 14 Stunden bin ich sicher unterwegs gewesen, um den Weg abzulaufen, zu schauen, was es rechts …
Der Berliner Fahrgastverband IGEB, das Fahrgastzentrum und der GEV-Verlag sind in den S-Bahnhof Berlin-Lichtenberg umgezogen und im Untergeschoss des Empfangsgebäudes zu finden. Das Fahrgastzentrum öffnet montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr. Die neue Anschrift: Weitlingstraße 22, 10317 Berlin. Telefon- und Faxanschluss haben sich …
Dort, wo im 19. Jahrhundert die Züge ins Herzogtum Anhalt fuhren und die größte Empfangshalle der Welt Fahrgäste willkommen hieß, grünt und blüht es nun. Denn auf dem ehemaligen Anhalter Personenbahnhof ist in den vergangenen Monaten eine Parkanlage entstanden, die ein wenig Ruhe in den hektischen Großstadtalltag bringt. Etwa 60 Bäume wurden auf dem 3,6 Hektar großen Areal gepflanzt, 6 500 Quadratmeter Wege- und Bohlenstege angelegt sowie insgesamt 24 100 Quadratmeter Bahnflächen renaturiert. Für das Projekt, eine naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme in Zusammenhang mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin- Hannover, stellte der Bund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Deutsche Bahn AG, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatten die behutsame Ausund Umgestaltung des Areals erarbeitet. Dabei ging es für die mit dem Vorhaben beauftragte DB …
Wer regelmäßig mit einer S-Bahn unterwegs ist, die am Ostkreuz hält, sieht beträchtliche Veränderungen rund um den Bahnhof. Bisher wird nur abgerissen, oder?
Mario Wand: Jein. Alles was am Ostkreuz geschieht, hat weitreichende Folgen auch für die Umgebung. Das erleben wir gerade während der Totalsperrung der Hauptstraße und der Umleitung des Autoverkehrs, und das wird sich fortsetzen mit Änderungen für den S-Bahn-Verkehr. Doch unsere wichtigste Prämisse ist: Die S-Bahn muss während der gesamten Bauzeit rollen! Dazu verschwenken wir während der gesamten Bauzeit rund 50 Mal Gleise, verlegen Stromschienen, versetzen Signale, bauen Weichen ein- und aus. Deshalb die lange Bauzeit von 10 Jahren.
Auf dem Streckenabschnitt Lübbenau–Cottbus des RE 2 wird ab ab Sonntag, 15. Juni, gebaut. Von diesem Tag an müssen die Fahrgäste mit Einschränkungen im Schienenverkehr rechnen. Ab Montag, 23. Juni, bis Samstag, 13. Dezember 2008, ist die Strecke dann total gesperrt. Während der Totalsperrung der Strecke soll ein neues elektronisches Stellwerk in Vetschau errichtet und in Betrieb genommen werden. Der Bahnhof Vetschau steht vor seiner Umgestaltung. Das Gleis erhält einen neuen Außenbahnsteig und es sind insgesamt sieben Bahnübergänge so umzubauen, dass ihre Sicherungstechnik mit dem neuen Stellwerk harmoniert. An weiteren sechs Bahnübergängen werden die Straßenbeläge gewechselt. Im Zuge des Umbaus nimmt die Bahn auch mit der Stadt Vetschau und der Gemeinde Kolkwitz abgestimmte Änderungen im Straßenbereich der Bahnübergänge vor. Der Streckenausbau erhöht die Kapazität des Abschnittes Lübbenau–Cottbus, der Knoten Cottbus wird …