Fernverkehr: Winterliche Verzoegerungen und Auslastungsanalysen im InterCity-Netz
Ereignis
Im Januar 2000 führten heftige Wintereinbrüche zu signifikanten Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen im Fernverkehr von und nach Berlin. Die Deutsche Bahn verzeichnete dennoch stabile Fahrgastzahlen im InterCity- und ICE-Netz.
Details
Der unerwartet strenge Wintereinbruch zu Beginn des Jahres stellte das Weichen- und Oberleitungsmanagement der Deutschen Bahn auf den Zulaufstrecken nach Berlin vor erhebliche Herausforderungen. Laut Berichten der Berliner Zeitung kam es insbesondere auf der Achse Richtung Hannover und Hamburg zu Verzögerungen von bis zu 60 Minuten. In den wirtschaftlichen Analysen der DB Reise & Touristik für den Monat Januar wurde jedoch hervorgehoben, dass die Auslastung der Züge auf der Berliner Stadtbahn durch den Berufs- und Wochenendpendelverkehr trotz der witterungsbedingten Unannehmlichkeiten das prognostizierte Niveau erreichte. Kritisiert wurde von Fahrgastverbänden im Tagesspiegel die mangelhafte Informationspolitik an den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof.