Die Mehrheit im Verkehrsausschuss weist das Volksbegehren zurück. Die Stimmensammlung geht weiter. Berlin – Das Volksbegehren zur Offenhaltung Tempelhofs als Verkehrsflughafen geht in die nächste Runde. Mit den Stimmen von SPD, Linkspartei und Grünen lehnte es der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses gestern ab, das Volksbegehren zu unterstützen. Da mit einer solchen Mehrheit auch im Parlament selbst zu rechnen ist, müssen die Befürworter eines weiteren Flugbetriebs in Tempelhof nun 170 000 Unterschriften sammeln. Start dazu soll im Oktober sein. Strittig bleibt aber, ob das Volksbegehren die bereits ausgesprochene und vom Gericht bestätigte Schließung des …
Wie hoch werden die Baukosten für den Terminal auf dem Flughafen Berlin Brandenburg International? Nach Medienberichten drohen höhere Kosten als die zuletzt genannten 630 Millionen Euro, da alle eingereichten Bewerber-Angebote über einer Milliarde Euro lägen. Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International sind die Baukosten für das Terminal ungewiss. Die Flughafengesellschaft legte sich nicht auf eine Summe fest und verwies auf das noch laufende Bieterverfahren für den wichtigsten Teilauftrag. Nach Medienberichten drohen für das Abfertigungsgebäude höhere Kosten als die zuletzt genannten 630 Millionen Euro, da alle eingereichten Bewerber-Angebote über einer Milliarde Euro lägen. Die Flughafengesellschaft wollte zu Spekulationen keine Stellung nehmen. Sie verwies darauf, dass alle bisherigen Auftragsvergaben im Volumen …
Ein Jahr nach dem Baustart ist der BBI-Flughafen in Schönefeld im Zeitplan. Beim Bahnanschluss gibt es aber weiter Ungewissheit um die geplante ICE-Anbindung. Er wächst. Und er ist im Zeitplan. Ein Jahr nach dem offiziellen Baustart für den Flughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld haben sich die Flächen rings um den bisherigen Flughafen in ein riesiges Baufeld verwandelt. Aufträge im Wert von 400 Millionen Euro sind bereits vergeben, davon erhielten nach Angaben von Flughafenchef Rainer Schwarz mittelständische Unternehmen der Region rund 70 Prozent. Ein „Heimspiel“ ist der Bau des neuen Bahnhofs, der unter dem künftigen …
Besucher dürfen in Schönefeld bald von einem Aussichtsturm auf Kräne und Sandhügel gucken / Landebahn wird zum Parkplatz Ulrich Paul
Die Baugrube ist 9,60 Meter tief, fast 300 Meter lang und 60 Meter breit. Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) in Schönefeld sind die Konturen des künftigen Airport-Bahnhofs bereits zu erkennen. Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) und Flughafen-Chef Rainer Schwarz machten sich gestern vor Ort ein Bild von den Arbeiten. „Es geht voran, alle Projekte sind im Zeitplan“, sagte Dellmann zufrieden. Ende Oktober 2011 soll der neue Airport eröffnet werden. Der Bahnhof ist zunächst der wichtigste Teil des Projekts. Er wird insgesamt rund 400 Meter lang. Wenn er fertig ist, soll über ihm das Flughafen-Terminal gebaut werden. In acht Meter Tiefe werden später die Züge in den Bahnhof einrollen, sagt …
Größtes Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands entwickelt sich erfolgreich. Die Bauarbeiten für den neuen #Hauptstadt-Airport #BBI gehen gut voran. Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung in Berlin, Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung in Brandenburg, und Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen überzeugten sich heute vor Ort von den Fortschritten beim #Flughafenbau.
Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass das bisher geplante Bahnanbindungskonzept der DB AG und der Länder Berlin und Brandenburg für die meisten Berliner und nahezu alle Brandenburger bedeutet, dass der neue Berliner Flughafen für Bahnfahrgäste nur mit Umsteigen und meist nur mit großen Umwegen erreichbar sein wird. Viele Berliner Bezirke und brandenburgische Kommunen sind mit diesem Konzept unzufrieden. Deshalb hat sich der Berliner Fahrgastverband IGEB eigene Gedanken gemacht. Das nachfolgende Konzept für eine bessere BBI-Anbindung der IGEB sieht ein Bahnangebot vor, • mit dem der neue Flughafen für möglichst viele Berliner und Brandenburger ohne Umwege und unnötiges Umsteigen erreichbar ist, • das auch für Fahrgäste mit anderen Zielen attraktiv ist, • das keine zusätzlichen Investitions- und Betriebskosten gegenüber den bisher vorgesehen Ausgaben erfordert. Zusammenfassung Das IGEB-Konzept erschließt den Flughafenbahnhof BBI Terminal • mit Airport-Express-Zügen, die den Nord-Süd-Tunnel durchqueren, • mit Airport-Express-Zügen, die über die Stadtbahn fahren • mit S-Bahn-Zügen vom Ostring über Ostkreuz kommend mit dortiger Anbindung an das östliche Regionalbahnnetz. Dieses Konzept ermöglicht umsteigfreie Direktverbindungen aus vielen Ortsteilen Berlins und aus der Landeshauptstadt Potsdam sowie vielen weiteren Kommunen Brandenburgs. Indem alle Airport-Express-Züge als Regionalbahnen auch andere Verkehrsbedürfnisse neben dem Flughafenzubringerverkehr bedienen, können sie sieben Tage die Woche ganztägig verkehren und werden gut ausgelastet sein. Das wiederum nutzt neben den Flugreisenden besonders den Arbeitnehmern am BBI. Ein weiterer Zusatznutzen des IGEB-Konzeptes ist die Nord-Süd-Anbindung des Berliner Hauptbahnhofes. Damit kann auf das Neubauprojekt S-Bahnlinie 21 verzichtet werden, was bei den Investitionskosten und bei den Betriebskosten Einsparungen ermöglicht, die mindestens so groß sind, wie die Investitions- und Bestellkosten des IGEB-Konzeptes. Die Investitionskosten für das IGEB-Konzept sind schon deshalb gering, weil kaum Baumaßnahmen erforderlich werden, die nicht ohnehin geplant sind. Hinzu kommen lediglich die neuen Stationen Buckower Chaussee, Messe und Buch sowie der Erhalt von Karlshorst. Sollte von den Baumaßnahmen die Dresdener Bahn bis zur Inbetriebnahme von BBI nicht fertig werden, dann sollte das Regionalverkehrsangebot im Wesentlichen so weitergeführt werden, wie es heute vorhanden ist, aber mit Nutzung der BBI-Tunnelstrecke mit neuem Bahnhof BBI Terminal. Ein Shuttle-Verkehr über die Anhalter statt Dresdener Bahn würde wegen der Engpässe im Streckennetz das heutige erfolgreiche RegionalExpress-Netz schwerwiegend beeinträchtigen. Das aber sollte gerade durch BBI, so das IGEB-Konzept, nahezu unangetastet weitergeführt werden (Pressemeldung Fahrgastverband IGEB e.V., 27.08.07).
Pläne für die Ostanbindung des Flughafens BBI liegen aus: Der Bahn müssen 14 Hektar Wald weichen 14.08.2007 Lokales – Seite 18 Peter Neumann
Das Braune Langohr, der Große Abendsegler und die Vertreter von vier weiteren Fledermausarten müssen mit Baulärm rechnen. Für den Pirol und das Braunkehlchen wird es ebenfalls laut. Denn durch den Wald südlich von Berlin-Bohnsdorf, in dem diese und andere Tiere leben, soll spätestens Anfang 2009 eine Schneise geschlagen werden. Dort entsteht die „Ostanbindung“ des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI). Für diese Bahnlinie werden 13,99 Hektar Wald gefällt – eine Fläche, die so groß wie 19 Fußballfelder ist. Seit gestern können die Bürger im Detail nachlesen, was die Deutsche Bahn (DB) südöstlich Berlins vorhat. Bis 12. September liegen die Pläne im Tiefbauamt Treptow-Köpenick aus. Damit hat das letzte Genehmigungsverfahren begonnen, das zum Großprojekt BBI gehört. 636 Millionen Euro sind für die Bahnanlagen des Großflughafens verplant. Derzeit wird in 14,5 Meter Tiefe der …
Schönefeld – Berliner und Brandenburger Behörden wollen die Umgebung des geplanten Großflughafens BBI bei Schönefeld gemeinsam entwickeln. Das gilt für die Ansiedlung von Unternehmen wie auch für Wohnbebauung, wie die Berliner Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Dienstag sagte. Der Senat hat dazu laut Junge- Reyer einen Bericht vorgelegt, demzufolge Berlin und Brandenburg „in Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit“ Verkehrskonzepte, Landschaftsplanung und städtebauliche Rahmenplanung gemeinsam entwickeln wollen. Außerdem soll ein „Masterplan Gateway“ erstellt werden, um die Gewerbeansiedlung und den erwarteten Bau von Wohnhäusern zu regeln. Der Senat erwartet, dass durch den neuen Großflughafen 40 000 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen. Außerdem haben sich der Senat und die brandenburgische Landesregierung auf eine …
„Der Senat ist schuld“ Lufthansa-Manager Thomas Kropp über Konkurrenz im Flugverkehr und das Engagement in Berlin
Die Lufthansa wehrt sich gegen Vorwürfe, wonach der Bund in ihrem Interesse die Schaffung neuer Flugverbindungen nach Berlin blockiere. Außerdem kündigt Thomas Kropp, Konzernbevollmächtigter in Berlin, Lufthansa-Langstreckenflüge an – sobald BBI öffnet.
Herr Kropp, warum will die Lufthansa nicht, dass Emirates von Dubai künftig auch nach Berlin fliegt?
Berlin (dpa/bb) – Berlins Flughafen Tempelhof verliert eine weitere Flugverbindung. Am 30. September soll zum letzten Mal eine Maschine der Cirrus Airlines von dem City-Airport nach Saarbrücken fliegen. Danach werde die Linie an die Saar eingestellt, sagte Cirrus-Geschäftsführer Daniel Noraman der «Berliner Zeitung» (Freitag). Grund sei auch, dass Air Berlin vom …