Ulrich Paul Berliner und Besucher der Stadt können den Flughafen Tempelhof bei einem Tag der offenen Tür am 12. Mai dieses Jahres besichtigen. Diesen Termin gab gestern die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Manuela Damianakis, bekannt. Am 12. Mai jährt sich das Ende der Berliner Blockade zum sechzigsten Mal. Aus diesem Anlass findet, wie berichtet, im Flughafen Tempelhof eine …
Berlin (ddp-bln) Die Grünen-Fraktion fordert eine Verbindung mit sogenannten Duo-S-Bahnen zum künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI).
Berlin (ddp-bln). Die Grünen-Fraktion fordert eine Verbindung mit sogenannten Duo-S-Bahnen zum künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Die Bahn wies diese Forderung als nicht durchführbar zurück. Die Duo-S-Bahnen könnten auf S- und Fernbahngleisen fahren und zudem problemlos in das S-Bahn-Betriebskonzept integriert werden, teilte Grünen-Sprecherin Claudia Hämmerling am Mittwoch mit. In Berlin könnten diese Züge sogar bis Gesundbrunnen weitergeführt werden und damit den teuren S21-Tunnel überflüssig machen, fügte Hämmerling hinzu. Ein 20-Minuten-Takt sei nach Aussagen von Bahnexperten möglich. Die Duo-S-Bahn sei …
Sonderschau über Blockade im Hangar Alliierten-Museum will nach Tempelhof ziehen Ulrich Paul Das Alliierten-Museum aus Dahlem möchte von der Clayallee zum Flughafen Tempelhof umziehen – der 60. Jahrestag des Endes der Berlin-Blockade im Mai könnte der Auftakt dafür werden. Zu dem Jubiläum plant das Museum eine Ausstellung über die Zeit von 1945 bis 1953. „Die Sonderschau ist für Tempelhof geplant“, sagte Museumsdirektor Helmut Trotnow gestern der Berliner Zeitung. Schwerpunkt der Ausstellung sind die sowjetische Blockade West-Berlins vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 und die Luftbrücke der westlichen Alliierten. Amerikaner und Briten flogen während der 322-tägigen Abriegelung der Westsektoren rund 1,7 Millionen Tonnen Lebensmittel, Brennstoff und …
Peter Neumann Doppelt ist besser. Der unterirdische Bahnhof des neuen Schönefelder Flughafens soll nicht nur von Westen, sondern auch von Osten eine Zufahrt bekommen. Damit Berlin Brandenburg International (BBI) erreichbar bleibt, falls es auf einer der Strecken mal eine Störung gibt – aber vor allem, damit möglichst viele Züge zum Großflughafen fahren können. Doch der Deutschen Bahn, die den Bau der Ostanbindung vorbereitet, droht die Zeit wegzulaufen. Wenn sie die Bauaufträge nicht spätestens im März ausschreiben darf, besteht die Gefahr, dass diese Strecke nicht zur BBI-Eröffnung 2011 fertig wird. Das sagte ein Planer der Berliner Zeitung.
STADTBILD Eine Blamage für Berlin Peter Neumann PETER NEUMANN findet die Bahnverbindungen zum Großflughafen wenig attraktiv.
Die Fahrbahnen sind aus hellem Beton, die Lärmschutzwände aus unbehandeltem Lärchenkernholz. Die Autobahn nach Schönefeld sieht nicht schlecht aus. Noch besser ist: Sie ist bereits fertig – und sie wird gut genutzt werden, wenn 2011 der Großflughafen BBI in Betrieb geht. Dagegen dürften die Bahnverbindungen auf Jahre hinaus alles andere als ein Ruhmesblatt für diese Region sein. Denn so richtig attraktiv muten die Angebote alle nicht an. Entweder steigen die Passagiere in die S-Bahn, die gemächlich in die Innenstadt zuckelt und dafür länger als heute braucht, weil sie das BBI-Gelände erst verlassen muss. Oder die Reisenden vertrauen sich dem Flughafen-Express an, der aber am Hauptbahnhof endet, wo nicht jeder hin will. Für die meisten ist dort Umsteigen angesagt – und damit langes Warten auf die gemächlichen Aufzüge. Gäbe es die Dresdner Bahn im Berliner Süden wieder, könnte der Express …
Jens Blankennagel SCHÖNEFELD. Hier kommt niemand so einfach rein. Das 630 Hektar große Gelände des Flughafens Schönefeld ist von hohen Zäunen umstellt, obenauf Stacheldraht. Selbst Gäste der Flughafenleitung werden am Diensteingang kontrolliert, als würden sie einen transatlantischen Flug absolvieren. Jede Tasche wird durchleuchtet, als könnten Bomben darin sein. Doch all die Sicherheitskontrollen können nicht verhindern, dass sich täglich tausende unerwünschte Eindringlinge auf dem Flughafen aufhalten: Vögel. Seitdem ist vom „Wunder von New York“ die Rede. Sie fliegen einfach über die Zäune und sind eine akute Gefahr für die Flugzeuge. Das wurde am vergangenen Donnerstag allen klar, als sie die Notlandung eines amerikanischen Airbusses im Hudson-River sahen. Seither wird der Pilot der Maschine, Chesley B. Sullenberger, als „Held von Manhattan“ gefeiert. Kurz nach dem Start flog sein Airbus A-320 in tausend Meter Höhe in einen …
BLANKENFELDE-MAHLOW – Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow will gegen das Land Brandenburg beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg klagen. Grund sind Befürchtungen, mit dem Bescheid des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung zur Änderung und Verlängerung der örtlichen Flugbeschränkungen am Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld im Oktober 2008 werde das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum BBI heimlich unterlaufen. Geht es nach der Behörde, soll die bisher gültige Genehmigung für den Nachtflug am Flughafen Schönefeld bis zum Jahr 2013 verlängert werden. Eine Verlängerung der Befristung der örtlichen Flugbetriebsbeschränkungen in Schönefeld könne jedoch nur noch bis zum Tage der …
Am 19. Januar 2009 findet der Neujahrsempfang der Berliner Flughäfen GmbH statt. Der Bahnkunden-Verband erinnert angesichts dieses Termines an Probleme und noch offene Fragen, die er vielleicht in der Feierlaune beantwortet: Im Mai 2008 stellte der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg seine Überlegungen für eine sinnvolle und preisgünstige Schienenanbindung des neuen Flughafenbahnhofs vor. Die im DBV-Konzept vorgeschlagenen Umplanungen wären, sofern der Wille dazu vorhanden gewesen wäre, noch möglich gewesen. Kernpunkt unserer Kritik war und ist, dass nach den jetzigen Planungen durch sinnlose Umwegfahrten der Regional- und S-Bahn-Züge von acht Kilometern jährlich Mehrkosten in Höhe von mindestens drei Millionen Euro entstehen. Denn die Züge fahren über den heutigen Bahnhof Schönefeld in einem acht Kilometer langen Halbkreis in Richtung Südwesten zum neuen Flughafenbahnhof. Durch die kürzere Streckenführung im DBV-Vorschlag über eine neue Ostanbindung wären kürzere Fahrzeiten, eine kürzere Streckenführung, eine bessere Erschließung des Gewerbegebietes und der sparsame Einsatz von Steuergeldern für die Bestellungen der Zugleistungen möglich. Das Land Brandenburg will in Zukunft nicht mehr Geld für die Bestellung von Zugleistungen ausgeben. Durch die bereits fest bestellten Mehrverkehre zum und vom Flughafen werden aber Mehrausgaben in Millionenhöhe anfallen, die dann zwangsläufig an anderer Stelle eingespart werden müssen. Deshalb befürchtet der DBV Berlin-Brandenburg, dass nach Fertigstellung eine bisher nicht gekannte Welle an Abbestellungen im Land Brandenburg losbrechen wird. Bisher weigert sich die Landesregierung standhaft, die Quellen zu nennen, aus denen Sie die BBI-Zugverkehre zahlen will. Der DBV hält es für nicht ausgeschlossen, dass zur Finanzierung zahlreiche Zugverkehre in den berlinfernen Regionen abbestellt werden. Leider hat es nie eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der jetzt im Bau befindlichen BBI-Anbindung gegeben. Die jetzige Streckenführung ist eine rein politische Entscheidung und völlig unwirtschaftlich. Im Durchschnitt wird jeder S-Bahn-Zug mit weniger als 30 Fahrgästen ausgelastet sein (Quelle: Bundestagsdrucksache 16/7371 vom 27.11.2007). Das würde an anderer Stelle einen 2-Stunden-Takt mit Bussen rechtfertigen. Auch beim Regionalverkehr sieht es nicht besser aus. Hier wird mit einer Auslastung von 25 % gerechnet. Begründet wurd die Umweg-Streckenführung damit, dass die Hälfte der Fluggäste, Mitarbeiter und Besucher zum und vom Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen sollen und dies sei damit gewährleistet. Inzwischen sind die Prognosen bei 25 bis 30 Prozent angekommen. Leider traut sich jetzt niemand mehr, die Notbremse zu ziehen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.01.09).
Die Berliner Flughäfen beginnen in diesem Jahr mit der Entwicklung eines neuen Markenauftritts. Mit Unterstützung einer Design-Agentur soll es dabei auch um den offiziellen Namen des künftigen Hauptstadt-Airports Berlin Brandenburg International (BBI) gehen, wie ein Sprecher sagte. Das bisher gebräuchliche Kürzel BBI gilt nur als Arbeitstitel. Diskutiert wird auch über einen Beinamen für den Flughafen, der 2011 in Betrieb gehen soll. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hatte 2004 angeregt, ihn …
Für das Terminal des künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld sind von den insgesamt sieben Losen zwei weitere vergeben worden. Nach den Vergaben für den Bau der Gepäckförderanlage und die Rohbauarbeiten im vergangenen Jahr wurden jetzt die Aufträge für die technische Ausrüstung des Terminals mit Heizung, Lüftungen und Sanitäranlagen und für die Gebäudehülle mit Dachkonstruktion vergeben. Die Gebäudeausrüstung ging an eine Bietergemeinschaft der Firmen Imtech Deutschland GmbH & Co.KG Hamburg und caverion GmbH aus Stuttgart. Die Montagearbeiten sollen im Juni beginnen. Nach ursprünglicher Planung war der Baubeginn für den …