Flughäfen: Zu dicke Mappen, aus Der Tagesspiegel

Ein Ex-Staatssekretär findet, der #BER-#Aufsichtsrat bekomme eher zu viele als zu wenige Informationen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zu-dicke-mappen/8955802.html Berlin – Der Untersuchungsausschuss zum #Flughafen BER hat die Anhörung des Staatssekretärs im Bundesbauministerium, Rainer Bomba, aus Zeitgründen verschoben. Bomba gehört dem Kontrollgremium seit 2010 an und vertritt dort den Bund als Mitgesellschafter. Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto mutmaßt, dass die Aussagen des zuvor gehörten Zeugen Engelbert Lüdke Daldrup, Ex-Staatssekretär im Bundesbauministerium und bis 2009 Mitglied des BER-Aufsichtsrats, „die Koalition schwer beunruhigt“ habe. Deshalb hätten SPD und CDU Bomba „nach Hause geschickt“. Lüdke Daldrup sagte bei der Zeugenanhörung am Freitag, dass der Aufsichtsrat unter Führung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) stets „sehr intensiv“ beraten und teilweise sogar über …

Flughäfen in Berlin Am BER wird plötzlich wieder gearbeitet, aus Der Tagesspiegel

Sie ist das größte Problem am #Flughafen: die #Entrauchungsanlage. Siemens soll sie nun endlich fertigstellen. Und auch in #Tegel geht es voran.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughaefen-in-berlin-am-ber-wird-ploetzlich-wieder-gearbeitet/8937252.html Mit Türstehern am Terminal fing es an. Mit diesem Plan für „Europas modernsten Flughafen“ hatte sich die Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes im Mai 2012 zum Gespött der Nation gemacht: Hunderte Studenten und Aushilfskräfte sollten am #BER für Millionen Passagiere die Türen, Fenster, Lüftungsklappen und die Sprinkleranlage per Hand bedienen – weil die Entrauchungsanlage und die Terminal-Automatik nicht funktionierte. Allein die Baubehörde von Dahme–Spreewald verhinderte damals den Handbetrieb. Die Eröffnung wurde abgesagt, wieder einmal, inzwischen auf unbestimmte Zeit vertagt. Und zwar auch, weil die Weltkonzerne Bosch und Siemens es in den Jahren seit Baubeginn nicht schafften, die separat bestellten Systeme zur Abfuhr des Rauchs (Siemens) und zur Zufuhr von Frischluft (Bosch) zusammenzubringen. Genau das, so teilte die Flughafengesellschaft am Dienstag mit, wird nun gelöst. Damit das „zentrale Problem, das der Eröffnung des Flughafens derzeit noch entgegensteht“, wie Chef Hartmut Mehdorn erklärte. Aber wie? Indem Bosch weitgehend raus ist, Siemens es allein macht. Die Flughafengesellschaft und der Konzern haben dazu jetzt nach langem Poker den …

Berliner FlughäfenTegel kann bis 2015 offen bleiben, aus Berliner Zeitung

Neue Toiletten, Gepäckförderbänder und Röntgenanlagen: Mit 17,5 Millionen Euro wird der wichtigste Berliner #Airport fit für die Zukunft gemacht. Dagegen bleiben die Sanitäranlagen in #Schönefeld so schlecht wie bisher.

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/berliner-flughaefen-tegel-kann-bis-2015-offen-bleiben,11546166,24636624.html Die Tage des derzeit wichtigsten Berliner Flughafens sind noch lange nicht gezählt. Die Flughafengesellschaft #FBB richtet sich darauf ein, dass #Tegel maximal bis 2015 offen bleibt. Darauf seien die Erneuerungen abgestimmt, die dort im Gange sind, sagte Geschäftsleiter Elmar Kleinert am Dienstag. „Damit sind wir für die nächsten ein bis zwei Jahre gut vorbereitet“, bekräftigte er. Eine weitere Verschiebung der Schließung könne er sich nicht vorstellen. Bis Ende des Jahres wird in Tegel gebaut, 17,5 Millionen Euro werden investiert. Geld, das trotz der absehbaren Stilllegung gut angelegt sei, sagte Verkehrs-Staatssekretär Christian Gaebler (SPD). „Die Passagiere sollen eine gute Leistung bekommen. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall.“ Wer am Dienstag um kurz nach 12 Uhr die Toilette im Untergeschoss des Terminals A aufsuchen wollte, musste sich das …

Flughäfen: Lärmkommission berät neue Flugrouten für den BER, aus Berliner Morgenpost

Ehe der neue #Airport in #Schönefeld startet, müssen die #Flugrouten stehen. Am Montag beginnen neue Beratungen. Auch das Konzept eines Hobbypiloten aus Eichwalde wird dann auf dem Tisch liegen.

http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article120859886/Laermkommission-beraet-neue-Flugrouten-fuer-den-BER.html Fast zwei Jahre nach dem erbitterten Ringen um die Flugrouten für den neuen #Hauptstadtflughafen beginnen an diesem Montag neue Debatten. Vertreter von Anrainer-Gemeinden und Luftfahrtbranche beraten in der Fluglärmkommission über Konsequenzen aus einem Urteil, das im September einen Teil des komplizierten Systems kippte. Startende Maschinen sollen nachts einen Bogen um Blankenfelde-Mahlow machen, die am stärksten vom Fluglärm betroffene Gemeinde – was wiederum Widerstand in den Nachbarorten provoziert. Zunächst will das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung, das die Flugrouten festlegt, den 32 Bürgermeistern über das …

Berliner Flughafen Tegel hat ein Asbest-Problem, aus Focus

http://www.focus.de/finanzen/news/ausmass-der-belastung-noch-unklar-berliner-flughafen-tegel-hat-ein-asbest-problem_aid_1122042.html

Gift- und Gefahrgut-Alarm, Streit um den #Schallschutz: Nach dem Pannen-Flughafen #BER gerät nun auch der kleine Berliner Airport #Tegel wegen Mängel zunehmend in die Kritik. Nun gibt es ein neues Problem: #Asbest. Eine Gefahr für Passagiere? Der Berliner Airport Tegel hat ein Asbest-Problem. In einigen Teilen ist der Giftstoff verbaut, berichtet die „B.Z.“ online unter Berufung auf die Senatsfinanzverwaltung. Staatssekretärin Margarethe Sudhof hatte auf eine kleine Anfrage der Piraten-Fraktion wie folgt geantwortet: „Asbest ist in gebundener Form nach derzeitiger Kenntnis in wenigen Gebäudeteilen vorhanden.“ Wie groß die Belastung sei, wisse niemand. „Untersuchungen zu etwaigen Altlasten im Gebäude sind durch das Land Berlin erst nach Einstellung des Flugbetriebes und Übernahme der Gebäude möglich“, so Sudhof. Nach Auskunft der Senatsfinanzverwaltung wurden „asbesthaltige Teile …

Flughäfen + Tarife: Verärgerte Fluggäste können ab November Schlichter einschalten, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/veraergerte-fluggaeste-koennen-ab-november-schlichter-einschalten,10808230,24499820.html

Berlin – Bei hartnäckigem Ärger über #Verspätungen oder mit dem #Gepäck können ab 1. November auch #Flugreisende einen zentralen #Vermittler einschalten. Große deutsche Airlines wie die Lufthansa, Air Berlin, Condor und Tuifly wollen der #Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (#SÖP) beitreten. Das teilte der Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft für seine Mitgliedsunternehmen mit. Auch der Verband der mehr als 100 in Deutschland tätigen ausländischen Airlines empfiehlt dies seinen Mitgliedern. Als einzige Fluggesellschaft beteiligte sich bisher der Billigflieger Ryanair an der Schlichtung, die auch für Bahn, Busse und Schiffe zuständig ist. Geltend machen können Passagiere Ansprüche, die für Flüge ab dem 1. November entstehen. Dabei müssen sich Kunden mit ihren Beschwerden …

Flughafen-Aufsichtsrat Bremser gegen Blender, aus Berliner Zeitung

Berlin – Der Flughafen-Aufsichtsrat berät über den Streit zwischen #Mehdorn und #Amann. Eines war ausdrücklich nicht vorgesehen: Eine ausführliche Information der Öffentlichkeit an Ort und Stelle.

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-aufsichtsrat-bremser-gegen-blender,11546166,24464264.html Mit der Transparenz ist es schon wieder vorbei am geplanten Flughafen #BER. Als am Freitag der Aufsichtsrat in Schönefeld über neue Geldspritzen und Personalquerelen beriet, war eines ausdrücklich nicht vorgesehen: Eine ausführliche Information der Öffentlichkeit an Ort und Stelle. Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister und kommissarisch wieder Vorsitzender des Aufsichtsrates, wollte die Ergebnisse der Sondersitzung nicht selbst verkünden, anders als bisher sein Nachfolger und Vorgänger auf dem Posten, der wegen Krankheit zurückgetretene Matthias Platzeck (beide SPD). Wowereit knüpft damit an frühere Zeiten an, die mit der vorerst letzten Startverschiebung für den BER im Januar eigentlich hatten vorüber sein sollen. Damals hieß es, um das Pannenprojekt voranzubringen und dessen Image zu retten, sei mehr …

Flughäfen: Berlin und seine Flughäfen Mehdorn will in Tegel eine Landebahn für den Notfall, aus Der Tagesspiegel

Flughafenchef Hartmut #Mehdorn redet ständig von einer dritten Startbahn. Die will er für #Notfälle haben. Sie soll aber nicht in Schönefeld sein – stattdessen solle #Tegel dafür offen bleiben. Der Senat reagiert genervt.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-und-seine-flughaefen-mehdorn-will-in-tegel-eine-landebahn-fuer-den-notfall/8848000.html Meint er es wirklich ernst? Flughafenchef Hartmut Mehdorn nutzt jede Gelegenheit, eine „dritte Startbahn“ für die Region zu fordern. Auch nachdem ihn die Gesellschafter und die Politiker schon mehrfach zurückgepfiffen haben, bleibt er bei seiner Forderung – wie zuletzt vor dem Verband Berliner Kaufleute und Industrieller. Keine große Hauptstadt komme mit nur zwei Start- und Landebahnen aus, argumentiert Mehdorn. Berlin hatte einst mit Tempelhof, Tegel und Schönefeld sogar sechs. Übrig bleiben sollen davon am BER nur zwei. Zu wenig für den Flughafenchef. Er will eine weitere Bahn – nicht, um mehr Flugverkehr unterzubringen, sondern für den sogenannten …

Flughäfen: Technikchef auf Abruf, aus Berliner Zeitung

Berlin – Der Streit um den Technikchef des BER, Horst Amann, spitzt sich immer weiter zu. Das Verhältnis zum Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Hartmut Mehdorn, gilt als zerrüttet. Angeblich geht es inzwischen nur noch um die Höhe von Amanns Abfindung.

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/personaldebatte-technikchef-auf-abruf,11546166,24374586.html Im #Aufsichtsrat gibt man sich ahnungslos, aber was heißt das schon: Horst #Amann, der Technikvorstand der #Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (#FBB), steht gewaltig unter Druck. Geschäftsführer Hartmut #Mehdorn hat ihn mehrfach halboffen kritisiert, das Verhältnis zwischen den beiden wichtigsten Männern am Großflughafen BER gilt als zerrüttet. Gerätselt wurde zuletzt weniger ob, sondern wann Amann gehen muss oder freiwillig ausscheidet. Der 60-Jährige aus Hessen dementierte jedoch gestern Berichte, wonach es nur noch um die Höhe der Abfindung gehen soll. „Es gibt keine Verhandlungen über eine Vertragsauflösung“, sagte Amann. Dass er bleiben will, sagte er nicht. Zwei Zeitungen hatten zuvor gemeldet, der glücklose Technikchef wolle bei einem Rücktritt sein Gehalt bis zum Vertragsende 2017 weiter beziehen, insgesamt rund 1,4 Millionen Euro. Bei einer Kündigung dagegen stünden Amann, der seit August 2012 am BER arbeitet, nur zwei Jahresgehälter zu, etwa 700.000 Euro. Die Gesellschafter Berlin und Brandenburg haben bisher auf eine Einigung zwischen Mehdorn und Amann gedrungen. Man gebe die Hoffnung nicht auf, „dass sie sich zusammenraufen“, hieß es gestern aus Kreisen des Aufsichtsrates. Das Gremium tagt kommende Woche, um über neuen Finanzbedarf zu beraten.

Fluglärm-Streit am BER Teilerfolg im Flugroutenstreit, aus Berliner Zeitung

Berlin – Das Oberverwaltungsgericht untersagt nächtliche Starts über Blankenfelde-Mahlow. Am Tag darf der Ort jedoch überflogen werden.

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/fluglaerm-streit-am-ber-teilerfolg-im-flugroutenstreit,11546166,24375830.html Es wurde doch komplizierter als Alexander Fröhlich erwartet hatte. Er ist der persönliche Referent des Bürgermeisters von #Blankenfelde-#Mahlow und vertrat am Donnerstag seinen erkrankten Chef vor dem #Oberverwaltungsgericht (OVG), wo nun schon zum dritten Mal über die Rechtmäßigkeit einer #Flugroute vom künftigen Hauptstadtflughafen #BER entschieden wurde. Zunächst sah dabei alles so klar aus. Doch Fröhlichs Optimismus verschwand im Laufe des Tages immer mehr. Dass es am Ende doch noch einen Teilerfolg gab, war für ihn dann fast überraschend. „Wenigstens nachts starten die Flugzeuge nicht über unseren Ortskern“, sagte er am Abend nach einem fast zwölfstündigen Verhandlungs- und Beratungsmarathon. Bei den beiden vorangegangenen Entscheidungen über die Wannsee- und die Müggelseeroute hatte das OVG …