Tarife + Bahnverkehr: Mit dem Oster-Spezial für 22 Euro durch ganz Deutschland Überspringen: Mit dem Oster-Spezial für 22 Euro durch ganz Deutschland Verkauf am 4. und 5. April 2010 im Internet über www.bahn.de oder mit dem Handy über m.bahn.de – Gültig in der 2. Klasse

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20100328.html

(Berlin, 28. März 2010) Bei der Deutschen Bahn gibt es Ostern keine Eier, sondern ein besonderes Angebot: Mit dem Oster-Spezial kostet die einfache Fahrt mit dem ICE oder Intercity quer durch Deutschland nur 22 Euro.

Das Angebot kann ausschließlich am 4. und 5. April 2010 online über www.bahn.de oder mit dem Handy über m.bahn.de erworben werden. Es ist erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Das Oster-Spezial ist zuggebunden für Fahrten zwischen dem 12. und 26. April 2010. Es gilt für eine Person in der 2. Klasse. Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen. Mit dem Aufpreis für City-Night-Line-Verbindungen ist das Oster-Spezial auch in Nachtzügen gültig.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Gewinne der DB AG müssen in die Schieneninfrastruktur investiert werden

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Die Deutsche Bahn AG weist für 2009, trotz Rückgangs, einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro vor Steuern aus. Besonders profitabel sind der Schienenpersonennahverkehr, den die Länder zu zwei Dritteln tragen, und die überwiegend steuerfinanzierte Schieneninfrastruktur. Aus Sicht des Berliner Senats ist der Unternehmensgewinn jedoch zu Lasten der Erhaltung der Qualität der Schieneninfrastruktur und auf dem Rücken der Fahrgäste erwirtschaftet worden.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Das Streben nach Profit darf nicht an erster Stelle stehen. Die Bahn hat einen durch die Verfassung garantierten Gemeinwohlauftrag und muss sich um ihre Kunden bemühen. Die Probleme mit den ICE und das S-Bahn-Chaos hätte vermieden werden können, wenn die DB ihrem Auftrag gefolgt wäre und nicht Geld für den verfehlten Börsengang aus der Infrastruktur abgezogen hätte. Dies und die Streckenstilllegungen der letzten Jahre sind ein falsches Signal.“
Das Land Berlin erwartet, dass die Bundesregierung umgehend sicher stellt, dass Gewinne aus dem Infrastrukturbereich ausschließlich für zusätzliche Eigeninvestitionen und Erhaltungsmaßnahmen im Netz der Bahn verwendet werden. Gewinne der Netzgesellschaften sollten nicht an den Konzern abgeführt werden, sondern für notwendige Investitionen von den Netzgesellschaften genutzt werden können, um geplante Streckenstilllegungen zu vermeiden.
Milliardenschwere Akquisitionen wie der Kauf des britischen Verkehrsunternehmens Arriva sind der Öffentlichkeit nicht vermittelbar, weil sie zu Lasten der notwendigen Investitionen im Inland gehen. So sind voraussichtlich 46 Projekte wie z.B. der Streckenausbau Berlin – Dresden bis 2025 nicht finanzierbar, wenn der DB-Konzern gleichzeitig die Netzgewinne für seinen europäischen Expansionskurs und in Übersee einsetzt.
Junge-Reyer weiter: „Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit gehen vor Gewinnstreben um jeden Preis. Die Wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen und die Beziehungen nach Osteuropa und besonders nach Polen, sind von Investitionen in die Schiene abhängig, darauf können wir nicht Jahrzehnte warten. Der Bund ist in der Pflicht durch ein Fernverkehrssicherstellungsgesetz sowie durch Vorgaben der Deutschen Bahn AG für ein attraktiveres Schienenverkehrsangebot, auch in der Fläche zu sorgen.“
Die DB AG erhält für das Schienennetz Milliardenbeträge aus dem Bundeshaushalt. Trotz dieser Mittel schrumpft das Streckennetz der Bahn in jedem Jahr weiter und sein Zustand verschlechtert sich. Auch die Entwicklung in den Infrastruktursegmenten „Netz“ und „Bahnhöfe“ sieht das Land Berlin mit großer Sorge. So ist der Gewinn der DB AG (EBIT) in diesen beiden Geschäftsfeldern von 153 Mio. Euro 2005 auf nunmehr 775 Mio. Euro förmlich explodiert. Während die Netzkosten laut Bundesnetzagentur seit 2002 um rund 12% inflationsbedingt stiegen, erhöhte die DB AG die Trassenpreise im gleichen Zeitraum um bis zu 31% (Presemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 26.03.10).

Bahnverkehr: Warum eine Draisinenbahn die Eisenbahn retten kann

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Nein, eine Draisinenbahn ist keine richtige Eisenbahn. Und doch begrüßt PRO BAHN Berlin / Brandenburg nicht nur aus touristischer Sicht den Erhalt der Bahnlinie Prenzlau – Templin durch die Nutzung mit Draisinen. Warum? Was hat ein regulärer Fahrgast davon? Nichts! Noch nichts! Aber das kann sich in Zukunft schneller wieder ändern, als sich die Verantwortlichen sich dies zur Zeit vorzustellen vermögen.
Dazu Dietmar Dalbogk von PRO BAHN: „Eine Eisenbahnstrecke stirbt in zwei Etappen. Zuerst kommt die Stilllegung. Dies bedeutet, dass jedweder Eisenbahnverkehr eingestellt wird. Trotzdem darf die Strecke deswegen nicht einfach abgerissen oder überbaut werden. Das geht erst nach der Entwidmung, also der Freistellung von der eisenbahnrechtlichen Widmung.
Eine stillgelegte Strecke kann man kaufen (wenn die Deutsche Bahn sie verkauft), aber man kann dann damit trotzdem noch lange nicht tun, was man will, so lange keine Entwidmung vorliegt. Eine Entwidmung muss beim Eisenbahnbundesamt beantragt werden. Sie darf aber nur erteilt werden, wenn für die Strecke kein Verkehrsbedürfnis mehr besteht und auch zukünftig nicht absehbar ist. Auch die Nutzung zu Ausflügen mit einer Draisine stellt aber ein Verkehrsbedürfnis dar und rettet somit die Strecke vor Entwidmung, Verkauf und Überbauung.
Und darum ist natürlich PRO BAHN für die Draisinenbahn, weil sie die Strecke und ihr damit die Chance auf ein neues Leben erhält, wenn eine Tages das eigene Auto wegen des knapper werdenden Erdöls nicht mehr so selbstverständlich wie heute scheint.
In den alten Bundesländern gibt es schon einige Strecken, wo man heute froh ist, dass man der Stilllegung nicht die Entwidmung folgen liess, sondern heute wieder zeitgemäßen Schienenpersonen-verkehr mit wachsenden Fahrgastzahlen anbieten kann. Eine Stilllegung kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Ist eine Strecke nach einer Entwidmung überbaut nicht!“
Carl-Friedrich Waßmuth von PRO BAHN führt weiter aus: „Knapp sieben Prozent beträgt der Anteil des Schienenverkehrs am Gesamtverkehr. Die anderen 93 % sind alleinverantwortlich für den CO2-Anstieg in Europa: Industrie und Haushalte reduzieren bereits den CO2-Ausstoss. Will die Bundesregierung ihren Versprechen gerecht werden und aktiven Klimaschutz betreiben, braucht sie die Bahn – eine Wiederinbetriebnahme kostet einen Bruchteil gegenüber einem völligen Trassenneubau. Wünschen wir der Draisinenbahn Prenzlau – Templin also zu ihrer morgigen Eröffnung viel Erfolg – und hoffen, dass die Strecke eine lange Zukunft mit stark ansteigenden Fahrgastzahlen hat.“ (Pressemeldung Bahn für Alle, 24.03.10).

Bahnverkehr: Mit der Draisine durch die Uckermark Die Bahnstrecke zwischen Templin und Prenzlau geht diese Woche wieder in Betrieb – bei einer Fahrt kann man zugleich die Natur erkunden, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0322/
berlinplanerunterwegs/0005/index.html

Thomas Getzlaf, Besitzer des Bahnhofshauses im kleinen Beenz in der Nordwest-Uckermark, beschwert sich: „Viele fahren nach Los Angeles oder sonst wo hin und kennen noch nicht mal die Uckermark.“ Das wird sich bald ändern, denn am Mittwoch, dem 24. März, um 10 Uhr, wird die Bahnstrecke in Beenz wieder in Betrieb genommen – künftig können Touristen dort nachmachen, was sie nur aus Wildwestfilmen kennen: Mit einer Draisine Eisenbahngefühl pur erleben.
Zehn Jahre lang war auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke in dem kleinen Ort nordöstlich von Berlin nichts los, der Zugverkehr seit dem Jahr 2000 eingestellt, die Gegend im Schlummerzustand. Doch dann kam Axel Pötsch, Geschäftsführer der Draisinenbahnen Berlin/Brandenburg, und mit ihm „wieder Leben in die Bude“, sagt Getzlaf. Pötsch kaufte die komplette Eisenbahnstrecke vom Bahnhof Templin bis zum Bahnhof Prenzlau Vorstadt und nahm damit sein fünftes Draisinenprojekt im …

Bahnverkehr: Wiederkehr des Interregio Verbraucherschützer Holger Krawinkel über die Probleme der Bahn, teure Prestigeprojekte und ein unabhängiges Netz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0320/wirtschaft/
0009/index.html

Herr Krawinkel, die Probleme bei der Deutschen Bahn häufen sich, seitdem der Börsengang geplatzt ist. War die Behördenbahn vor 20 Jahren besser?

Die Behördenbahn war nicht besser, und es will sicher auch niemand dahin zurück. Das größte Problem der Bahn ist, dass die vielen Sparmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Börsengang zu einem deutlichen Qualitätsverlust führten. Es haben sich etliche Probleme angehäuft. Das muss die Bahn wieder in Ordnung bringen.

Worüber beschweren sich Bahnreisende bei Ihnen am häufigsten?

Vor allem über mangelnde Pünktlichkeit, überfüllte und ausfallende Züge, hohe Preise und ein wenig durchschaubares Preissystem sowie über …

Bahnverkehr + Flughäfen: DBV Berlin-Brandenburg zum Ausbau der Dresdner Bahn Ein Trauerspiel auf Kosten der Fahrgäste und Steuerzahler erlebt die Metropolenregion Berlin/Brandenburg seit 1997. Seit 1997 wird nämlich an der Vorbereitung des Baurechts für den Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Schichauweg und Landesgrenze gearbeitet.

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Ein Trauerspiel auf Kosten der Fahrgäste und Steuerzahler erlebt die Metropolenregion Berlin/Brandenburg seit 1997. Seit 1997 wird nämlich an der Vorbereitung des Baurechts für den Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Schichauweg und Landesgrenze gearbeitet. Eigentlich gehört diese im Süden von Berlin gelegene Strecke zum Projekt „Knoten Berlin“. Aber die Beharrlichkeit aller Beteiligten führt dazu, dass sich nichts bewegt.
Die Anwohner fordern auf Grund der höheren Emissionen durch die Fern- und Regionalzüge die Verlegung der wiederaufzubauenden Gleise unter die Erde. Aus ihrer Sicht vollkommen verständlich. Unterstützt werden sie dabei vom Land Berlin, dass sich dieser Forderung anschließt. Auf der anderen Seite steht die DB AG, die eine oberirdische Trasse durchsetzen will, weil niemand die Kosten für die Tunnellösung bezahlen will. Auch verständlich.
Unverständlich ist die Haltung des Landes Berlin, dass als Anhörungsbehörde das verfahren „einfach“ vier Jahre hat liegenlassen und nicht bearbeitet hat. So löst man keine Probleme, man schafft nur neue! In diesen grob zusammengefassten Maximalpositionen verharren nun die Beteiligten seit fast zehn Jahren. Keiner rückt auch nur ein Jota von seinen Forderungen ab.
Wohin das führt, ist jeden Tag im Berliner Eisenbahnnetz zu sehen und wird bei Eröffnung der Schienenanbindung des Flughafens in Schönefeld überdeutlich. Denn diese fehlende Lücke bedeutet einen erheblichen Mehraufwand und Einschränkungen bei den Takten. Wegen des geplanten Ausbaus der Dresdner Bahn zwischen Schichauweg in Berlin und Blankenfelde in Brandenburg ist darauf verzichtet worden, alternativ nutzbare Strecken in diesem Bereich auszuauen.
Der DBV-Landesverband fordert von allen Beteiligten, ihre sture Haltung endlich aufzugeben und ernsthaft Kompromisse zu suchen, damit schnellstmöglich mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Spielraum sieht der DBV insbesondere bei der Höchstgeschwindigkeit.
Müssen wirklich 160 km/h im dichtbebauten Stadtgebiet einer Millionenstadt gefahren werden oder reichen nicht 120 km/h oder 100 km/h auf diesen wenigen Kilometern aus? Mit der Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit ging nämlich auch einhher, dass die Emissionen nicht so hohe Ausgleichs- und Verhinderungsmaßnahmen wie bei 160 km/h erfordern (Presemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 19.03.10).

Bahnverkehr: Gespräche zum Ausbau der Bahnverbindung Berlin – Breslau Seit 2006 gab es mehrere Initiativen zum Ausbau der Bahnverbindung von der Bundeshauptstadt Berlin über den Flughafen BBI zur schlesischen Metropole Breslau.

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Seit 2006 gab es mehrere Initiativen zum Ausbau der Bahnverbindung von der Bundeshauptstadt Berlin über den Flughafen BBI zur schlesischen Metropole Breslau. Es ist dem Engagement der Berliner Senatorin für Stadtentwicklung, dem Brandenburgischen Verkehrsminister, dem Stadtpräsidenten von Breslau, der Industrie- und Handelskammer Berlin und der Wirtschaftskammer Niederschlesien zu verdanken, dass im Dialog mit dem Bundesverkehrsministerium erste Verbesserungen umgesetzt werden können.
So erfolgt in wenigen Wochen der Startschuss für den Ausbau des ersten Abschnitts der Bahnverbindung auf deutscher Seite Königs Wusterhausen-Cottbus auf 160 km/h. Auf der schlesischen Seite wird das östliche Ende Liegnitz – Breslau – Oppeln ebenfalls auf 160 km/h mit Hochdruck ausgebaut.
Der polnische Streckenabschnitt mit einer Länge von 148 km ist bereits eine Großbaustelle und erste Abschnitte sind bereits fertig gestellt. Finanziert wird dieses Vorhaben mit Unterstützung der Europäischen Union.
Der Initiative zum Ausbau der Bahnverbindung haben sich inzwischen zahlreiche polnische Städte und Wojewodschaften, die ukrainische Stadt Lemberg und der Freistaat Sachsen angeschlossen. Es ist das gemeinsame Ziel, die Bahnstrecke Berlin/Dresden – Breslau – Krakau – Lemberg auf einen Mindeststandard von 160 km/h auszubauen und zu einem wichtigen europäischen Korridor zu entwickeln. Die Europäischen Union unterstützt die Zusammenarbeit aller Städte und Regionen im Programm „Via Regia Plus“.
Die Städte und Regionen entlang der Bahnstrecke werden mit Unterstützung des EU-Programms ihre Zusammenarbeit auch auf den Bereich Logistik und Touristik ausdehnen.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Berlin erste Voruntersuchungen durchführen lassen, um in einem nächsten Schritt die Qualitätslücke im Schienenfernverkehr südlich von Cottbus zu schließen.
Die Berliner Senatorin Junge-Reyer hat alle Akteure des Deutsch-Polnischen Eisenbahnverkehrs sowie die polnischen Städte und Wojewodschaften entlang des Bahnkorridors zu einem Regionalforum am 18.3. in das Ludwig Erhard Haus eingeladen, um über Erreichtes und Zukünftiges zu sprechen.
Neben vielen anderen Akteuren werden Vertreter der DB Netz und der polnischen Schieneninfra-strukturgesellschaft PLK Informationen zu den Ausbaumaßnahmen in den nächsten Jahren zwischen Berlin und Breslau – einschließlich der Anbindung des Flughafens BBI – geben.
Im Veranstaltungssaal des Ludwig Erhard Hauses wird auch die Ausstellung „160 Jahre Eisenbahn Berlin – Breslau“ zu sehen sein.Das Forum ist Teil einer dreitägigen Tagung der Projektpartner des EU-Projektes „Via Regia Plus“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 19.03.10).

Bahnverkehr: DB und PKP Intercity bauen Zusammenarbeit aus Überspringen: DB und PKP Intercity bauen Zusammenarbeit aus Berlin-Warszawa-Express: Schnellere Verbindungen und mehr Züge – Gemeinsame Verkehre zur Fußball-Europameisterschaft 2012 geplant

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(Berlin, 19. März 2010) DB Fernverkehr und die polnische PKP Intercity wollen das Fernverkehrsangebot zwischen Deutschland und Polen weiter ausbauen. Das haben die Vorstandsvorsitzenden beider Unternehmen, Dr. Nikolaus Breuel und Krzysztof Celinski, bei einem Treffen in Berlin vereinbart. „Wir sehen im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und Polen Potenzial und wollen gemeinsam das Angebot verbessern“, sagt Dr. Nikolaus Breuel. So wird ab Dezember 2010 beim Berlin-Warszawa-Express die neue Mehrsystem-Lok „Huzarz“ der PKP Intercity fahrplanmäßig zum Einsatz kommen. Durch den Wegfall des Lokwechsels wird sich die Fahrtzeit zwischen Berlin und Warschau um knapp zehn Minuten verkürzen. Ebenfalls zum Dezember sollen durch zwei zusätzliche Verbindungen insgesamt dann acht zwischen den beiden Hauptstädten angeboten werden. „Unseren Fahrgästen steht damit ein attraktives Angebot auf der Kernrelation zwischen Deutschland und Polen mit besseren Anschlüssen in die nationalen Netze zur Verfügung. Entsprechend gehen wir davon aus, dass wir die Zahl der Reisenden in den nächsten Jahren steigern können“, sagt Krzysztof Celinski. Derzeit prüfen DB und PKP Intercity, in den nächsten Jahren eine neue Fahrzeuggeneration im Fernverkehr zwischen den beiden Ländern einzusetzen.

DB Fernverkehr und PKP Intercity arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen. Neben dem Berlin-Warszawa-Express betreiben die Partner auf der Strecke Hamburg-Berlin-Krakau den Intercity „Wawel“, und von Amsterdam (Schiphol) über Hannover und Berlin verkehrt ein Intercity bis nach Stettin. 2009 wurde eine gemeinsame Marketingkooperation gegründet mit dem Ziel, die Verkehre zwischen beiden Ländern zu verbessern. Außerdem bereitet man sich gemeinsam auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 vor. Zum einen gibt es einen Erfahrungsaustausch zur WM 2006 in Deutschland, zum anderen sind gemeinsame attraktive Verbindungen zu den Spielorten geplant.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Flughäfen: VBB stellt ÖPNV-Konzept für Flughafen Berlin Brandenburg vor

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Zur Eröffnung am 30. Oktober 2011 wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg schnell und zuverlässig mit Bussen und Bahnen sowohl aus Berlin als auch aus Brandenburg erreichbar sein. Flugreisende, Beschäftigte und Besucher des Flughafens werden ein umfangreiches ÖPNV-Angebot vorfinden. Das Gesamtkonzept der Bus- und Bahnanbindung wurde nun vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg koordiniert. Aus allen Himmelsrichtungen wird es in gut 1 ½ Jahren möglich sein, auch ohne Auto den Flughafen Berlin Brandenburg gut zu erreichen.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Es ist uns gelungen, ein leistungsfähiges Netz von Bus- und Bahnanbindungen aus Berlin und Brandenburg für Passagiere, Besucher und Beschäftigte des Flughafens zu konzipieren. Damit werden wir mit der verfügbaren Infrastruktur bereits zur Eröffnung einen befriedigenden Stand erreichen. Mit der Fertigstellung der Ostanbindung voraussichtlich im Frühjahr 2012 werden wir ein gutes Angebot haben, das kontinuierlich überprüft und bei Bedarf ergänzt wird. Ein wesentlicher Schritt zur weiteren Verbesserung des Angebots ist die Inbetriebnahme der Dresdner Bahn. Dazu wäre es hilfreich, wenn der Bund die Planungen so ändern würde, dass keine jahrelangen Klagen gegen die Strecke befürchtet werden müssten. Die Tunnellage müsste akzeptiert und finanziert werden. Unter diesen Bedingungen wäre es dann möglich, den Flughafen über die Dresdner Bahnverbindung in wesentlich kürzerer Fahrzeit zu erreichen.“
Der Bahn-Regionalverkehr stellt die schnellen Verbindungen zwischen Berlin, Brandenburg und dem BBI her und die S-Bahn fährt im 10-Minuten Takt zum Flughafen. Zur Eröffnung des Flughafens verkehren folgende Linien:
• Flughafen-Express: Der Flughafen-Express verbindet im 20 / 30-Minuten-Takt den Berliner Hauptbahnhof mit dem Flughafen über Potsdamer Platz und Südkreuz in ca. 30 Minuten Fahrzeit. Es fahren moderne Elektro-Triebwagen des Typs Talent 2. Die neuen Fahrzeuge erhalten eine besondere Ausstattung für den Flughafenverkehr. So werden z. B. auf der Fahrt zum Flughafen die Abflugszeiten und Check-In-Schalter der nächsten Flüge angezeigt. Zudem sind die Einstiege in die Fahrzeuge stufenfrei.
• S-Bahn: Die S-Bahn wird verlängert – vom heutigen Endpunkt Schönefeld zum Flughafen. Die S-Bahn wird tagsüber im 10-Minuten-Takt zum Flughafen fahren. Die Züge fahren (während der Baumaßnahmen am Ostkreuz) aus Blankenburg über Ostkreuz zum Flughafen (S9) und vom Südkreuz über den Südring in den Flughafen-Terminal (S45).
• RB22: Von Potsdam fährt die RB22 einmal stündlich zum Flughafen BBI. Die Züge werden ab Dezember 2011 beschleunigt und halten zwischen Potsdam und dem Flughafen am Wissenschaftsstandort Golm. Zum Einsatz kommen ebenfalls moderne Elektrotriebwagen des Typs Talent 2.
• RE7 und RB14: Zur Eröffnung des Flughafens BBI wird die Ostanbindung des Flughafenbahnhofs voraussichtlich noch nicht zur Verfügung stehen. Deshalb werden die Linien RE7 und RB14 weiterhin zum Bahnhof Schönefeld fahren. Dort besteht die Möglichkeit, in die S-Bahn zum Flughafen umzusteigen.
• Mit der Fertigstellung der Ostanbindung des Flughafens BBI, die für das Jahr 2012 erwartet wird, werden die Züge der Linien RE7 und RB14 nicht mehr den Bahnhof Schönefeld anfahren, sondern direkt am Flughafenbahnhof halten.
• Wenn die Baumaßnahmen für den Bahn-Regionalverkehr am Ostkreuz abgeschlossen sind und dort auch Regionalzüge halten können, verkürzen sich die Reisezeiten zum Flughafen vor allem für Fahrgäste aus den östlichen Bezirken Berlins sowie aus Ostbrandenburg.
Nicht alle Ziele können mit der Bahn erreicht werden, deshalb kommt dem Busverkehr eine wichtige Bedeutung zu. Ergänzt wird der Schienenverkehr durch Busse, die Gebiete ohne Schienenanbindung erreichen, die Anschluss an das Berliner U-Bahnnetz haben werden oder im Nachtverkehr unterwegs sind. Schwerpunkte der Busanbindung bestehen in den Südwesten Berlins über U Rudow sowie in das Umland des Flughafens. Im Nachtverkehr verbindet die Buslinie N7 den Flughafen mit der Berliner Innenstadt; außerdem fährt die Buslinie N64 über Adlershof nach Köpenick.
Mit der Inbetriebnahme werden die Kunden den Flughafen mit folgenden Fahrzeiten erreichen. So braucht man z. B. vom Berliner Hauptbahnhof ca. 29 Minuten, aus Berlin-Marzahn ca. 50 Minuten oder aus Berlin-Spandau ca. 55 Minuten. Reisende von Potsdam Hauptbahnhof brauchen ca. 40 Minuten, aus Eberswalde ca. 65 und aus Frankfurt / Oder 105 Minuten (Pressemeldung VBB, 18.03.10).

Bahnverkehr: Öfter und schneller zum östlichen Nachbarn Senat fordert in einer „Wunsch- und Vorschlagsliste“ bessere Verbindungen nach Polen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0318/berlin/
0065/index.html

Fachleute sind sich einig: Der Bahnverkehr zwischen Berlin und Polen war schon mal besser. Doch im Vergleich zum Auto und zum Bus spielt der Zug kaum noch eine Rolle. Das ist auch kein Wunder, wie das Beispiel Berlin-Stettin zeigt: Die vielen Kleinbusse, die auf dieser Route unterwegs sind, fahren öfter und zu niedrigeren Tarifen als die Bahn. „Mit dem Kleinbus kostet eine Fahrt knapp zehn Euro, mit dem Zug dagegen 16,70 Euro – und es muss meist auch noch in Angermünde umgestiegen werden“, sagte Hans-Werner Franz vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Nun bemüht sich der Senat darum, dass der Schienenverkehr nach Polen endlich attraktiver wird.
In einer „Wunsch- und Vorschlagsliste“ an die Deutsche Bahn (DB) hat das Land Berlin aufgelistet, welche Verbesserungen erforderlich sind. Nach der Aufstellung, die der Berliner Zeitung vorliegt, setzt sich der Senat dafür ein, dass die Zahl …