Bahnverkehr + Radverkehr: Fahrradversteigerung im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten

http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20110408.html

(Berlin, 8. April 2011) Am kommenden Donnerstag, 14. April, werden ab 15
Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten die
auf Bahngebiet und in Zügen gefundenen Fahrräder, deren Besitzer nicht
ermittelt werden konnten, öffentlich versteigert.

Eine Besichtigung der Fahrräder ist vorher leider nicht möglich. Die
ersteigerten Gegenstände werden nur gegen Barzahlung ausgehändigt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Baubeginn auf der Strecke Berlin–Hannover, Alle Fahrplanänderungen im Internet / Zusätzliche Angebote für Kunden: kleine Aufmerksamkeiten und erweitertes Leseangebot im Zug

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/nrw/
nrw20110406.html

(Düsseldorf, 6. April 2011) Am Montag, 11. April, beginnen die Bauarbeiten
auf der ICE-Strecke Berlin-Hannover. Bis Ende August werden mehr als
130.000 Schwellen ausgetauscht und rund 186 Kilometer Schienen erneuert.
Trotz der Bauarbeiten bleibt jeweils ein Gleis für den Zugverkehr nutzbar.
Allerdings dürfen die Züge im Bereich der Baustellen nur 120 km/h statt wie
sonst bis zu 250 km/h fahren. ICE-Züge zwischen Berlin und Hannover bzw.
Braunschweig sind rund 30 Minuten länger unterwegs. Deshalb fahren die Züge
ab Berlin etwa 30 Minuten früher ab und erreichen die Hauptstadt in der
Gegenrichtung etwa eine halbe Stunde später. Die Anschlüsse in Hannover
bleiben erhalten. Bereits seit Januar 2011 läuft die Erneuerung von Gleisen
und Weichen zwischen Hannover und Bielefeld. Um trotz der Bauarbeiten eine
größtmögliche Zuverlässigkeit im Fahrplan zu erhalten, entfallen Teilung
sowie Vereinigung der ICE-Züge in Hamm. Der gesamte Zug fährt über
Düsseldorf von und nach Köln. Fahrgäste von und nach Hagen und Wuppertal
nutzen bis Bielefeld oder Hamm IC-Züge oder den Regionalverkehr. Alle
geänderten Fahrpläne sind bereits seit Anfang des Jahres in den
Informations- und Auskunftsmedien enthalten. Die DB bittet auch ihre
Stammkunden und Pendler, sich im Internet über die veränderten Fahrpläne zu
informieren.

In den Zügen und auf den Bahnhöfen ist zusätzliches Servicepersonal im
Einsatz. In den ICE- und IC-Zügen zwischen Berlin und Hannover bzw.
Braunschweig bietet die DB einen erweiterten Service an. Reisende in der 1.
Klasse des ICE erhalten eine kleine Leckerei und zusätzlich zu den
Tageszeitungen ein erweitertes Leseangebot. Für die Fahrgäste in der 2.
Klasse des ICE gibt es eine Aufmerksamkeit und von Montag bis Freitag eine
kostenlose Tageszeitung. Den Reisenden in den IC-Zügen bietet die DB
ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit, werktags eine Tageszeitung und
zusätzlich in der 1. Klasse ein besonderes Leseangebot. Von den Bauarbeiten
betroffene Pendler, die Inhaber einer Jahres- oder Zeitkarte sind, wurden
von ihrem Abocenter angeschrieben und erhalten aus Kulanz für die Zeit der
Baumaßnahme einen anteiligen Betrag des Fahrkartenwerts erstattet.
Stammkunden mit einer BahnCard wurden gesondert informiert.

Internet

www.bahn.de/bauarbeiten

Handy/PDA/Smartphone

bauarbeiten.bahn.de/mobile

BahnBau-Telefon

0800 5 99 66 55 (kostenlos, Tag & Nacht)

Videotext

in den regionalen dritten Programmen

Faltblätter und Broschüren

in den Zügen und auf den Stationen

Fahrplanaushänge und Plakate

auf den Stationen

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Mobilität + Bahnverkehr: Neu: Bahn bietet barrierefreie Reisen im Baukastensystem, Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ und DB schaffen Buchungsmöglichkeit für individualisierte Pauschalreisen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/presseinformationen/ubp/

p20110405.html

(Berlin, 5. April 2011) Ab Mai 2011 können mobilitätseingeschränkte

Menschen ihren Urlaub komfortabler planen und buchen, indem sie ihre Reise,

die Unterbringung und das Rahmenprogramm aus einem Baukastensystem

individuell zusammenstellen. In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft

„Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ hat die Deutschen Bahn

Mobilitätspakete geschnürt, die sowohl die An- und Abreise mit möglicher

Ein-, Um- und Ausstiegshilfe, die Anschlussmobilität am Urlaubsort und die

Übernachtung, als auch ein mögliches Ausflugs- und Kulturprogramm

beinhalten.

Die Reiseangebote richten sich vorzugsweise an Rollstuhlfahrer sowie seh-

und hörbehinderte Personen, aber auch an ältere Menschen sowie Familien mit

kleinen Kindern. Mit dem neuen Serviceangebot sind erstmals grenzenlose

Reiseerlebnisse für den Tagestrip, den Kurz- und den Jahresurlaub buchbar.

Die vor drei Jahren von der Eifel, der Stadt Erfurt, dem Fränkischen

Seenland, der Insel Langeoog, der Niederlausitz, dem Ruppiner Land und der

Sächsischen Schweiz gegründete Arbeitsgemeinschaft bietet ihre Leistungen

gemeinsam unter anderem im Internet an. Als Mobilitätspartner ergänzt die

Deutsche Bahn die unterschiedlichen barrierefreien Angebote um die

Beförderung und den Service vom Start bis zum Ziel der Reise. Seit vielen

Jahren unternimmt die Bahn große Anstrengungen, um Fahrgästen mit

Behinderungen eine selbständige Mobilität zu ermöglichen. Mit den jetzt zur

Verfügung stehenden Komplettangeboten für die Reiseplanung und -buchung ist

ein weiterer wichtiger Baustein hinzu gekommen.

Egal, ob Natur, Kultur, aktive Erholung oder Entspannung gewünscht wird –

der hierfür eingerichtete Bereich im Internetportal liefert vielfältige

Informationen und stellt alle Serviceleistungen und Ansprechpartner vor.

Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in

Deutschland“ und zu den Mobilitätspaketen der Bahn unter

www.barrierefreie-reiseziele.de und www.bahn.de/reiseziele-barrierefrei.

Die Komplettangebote für Urlaubs-, Tages- und Wochenendreisen können auch

telefonisch über die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn unter

der Telefonnummer 0180 5 512 512 gebucht werden (14 ct/Min. aus dem

Festnetz via Vodafone, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.).

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: Abstellgleis mit Elektroanschluss Verkehr Bahn investiert in Oberleitung, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE?article_id=2320292 Von Markus Kniebeler RATHENOW Reisende, die regelmäßig mit Zügen der Regionalexpresslinie 2 von Rathenow nach Berlin fahren, werden es bemerkt haben: Auf dem Stammbahngleis neben der Schnellbahnstrecke wird zwischen Rathenow und Bamme seit Mitte Februar eine Oberleitung installiert. Nach Auskunft eines Bahnsprechers investiert die Deutsche Bahn rund zwei Millionen Euro in die Elektrifizierung des rund 4,5 Kilometer langen Streckenabschnitts. Die Arbeiten seien fast abgeschlossen, am 10. April könne der Abschnitt in Betrieb genommen werden. Mit der Maßnahme soll nach Auskunft des Bahnsprechers der Verkehr auf der Strecke Rathenow – Berlin entzerrt werden. Weil das Verkehrsaufkommen auf der Schnellbahnlinie hoch sei, habe man eine Entlastung geschaffen. So lange die Züge nach Plan fahren, läuft alles …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Material- und Kabeldiebstähle verzögern Inbetriebnahme Bis 15. Juli weiter Umleitungen und Ersatzbusse zwischen Berlin und Cottbus / Oberleitungsanlagen wieder unter Hochspannung

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110329.html

(Berlin, 29. März 2011) Die Deutsche Bahn AG wird den Betrieb zwischen Berlin und Cottbus am 15. Juli wieder aufnehmen. Material- und vor allem Kabeldiebstähle zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau verzögern die planmäßige Inbetriebnahme. Schienen, Schotter und Untergrund werden zwar bis Ende April für die Geschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ertüchtigt sein, auch der Bahnsteigneubau ist nach dem Winter wieder im Plan, doch die Technik, die für einen sicheren Zugbetrieb notwendig ist, kann nicht in Betrieb genommen werden. Aus den bestehenden Anlagen wurden mehr als 32 Kilometer Kabel gestohlen. An über einhundert Schnittstellen ist Feuchtigkeit in die Kabel eingedrungen, so dass auch diese ausgetauscht werden müssen.

Zur Vermeidung weiterer Diebstähle wurde durch die DB Sicherheit GmbH ein Einsatzkonzept zur Bestreifung des Baustellenbereichs im engen Zusammenwirken mit den Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei erarbeitet und umgesetzt.

Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass die ebenfalls erneuerten Anlagen der Oberleitung wieder unter 15.000 Volt Spannung gesetzt werden. Jede Annäherung kann tödlich sein.

Der zur Zeit gültige Ersatzfahrplan mit Bussen und Umleitungen bleibt in seinem jetzigen Umfang bis zum 15. Juli bestehen. Ab Fahrplanwechsel, am 12. Dezember dieses Jahres, werden die Regional- und Fernverkehrszüge zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus dann wie vorgesehen mit 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Material- und Kabeldiebstähle verzögern Inbetriebnahme Bis 15. Juli weiter Umleitungen und Ersatzbusse zwischen Berlin und Cottbus / Oberleitungsanlagen wieder unter Hochspannung

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110329.html

(Berlin, 29. März 2011) Die Deutsche Bahn AG wird den Betrieb zwischen Berlin und Cottbus am 15. Juli wieder aufnehmen. Material- und vor allem Kabeldiebstähle zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau verzögern die planmäßige Inbetriebnahme. Schienen, Schotter und Untergrund werden zwar bis Ende April für die Geschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ertüchtigt sein, auch der Bahnsteigneubau ist nach dem Winter wieder im Plan, doch die Technik, die für einen sicheren Zugbetrieb notwendig ist, kann nicht in Betrieb genommen werden. Aus den bestehenden Anlagen wurden mehr als 32 Kilometer Kabel gestohlen. An über einhundert Schnittstellen ist Feuchtigkeit in die Kabel eingedrungen, so dass auch diese ausgetauscht werden müssen.

Zur Vermeidung weiterer Diebstähle wurde durch die DB Sicherheit GmbH ein Einsatzkonzept zur Bestreifung des Baustellenbereichs im engen Zusammenwirken mit den Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei erarbeitet und umgesetzt.

Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass die ebenfalls erneuerten Anlagen der Oberleitung wieder unter 15.000 Volt Spannung gesetzt werden. Jede Annäherung kann tödlich sein.

Der zur Zeit gültige Ersatzfahrplan mit Bussen und Umleitungen bleibt in seinem jetzigen Umfang bis zum 15. Juli bestehen. Ab Fahrplanwechsel, am 12. Dezember dieses Jahres, werden die Regional- und Fernverkehrszüge zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus dann wie vorgesehen mit 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Deutsche Bahn setzt zusätzliches ICE-Zugpaar zwischen Berlin und Stralsund ein

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110323.html

(Berlin, 23. März 2011) Ab 27. März verlängert die Deutsche Bahn sonntags bis donnerstags den ICE 1208 nach Stralsund. Der ICE, der um 11.20 Uhr von München über Nürnberg, Jena und Halle (Saale) nach Berlin startet, fährt ab Berlin Hbf um 17.23 Uhr weiter in Richtung Ostseeküste. Für Reisende aus Dresden, Leipzig und Hannover besteht Anschluss in Berlin Hbf an diesen Zug. Der ICE hält unter anderem in Eberswalde (17.55 Uhr), Pasewalk (18.49 Uhr), Anklam (19.15 Uhr), Züssow (19.28 Uhr), Greifswald (19.41Uhr) und erreicht Stralsund um 20.03 Uhr.

Vom 17. Juni bis 7. Oktober wird die ICE-Verbindung München-Stralsund auch freitags eingesetzt und fährt weiter über Bergen auf Rügen (20.38 Uhr) nach Binz (20.59 Uhr).

Ab 28. März startet in der Gegenrichtung der ICE 1509 montags bis freitags in Stralsund um 7.42 Uhr. Der ICE hält unter anderem in Greifswald (8.03 Uhr), Züssow (8.15 Uhr), mit zeitnahen Übergang von der UBB, Anklam (8.28 Uhr), Pasewalk (8.53 Uhr), Eberswalde (9.47 Uhr) und erreicht Berlin Hbf um 10.20 Uhr, wo Anschlüsse zur ICE-Linie 12 nach Frankfurt (Main) und Interlaken Ost sowie an weitere Fernzüge nach Dresden, Leipzig und Hannover bestehen. Von Berlin Hbf verkehrt der ICE 1509 weiter über Halle (Saale), Jena, Nürnberg weiter nach München (an 16.39 Uhr).

Im Sommer, vom 18. Juni bis 8. Oktober, fährt der ICE 1715 immer sonnabends von Binz (12.45 Uhr) über Bergen (13.08 Uhr), Stralsund, Greifswald, Züssow, Anklam, Pasewalk nach Berlin Hbf (16.20 Uhr) und von dort weiter über Halle (Saale), Jena, Nürnberg nach München.

Das zusätzliche ICE-Angebot verkehrt zunächst bis 10. Dezember 2011 auf Probe, um die Wirtschaftlichkeit zu testen.

Informationen gibt es unter anderem im Internet unter www.bahn.de, in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie telefonisch beim DB Reise-Service über die Rufnummer 0180 5 99 66 33*.

 

* 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Bahn in der Stromfalle Grüne und Umweltschützer fordern stärkere Nutzung erneuerbarer Energie, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0321/wirtschaft/
0013/index.html

BERLIN. Sie ist das umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel – die Bahn. Für Umweltschützer und Verkehrsexperten aber ist der Branchenriese Deutsche Bahn (DB) nicht ökologisch genug. Angesichts der nuklearen Katastrophe in Fukushima wächst der Druck auf das Staatsunternehmen, sich schneller als geplant von Atomstrom und fossilen Energien zu trennen. „Die Klimaziele der Deutschen Bahn sind nicht ambitioniert genug“, sagt der Verkehrsexperte des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Werner Reh, der Berliner Zeitung. „Das Unternehmen ist noch viel zu stark auf Atomstrom und umweltschädlichen Kohlestrom fokussiert.“ Der Europaabgeordnete und Verkehrsexperte der Grünen, Michael Cramer, kritisiert: „Die Pläne der Bahn hin zu einem grünen Konzern reichen bei Weitem nicht aus. „Die Bahn muss sogar aufpassen, dass sie ihr Image als umweltfreundliches Unternehmen …

Ostbahn-Konferenz zeigt Weg in die Zukunft

http://www.lok-report.de/

Mehr als 120 Teilnehmer aus Deutschland und Polen berieten bei der „Internationalen Ostbahnkonferenz“ in Küstrin-Kietz über die Weiterentwicklung der Ostbahn zwischen Berlin und Gorzów Wlkp. Dabei konnte ein positives Resümee der Arbeit der letzten Jahre gezogen werden – zahlreiche Bahnhöfe entlang der Strecke wurden saniert und umfangreiche Anlagentechnik erneuert. Etwa 6.000 Fahrgäste nutzen die Ostbahn täglich.
Ein Schwerpunkt der Konferenz war die Perspektive zur Bildung eines europäischen Modellkorridors in Form eines Europäischen Verbunds der territorialen Zusammenarbeit (EVTZ). Bis 2013 wollen deutsche und polnische Kommunen und Landkreise entlang der Eisenbahnstrecke einen Modellkorridor entwickeln. Sitz der Modellregion könnte die Stadt Seelow werden – die Bereitschaft dafür wurde durch den Bürgermeister der Stadt erklärt.
Dafür wurde ein Zeitplan erarbeitet. Er sieht vor, dass bei einem weiteren Treffen in Kstrzyn nad Odra im August 2011 eine Projektgruppe gebildet werden soll. Sie wird die Leitlinien für die Entwicklung der Modellregion erarbeiten. Das Jahr 2012 soll dann dazu genutzt werden, bei den Ostbahnanrainern für das Projekt zu werben und Gründungsmitglieder zu gewinnen. Die eigentliche Gründung der Modellregion ist für Anfang 2013 vorgesehen.
Landrat Gernot Schmidt: „Die Ostbahn bietet die Chance, ein Alleinstellungsmerkmal der Region zu werden – ein stabiles Verbindungsglied zwischen dem Berliner Raum und der Grenzregion. Auch die polnische Seite hat eine dynamische Entwicklung genommen, und unsere Region zwischen den Zentren kann davon profitieren, wenn diese Bahninfrastruktur weiter aufgewertet wird. Mit dem Modellkorridor kann ein politischer Nutzen erreicht werden, die Sichtbarkeit unserer Region könnte eine deutliche Aufwertung erfahren, ein echter Mehrwert ist erst erreicht, wenn sich dadurch die Bedingungen für wirtschaftliche Entwicklung verbessern.“ (Pressemeldung Landkreis Märkisch-Oderland, 19.03.11).

Flughäfen + Bahnverkehr: Schienenanbindung BBI: Logistikzüge zum Flughafen fahren ab April über Gleise der Ostanbindung Die „Kerosinbahn“ entlang der Berliner Stadtgrenze wird stillgelegt / Landesstraße L 400 noch bis 13. Mai 2011 gesperrt / Fußgänge

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110316.html

(Berlin, 16. März 2011) Ab 31. März, 18.00 Uhr, fahren die Logistikzüge zur Versorgung des Flughafens Berlin-Schönefeld und der BBI-Baustelle über die Gleise der neuen BBI-Ostanbindung. Die so genannte „Kerosinbahn“, die vier Kilometer lange, „alte“ Anschlussbahn von der „Görlitzer Bahn“ zum Tanklager des Flughafens Berlin-Schönefeld, wird stillgelegt.

Die Deutsche Bahn warnt im Zusammenhang mit der Aufnahme des Zugbetriebs vor dem Betreten der neuen Gleise.

Noch im Bau befindet sich die Straßenbrücke der L 400 zwischen Berlin-Bohnsdorf und Waltersdorf. Das Winterwetter hatte hier die Arbeiten behindert. Daher kann die Sperrung der L 400 nicht wie geplant Ende März aufgehoben werden. Noch bis zum 13. Mai wird der Autoverkehr über die Autobahn 117 umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

Die ersten Züge auf der Ostanbindung markieren eine wichtige Zwischenetappe auf dem Weg zur Inbetriebnahme der kompletten BBI-Schienenanbindung am 30. Oktober. Vor gut einem Jahr, Ende Februar 2010, begannen die Arbeiten an der Ostanbindung. Rund acht Kilometer zweigleisiger, elektrifizierter Strecke wurden errichtet, drei Straßenbrücken sind fertig gestellt oder im Bau, es entstehen rund zwei Kilometer Lärmschutzwand neu. In den kommenden Wochen wird die bahntechnische Ausrüstung der Strecke komplettiert.

In den nächsten Wochen werden die vier Kilometer Gleis der alten Kerosinbahn zurückgebaut. Auf der Trasse der Anschlussbahn entstehen Biotopflächen, die Teil der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Streckenneubau sind.

Hinweis für den Straßenverkehr: Bis 13. Mai ist die L 400 zwischen der Waldstraße/Stadtgrenze in Bohnsdorf und der Einfahrt zur Firma Metro in Waltersdorf voll gesperrt. Die Umleitung des Kraftfahrzeugverkehrs erfolgt über die Bundesautobahn 117. Die Buslinie 263 wird über die Siedlung Waltersdorf und den Schwarzen Weg umgeleitet. Die Brücke Schwarzer Weg bleibt bis zum 13. Mai dem Bus vorbehalten und ist für den übrigen Verkehr weiterhin voraussichtlich bis zum 10.Juni gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können die Baustellenbereiche passieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG