Deutschen Bahn: Deren Züge haben sich im vergangenen Winter als wenig
wetterfest erwiesen. Um Ausfälle zu verhindern, braucht der Konzern eine
Fahrzeugreserve. Doch diese konnte die Bahn nicht in ausreichendem Maße
aufbauen, weil das bundeseigene Unternehmen eine Reihe von bestellten Zügen
aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht bekommen hat.
Der Fall Talent 2: Eigentlich sollten die Nahverkehrszüge von Bombardier
schon seit 2009 im Einsatz sein. Mehr als 100 Triebzüge sind zwar bereits
produziert, sie stehen aber noch immer auf Abstellgleisen …
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnverkehr: Bahn ist noch immer nicht winterfest, Treffen beim Verkehrsminister: Unternehmen fehlen Reservezüge, weil die Industrie Verspätung hat, aus Berliner Zeitung
BERLIN. „Alle reden übers Wetter. Wir nicht.“ Das war einmal. Ausgefallene
Züge, stundenlange Verspätungen, bibbernde Reisende auf den Bahnsteigen und
wie Ölsardinen gequetschte Fahrgäste in überfüllten Waggons – im letzten
Winter gab es vor allem ein Thema: Die Bahn und das Wetter. Im Fernverkehr
war nur noch jeder fünfte Zug fahrplanmäßig unterwegs, im Regionalverkehr
sah es nicht viel besser aus. Wochenlang herrschte Winterchaos bei der
Bahn. Und auch in diesem Jahr könnte es wieder zu massiven
Beeinträchtigungen kommen, sollte der Winter ähnlich hart werden. Denn die
Bahn verfügt noch immer nicht über eine ausreichende Reserve an Zügen. Das
ist das ernüchternde Ergebnis eines Bahn-Gipfels am Donnerstag bei
Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).
Probleme mit Zulieferern
„Ich kann mich leider hier nicht hinstellen und sagen, im Winter läuft
alles wie geschmiert“, sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Züge zwischen Berlin und Cottbus trotz Moorstelle bei Bestensee pünktlich, Geschwindigkeitsbegrenzung auf 200 Metern bei insgesamt 60 Kilometern für Fahrzeit der Kunden irrelevant
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110906.html
(Berlin, 6. September 2011) Entgegen anderslautender Meldungen fahren die
Züge zwischen Berlin und Cottbus nach Abschluss der Streckensanierung
pünktlich.
Die Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 km/h auf einem 200 Meter langen
Abschnitt über einer Moorstelle bei Bestensee hat für die Kunden keine
Auswirkungen auf die Reisezeit. Ab Ende Oktober werden die Züge auch hier
mit 120 km/h und im Dezember mit 160 km/h fahren.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Bahnverkehr + S-Bahn + Flughäfen: Bahn probt Notfall im neuen Tunnel unter Flughafen, Enge Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungskräften und Bahnmitarbeitern gewährleistet Sicherheit auf der Schienenverbindung zum Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110903.html
(Berlin, 3. September 2011) Bei einer Notfallübung im Tunnel der Deutschen
Bahn AG unter dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld probten
heute Vormittag Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten,
Katastrophenschutzeinheiten, der DB Netz AG sowie der Bundes- und
Landespolizei das Zusammenspiel. Nach dem simulierten Brand eines
Regionalexpresszuges wurden die erforderlichen Handlungen zur Rettung und
Bergung von Verletzten trainiert.
Die Unternehmensbereiche der Deutschen Bahn überprüften gleichzeitig, ob
die im Notfallmanagement festgeschriebenen Meldewege und Handlungen
innerhalb des Betriebsablaufes eingehalten und umgesetzt wurden. Insgesamt
waren rund 300 Statisten und mehr als 100 Rettungskräfte und Beobachter an
dieser Übung beteiligt.
Nach gut drei Stunden konnte die Übung abgeschlossen und festgestellt
werden: Die Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften hat
funktioniert. In den nächsten Tagen und Wochen wird die Übung von allen
Beteiligten intensiv aufgearbeitet, um weitere, detaillierte
Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Bahntunnel unter dem Flughafen Berlin Brandenburg ist rund drei
Kilometer lang und führt direkt zum Bahnhof unter dem neuen
Terminalgebäude. Es ist der erste große Eisenbahntunnel im Land
Brandenburg. Der Flughafen wird wie geplant am 30. Oktober dieses Jahres an
das Schienennetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Damit steht zur
Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg im Juni nächsten Jahres eine
leistungsfähige Bahnstrecke für die S-Bahn und für den Regional- und
Fernverkehr bereit.
Für Redaktionen:
Fotografien von der Übung können unter
www.benjaminpritzkuleit.de/db_rettung.zip abgerufen werden.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Bahnverkehr: Bahn bekommt Konkurrenz, aus Berliner Zeitung
Im Nahverkehr ist es längst nichts Ungewöhnliches mehr, dass private oder
kommunale Wettbewerber der Deutschen Bahn (DB) Konkurrenz machen. Mehr als
20 Prozent Marktanteil haben die Wettbewerber auf Regionalstrecken bereits
ergattert. Im Güterverkehr betreibt die Transport-Konkurrenz der DB bereits
ein Viertel aller Güterzüge in Deutschland.
Nur im Fernverkehr will es einfach nicht gelingen, dem Staatskonzern
spürbar Marktanteile abzuringen. Da lassen Meldungen wie diese besonders
aufhorchen: Gestern verlautete, die Kölner MSM Gruppe plane ab Ende 2012
einen Eisenbahn-Linienverkehr von Köln nach Berlin-Hamburg und zurück.
Zunächst will MSM, das bisher Bahnreisen organisiert, jeweils drei Hin- und
Rückfahrten täglich anbieten. Die Züge sollen Intercity-Niveau haben und
von Köln …
Bahnverkehr + S-Bahn + Flughäfen: Bahn hält Zusage: Schienenanbindung für Hauptstadtflughafen, aus MOZ
http://www.moz.de/nachrichten/
brandenburg/artikel-ansicht/
dg/0/1/955826/
Schönefeld (MOZ) Im Schritttempo ist am Freitag der erste ?S-Bahnzug in den
unterirdischen Bahnhof des neuen Flughafens „Willy Brandt“ in Schönefeld
(Dahme-Spreewald) eingefahren. Die Strecke wird zwar erst mit
Inbetriebnahme des Airports am 3. Juni 2012 offiziell befahren, doch die
Bahn will ihre Zusage einhalten und die Schienenanbindung vertragsgemäß zum
30. Oktober fertigstellen.
Die Schienen auf der acht Kilometer langen, neu gebauten S-Bahnstrecke, zu
der mit Waßmannsdorf sogar ein neuer Haltepunkt gehört, sind bereits unter
Strom, Stellwerke in Betrieb. Bei dem außerfahrplanmäßigen S-Bahnzug am
Freitag handelt es sich nach Angaben von Bahnsprecher Michael Baufeld
um ?einen Messzug, der prüft, ob die Stromschiene richtig reguliert und die
Bahnsteigkante den korrekten Abstand zum Zug hat.
635 Millionen Euro hat die Bahn in die Flughafenanbindung investiert. Neben
der ?S-Bahnverlängerung über den alten …
Bahnverkehr + Flughäfen: Schnell zum Flughafen geht es erst ab 2020, Die Fertigstellung der Dresdner Bahn verzögert sich weiter. Der Bau soll erst in drei Jahren beginnen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0827/berlin/
0050/index.html
Am 3. Juni 2012 soll der neue Schönefelder Flughafen eröffnet werden – so
ist es weiterhin geplant. Doch die ebenfalls vorgesehene schnelle
Bahnverbindung, die von der Berliner Innenstadt auf dem kürzesten Weg
dorthin führen soll, wird erst viele Jahre später fertig. Der Wiederaufbau
der Dresdner Bahn im Süden von Berlin und dem angrenzenden Umland könne bei
„regulärem Bauablauf“ nicht vor 2020 abgeschlossen werden, sagte Chefplaner
Peter Schulze von der Deutschen Bahn (DB) Netz. Bis dahin müssen
Passagiere, die im Airport Express zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER)
fahren wollen, Umwege und längere Reisezeiten in Kauf nehmen. Der Senat ist
nicht unschuldig an den Verzögerungen.
Zwischen dem Südkreuz und Mahlow klafft eine Lücke in der Dresdner Bahn.
Seit den 1990-er Jahren plant die DB einen Neubau – elektrifiziert und
mit …
Bahnverkehr: ICE und IC wieder schneller von und nach Berlin, DB beendet planmäßig Bauarbeiten zwischen Berlin und Hannover • Sprinter Berlin-Frankfurt/Main fährt wieder in gut dreieinhalb Stunde von der Spree an den Main
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/
ubd/ubd20110826.html
(Berlin, 26. August 2011) Die Deutsche Bahn AG beendet am Wochenende die
Modernisierung der Strecke Berlin – Hannover – Bielefeld. Damit fahren ICE
und IC-Züge von und nach Berlin ab Sonntag (28. August) wieder in ihren
ursprünglichen Fahrplänen. Von Berlin nach Hannover ist der ICE dann nur
noch knapp eine Stunde und 40 Minuten unterwegs. Zwischen Frankfurt und
Berlin braucht der ICE gut vier Stunden, der ICE-Sprinter legt dieselbe
Strecke in nur gut dreieinhalb Stunden zurück.
Seit 11. April waren die Züge zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig
länger unterwegs, weil die DB auf der vielbefahrenen Strecke Schienen und
Schwellen erneuert hat. Dabei wurde jeweils an einem Gleis gebaut, während
der Zugverkehr auf dem anderen Gleis weiterrollte. In knapp fünf Monaten
wurden so mehr als 186 Kilometer Schienen, 21 Weichen, rund 130.000
Schwellen und gut 110.000 Tonnen Schotter erneuert.
Die noch ausstehenden Restarbeiten werden keine Auswirkungen auf die
Fahrpläne haben.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Tempo 160 lässt noch auf sich warten, Cottbus Gerüchte halten sich oft sehr hartnäckig. Damit aber nicht länger über eine im Raum stehende neuerliche Verzögerung des Streckenausbaus zwischen Lübbenau und Berlin spekuliert wird, ging die Deutsche Bahn am Freitag an die Öffentlichkeit und verkündete: Ab 3. September rollen die Züge auf den sanierten Gleisen., aus Lausitzer Rundschau
http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/
Tempo-160-laesst-noch-auf-sich-warten;art25,3456047
Vor allem im Spreewald, wo Pendler in Richtung Berlin seit anderthalb
Jahren Provisorien in Kauf nehmen müssen, hatte sich das Gerücht standhaft
gehalten: Statt im September sollte es nun erst mit dem Fahrplanwechsel im
Dezember zur Streckenfreigabe zwischen Lübbenau und Berlin und damit zum
durchgängigen Zugverkehr des RE 2 zwischen Cottbus und der Hauptstadt
kommen. „Dabei handelt es sich offenbar um ein Kommunikationsproblem“,
schätzt Dieter Doege vom Fahrgastverband pro Bahn ein. An dem dritten
Anlauf, zum 3. September, könne die Bahn wohl festhalten. „Aber die
versprochenen 160 Stundenkilometer werden die Züge erst ab dem
Fahrplanwechsel am 11. Dezember erreichen.“
Kabelklau schmeißt Termine
Wie die Bahn verweist der Landeschef des Fahrgastverbandes auf den
Diebstahl von …
Bahnverkehr: ICE-Züge ab Sonntag wieder 20 Minuten schneller zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig, Endspurt bei den Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Berlin–Hannover– Bielefeld • IC-Züge halten wieder in Stendal und Wolfsburg • Neue Gleise zwischen Berlin und Hannover • Restarbeiten haben bis 27. August nur noch geringe Wirkungen auf den Fahrplan
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20110811.html
(Berlin, 11. August 2011) Die DB beendet am Wochenende 13./14. August
planmäßig die Modernisierung von Gleisen und Weichen auf der Strecke
Berlin-Hannover und geht damit in die letzte Etappe der Bauarbeiten auf der
wichtigen Ost-West-Achse. Jetzt werden noch Lärmschutzwände aufgebaut und
Restarbeiten erledigt. Damit sind ICE-Züge Berlin-Hannover-Köln und
Berlin-Braunschweig-Frankfurt am Main wieder rund 20 Minuten schneller
zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig als in den vergangenen Wochen.
Die IC-Züge Berlin–Hannover–Amsterdam halten ab 14. August wieder in
Wolfsburg und Stendal und sind zwischen Berlin und Hannover wieder rund
eine Stunde schneller als in der Bauphase.
Bevor alle Fernzüge ab Ende August wieder nach regulärem Fahrplan fahren,
dauert die Fahrt noch etwa zehn Minuten länger als gewohnt. Grund dafür ist
der Bau von 20 Kilometern Lärmschutzwänden im Raum Rathenow, der wie
geplant noch bis zum 27. August dauert und eine eingleisige Sperrung der
Strecke erfordert.
Ab Montag, 15. August, fahren zwischen Hannover und Wolfsburg auch wieder
die zusätzlichen RE-Züge für den Berufsverkehr. Zwischen Braunschweig und
Wolfsburg fahren wieder alle Regionalbahnen mit den ursprünglichen
Fahrzeiten. Der Ersatzverkehr mit Bussen entfällt.
Seit April hat die DB auf der stark befahrenen Ost-West-Achse mehr als
130.000 Schwellen und 186 Kilometer Schienen erneuert. Zuletzt haben die
Gleisumbauzüge zwischen Oebisfelde und Gardelegen (Sachsen-Anhalt) 60
Kilometer Gleise erneuert sowie zwischen Lehrte und Wolfsburg
(Niedersachsen) rund 50.000 Schwellen ausgetauscht.
Zwischen Hannover und Bielefeld stehen bis zum 27. August noch Gleis- und
Weichenerneuerungen auf dem Bauprogramm. Bis dahin gelten für die ICE- und
IC-Züge westlich von Hannover weiterhin veränderte Fahrpläne. Alle
Fahrplanänderungen sind in den Auskunfts- und Informationssystemen
(www.bahn.de) enthalten.
Die Deutsche Bahn ist zuversichtlich, alle geplanten Bauarbeiten bis zum
27. August abschließen zu können und dankt allen Kunden für ihre Geduld und
Verständnis während der Bauphase.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG