http://www.lok-report.de/archiv/news_28/archiv_woche_donnerstag.html Die IGOB-EWIV wurde vom neuen Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Herrn Christian Gaebler, zu einem Antrittsbesuch empfangen. Seitens der Senatsverwaltung war Dr. Jürgen Murach bei dem eineinhalbstündigen Gedankenaustausch zur Entwicklung der Eisenbahnstrecke Berlin – Gorzów Wlkp. – Pila und zur Anbindung der Strecke in Berlin anwesend. Die IGOB-EWIV war durch den Landrat von Märkisch-Oderland, Herrn Gernot Schmidt und den Geschäftsführer der IGOB-EWIV, Herrn Karl-Heinz Boßan, vertreten. Folgende Festlegungen und Absprachen wurden im beiderseitigen Einvernehmen in ergebnisorientierter Atmosphäre getroffen: 1. Der Berliner Senat unterstützt die Aktivitäten der IGOB-EWIV zur Verbesserung des Bahnangebotes von Berlin und dem Flughafen BER zum polnischen Oberzentrum Gorzów Wlkp. (125.000 Einwohner). Das Ziel sind durchgehende Regionalexpressverbindungen von Berlin über Gorzów Wlkp. bis nach Pila (z.B. RE 300) sobald als möglich. 2. Der Berliner Senat unterstützt die weitere Modernisierung und den Ausbau der Eisenbahnstrecke (Anbindung Ostkreuz, Zweigleisigkeit und Elektrifizierung wurden angesprochen). 3. Der Berliner Senat wird mit der Geschäftsführung der IGOB-EWIV kontinuierlich zusammenarbeiten und unterstützt die Ziele der IGOB-EWIV einschließlich des Projektes Eurodistrikt TransOderana EVTZ in Übereinstimmung mit bestätigten Leitlinien. 4. Als Ansprechpartner für die IGOB-EWIV und Ostbahnbeauftragter des Berliner Senats wurde Dr. Jürgen Murach mit sofortiger Wirkung benannt. 5. Die übermittelten Grüße des Stadtpräsidenten von Gorzów Wlkp., Herrn Jedrzejczak, wurden herzlich erwidert und eine Einladung nach Gorzów Wlkp. im Herbst mit Freude angenommen. 6. Für das Jahr 2013 sind zwei gemeinsame Veranstaltungen geplant, die die Umsetzung von Verbesserungsmöglichkeiten des grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehrs auf der Ostbahn – Auswertung von Best-Practice Beispielen aus anderen europäischen Grenzregionen und mittel- und langfristige Maßnahmen zur infrastrukturellen Anpassung an europäische Standards – z.B. die Ertüchtigung als Entlastungsstrecke für den TEN Schienengütervorrangkorridor 8 (Rail Baltika) – zum Inhalt haben. Auf die weitere Zusammenarbeit mit und auf die Unterstützung durch die Aktivitäten des Berliner Senats bei der Umsetzung der Entwicklungsziele freuen wir uns und geben der Hoffnung Ausdruck, dass das Zusammenwirken des Berliner Senats und der Landesregierung Brandenburgs zu den von allen Seiten gewünschten Ergebnissen für die Eisenbahnstrecke Berlin-Pila führt (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV, 12.07.12).
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnverkehr + Regionalverkehr: RegioInfra erwirbt Prignitzer Eisenbahn Infrastruktur GmbH
http://www.lok-report.de/ Die Prignitzer Eisenbahn Infrastruktur GmbH wurde von der RegioInfra Gesellschaft mbH (RIG) käuflich erworben. Die RIG, ein Unternehmen der ENON GmbH & Co.KG und er Prignitzer Leasing AG, wird mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für den Infrastrukturbetrieb der Strecken des regionalen Unternehmens übernehmen. „Das Streckennetz der Prignitzer Eisenbahn Infrastruktur GmbH ergänzt unser bereits bestehendes Netz in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hervorragend.“ teil RIG-Geschäftsführer Tino Hahn mit. „Mit dem größeren Streckennetz verfügen wir über die Möglichkeit, uns in der Region weiter zu engagieren und diese in Bezug auf die Bereitstellung von Eisenbahnleistungen im Sinne von Güter- oder auch Personen-nahverkehr nachhaltig zu stärken.“ Der Erwerb der Prignitzer Eisenbahn Infrastruktur GmbH erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2012. Neben den Strecken Karow – Waren, Blankenburg – Dabel, Neustadt/Dosse – Kyritz, Kyritz – Pritzwalk, Pritzwalk – Meyenburg, Meyenburg – Karow – Priemerburg und Pritzwalk – Putlitz übernimmt die RegioInfra auch das Werkstattgelände der Prignitzer Eisenbahn GmbH in Meyenburg, die Büroräume in der Brennerei Putlitz als auch alle Personale, die bei der Prignitzer Eisenbahn Infrastruktur GmbH angestellt sind. Alle übernommenen Mitarbeiter bleiben wie bisher in den von ihnen ausgefüllten Positionen. Über den Kaufvertrag wurde Stillschweigen vereinbart (Pressemeldung RegioInfra, 11.07.12).
Straßenverkehr + Bahnverkehr: Fünf Bahnübergänge zeitweise dicht Deutsche Bahn AG erneuert Gleise der Rathenower Strecke im Stadtgebiet, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12351170/61009/Deutsche-Bahn-AG-erneuert-Gleise-der-Rathenower-Strecke.html BRANDENBURG AN DER HAVEL – Bereits seit dem 6. Juli wird auf etwa 2,6 Kilometern zwischen dem Hauptbahnhof und dem Altstadt-Bahnhof planmäßig von der Deutschen Bahn AG gebaut. „Zwischen den Kilometern 57,364 und 59,990 erfolgt eine Gleisauswechslung, das heißt, es werden Schiene, Schwelle und der Schotter erneuert. Weiterhin ist abschnittsweise der Einbau einer Planumsschutzschicht erforderlich, um die Tragfähigkeit des neuen Gleises zu gewährleisten“, sagt Bahnsprecher Gisbert Gahler auf MAZ-Anfrage. Im Umbauabschnitt befinden sich fünf Bahnübergänge, die zeitweise gesperrt werden müssen, um auch dort das Gleis zu erneuern. Am Bahnübergang Göttiner Straße wird zusätzlich noch die Bahnübergangsbefestigung erneuert, darüber wird wohl jeder Autofahrer dankbar sein. Die Verkehrsbehörde der Stadt hat alle …
Radverkehr + Bahnverkehr: 10 Jahre Call a Bike der Bahn – eine Erfolgsgeschichte DB-Chef Dr. Grube: „Call a Bike ist fester Bestandteil des öffentlichen Mobilitätsangebotes geworden“ • Leihräder an über 40 ICE-Bahnhöfen • Bundesweit rund 431.000 Kunden
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_it/2732996/ubd20120625.html
(Berlin, 25. Juni 2012) Was vor 10 Jahren beim Start in München von Verkehrsexperten noch ein wenig belächelt wurde, ist heute aus dem öffentlichen Mobilitätsangebot nicht mehr wegzudenken: Call a Bike – das innovative Mietradsystem der Deutschen Bahn für jedermann. Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr rund 2,2 Millionen Fahrten unternommen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von mehr als 40 Prozent. Rund 431.000 registrierte Kunden nutzten im vergangenen Jahr das umweltfreundliche Mobilitätsangebot der Bahn. „Unser innovatives Mietradsystem ist fester Bestandteil des öffentlichen Mobilitätsangebotes geworden und war richtungsweisend für ähnliche Modelle. Im Ergebnis hat unsere Umwelt profitiert“, erklärte heute Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, in Berlin. Rund 8.500 Räder stehen an rund 40 ICE-Bahnhöfen und in den acht Großstädten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Köln, München und Stuttgart zur Verfügung.
Nach dem Startschuss in München mit 1.000 Rädern im Jahr 2002 folgten Berlin und Frankfurt am Main. Im März 2004 gab es in diesen drei Städten schon über 50.000 registrierte Kunden. Im Juli 2007 startete Call a Bike in Stuttgart und 2009 kam StadtRAD Hamburg hinzu.
Auch technologisch wurden die Räder kontinuierlich weiter entwickelt und auf den neuesten Stand gebracht. Bei ihrem Fahrradmietsystem nutzt die DB auch Elektromobilität. Die Deutsche Bahn war das erste Unternehmen, das Pedelecs in das öffentliche Verleihsystem integrierte. Seit Ende 2011 können in Aachen und in Stuttgart rund 115 Pedelecs genutzt werden. In Frankfurt am Main können die Kunden rund 1.000 Räder dank modernster GPS-Technik schnell und absolut komfortabel ausleihen.
Das bundesweit modernste Leihfahrradsystem startete im vergangenen Jahr in Berlin unter dem Motto „Call a Bike – das Stadtrad für Berlin“. Um das Mietradsystem noch besser in das öffentliche Mobilitätsangebot zu integrieren, stehen die 1.250 Fahrräder den Kunden an rund 80 festen Stationen rund um die Uhr zur Verfügung. In Berlin kommt auch Solartechnik zum Einsatz, um einen umweltfreundlichen Systembetrieb zu gewährleisten. Die Stationen werden mit Hochdruck ausgebaut. Allein in den nächsten Wochen und Monaten sollen 26 neue Stationen in Betrieb genommen werden.
Zusätzlich können die Informationen über eine Call a Bike-App und die Internetseite www.callabike.de abgerufen werden.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Radverkehr + Bahnverkehr: 10 Jahre Call a Bike der Bahn – eine Erfolgsgeschichte DB-Chef Dr. Grube: „Call a Bike ist fester Bestandteil des öffentlichen Mobilitätsangebotes geworden“ • Leihräder an über 40 ICE-Bahnhöfen • Bundesweit rund 431.000 Kunden
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_it/2732996/ubd20120625.html (Berlin, 25. Juni 2012) Was vor 10 Jahren beim Start in München von Verkehrsexperten noch ein wenig belächelt wurde, ist heute aus dem öffentlichen Mobilitätsangebot nicht mehr wegzudenken: Call a Bike – das innovative Mietradsystem der Deutschen Bahn für jedermann. Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr rund 2,2 Millionen Fahrten unternommen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von mehr als 40 Prozent. Rund 431.000 registrierte Kunden nutzten im vergangenen Jahr das umweltfreundliche Mobilitätsangebot der Bahn. „Unser innovatives Mietradsystem ist fester Bestandteil des öffentlichen Mobilitätsangebotes geworden und war richtungsweisend für ähnliche Modelle. Im Ergebnis hat unsere Umwelt profitiert“, erklärte heute Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, in Berlin. Rund 8.500 Räder stehen an rund 40 ICE-Bahnhöfen und in den acht Großstädten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Köln, München und Stuttgart zur Verfügung. Nach dem Startschuss in München mit 1.000 Rädern im Jahr 2002 folgten Berlin und Frankfurt am Main. Im März 2004 gab es in diesen drei Städten schon über 50.000 registrierte Kunden. Im Juli 2007 startete Call a Bike in Stuttgart und 2009 kam StadtRAD Hamburg hinzu. Auch technologisch wurden die Räder kontinuierlich weiter entwickelt und auf den neuesten Stand gebracht. Bei ihrem Fahrradmietsystem nutzt die DB auch Elektromobilität. Die Deutsche Bahn war das erste Unternehmen, das Pedelecs in das öffentliche Verleihsystem integrierte. Seit Ende 2011 können in Aachen und in Stuttgart rund 115 Pedelecs genutzt werden. In Frankfurt am Main können die Kunden rund 1.000 Räder dank modernster GPS-Technik schnell und absolut komfortabel ausleihen. Das bundesweit modernste Leihfahrradsystem startete im vergangenen Jahr in Berlin unter dem Motto „Call a Bike – das Stadtrad für Berlin“. Um das Mietradsystem noch besser in das öffentliche Mobilitätsangebot zu integrieren, stehen die 1.250 Fahrräder den Kunden an rund 80 festen Stationen rund um die Uhr zur Verfügung. In Berlin kommt auch Solartechnik zum Einsatz, um einen umweltfreundlichen Systembetrieb zu gewährleisten. Die Stationen werden mit Hochdruck ausgebaut. Allein in den nächsten Wochen und Monaten sollen 26 neue Stationen in Betrieb genommen werden. Zusätzlich können die Informationen über eine Call a Bike-App und die Internetseite www.callabike.de abgerufen werden. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr + Straßenverkehr + Straßenbahn: Nach 109 Jahren geht es ihnen an den Kragen Die Brücken über die Karlshorster Straße in der Nähe des Bahnhofs Ostkreuz werden erneuert, aus Punkt 3
http://punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2069
Im Jahr 1903 erfolgte der sogenannte Personenanschluss der Stadtbahn an den Bahnhof Berlin-Lichtenberg parallel zu der bereits 1867 in Betrieb genommenen Strecke von Berlin über Strausberg nach Gusow. Aus dieser Zeit stammt auch die Eisenbahnüberführung über die Karlshorster Straße, östlich vom Ostkreuz gelegen. Dieser geht es nunmehr „an den Kragen“, ein grund-hafter Neubau in drei Etappen steht hier bevor.
Los ging es bereits im November des letzten Jahres. Seitdem verkehren S- und Fernbahn-Züge gemeinsam auf den S-Bahn-Gleisen zwischen Lichtenberg und …
S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr + Straßenverkehr + Straßenbahn: Nach 109 Jahren geht es ihnen an den Kragen Die Brücken über die Karlshorster Straße in der Nähe des Bahnhofs Ostkreuz werden erneuert, aus Punkt 3
http://punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2069 Im Jahr 1903 erfolgte der sogenannte Personenanschluss der Stadtbahn an den Bahnhof Berlin-Lichtenberg parallel zu der bereits 1867 in Betrieb genommenen Strecke von Berlin über Strausberg nach Gusow. Aus dieser Zeit stammt auch die Eisenbahnüberführung über die Karlshorster Straße, östlich vom Ostkreuz gelegen. Dieser geht es nunmehr „an den Kragen“, ein grund-hafter Neubau in drei Etappen steht hier bevor. Los ging es bereits im November des letzten Jahres. Seitdem verkehren S- und Fernbahn-Züge gemeinsam auf den S-Bahn-Gleisen zwischen Lichtenberg und …
Bahnverkehr + Radverkehr: Fahrradmitnahme im Nahverkehr jetzt einfacher: www.bahn.de/fahrrad Deutsche Bahn und ADFC bieten alle wichtigen Informationen jetzt auf einer Seite • Intelligente Tourenplanung im Internet
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/2598798/p20120613.html (Berlin, 13. Juni 2012) Alles, was Fahrradfahrer wissen sollten, wenn sie ihr Rad im Nahverkehr mitnehmen möchten, verraten seit Kurzem interaktive Karten im Internet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die DB haben sie im Rahmen der im Oktober 2011 vereinbarten Mobilitätspartnerschaft gemeinsam entwickelt. Zum ersten Mal kann über eine Einstiegsseite „www.bahn.de/fahrrad“ auf alle einzelnen Regeln zur Fahrradmitnahme zugegriffen werden. Bertram Giebeler, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt dazu: „Fahrrad und Bahn ergänzen sich hervorragend. Gut, dass der ADFC und die Deutsche Bahn nun enger bei der kombinierten Nutzung von Fahrrad und Bahn zusammenarbeiten und Informationen und praktische Tipps zur Fahrradmitnahme bereitstellen.“ Dr. Thomas Schaffer, Leiter Marketing bei DB Regio, erläutert: „Sommerzeit ist Reisezeit. Da viele Kunden dann gern mit Fahrrad und Bahn unterwegs sind, bietet die neue Internetseite für diese Zielgruppe zahlreiche nützliche Informationen. Es ist also sinnvoll, gemeinsam mit den Experten vom ADFC die neuesten Fahrrad- und Tourentrends zu diskutieren.“ Die Konditionen zur Fahrradmitnahme in den einzelnen Verkehrsverbünden sind unterschiedlich. Über die Rubrik „Fahrradmitnahme im Nahverkehr“ findet der Nutzer einen flächendeckenden Überblick über die verschiedenen Preise und Mitnahmeregelungen der rund 60 Verkehrsverbünde in ganz Deutschland. Mit einem Mausklick werden die Internetseiten der Verbünde direkt erreicht. Radtouren lassen sich so einfacher, schneller und besser planen. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Radverkehr: Fahrradmitnahme im Nahverkehr jetzt einfacher: www.bahn.de/fahrrad Deutsche Bahn und ADFC bieten alle wichtigen Informationen jetzt auf einer Seite • Intelligente Tourenplanung im Internet
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/2598798/p20120613.html
(Berlin, 13. Juni 2012) Alles, was Fahrradfahrer wissen sollten, wenn sie ihr Rad im Nahverkehr mitnehmen möchten, verraten seit Kurzem interaktive Karten im Internet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die DB haben sie im Rahmen der im Oktober 2011 vereinbarten Mobilitätspartnerschaft gemeinsam entwickelt. Zum ersten Mal kann über eine Einstiegsseite „www.bahn.de/fahrrad“ auf alle einzelnen Regeln zur Fahrradmitnahme zugegriffen werden.
Bertram Giebeler, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt dazu: „Fahrrad und Bahn ergänzen sich hervorragend. Gut, dass der ADFC und die Deutsche Bahn nun enger bei der kombinierten Nutzung von Fahrrad und Bahn zusammenarbeiten und Informationen und praktische Tipps zur Fahrradmitnahme bereitstellen.“
Dr. Thomas Schaffer, Leiter Marketing bei DB Regio, erläutert: „Sommerzeit ist Reisezeit. Da viele Kunden dann gern mit Fahrrad und Bahn unterwegs sind, bietet die neue Internetseite für diese Zielgruppe zahlreiche nützliche Informationen. Es ist also sinnvoll, gemeinsam mit den Experten vom ADFC die neuesten Fahrrad- und Tourentrends zu diskutieren.“
Die Konditionen zur Fahrradmitnahme in den einzelnen Verkehrsverbünden sind unterschiedlich. Über die Rubrik „Fahrradmitnahme im Nahverkehr“ findet der Nutzer einen flächendeckenden Überblick über die verschiedenen Preise und Mitnahmeregelungen der rund 60 Verkehrsverbünde in ganz Deutschland. Mit einem Mausklick werden die Internetseiten der Verbünde direkt erreicht. Radtouren lassen sich so einfacher, schneller und besser planen.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Brandenburg: Streckensterben erreicht neuen Rekord
http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html Seit September 2009 wird Brandenburg von einer rot-rot Koalition regiert. Wer daraus einen gewissen landespolitischen „Schienenbonus“ ableitet, muss angesichts des aktuellen Umgangs mit dem Schienennetz enttäuscht sein. Denn seit einem Jahr gibt es so viele Entwidmungen wie zwischen 2000 und 2008 nicht – ein trauriger Rekord: • April 2011 Belzig — Preußnitz 19,9 km • Juni 2011 Rathenow — Neustadt 30,3 km • August 2011 Bad Saarow-Pieskow Süd — Beeskow 17,4 km • Dezember 2011 Templin Stadt — Prenzlau West 33,8 km • Dezember 2011 Golzow — Reckahn 8,4 km Was kaum glaubbar schien, ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Unter der rot-roten Landesregierung sind mit ihrer Zustimmung und Duldung Bahnstrecken mit einer Länge von 110 km entwidmet worden. Planerisch und rechtlich haben sie damit aufgehört, ein Verkehrsweg zu sein. Ein Verkehrsbedürfnis, so die Gesetzesdefinition, ist auf Dauer bei ihnen nicht mehr zu erwarten. Nicht heute, nicht in fünf und auch nicht in 25 Jahren. Sonst hätte das Verkehrsministerium einer Entwidmung widersprechen müssen! Ein Konzept, wie die schon heute bekannten Bevölkerungs-, Verkehrs- und Umweltprobleme gelöst werden sollen, existiert offenbar nicht. Die rot-rote Landesregierung glaubt nicht an eine „Renaissance der Schiene“. Im Gegensatz dazu die hoffnungsvollen Ausführungen in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Linkspartei: „Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt, Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und Qualitätsverbesserungen in der Fläche an…“ Dieses Streben nach einer Stärkung wird durch das praktizierte Verhalten konterkariert. Besonders deutlich wird der Gegensatz zwischen dem Zitat und der Wirklichkeit beim Abschnitt Rathenow — Neustadt. 2015 findet in der Havelregion die Bundesgartenschau statt, die zehntausende von Besuchern haben wird. Die ersten Verkehrskonzepte sahen für die Verbindung einiger Standorte die Nutzung dieser Schienenstrecke vor; der DBV wies auf die bevorstehende Entwidmung hin. Nun setzt man auf politischer Ebene überwiegend auf die Anreise mit Pkw und Bus! Der DBV-Landesverband kritisiert das leichtfertige Aufgeben von Schienenstrecken. Leider ist bisher die rot-rote Landesregierung nicht bereit, über Alternativen nachzudenken. So hatte der DBV vorgeschlagen, alle Strecken, für die im Moment kein Verkehrsbedürfnis besteht, nicht zu entwidmen und stattdessen in einem „Streckenpool“ beim Land „zu sammeln“. Sie sollten für eine spätere Reaktivierung vorgehalten werden. Dadurch wären sie in ihrem Bestand gesichert — selbst dann, wenn Gleise und Anlagen zurückgebaut werden (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 13.06.12).