http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/seit-langem-rote-zahlen-db-autozug-streicht-berlin-aus-dem-fahrplan/7180812.html Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Autozug gibt ihren Standort Berlin nahezu auf. Zum Winterfahrplan ab November werden sieben der derzeit acht Ziele ab ihrem einzigen Berliner Bahnhof Wannsee gestrichen: Bozen, Verona, Triest und Alessandria in Norditalien fallen raus. Auch die Österreich-Verbindungen nach Innsbruck und Schwarzach-St. Veith so wie nach Narbonne in Südfrankreich werden gestrichen, bestätigte ein Sprecher des Unternehmens. Lediglich die tägliche bediente Strecke nach München, die Autozug gemeinsam mit City Night Line abwickelt, bleibe bestehen. „Die gestrichenen Ziele werden höchstwahrscheinlich auch …
Kategorie: Bahnverkehr
Tarife + Bahnverkehr + Regionalverkehr: DB-Preise im Personenverkehr steigen um durchschnittlich 2,8 Prozent Sparpreis ab 29 Euro innerhalb Deutschlands bleibt • Jugend BahnCard 25 und Zusatzkarten im BahnCard-Familienangebot auch weiterhin preisstabil
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/2997254/p20120925.html (Berlin, 25. September 2012) Die Deutsche Bahn (DB) hebt zum 9. Dezember 2012 die Preise im Personenverkehr um durchschnittlich 2,8 Prozent an. Vor allem die kontinuierlich gestiegenen Energiekosten machen teurere Bahntickets notwendig. „Bezahlbare Mobilität für jedermann erhalten und den gestiegenen Kosten des Bahnbetriebs Rechnung tragen: Dieser Prämisse folgt die aktuelle Preisanpassung der DB. Denn wir erhöhen die Fahrpreise moderater als die anderen europäischen Bahnen und bleiben auch unter den Preissteigerungen der großen deutschen Nahverkehrsverbünde“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB. „Dementsprechend halten wir unsere Sparangebote ab 29 Euro innerhalb Deutschlands und ab 39 Euro für das Europa-Spezial preisstabil.“ Mit dem Sparpreis können Bahnfahrer weiterhin eine einfache Fahrt ab 29 Euro in der 2. Klasse (1. Klasse ab 49 Euro) und auf Kurzstrecken bis 250 Kilometer ab 19 Euro unternehmen – gültig für Reisen im ICE oder Intercity/Eurocity. Mit der BahnCard 25 erhält man zusätzlich 25 Prozent Rabatt auf den Sparpreis. Der Maximalpreis im deutschen DB-Fernverkehrsnetz für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse im ICE steigt von 135 auf 139 Euro. Dies gilt beispielsweise für die Strecke Hamburg – München (+3,0 Prozent). Die Fahrkarte von Stuttgart nach München verteuert sich um 1 Euro (+1,9 Prozent) von 54 auf 55 Euro. Mit 28 Euro statt vorher 27 Euro ist auf der Strecke Frankfurt (Main) – Mannheim 1 Euro (+3,7 Prozent) mehr zu entrichten. Im Nahverkehr, in dem die DB ihre Leistungen im Auftrag der öffentlichen Aufgabenträger erbringt, werden die Normal- und Zeitkartenpreise sowie die Aktionsangebote, zu denen zum Beispiel die Länder-Tickets, das Quer-durchs-Land-Ticket oder das Schönes-Wochenende-Ticket gehören, um durchschnittlich 2,8 Prozent angehoben. Rund 80 Prozent aller Nahverkehrsfahrten sind von der DB-Preismaßnahme nicht betroffen, da sie in Verkehrsverbünden erfolgen. Die Verbünde gestalten ihre Preise selbst. BahnCards werden durchschnittlich um 2,4 Prozent teurer. Die BahnCard 25 kostet somit 60 Euro (1. Klasse 122 Euro), die ermäßigte BahnCard 25 kostet zukünftig 40 Euro (1. Klasse 80 Euro). Die BahnCard 50 wird um 7 Euro auf 247 Euro angehoben (1. Klasse von 482 Euro auf 496 Euro). 3 Euro mehr zahlen Bahnkunden künftig für die ermäßigte BahnCard 50: statt bislang 122 Euro dann 125 Euro (1. Klasse von 244 Euro auf 250 Euro). Die BahnCard 100 kostet ab 9. Dezember 4.090 Euro (in der 1. Klasse 6.890 Euro). Zudem plant die DB zum Fahrplanwechsel die Ausweitung der City-Ticket-Funktion auch für den Startbahnhof und will damit allen BahnCard-Kunden eine zusätzliche Mobilitätsleistung anbieten. Karteninhaber können dann auch zum Startbahnhof ihrer Reise mit dem öffentlichen Nahverkehr ohne Mehrkosten gelangen. Damit folgt die Bahn dem vielfach geäußerten Wunsch ihrer Kunden, die bereits bestehende City-Ticket-Funktion nicht nur am Zielbahnhof nutzen zu können. Hierzu steht die DB aktuell in intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Partnern. Für den Fall der Leistungserweiterung käme ein zusätzlicher Aufschlag von 1 Euro bei der BahnCard 25 und 2 Euro bei der BahnCard 50 auf die neuen BahnCard-Preise hinzu. Die darüber hinaus gehenden Mehrkosten für diese zusätzliche Leistung übernimmt die DB. Die Jugend BahnCard 25 bleibt in jedem Fall mit einer einmaligen Gebühr von 10 Euro preisstabil. Auch die Zusatzkarten im Rahmen des BahnCard-Familienangebots für 10 Euro werden nicht teurer. Ebenfalls unverändert bleiben die Preise für Sitzplatzreservierungen. Der Vorverkauf für Fahrten ab dem 9. Dezember 2012 startet am 16. Oktober. Die Fahrkarten für Verbindungen des neuen Fahrplans können dann über alle Verkaufswege gebucht werden. Kunden haben so die Möglichkeit, ihre Weihnachtsbuchung frühzeitig abzuschließen. Ein weiterer Vorteil: Die Fahrgäste können alle Angebote bis zum 8. Dezember 2012 zu den alten Preisen buchen. Hinweis für Hörfunkredaktionen: Unter www.deutschebahn.com/mediathek stehen ab 11 Uhr O-Töne von DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg zum Download bereit. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Tarife + Bahnverkehr + Regionalverkehr: DB-Preise im Personenverkehr steigen um durchschnittlich 2,8 Prozent Sparpreis ab 29 Euro innerhalb Deutschlands bleibt • Jugend BahnCard 25 und Zusatzkarten im BahnCard-Familienangebot auch weiterhin preisstabil
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/2997254/p20120925.html
(Berlin, 25. September 2012) Die Deutsche Bahn (DB) hebt zum 9. Dezember 2012 die Preise im Personenverkehr um durchschnittlich 2,8 Prozent an. Vor allem die kontinuierlich gestiegenen Energiekosten machen teurere Bahntickets notwendig.
„Bezahlbare Mobilität für jedermann erhalten und den gestiegenen Kosten des Bahnbetriebs Rechnung tragen: Dieser Prämisse folgt die aktuelle Preisanpassung der DB. Denn wir erhöhen die Fahrpreise moderater als die anderen europäischen Bahnen und bleiben auch unter den Preissteigerungen der großen deutschen Nahverkehrsverbünde“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB. „Dementsprechend halten wir unsere Sparangebote ab 29 Euro innerhalb Deutschlands und ab 39 Euro für das Europa-Spezial preisstabil.“
Mit dem Sparpreis können Bahnfahrer weiterhin eine einfache Fahrt ab 29 Euro in der 2. Klasse (1. Klasse ab 49 Euro) und auf Kurzstrecken bis 250 Kilometer ab 19 Euro unternehmen – gültig für Reisen im ICE oder Intercity/Eurocity. Mit der BahnCard 25 erhält man zusätzlich 25 Prozent Rabatt auf den Sparpreis.
Der Maximalpreis im deutschen DB-Fernverkehrsnetz für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse im ICE steigt von 135 auf 139 Euro. Dies gilt beispielsweise für die Strecke Hamburg – München (+3,0 Prozent). Die Fahrkarte von Stuttgart nach München verteuert sich um 1 Euro (+1,9 Prozent) von 54 auf 55 Euro. Mit 28 Euro statt vorher 27 Euro ist auf der Strecke Frankfurt (Main) – Mannheim 1 Euro (+3,7 Prozent) mehr zu entrichten.
Im Nahverkehr, in dem die DB ihre Leistungen im Auftrag der öffentlichen Aufgabenträger erbringt, werden die Normal- und Zeitkartenpreise sowie die Aktionsangebote, zu denen zum Beispiel die Länder-Tickets, das Quer-durchs-Land-Ticket oder das Schönes-Wochenende-Ticket gehören, um durchschnittlich 2,8 Prozent angehoben. Rund 80 Prozent aller Nahverkehrsfahrten sind von der DB-Preismaßnahme nicht betroffen, da sie in Verkehrsverbünden erfolgen. Die Verbünde gestalten ihre Preise selbst.
BahnCards werden durchschnittlich um 2,4 Prozent teurer. Die BahnCard 25 kostet somit 60 Euro (1. Klasse 122 Euro), die ermäßigte BahnCard 25 kostet zukünftig 40 Euro (1. Klasse 80 Euro). Die BahnCard 50 wird um 7 Euro auf 247 Euro angehoben (1. Klasse von 482 Euro auf 496 Euro). 3 Euro mehr zahlen Bahnkunden künftig für die ermäßigte BahnCard 50: statt bislang 122 Euro dann 125 Euro (1. Klasse von 244 Euro auf 250 Euro). Die BahnCard 100 kostet ab 9. Dezember 4.090 Euro (in der 1. Klasse 6.890 Euro).
Zudem plant die DB zum Fahrplanwechsel die Ausweitung der City-Ticket-Funktion auch für den Startbahnhof und will damit allen BahnCard-Kunden eine zusätzliche Mobilitätsleistung anbieten. Karteninhaber können dann auch zum Startbahnhof ihrer Reise mit dem öffentlichen Nahverkehr ohne Mehrkosten gelangen. Damit folgt die Bahn dem vielfach geäußerten Wunsch ihrer Kunden, die bereits bestehende City-Ticket-Funktion nicht nur am Zielbahnhof nutzen zu können. Hierzu steht die DB aktuell in intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Partnern. Für den Fall der Leistungserweiterung käme ein zusätzlicher Aufschlag von 1 Euro bei der BahnCard 25 und 2 Euro bei der BahnCard 50 auf die neuen BahnCard-Preise hinzu. Die darüber hinaus gehenden Mehrkosten für diese zusätzliche Leistung übernimmt die DB.
Die Jugend BahnCard 25 bleibt in jedem Fall mit einer einmaligen Gebühr von 10 Euro preisstabil. Auch die Zusatzkarten im Rahmen des BahnCard-Familienangebots für 10 Euro werden nicht teurer. Ebenfalls unverändert bleiben die Preise für Sitzplatzreservierungen.
Der Vorverkauf für Fahrten ab dem 9. Dezember 2012 startet am 16. Oktober. Die Fahrkarten für Verbindungen des neuen Fahrplans können dann über alle Verkaufswege gebucht werden. Kunden haben so die Möglichkeit, ihre Weihnachtsbuchung frühzeitig abzuschließen. Ein weiterer Vorteil: Die Fahrgäste können alle Angebote bis zum 8. Dezember 2012 zu den alten Preisen buchen.
Hinweis für Hörfunkredaktionen: Unter www.deutschebahn.com/mediathek stehen ab 11 Uhr O-Töne von DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg zum Download bereit.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fahrplananalyse Berlin-Lichtenberg – Gorzów Wlkp.
http://www.lok-report.de/ Nach sechs Jahren Wirken der Mitglieder, kooperativen Mitglieder und der vielen Unterstützer für die Ertüchtigung der Eisenbahnstrecke Berlin – Gorzów Wlkp – Krzyz Wlkp. – Pila können wir voller Stolz auf die Modernisierung der Infrastruktur, der Bahnhofsumfelder, der Anbindung mit dem übrigen ÖPNV an den Verknüpfungsstellen und auf den Einsatz moderner Fahrzeuge blicken. Die Zahlen der Ein-und Aussteiger sind stetig gestiegen und haben auf dem deutschen Teil die Zahl 10.000 pro Tag fast erreicht. Bisher nicht geschafft haben wir – trotz großer Anstrengungen und mit dem politischen Willen im Hintergrund – eine kundenfreundliche Anpassung des Fahrplanes in Kostrzyn nad Odra, die Anpassung der Kapazität der einsetzten Fahrzeuge an die gestiegenen Nutzerzahlen, die Installation des RE 300 (schnelle Verbindung von Pila nach Berlin) oder überhaupt einer durchgehenden Eisenbahnverbindung auf dieser Strecke. Die Zeit dafür ist überreif und es gibt auch keinen Grund mehr dafür, es nicht zu wollen. Wenn man es ernsthaft will, findet man auch eine Lösung für diese grenzüberschreitende Eisenbahnverbindung. Was in Sachsen geht, sollte auch in Brandenburg funktionieren. Wir wollen nicht darüber nachdenken wie es nicht geht, auch nicht dem Partner die Schuld in die Schuhe schieben, sondern gemeinsam so lange mit unseren Partnern arbeiten, bis wir auch dafür eine Lösung gefunden haben – auch für die Finanzierung! Kundenzufriedenheit ist das Maß für die Qualität der Ergebnisse unserer Arbeit und das Ziel des Einsatzes der finanziellen Mittel! Im Moment haben wir damit, zumindest auf dem deutschen Teil, ein Problem. Auf dem deutschen Abschnitt der Ostbahn hat sich beim Fahrplan im Vergleich zu 2007/08 wenig geändert. Die Anzahl der Zugfahrten ist mit 16 Zugfahrten im Abschnitt Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn, bzw. 17 Zugfahrten in der Gegenrichtung gleichgeblieben. Die Fahrzeit der schnelleren Züge ist zwischen Berlin-Lichtenberg und Kostrzyn vier, bzw. sechs Minuten in der Gegenrichtung kürzer als 2007/08. Die Takt-Abfahrtszeit aller Zugabfahrten in Berlin-Lichtenberg zum Halbknoten hat sich geringfügig um drei Minuten zur Minute 37 hin verschoben. Hinsichtlich der Route Berlin-Lichtenberg – Gorzów mit Umsteigen in Kostrzyn gibt es gegenüber 2007/08 am Morgen eine frühere und schnellere Reisemöglichkeit. Statt um 6:34 Uhr mit Ankunft in Gorzów um 9:22 Uhr kann man aktuell schon um 5:37 Uhr abfahren und erreicht Gorzów schon um 7:40 Uhr. Hinsichtlich der spätesten Verbindung mit Abfahrt um 18:37 Uhr in Berlin mit Ankunft in Gorzów um 21:02 Uhr hat sich nichts geändert. In der Gegenrichtung kommt man in der Fahrplanperiode 2011/12 gegenüber 2007/08 in Berlin-Lichtenberg eine Stunde früher an. Die Abfahrt ist um 5:59 Uhr mit der Ankunft schon um 8:28 Uhr. Während man 2007/08 von 6:18 Uhr bis 9:28 Uhr brauchte. Die letzte Verbindung in Gorzów startet 2011/12 hingegen eine halbe Stunde früher als 2007/08, nämlich schon um 19:14 Uhr, statt um 19:41 Uhr. Im aktuellen Fahrplanjahr haben acht Reisezüge von Berlin-Lichtenberg in Kostrzyn Anschluss in Richtung Gorzów. 2007/08 war dies nur bei sieben Reisezügen gegeben. Die fahrplanmäßige Übergangszeit betrug 2007/08 im Durchschnitt 36 Minuten. Der schnellste Übergang betrug vier, der längste 56 Minuten. Aktuell beträgt die Übergangszeit in Kostrzyn im Durchschnitt 21 Minuten, der schnellste Übergang liegt bei vier Minuten und der längste bei 61 Minuten. In der Gegenrichtung gab es 2007/08 acht Reiseverbindungen mit im Durchschnitt 30 Minuten Übergangszeit. Die kürzeste lag bei fünf Minuten, die längste bei 45 Minuten. Heute gibt es ebenfalls acht Reisemöglichkeiten, mit einer durchschnittlichen Übergangszeit von 21 Minuten. Die kürzeste beträgt fünf und die längste 45 Minuten. Diese Übergangszeiten sind m.E. immer noch viel zu lang. Zehn Minuten sollten sicher erstrebenswert sein. Die Fahrzeiten auf dem polnischen Abschnitt der Ostbahn zwischen Kostrzyn und Krzyż haben sich nicht wesentlich verkürzt. Zwischen Gorzów – Kostrzyn ist man knapp fünf Minuten schneller unterwegs. Die Anzahl der werktäglichen Zugfahrten auf besagten polnischen Abschnitt der Ostbahn sind nahezu gleich geblieben. Lediglich an Sa und So gibt es ein Aufschließen zur Anzahl werktäglicher Zugfahrten. Zwischen Gorzów und Krzyz und der Gegenrichtung gibt es an So sogar einen Zug mehr als an Werktagen. Sonstige Besonderheiten: Nur bis Gorzów existiert 2011/12 eine überregionale TLK-Schnellzugverbindung von/nach Bydgoszcz. Ein Nahverkehrszug von und nach Kostrzyn kommt/fährt bis Poznań. 2007 gab es noch den Schnellzug „Chełmianin“ von Kostrzyn über Warszawa nach Chełm. Obwohl zwischen Kostrzyn und Krzyż nahezu im zweistündigen Rhythmus gefahren wird, gibt es noch keinen Taktverkehr mit festen und damit für den Fahrgast leicht merkbaren Abfahrtszeiten. Als Fazit kann man festhalten: Im Vergleich zum Fahrplanjahr 2007/08 haben sich die Reisezeiten auf der Ostbahn etwas verkürzt, auf dem Abschnitt Berlin – Kostrzyn sind es im Schnitt fünf Minuten. Auf dem Abschnitt Kostrzyn – Gorzów reist man ebenfalls im Schnitt fünf Minuten schneller. Durch verbesserte Anschlussbedingungen in Kostrzyn sind im Einzelfall Reiseverbindungen Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn – Gorzów und der Gegenrichtung von etwas mehr als zwei Stunden möglich. Von Vorteil sind die schnellen Reisemöglichkeiten nach Berlin-Lichtenberg und Gorzów am Morgen. Eine attraktive Spätverbindung zwischen Berlin und Gorzów und der Gegenrichtung fehlt hingegen mangels nicht abgestimmten Anschluss in Kostrzyn. Auf dem polnischen Abschnitt hat sich das Zugangebot an Wochenenden erhöht. Immer noch unbefriedigend sind die langen Übergangszeiten in Kostrzyn von durchschnittlich 21 bzw. 30 Minuten. Im Einzelfall sind es sogar 46 bzw. 61 Minuten, die die Fahrgäste auf den Anschlusszug in Richtung Berlin oder Gorzów warten müssen. Wünschenswert wären feste Taktfahrzeiten ab Kostrzyn mit gleichbleibend kurzen Übergangszeiten von und nach Berlin-Lichtenberg. Bedauerlich ist im Vergleich zu 2007/08 der Wegfall der Schnellzugverbindung nach Warszawa von und nach Kostrzyn (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV, 24.09.12).
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fahrplananalyse Berlin-Lichtenberg – Gorzów Wlkp.
http://www.lok-report.de/
Nach sechs Jahren Wirken der Mitglieder, kooperativen Mitglieder und der vielen Unterstützer für die Ertüchtigung der Eisenbahnstrecke Berlin – Gorzów Wlkp – Krzyz Wlkp. – Pila können wir voller Stolz auf die Modernisierung der Infrastruktur, der Bahnhofsumfelder, der Anbindung mit dem übrigen ÖPNV an den Verknüpfungsstellen und auf den Einsatz moderner Fahrzeuge blicken.
Die Zahlen der Ein-und Aussteiger sind stetig gestiegen und haben auf dem deutschen Teil die Zahl 10.000 pro Tag fast erreicht.
Bisher nicht geschafft haben wir – trotz großer Anstrengungen und mit dem politischen Willen im Hintergrund – eine kundenfreundliche Anpassung des Fahrplanes in Kostrzyn nad Odra, die Anpassung der Kapazität der einsetzten Fahrzeuge an die gestiegenen Nutzerzahlen, die Installation des RE 300 (schnelle Verbindung von Pila nach Berlin) oder überhaupt einer durchgehenden Eisenbahnverbindung auf dieser Strecke.
Die Zeit dafür ist überreif und es gibt auch keinen Grund mehr dafür, es nicht zu wollen. Wenn man es ernsthaft will, findet man auch eine Lösung für diese grenzüberschreitende Eisenbahnverbindung. Was in Sachsen geht, sollte auch in Brandenburg funktionieren. Wir wollen nicht darüber nachdenken wie es nicht geht, auch nicht dem Partner die Schuld in die Schuhe schieben, sondern gemeinsam so lange mit unseren Partnern arbeiten, bis wir auch dafür eine Lösung gefunden haben – auch für die Finanzierung!
Kundenzufriedenheit ist das Maß für die Qualität der Ergebnisse unserer Arbeit und das Ziel des Einsatzes der finanziellen Mittel! Im Moment haben wir damit, zumindest auf dem deutschen Teil, ein Problem.
Auf dem deutschen Abschnitt der Ostbahn hat sich beim Fahrplan im Vergleich zu 2007/08 wenig geändert. Die Anzahl der Zugfahrten ist mit 16 Zugfahrten im Abschnitt Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn, bzw. 17 Zugfahrten in der Gegenrichtung gleichgeblieben. Die Fahrzeit der schnelleren Züge ist zwischen Berlin-Lichtenberg und Kostrzyn vier, bzw. sechs Minuten in der Gegenrichtung kürzer als 2007/08. Die Takt-Abfahrtszeit aller Zugabfahrten in Berlin-Lichtenberg zum Halbknoten hat sich geringfügig um drei Minuten zur Minute 37 hin verschoben.
Hinsichtlich der Route Berlin-Lichtenberg – Gorzów mit Umsteigen in Kostrzyn gibt es gegenüber 2007/08 am Morgen eine frühere und schnellere Reisemöglichkeit. Statt um 6:34 Uhr mit Ankunft in Gorzów um 9:22 Uhr kann man aktuell schon um 5:37 Uhr abfahren und erreicht Gorzów schon um 7:40 Uhr. Hinsichtlich der spätesten Verbindung mit Abfahrt um 18:37 Uhr in Berlin mit Ankunft in Gorzów um 21:02 Uhr hat sich nichts geändert.
In der Gegenrichtung kommt man in der Fahrplanperiode 2011/12 gegenüber 2007/08 in Berlin-Lichtenberg eine Stunde früher an. Die Abfahrt ist um 5:59 Uhr mit der Ankunft schon um 8:28 Uhr. Während man 2007/08 von 6:18 Uhr bis 9:28 Uhr brauchte. Die letzte Verbindung in Gorzów startet 2011/12 hingegen eine halbe Stunde früher als 2007/08, nämlich schon um 19:14 Uhr, statt um 19:41 Uhr.
Im aktuellen Fahrplanjahr haben acht Reisezüge von Berlin-Lichtenberg in Kostrzyn Anschluss in Richtung Gorzów. 2007/08 war dies nur bei sieben Reisezügen gegeben. Die fahrplanmäßige Übergangszeit betrug 2007/08 im Durchschnitt 36 Minuten. Der schnellste Übergang betrug vier, der längste 56 Minuten. Aktuell beträgt die Übergangszeit in Kostrzyn im Durchschnitt 21 Minuten, der schnellste Übergang liegt bei vier Minuten und der längste bei 61 Minuten. In der Gegenrichtung gab es 2007/08 acht Reiseverbindungen mit im Durchschnitt 30 Minuten Übergangszeit. Die kürzeste lag bei fünf Minuten, die längste bei 45 Minuten. Heute gibt es ebenfalls acht Reisemöglichkeiten, mit einer durchschnittlichen Übergangszeit von 21 Minuten. Die kürzeste beträgt fünf und die längste 45 Minuten. Diese Übergangszeiten sind m.E. immer noch viel zu lang. Zehn Minuten sollten sicher erstrebenswert sein.
Die Fahrzeiten auf dem polnischen Abschnitt der Ostbahn zwischen Kostrzyn und Krzyż haben sich nicht wesentlich verkürzt. Zwischen Gorzów – Kostrzyn ist man knapp fünf Minuten schneller unterwegs. Die Anzahl der werktäglichen Zugfahrten auf besagten polnischen Abschnitt der Ostbahn sind nahezu gleich geblieben. Lediglich an Sa und So gibt es ein Aufschließen zur Anzahl werktäglicher Zugfahrten. Zwischen Gorzów und Krzyz und der Gegenrichtung gibt es an So sogar einen Zug mehr als an Werktagen.
Sonstige Besonderheiten: Nur bis Gorzów existiert 2011/12 eine überregionale TLK-Schnellzugverbindung von/nach Bydgoszcz. Ein Nahverkehrszug von und nach Kostrzyn kommt/fährt bis Poznań. 2007 gab es noch den Schnellzug „Chełmianin“ von Kostrzyn über Warszawa nach Chełm. Obwohl zwischen Kostrzyn und Krzyż nahezu im zweistündigen Rhythmus gefahren wird, gibt es noch keinen Taktverkehr mit festen und damit für den Fahrgast leicht merkbaren Abfahrtszeiten.
Als Fazit kann man festhalten: Im Vergleich zum Fahrplanjahr 2007/08 haben sich die Reisezeiten auf der Ostbahn etwas verkürzt, auf dem Abschnitt Berlin – Kostrzyn sind es im Schnitt fünf Minuten. Auf dem Abschnitt Kostrzyn – Gorzów reist man ebenfalls im Schnitt fünf Minuten schneller. Durch verbesserte Anschlussbedingungen in Kostrzyn sind im Einzelfall Reiseverbindungen Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn – Gorzów und der Gegenrichtung von etwas mehr als zwei Stunden möglich.
Von Vorteil sind die schnellen Reisemöglichkeiten nach Berlin-Lichtenberg und Gorzów am Morgen. Eine attraktive Spätverbindung zwischen Berlin und Gorzów und der Gegenrichtung fehlt hingegen mangels nicht abgestimmten Anschluss in Kostrzyn.
Auf dem polnischen Abschnitt hat sich das Zugangebot an Wochenenden erhöht. Immer noch unbefriedigend sind die langen Übergangszeiten in Kostrzyn von durchschnittlich 21 bzw. 30 Minuten. Im Einzelfall sind es sogar 46 bzw. 61 Minuten, die die Fahrgäste auf den Anschlusszug in Richtung Berlin oder Gorzów warten müssen.
Wünschenswert wären feste Taktfahrzeiten ab Kostrzyn mit gleichbleibend kurzen Übergangszeiten von und nach Berlin-Lichtenberg. Bedauerlich ist im Vergleich zu 2007/08 der Wegfall der Schnellzugverbindung nach Warszawa von und nach Kostrzyn (Pressemeldung IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV, 24.09.12).
Bahnverkehr: Nachtzüge in Europa Bahn streicht Direktverbindung von Berlin nach Kiew, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachtzuege-in-europa-bahn-streicht-direktverbindung-von-berlin-nach-kiew/7166428.html Liebhaber von Nachtzugreisen hatten es befürchtet: Ein Zug mit oft nur drei Wagen und dann maximal 84 Plätzen auf einer Strecke von 1450 Kilometern lasse sich nicht wirtschaftlich betreiben, schrieben Leser des Magazins „Drehscheibe“ vor Monaten über den direkten Nachtzug von Berlin-Zoologischer Garten über Warschau nach Kiew. Der Nachtreiseverkehr zwischen Deutschland und der Ukraine sei „längst in der Sackgasse“. Jetzt geht es nur noch bis Ende September mit dem D 445 täglich um 21.35 Uhr los in Berlin, nach planmäßig 23 Stunden und vier Minuten ist der Zugreisende in der …
Tarife + Bahnverkehr: Streckensperrung Rostock – Berlin, Bahn bleibt hart: Kein Bau-Rabatt Bahnreisende nach Berlin, die wegen der Bauarbeiten den Umweg über Pasewalk nehmen wollen, müssen weiter einen Aufpreis zahlen. Nur ab Rostock gilt über Schwerin eine Ausnahme., aus Nordkurier
http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/lokales/neubrandenburg/bahn-bleibt-hart-kein-bau-rabatt-1.487632 Neubrandenburg (jsp) Mit dieser Reaktion der Deutschen Bahn ist Lothar Hardt alles andere als zufrieden. „Die Antwort ist ernüchternd“, ärgert sich der Chef des Reiseservice auf dem Bahnhof in Altentreptow, der auch die ehemalige Fahrkartenausgabe in Demmin betreibt. Der Osten des Landes gehe mal wieder leer aus. Bereits einige Wochen vor der Sperrung der Bahnstrecke Berlin-Rostock hatte Hardt die Bahn schriftlich gebeten, von den Reisenden keinen Aufpreis für den Umweg von Neubrandenburg über Pasewalk nach Berlin zu verlangen. Eine solche Kulanzregelung gilt auf der Strecke von Rostock nach Berlin mit dem Umweg über Schwerin. Nicht nur die größere Entfernung werde hier nicht berechnet: Auch …
Tarife + Bahnverkehr: Streckensperrung Rostock – Berlin, Bahn bleibt hart: Kein Bau-Rabatt Bahnreisende nach Berlin, die wegen der Bauarbeiten den Umweg über Pasewalk nehmen wollen, müssen weiter einen Aufpreis zahlen. Nur ab Rostock gilt über Schwerin eine Ausnahme., aus Nordkurier
http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/lokales/neubrandenburg/bahn-bleibt-hart-kein-bau-rabatt-1.487632
Neubrandenburg (jsp)
Mit dieser Reaktion der Deutschen Bahn ist Lothar Hardt alles andere als zufrieden. „Die Antwort ist ernüchternd“, ärgert sich der Chef des Reiseservice auf dem Bahnhof in Altentreptow, der auch die ehemalige Fahrkartenausgabe in Demmin betreibt. Der Osten des Landes gehe mal wieder leer aus.
Bereits einige Wochen vor der Sperrung der Bahnstrecke Berlin-Rostock hatte Hardt die Bahn schriftlich gebeten, von den Reisenden keinen Aufpreis für den Umweg von Neubrandenburg über Pasewalk nach Berlin zu verlangen. Eine solche Kulanzregelung gilt auf der Strecke von Rostock nach Berlin mit dem Umweg über Schwerin. Nicht nur die größere Entfernung werde hier nicht berechnet: Auch …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neue Bahnbrücke über Werderschen Weg
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/2995032/bbmv20120920a.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 20. September 2012) Freitag, 21. September, wird von 13 bis 14 Uhr zwischen Beelitz Stadt und Wildpark, bei km 58,454, eine neue sechs Meter lange Eisenbahnüberführung aus Stahlbeton eingeschoben. Mit Druckluft wird ein Luftpolster zwischen den tragenden Hydraulikzylindern und der Stahlgleitbahn hergestellt. Im schwebenden Zustand wird dann die Brücke mit etwa fünf Metern pro Minute von der Vorfertigungsfläche in den Endzustand verschoben. Abschließend werden Schotter, Schwellen, Schienen und die Oberleitung wiederhergestellt. Den Abschluss des Bauwerks bilden die Schrägflügel auf der Westseite. Die Widerlager und die Schrägflügel werden verklinkert. Die Brücke wird am 24. September für den Bahnbetrieb freigegeben. Die Straße Werderscher Weg kann im Brückenbereich ab 1. Januar wieder befahren werden. Das alte Brückenbauwerk war unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr instandsetzungsfähig. Die neue Brücke soll 80 bis 100 Jahre halten. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Fernbus: Vogtlandbahn: Vogtland-Express ab 01.10.2012 als Linienbus
http://www.lok-report.de/ Ab dem 01.10.2012 wird der Vogtland-Express als Linienbus in Verantwortung der Vogtlandbahn-GmbH in Kooperation mit den vogtländischen Busunternehmen Göltzschtal-Verkehrs GmbH, Herolds Reisen, Plauener Omnibusbetrieb GmbH und Reichenbacher Verkehrsbetrieb Gerlach GmbH betrieben. Das bisherige Misch-Konzept Bahn – Bus wird damit nicht fortgeführt. Die erheblichen Kostensteigerungen bei den Energie- und Infrastrukturkosten sind dauerhaft durch die Fahrgeldeinnahmen nicht auszugleichen und damit ein eigenwirtschaftlicher Betrieb nicht weiter tragbar. Der Busbetrieb wird mit deutlich geringeren Kosten belastet und stellt das für diese Strecke und Fahrgastpotenzial richtige Transportmittel dar. Ziel ist es, den Fahrgästen dauerhaft eine umsteigefreie Verbindung des Vogtlands/Südwestsachsens in die Bundeshauptstadt Berlin anbieten zu können. Der reine Busbetrieb hat diese Perspektive. Der Vogtland-Express verkehrt somit ab 01.10.2012 als täglicher reiner Busbetrieb ab bzw. bis Reichenbach (Vogtl) ob Bf mit Halten in Zwickau (Sachs) Hbf, Chemnitz Hbf, Berlin-Schönefeld Flughafen und Berlin Zoologischer Garten bis zum Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin. In Reichenbach besteht Anschluss mit der Vogtlandbahn von bzw. nach Plauen und Adorf. Eine weitere Anschlussmöglichkeit besteht ebenso in Zwickau von bzw. zu den Zügen der Vogtlandbahn Richtung Falkenstein. Um den Fahrgästen eine attraktive Reisezeit nach Berlin bieten zu können, müssen dabei leider die sehr wenig frequentierten Halte in Glauchau, Hohenstein-Erstthal, Mittweida, Waldheim, Döbeln und Riesa entfallen. Der Service bleibt für den Fahrgast unverändert: Gefahren wird mit 4-Sterne- Fernreisebussen und die Fahrscheine werden ohne Aufpreis direkt vom Begleitpersonal verkauft. Darüber hinaus gibt es auch Getränke und kleine Snacks an Bord. Die bisherigen Fahrpreisangebote bleiben weiterhin bestehen. Neben Tickets zum Normalpreis gibt es ermäßigte Tickets für Kinder und junge Leute von 6 bis 26 Jahren. Diese sind 25 % billiger als Normalpreistickets. Kinder bis 5 Jahre fahren in Begleitung selbstverständlich frei. Wie bisher ist für den Bus die kostenlose Reservierung zwingend notwendig, da stehende Reisende in Bussen auf deutschen Autobahnen nicht zulässig sind. Unter 037600 777-646 kann die Reservierung telefonisch vorgenommen werden (Pressemeldung Vogtlandbahn, 21.09.12).