Bahnhöfe: Aufs lange Dach abgefahren, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Deutsche-Bahn-Hauptbahnhof;art270,2555589

Der Berliner Hauptbahnhof soll doch noch ein längeres Dach bekommen. Denn das Bauministerium und die Opposition sprechen sich für einen Anbau am Hauptbahnhof aus. Entscheiden wird darüber aber der Bundestag. Und der möchte, dass die Bahn die Kosten dafür trägt.
Die Verlängerung des Dachs am Hauptbahnhof wird ein enormer Kraftakt. Mit drei Jahren Vorbereitung und Bauzeit rechnen die Experten aus Bauministerium und dem Gutachterbüro. Auf 37 Millionen Euro beziffern sie die reinen Baukosten, zusätzlich 16 Millionen Euro fielen an, weil der Verkehr auf der Stadtbahn für drei Monate unterbrochen und damit sämtliche nationalen und internationalen Fahrpläne angepasst werden müssten. Die Gesamtkosten von 53 Millionen Euro hält das Ministerium, wie berichtet, dennoch für einen vertretbaren Aufwand, um das Dach auf seine ursprünglich geplante Länge zu bringen.
Das Votum des Ministeriums wird in Berlin …

Bahnhöfe + S-Bahn: Einweihung Bahnhof Hoppegarten

http://www.lok-report.de/

Am 19.6.2008 gegen 10.30 Uhr eröffneten Minister Reinhold Dellmann und Bürgermeister Klaus Ahrens den neuen S-Bahnhof Hoppegarten. Nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit wurde das 5,5 Millionen Eure teure Vorhaben erfolgreich abgeschlossen. Mit der Einweihung des neuen Bahnhofes in Hoppegarten wurden 5 Bushaltestellen, 3 Taxistände, 215 P&R Stellplätze, 6 K&R Stellplätze, 336 B&R Stellplätze, eine Brücke und die Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze Nord und Süd beendet und für die Bürger freigegeben.
Besonderer Höhepunkt der öffentlichen Übergabe war ein erster Halt der Regionalbahn anlässlich der Bahnhofseinweihung. Viele Zuschauer beobachten dies von der neuen Brücke aus. Beim Sonderhalt stieg eine Gruppe in historischen Kostümen aus der Bahn. Die Gemeinde Hoppegarten setzt sich für den regulären Regionalbahnhalt in Hoppegarten ein. Mit dem Sonderhalt konnte am 19. Juni 2008 ein Zeichen gesetzt werden.
Der Hoppegartener Bahnhof ist einer der letzten zwischen Berlin Mahlsdorf und Strausberg, der modernisiert worden ist und einer der teuersten Projekte. Das Besondere: Die Gemeinde Hoppegarten agierte als Bauherr. Durch Fördermittel von Land und Kreis war das möglich geworden. Die Bahn beteiligte sich an den Kosten für den Mittelabgang zum Bahnsteig.
Klaus Ahrens: Unser gemeindlicher Haushalt wird durch diese Investition erheblich belastet. Doch es ist eine sinnvolle Investition für die ganze Region, und unsere Nachbargemeinde Neuenhagen profitiert auch davon. Wir in Hoppegarten wollen neben dem normalen und stetig anwachsenden Berufsverkehr auch als Mitglied der Märkischen-S5-Region Tagestouristen ansprechen. Dafür muss die Infrastruktur stimmen. Leistungsfähige und sichere Verkehrswege sind eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und damit auch für den Tourismus. Für Bahnreisende ist der erste Eindruck unseres bekannten Ortes Hoppegarten der vom Bahnhof. Und da wollen und werden wir künftig keinen schlechten Eindruck machen insbesondere auch bei den Besuchern der größten und schönsten Galopprennbahn im Grünen.
Uwe Marxen: Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofs Hoppegarten hat die DB Station&Service AG den Bau eines Aufzuges und der Treppe von der neu errichteten Fußgängerbrücke zum Mittelbahnsteig realisiert. Der Mittelbahnsteig wurde mit einer neuen Bahnsteigbeleuchtung und einem neuen Wegeleitsystem ausgerüstet. Die dafür notwendigen Mittel wurden vom Bund, vom Land Brandenburg und der Deutschen Bahn bereit gestellt (Pressemeldung Büro des Bürgermeisters Hoppegarten , 21.06.08).

S-Bahn + Bahnhöfe: Infrastrukturminister Reinhold Dellmann eröffnete S-Bahnstation Hoppegarten

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturminister Reinhold Dellmann eröffnete am 19.06.08 feierlich die S-Bahnstation Hoppegarten. Das Land bewilligte rund 3,38 Millionen Euro für die Neugestaltung des Bahnsteigzugangs und Umfeldes des S-Bahnhofs Hoppegarten.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Durch die Neugestaltung der S-Bahnstation Hoppegarten grenzt der Bahnsteigzugang nun nicht mehr direkt an die viel befahrene Straße. Durch den Umbau konnten wir so einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit der Reisenden leisten. Es freut mich, dass wir trotz knapper Kassen helfen konnten den Zugang zur S-Bahnstation für alle sicherer zu machen.“
Die Neuordnung der S-Bahnstation Hoppegarten umfasst den Bau einer Fußgängerbrücke über die Gleise, die Einrichtung von Aufzügen, P&R-Anlagen, B&R-Anlagen und eines zentralen Busbahnhofs. Damit wird der Zugang zu den Gleisen erleichtert und der bisherige Bahnsteigzugang grenzt nicht mehr direkt an die viel befahrene Straße. Darüber hinaus werden mehr Stellplätze für PKW und Fahrräder errichtet, um das Umsteigen vom Individualverkehr in die S-Bahn zu erleichtern. Insgesamt hat das Infrastrukturministerium Fördermittel in Höhe von rund 3,38 Millionen Euro für die Planung und den Bau zur Verfügung gestellt.
Das Projekt besteht aus:
• 220 Park&Ride-Stellplätzen, von denen 6 behindertengerecht sind
• 336 Bike&Ride-Stellplätzen
• 7 Kurzhalteplätze
• 5 Taxi-Stellplätze
• 5 Linienbushaltestellen
• einer Brücke mit Zugang zu allen Gleisen
• der erforderlichen Entwässerungs- und Zuführungsinfrastruktur
Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofs Hoppegarten hat die DB Station&Service AG den Bau eines Aufzuges und der Treppe von der neu errichteten Fußgängerbrücke zum Mittelbahnsteig realisiert. Der Mittelbahnsteig wurde mit einer neuen Bahnsteigbeleuchtung und einem neuen Wegeleitsystem ausgerüstet.
Vor der Neuordnung des Bahnhofsumfeldes wurde bereits im Jahr 2003 die im westlichen Bahnhofsbereich unmittelbar kreuzende Kreisstraße bei gleichzeitiger Schaffung der erforderlichen Durchfahrtshöhe saniert und durch das Infrastrukturministerium mit rund 770.000 Euro gefördert. Insgesamt erhielt der Landkreis Märkisch-Oderland seit dem Jahr 1991 bereits rund 96 Millionen Euro für ÖPNV-Vorhaben (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 20.06.08).

S-Bahn + Bahnhöfe: VBB-Verknüpfungsflyer zum Bahnhofsvorplatz Hoppegarten, aus lifepr.de

http://www.lifepr.de/
pressemeldungen/verkehrsverbund-berlin-brandenburg-gmbh/
boxid-49794.html

(lifepr) Berlin, 17.06.2008 – In der vergangenen Woche haben die Hoppegartener mit dem BAB Lokalanzeiger zusätzliche Post bekommen: Den „Verknüpfungsflyer“ des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), der ihnen den neu gestalteten Bahnhofsvorplatz und das gute Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs vorstellt. Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann weiht den Platz am Donnerstag, 19. Juni offiziell ein.
Viele „würden ja gern“ mit dem Zug statt dem Auto zur Arbeit fahren; es gibt dann aber doch Gründe, die sie davon abhalten umzusteigen. Ein oft genanntes Argument, ein unansehnliches Umfeld, ist nun in Hoppegarten entfallen: In den vergangenen zwei Jahren wurde viel investiert. Das Abstellen von Autos und Fahrrädern ist kein Problem mehr, und das Umsteigen zwischen Bus und Bahn ist nun barrierefrei möglich.
Insgesamt wurden 221 Park-and-Ride-Plätze …

Bahnhöfe: Fernbahnhalt am Bahnhof Zoologischer Garten fehlt immer noch

http://www.lok-report.de/

Mehr als zwei Jahre ist nun her, als am 26. Mai 2006 mit einem pompösen Feuerwerk das teure neue Kreuzungsbauwerk in der geografischen Mitte Berlins eröffnet wurde. Gleichzeitig ging damit aber auch eine Ära zu Ende. Seit der Einweihung halten keine ICE- und IC-Züge mehr am Bahnhof Zoo.
Auch nach zwei Jahren erinnert der DBV Berlin-Brandenburg an seine Forderung, am Bahnhof Zoo wieder Fernzüge halten zu lassen. Denn es gibt viele Argumente, die für den Halt sprechen.
Wer mit dem Fernzug Berlin als sein Ziel ansteuert oder von hier wegfahren möchte, hat seitdem häufig nur die Wahl „Hauptbahnhof“. Das mag gut für die Geschäftsinhaber und die DB AG als Verpächter das Ladenflächen sein. Für die Bahnkunden bedeutet dies häufig ein Zwang zu sinnlosen und eigentlich überflüssigen Fahrten zum Hauptbahnhof.
Die Forderung nach Wiederaufnahme des Haltes hat für den DBV überhaupt nichts mit vergangenem West-Berliner „Mauerdenken“ oder Sentimentalitäten zu tun. Sie ist eine sachliche Notwendigkeit für viele tausende Fahrgäste des Fernverkehrs.
Auf Grund der stadtgeschichtlichen Entwicklung und verkehrlichen Infrastruktur gibt es in Berlin nicht ein Zentrum (schon gar nicht die heutige Brache am Berliner Hauptbahnhof!). Eines der vielen innerstädtischen Zentren ist zweifellos die Gegend am Bahnhof Zoo. Der Bahnhof ist wichtiger Umsteigepunkt zwischen mehreren S- und U-Bahn-Linien. Den Bahnhof fahren fast im Minutentakt dutzende von Buslinien an. Damit ist und bleibt der Bahnhof Zoo verkehrlich gut erreichbar.
Die Zahl der „Zwangsfahrgäste“ in der S-Bahn und den Regionalzügen würde auch deutlich zurückgehen. Sie müssten nicht mehr vom Bahnhof Zoo sinnlos in Richtung Osten zum Hauptbahnhof fahren, dort mindestens acht Minuten Umsteigezeit einplanen, um dann, im IC oder ICE sitzend, wieder durch den Bahnhof Zoo zu fahren.
Angesichts der stark gestiegenen Fahrgastzahlen in der S-Bahn und den Regionalzügen wäre der Fernbahnhalt sicherlich eine spürbare Entlastung. Angesichts der vielen Vorteile, die die Wiedereinführung des Fernbahnhaltes am Bahnhof Zoo mit sich bringen würde, ist die Verlängerung der Fahrzeit um zwei bis drei Minuten eine sehr zu vernachlässigende Größe!
Deshalb fordert der Bahnkunden-Verband zum Vorteil der Bahnkunden die schnellstmögliche Wiedereinführung des Fernbahnhaltes am Bahnhof Zoo (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 17.06.08).

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Parkanlage auf dem ehemaligen Anhalter Bahnhof eröffnet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080612.html

(Berlin, 12. Juni 2008) In den zurückliegenden Monaten wurde eine Parkanlage am Anhalter Personenbahnhof als Ersatzmaßnahme im Zusammenhang mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover neu gestaltet.

Lothar Legler, Sprecher des Regionalbereichs Ost der DB ProjektBau GmbH eröffnete heute gemeinsam mit Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg und Vertretern des Senats feierlich die Parkanlage.

Die „Neugestaltung einer Parkanlage auf dem ehemaligen Anhalter Personenbahnhof“ wurde im Juli 2002 per Beschluss als naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme in das Bauvorhaben Schnellbahnverbindung Hannover–Berlin, Abschnitt Berlin–Staaken–Berlin Friedrichstraße integriert.

Um die 3,6 ha umfassende, bisher brachliegende Fläche nachhaltig zu sichern und als Parkanlage zu entwickeln und zu gestalten stellte der Bund Mittel in Höhe von cirka 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Deutsche Bahn AG, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatten gemeinsam die behutsame Aus- und Umgestaltung des Areals erarbeitet und abgestimmt.

Von Oktober 2006 bis November 2007 hat die DB ProjektBau GmbH, Regionalbereich Ost, das Vorhaben realisiert. Insgesamt wurden 24.100 m² Bahnflächen mit krautigen Vegetation- und Gehölzflächen renaturiert, cirka 60 Bäume gepflanzt und 6.500 m² Wege- und Bohlenstegwege hergestellt. Bei der Gestaltung der neuen Parkanlage fand der historische Bezug Berücksichtigung. Der wertvolle Vegetationsbestand konnte geschützt und die Vorgaben des landschaftspflegerischen Begleitplans umgesetzt werden. Alte Bahnsteige und Relikte früherer Bahnnutzung sind rekonstruiert und erinnern an den Anhalter Bahnhof.

Auf dem Parkgelände entstanden Spiel- und Bewegungsflächen, Parkbänke sowie Sitzstufen, die zum Verweilen einladen. Schützenswerte Vegetation auf der Hochfläche ist teilweise über einen Bohlensteg erschlossen. Ein Wasseranschluss wurde neu verlegt und die Veloroute zur Sicherung mit einer Beleuchtung ausgestattet.

Das Gelände des seit 1952 geschlossenen Anhalter Bahnhofs wurde 1994 dem Land Berlin übertragen. Die Geländeflächen gliederten sich zur Hälfte in die Hochfläche, die seit 1952 einen naturnahen Charakter angenommen hatte und der Öffentlichkeit nicht zugänglich war, zur anderen Hälfte in eine ebene Rasenfläche.

Faktenblatt Anhalter Bahnhof

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Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Die beiden Regionalverkehrsbahnsteige entstehen neu, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
c7aa402bbd4e7c3ec12574650037baaf?OpenDocument

Auch am Bahnhof Erkner gehen die Bauarbeiten für die neuen Regionalbahnsteige jetzt los. Ziel ist ein besserer Zugang zum Regionalverkehr, die beiden neuen Bahnsteige sind aber auch Teil des Ausbaus des für den internationalen Schienenverkehr wichtigen Streckeabschnitts Berlin– Frankfurt (Oder).
Auf dem Abschnitt jenseits von Erkner können die Züge schon 160 km/h schnell fahren, zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner sind einige Brücken bereits neugebaut, alle anderen Arbeiten – auch der neue Regionalbahnhof Köpenick – sind für die kommenden Jahre in der Planungsbzw. Realisierungsphase.
Ab dem Wochenende 20. bis 23. Juni fahren die Züge der Linie RE 1 in beiden Richtungen nur noch über ein Gleis. Am zweiten wird gebaut. Unterbau, Gleise, Oberleitungen und …

Bahnhöfe + S-Bahn: Für eine Bahnhofshalle am Ostkreuz fehlt Geld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0612/berlin/0054/index.html

Finanzierung des Wetterschutzes nicht gesichert / Abgeordnete: Wartehäuschen reichen nicht aus
Peter Neumann
Für den wichtigsten Knotenpunkt im Berliner S-Bahn-Netz haben die Planer ein Schmuckstück entworfen. Eine Halle aus Stahl und Glas, 132 Meter lang und 15 Meter hoch, soll am Ostkreuz den S-Bahnsteig auf dem Ring überspannen. Doch jetzt wurde überraschend bekannt, dass die Finanzierung nicht gesichert ist. Denn der Bundeszuschuss reicht für eine Halle bei Weitem nicht aus. Die Verkehrspolitikerin Jutta Matuschek befürchtet, dass die Fahrgäste auch in Zukunft nur unzureichend vor Wind und Wetter geschützt werden – und die Chance vertan wird, diesen Bahnhof attraktiver zu gestalten. „Der Bund ist in der Verantwortung“, sagte die Abgeordnete der Linken der Berliner Zeitung.
„Das Ostkreuz muss ein ordentliches Dach bekommen“, forderte sie. „Nur dann werden die Fahrgäste die …

Bahnhöfe + S-Bahn: Neuer S-Bahnhof bleibt offen Schöneberger Station bekommt Fahrstühle, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2546901

Der – noch – nicht behindertengerechte S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke an der Wannseebahn in Schöneberg bleibt weiterhin provisorisch in Betrieb. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat als Genehmigungsbehörde jetzt einen Antrag abgelehnt, den am 2. Mai eröffneten Haltepunkt wieder zu schließen, bis auch die vorgesehenen Aufzüge eingebaut sind. Diese Arbeiten sollen am Jahresende abgeschlossen sein. Es sei nicht verständlich, warum bis dahin nicht behinderten Personen das Nutzen dieser Station jetzt verwehrt werden sollte, teilte das EBA dem Antragsteller mit. Die teilweise Inbetriebnahme vorerst nur „für nicht mobilitätseingeschränkte Personen“ sei auf Initiative des Berliner Senats und der Bahn erfolgt und rechtlich nicht zu beanstanden.
Mehr als 20 Jahre nach dem Beschluss, diesen Bahnhof zu bauen, hatten der Senat und die Bahn im November 2006 beim offiziellen Baubeginn versprochen, die Station Ende April 2008 zu eröffnen. Monatelang ruhten dann aber die …

Straßenverkehr + Bahnhöfe: Ostkreuz: Abriss der Kynastbrücke schafft Baufreiheit für neuen Ringbahnsteig

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080609.html

Für die Bauarbeiten muss die Hauptstraße am Ostkreuz vom 16. Juni bis Ende Oktober 2008 gesperrt werden / Zeitweilig sind Einschränkungen auch im Bahnverkehr erforderlich.

(Berlin, 9. Juni 2008) Mit der Sperrung der Kynastbrücke am Bahnhof Ostkreuz begannen am 2. Juni 2008 die Arbeiten zum Abriss und Neubau der Straßenbrücke sowie für den künftigen Regionalbahnsteig der Ringbahn. Bahnsteig und neue Kynastbrücke sollen Ende 2009 fertig sein. Der Regionalahnsteig wird dann zunächst für die S-Bahn auf dem Ring genutzt, bis auch der Ringbahnsteig der S-Bahn fertig gestellt ist.

Wegen der umfangreichen Arbeiten in den kommenden Monaten müssen sich Auto- und Bahnfahrer zeitweilig auf erhebliche Einschränkungen einstellen.

So wird vom 16. Juni bis zum 30. Oktober 2008 die Hauptstraße am Ostkreuz zwischen neue Kynaststraße und Markgrafendamm gesperrt. Der Kfz-Verkehr und die Buslinien 194 und N 94 der BVG werden in beiden Richtungen über die neue Kynaststraße und die Straße Alt-Stralau umgeleitet. Die bisherigen Bushaltestellen am Empfangsgebäude werden an den Knotenpunkt Hauptstraße / Kynaststraße und die Taxistellplätze in die neue Kynaststraße verlegt. In der Hauptstraße wird in dieser Zeit unter anderem an einer Druckwasserleitung der Berliner Wasserbetriebe sowie an einer Stromleitung von Vattenfall gearbeitet. Zudem werden in dieser Zeit über der Hauptstraße Teile der Kynastbrücke und der Gewölbebrücke für die Fernbahngleise des Rings abgebrochen.

Ebenfalls zeitweilige Einschränkungen gibt es in den kommenden Wochen bei der S-Bahn und im Regionalverkehr. So werden in der Zeit vom 20.06.2008 bis 05.07.2008 die 10 bis 14 Meter langen Stahlbrückenteile der Kynastbrücke ausgehoben. Vom 17.07.2008 bis 01.12.2008 wird für die Gründung der neuen Stützen des Ringbahnsteiges und der Kynastbrücke das stadtauswärts führende Gleis der S-Bahn nach Erkner gesperrt. Die Züge der S 3 fahren in beiden Richtungen über das stadteinwärts führende Gleis. Zusätzlich muss in einigen Nächten beziehungsweise Wochenenden die S 3 im Bereich des Bahnhofs Ostkreuz komplett unterbrochen werden.

Informationen zu baubedingten Fahrplanänderungen gibt es im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Telefonische Auskünfte gibt es beim kostenlosen BahnBau-Telefon unter 0800 5 996655. Fragen zur Baustelle Ostkreuz können per Mail an Maul Maulwurf gestellt werden (max.maulwurf@bahn.de) – oder an das OK-Telefon 030 2971 2973.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG