Einsatz neuer Technik für bessere Qualität in der Reisendeninformation
(Berlin, 10. April 2008) Zur Verbesserung der Reisendeninformation wird die Deutsche Bahn AG auch in diesem Jahr in Berlin und Brandenburg an wichtigen Stationen mit hoher Reisendenfrequenz die Fahrgastinformationsanlagen (FIA) erneuern. Zu den ausgewählten Standorten gehören unter anderem die Regional- und Fernbahnhöfe Berlin-Charlottenburg und Berlin Wannsee. Die Erneuerung der FIA auf den S-Bahnsteigen dieser Bahnhöfe erfolgte bereits 2006 im Zuge des Projektes „FIA Stadtbahn“. Mit finanzieller Unterstützung des Bundes wird die Bahn ihr Erneuerungsprogramm auch im Bereich der Berliner S-Bahn fortsetzen.
Mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrgastinformationsanlagen wurde auf den Bahnhöfen Berlin-Charlottenburg und Berlin Wannsee Mitte März begonnen. Die Baumaßnahmen sollen in der 16. Kalenderwoche beendet sein. Daran anschließend wird ein einmonatiger Testbetrieb mit voller Funktionalität aufgenommen.
Auf dem Bahnhof Berlin-Charlottenburg werden auf den Bahnsteigen des Regionalverkehrs insgesamt acht Zugzielanzeiger und vier Funkuhren erneuert. Zum Einsatz kommen acht doppelseitige LCD-Anzeiger für die Regional- und S-Bahn-Verkehre.
Auf dem Bahnhof Berlin Wannsee werden auf den Bahnsteigen des Fern-, Regional- und Autozugverkehrs die Zugzielanzeiger erneuert. Zusätzlich wird der Fern- und Regionalbahnsteig mit zwei neuen Funkuhren ausgestattet. Neu installiert werden sechs doppelseitige LCD-Anzeiger, die den Anforderungen des Fernverkehrs gerecht werden.
Die Steuerung der Anlagen erfolgt über einen Server im Bahnhof Zoologischer Garten. Ein manueller Eingriff bei betrieblichen Abweichungen ist über das Ansagerzentrum der Bahn in Spandau möglich.
Die modernen Zuganzeiger erhalten Informationen zur Abfahrtszeit, zum jeweiligen Zug, zum Zielbahnhof mit wichtigen Unterwegshalten, auf welchem Bahnsteig man sich befindet und für den Fernbahnsteig in Berlin Wannsee, in welchem Bereich der Zug zum Halten kommt.
Die alten Zuganzeiger der Bauform Krone 8200, aus den Jahren 1990/1994, werden einschließlich der Alttechnik zurückgebaut.
Bahn fordert Initiative erneut zu konstruktivem Dialog auf
(Berlin, 10. April 2008) Die in den beiden vergangenen Tagen von der Bundesnetzagentur durchgeführten Anhörungen zum „Zug der Erinnerung“ sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Entscheidung der Deutschen Bahn AG gegen einen Halt im Berliner Hauptbahnhof nicht zu beanstanden ist. Die DB sieht damit ihre Haltung bestätigt. Bei einem solchen Halt käme es in Berlin zu erheblichen Verspätungen und Verkehrsproblemen. Aus Sicht der DB stünden stattdessen auch andere zentrale Bahnhöfe zur Verfügung stehen. Unabhängig von diesem Ergebnis fordert die DB die Initiative erneut auf, über mögliche Alternativen im Zentrum von Berlin zu sprechen. Dazu gehört neben den Bahnhöfen Südkreuz, Gesundbrunnen, Grunewald, Lichtenberg und Schöneweide auch der Ostbahnhof.
Trotz der bekannten Faktenlage, dass das Mahnmal „Gleis 17“ seit vielen Jahren vom Schienennetz abgetrennt und für Züge nicht erreichbar ist, hat die Initiative gestern erneut eine Fahrt an das Mahnmal „Gleis 17“ am Bahnhof Grunewald beantragt. Dem Unternehmen bleibt so keine andere Möglichkeit, als diesen praktisch nicht durchführbaren Antrag wieder abzulehnen. „Wir bieten etliche Bahnhöfe in Berlin an. Selbstverständlich auch einen Halt am ehemaligen Deportationsbahnhof Grunewald. Der von der DB angebotene S-Bahnhof Grunewald ist nur wenige Meter vom „Gleis 17“ entfernt“, sagte DB-Konzernsprecher Oliver Schumacher.
Die DB fordert die Initiative auf, den von ihr ideologisch geführten Konflikt zu beenden. “Wer unerfüllbare Forderungen stellt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, einen Konflikt nur um des Konfliktes Willen zu führen“, so Schumacher weiter.
Neben dem S-Bahnhof Grunewald hatte die DB folgende Bahnhöfe angeboten: Südkreuz (110.000 Besucher täglich), Gesundbrunnen (100.000), Charlottenburg (50.000), Schöneweide und Lichtenberg (je 50.000). Die Initiative fordert einen Halt in Westhafen mit 17.000 täglichen Besuchern.
Für Instandhaltung und Beseitigung von Vandalismusschäden an Stationen gibt die Bahn jährlich rund 4,5 Millionen Euro aus
(Berlin, 9. April 2008) Die Deutsche Bahn wird gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg weiter an der Bahnhofsentwicklung in den kommenden Jahren arbeiten. Damit wollen sie das direkte Umfeld von Bahnhöfen, die Bahnhöfe selbst und die Reisendeninformation attraktiver gestalten. Eingeschlossen in der konstruktiven Zusammenarbeit sind regelmäßige Qualitätsanalysen des VBB. „Die aufgezeigten Mängel werden von uns mit hoher Priorität bewertet und einer zügigen Beseitigung zugeführt“, betont Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.
Die Deutsche Bahn AG in Berlin und Brandenburg gibt jährlich rund 4,5 Millionen Euro für die Instandhaltung und die Beseitigung von Vandalismusschäden an Stationen aus. Beschmierte und zerstörte Bahnhofsgebäude, Informations- und Bahnsteiganlagen verursachen einen erheblichen Imageschaden. „Um Unzulänglichkeiten und Mängel rechtzeitig zu erkennen und in kurzer Zeit zu beseitigen sind uns Partner wichtig. Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ländern und Bestellern ist eine gute Basis, um unseren Kunden mit die besten Bahnhöfe in Deutschland zu bieten“, erklärt Uwe Marxen.
Nach der gemeinsamen Auswertung der aufgezeigten Mängel Anfang dieses Jahres wurde mit der zeitnahen Beseitigung begonnen. An insgesamt 16 Bahnhöfen, Oranienburg, Fürstenwalde, Elsterwerda, Brandenburg, Eberswalde, Doberlug-Kirchhain, Nauen, Zossen, Seelow-Gusow, Berlin-Schönefeld, -Wannsee, -Charlottenburg und -Karlshorst, Falkenberg (Elster) und Rangsdorf, bestand aktueller Handlungsbedarf, der beseitigt wurde. So wurden unter anderem Fahrgastinformationsanlagen und Zugzielanzeiger repariert beziehungsweise instandgesetzt, Reisendeninformationen und Ansagen auf den Bahnsteigen mit den Mitarbeitern analysiert und verbessert, Uhren und Vitrinen erneuert und repariert sowie Fahrplanaushänge korrigiert und erneuert.
Die an weiteren 33 Stationen vom VBB festgestellten Kleinmängel sind begutachtet und entsprechend des Handlungsbedarfs beseitigt worden.
„Insgesamt sind die Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg besser als ihr Ruf. Das belegen nicht nur unabhängige Studien, sondern das zeigen auch die Ergebnisse im Verbundgebiet zur Kundenzufriedenheit des VBB. Kunden bewerteten die bahnhofsbezogenen Kriterien mit der Note zwei.
In einer Infas-Kundenzufriedenheitsstudie erreichen unsere Bahnhöfe bundesweit Spitzenplätze, drei von acht bundesweit nominierten Bahnhöfen kommen aus Brandenburg und Berlin“, sagte Marxen.
Fast 500 Mitarbeiter der DB Station&Service AG kümmern sich in den beiden Ländern tagtäglich um die Reisenden an 451 Bahnhöfen und engagieren sich, Service, Sicherheit und Sauberkeit stetig zu verbessern.
Alle 123 Standorte unter www.bahn.de/bahnhofssuche – Neue DB BahnPark Standorte in Landau (Pfalz) und Gera Süd
(Berlin, 4. April 2008) Das Angebot an Parkflächen der DB BahnPark GmbH ist ab sofort im Internet einsehbar. Unter www.bahn.de/bahnhofssuche ist bei der jeweiligen Bahnhofssuche an den BahnPark-Standorten ein Plan des Bahnhofsareals mit gekennzeichneten Parkflächen der Bahn und den jeweiligen Parktarifen hinterlegt. Die Information zum downloaden enthält auch genaue Angaben über die Parkart, ob Parkplatz oder Parkhaus, Zufahrtsmöglichkeiten, Entfernung zum Bahnhof, Öffnungszeiten, Tarife und Zahlungsmöglichkeiten sowie zur Parkdauer. Die Bahnhofssuche gibt Informationen über Ausstattung und Serviceangebote aller Bahnhöfe der DB Station&Service AG, ob es zum Beispiel Schließfächer oder WC-Anlagen oder Fahrradabstellanlagen gibt. Neu hinzugekommene DB BahnPark-Standorte sind Landau (Pfalz) Hbf und Gera Süd. Am Duisburger Hauptbahnhof (Hbf) hat DB BahnPark einen neuen Parkplatz mit 240 Stellplätzen geschaffen, am Magdeburger Hbf wurde ein Parkplatz mit 156 Stellplätzen komplett erneuert.
Mit der 2005 gegründeten DB BahnPark GmbH hat der DB-Konzern das Parken am Bahnhof als aktives Angebot in seine Produkt- und Dienstleistungspalette aufgenommen. Aufgabe der Gesellschaft ist es, die Parksituation rund um die Bahnhöfe zu optimieren und damit den Reisenden Parkflächen in Bahnhofsnähe in ausreichender Zahl anzubieten. Die DB BahnPark GmbH bewirtschaftet zurzeit rund 17.000 Parkplätze an 123 Standorten bundesweit.
NS-Dokumentation an anderen Standorten Die Initiative „Zug der Erinnerung“ wird mit ihrer Ausstellung, die an 12 000 während der NS-Zeit ermordete Kinder erinnert, nicht auf dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Grunewald Station machen. Die Bahn begründete dies damit, dass die Dampflok durch Rauchentwicklung die Sicherheit des Bahnhofs gefährden könne. Die Rauchmelderanlage sei auch vorübergehend nicht abschaltbar. Eine zu hohe Taktzahl von Zügen stehe ebenfalls der Ausstellung entgegen. Im Grunewald gebe es nur zwei Abstellgleise ohne Bahnsteige. Der „Zug der Erinnerung“ kommt am 13. April nach Berlin. Privat wurden dafür …
Am 30. April öffnet der 166. S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke
Wenn die Schöneberger bei ihren täglichen Wegen in diesen Wochen bevorzugt die Julius-Leber-Brücke überqueren und lange stehenbleiben, um in die Tiefe zu schauen, hat das einen besonderen Grund. Sie machen sich ein Bild von den Bauarbeiten rund um die Gleisanlagen der S-Bahn-Linie S 1. Schließlich passiert es nicht oft, dass ein neuer S-Bahnhof gebaut wird. Die neue S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke wird am 30. April feierlich eröffnet. Dort, wo einst die Züge am Bahnhof Kolonnenstraße hielten, werden schon bald wieder Fahrgäste ein- und aussteigen können. Mit der 6,4 Millionen Euro teuren Station zwischen den Bahnhöfen Schöneberg und Yorckstraße (Großgörschenstraße) nimmt eine mehr als 20-jährige Diskussion …
Nachtschwärmer und Berlin- Touristen haben die Gegend um den Ostbahnhof schon längst für sich entdeckt. Zieht es die einen bei Dunkelheit vor allem in die zahlreichen Clubs, wie ins „Maria“, in den „Fritz Club“ und ins „Spindler & Klatt“, sind die anderen vor allem daran interessiert, ein Stück der ehemaligen Mauer zu sehen. Doch man kann weit mehr als nur Mauerweg (m 6) und Nachtleben rund um den Ostbahnhof entdecken. Keine Frage, es gibt zweifelsohne schönere Gegenden in Berlin als das einstige Industrie-, Bahn- und Hafengelände nahe dem Ostbahnhof. Um den Charme und die Aufbruchstimmung wahrzunehmen, die jetzt hier herrschen, braucht es mehr als nur einen flüchtigen Blick. Altes und Neues miteinander sinnvoll verbinden, Historisches erhalten und trotzdem offen für neue Ideen sein – so könnte das Lebensgefühl mittlerweile beschrieben werden. Diesem Motiv folgt das Radialsystem V (m 1), das sich seit …
Seit dem Schalttag 29. Februar ist die provisorische Fußgängerbrücke zwischen Sonntagstraße und Markgrafendamm mit Abgängen zu den beiden Stadtbahnsteigen D und E Richtung Lichtenberg und Erkner in Betrieb. Sie ersetzt die bisherige und nun geschlossene Brücke für die Bauzeit, in der das alte Bauwerk abgetragen und das neue errichtet wird. Die alte Brücke war im 2. Weltkrieg …
„Wir sind nicht verantwortlich“: Am maroden Ostkreuz streiten sich die Ämter seit Wochen um die Beseitigung einer eingestürzten Mauer. Doch auf Fahrgäste kommen während der Sanierung des S-Bahnhofs noch härtere Prüfungen zu. Noch stürzt das marode Ostkreuz nicht ein. Wenn Mauern zusammenfallen, muss nachgeholfen werden. Danach beginnt dann aber das Berliner Durcheinander. Und so bleiben Trümmer wochenlang einfach auf einer Treppe liegen und verengen Passanten den Weg. Bereits im Januar ist ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug auf der Kynaststraßenbrücke vermutlich beim Wenden gegen eine Backsteinmauer gefahren, die dann auf die Treppe stürzte, die von der Kynaststraße zur …