Bahnhöfe: Neue Fahrtreppen, bessere Kundeninformation Konjunkturpaket die Sanierung Berliner Bahnhöfen Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung sieht 300 Millionen Euro für die Bahnhöfe in Deutschland vor. Berlin hat 34 Millionen bekommen. , aus Punkt 3

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Diese Mittel sollen helfen, die Wirtschaftskrise abzuschwächen, Arbeitsplätze zu erhalten und zusätzliche Sanierungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Zwischen 2009 und 2011 werden von diesem Geld die Kunden an 71 Berliner Bahnhöfen profitieren.
Die ersten Bauarbeiten haben jetzt an den Bahnhöfen Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof begonnen. Dazu ein Interview mit André Schulze von DB Station&Service AG, Team Operations des Bahnhofsmanagements Berlin.

Welche Erneuerungsarbeiten sind vorgesehen?

André Schulze: Auf den Fern- und Regionalbahnsteigen aller drei Bahnhöfe werden neue LCD-Zugzielanzeiger installiert. Ähnlich wie jene Anzeigesysteme am Berliner Hauptbahnhof können mehr Informationen flexibler an die Reisenden …

Bahnhöfe: Arbeiten für neuen Bahnhofszugang Karow ab November Überspringen: Arbeiten für neuen Bahnhofszugang Karow ab November Barrierefrei mit Aufzug zum Bahnsteig / Vorplatz mit mehr Funktion

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091106.html

(Berlin, 6. November 2009) Der Bahnhof Berlin-Karow erhält bis Mai 2010 einen zweiten, barrierefreien Zugang zum S- und Regionalbahnsteig. Ein Treppenaufgang und ein Aufzug zum nördlichen Bahnsteigende werden die Wege vieler Fahrgäste zur S- und Regionalbahn verkürzen. Die Verbindung zu Boenkestraße und Hubertusdamm wird über einen neuen Personentunnel hergestellt. Gleichzeitig wird auch der Bahnhofsvorplatz umgestaltet: Er erhält eine Buswendeschleife, Fahrradabstellplätze und Behindertenparkplätze.

Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutsche Bahn AG für das Land Berlin: „Ich freue mich, dass wir heute mit dem Bau für den 1. Tunnelabschnitt beginnen können. Personentunnel und Zugang werden für viele Karower einen echten Zeitgewinn bringen.“

Dirk Schulmeyer, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin ergänzt: „Mit dem Aufzug, den wir jetzt im Rahmen des Konjunkturpakets realisieren, wird ein weiterer Bahnhof in Berlin barrierefrei erschlossen werden. Außerdem erreichen wir mit dem neuen Zugang eine Verbesserung der Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsmittel.“

Der Reise- und Güterzugverkehr soll möglichst wenig eingeschränkt werden. Deshalb sind nur kurze und wenige Sperrpausen im Zugverkehr geplant. Um dies zu erreichen wird, erstmalig im Berliner Raum, der Personentunnel in offener Bauweise mit Fertigteilen hergestellt.

Von den knapp 2,4 Millionen Euro Gesamtkosten für Personentunnel und Zugang übernimmt das Land Berlin über 1,9 Euro. Die 441.000 Euro für den Aufzug sind Mittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Berlin: Bald bessere Fahrgastinformation auf der Stadtbahn

http://www.lok-report.de/

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Klaus Kurpjuweit freut sich auf Züge aus Frankreich, die am Zoo halten Klaus Kurpjuweit freut sich auf Züge aus Frankreich, die am Zoo halten, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
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Sicher, Napoleon war nicht wirklich willkommen, als er 1806 durchs Brandenburger Tor zog. Er kam als Sieger eines Krieges. Und auch die französischen Soldaten erschienen 1945 erst als Besatzer, bevor sie dann zu Freunden wurden. Lieblinge von Anfang an könnten aber bald Fernzüge aus dem Nachbarland werden, wenn sie wie geplant demnächst bis Berlin fahren. Und dann auch im Bahnhof Zoo halten, den die Deutsche Bahn im Fernverkehr seit 2006 verschmäht. Die Franzosen müssten schließlich nicht mit aller Gewalt einen Hauptbahnhof – und dessen Geschäfte – mit Menschen füllen, sondern könnten ihre Züge dort stoppen lassen, wo es die Fahrgäste auch wollen. Das wäre ein Ding: Der ICE der Deutschen Bahn rauscht weiter stur ohne Stopp durch den Bahnhof Zoo, der immerhin bereits 1884 Fernbahnstation geworden war, und die Züge aus Frankreich legen hier einen Halt ein, was für Tausende von Fahrgästen den Weg zum Fernzug verkürzen würde. Mal sehen, wie lange die Deutsche …

Bahnhöfe: Bahnhofsempfangshalle Bernau wird ab November saniert Überspringen: Bahnhofsempfangshalle Bernau wird ab November saniert Umgestaltete Empfangshalle soll moderner und zweckmäßiger werden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
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bbmv/bbmv20091029a.html

(Berlin, 29. Oktober 2009) In der nächsten Woche, am 5. November, beginnt die Deutsche Bahn AG mit den Arbeiten für eine moderne und zweckmäßige Empfangshalle im Bahnhof Bernau. Uwe Marxen, Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG: „Die Halle wird so umgestaltet, dass der Charakter des Eingangsbereichs erhalten bleibt. Unser Ziel ist es, Altes und Neues zu einer modernen Einheit zu verbinden. Während der Baumaßnahme bleiben die Zugänge offen. Dadurch können wir aber nur abschnittsweise und in verkehrsschwachen Zeiten bauen.“

Von den 262.000 Euro Gesamtkosten übernimmt das Land Brandenburg rund 225.000 Euro. Den Restbetrag bringt die Deutsche Bahn auf. Die Treppenanlage erhält einen Granitbelag, einschließlich Blindenleitstreifen, der sich harmonisch in das Gesamtbild der Bahnhofvorplatzanlage einfügt. Die Treppenstufen des Aufgangs zur S-Bahn werden mit Steinzeugfliesen ausgestattet. Für mobilitätseingeschränkte Reisenden steht künftig eine normgerechte Rampe mit doppelten Handläufen und Rutschhemmung zur Verfügung. Die Außentüren des Eingangsbereichs werden erneuert, die mittlere Eingangstür öffnet sich zukünftig automatisch.

Das Umgestalten der Eingangshalle folgt einem Farbkonzept. Eine helle und offene Halle mit Warte- und Informationsbereich soll ein Wohlfühl- und Sicherheitsgefühl schaffen. Dem dient auch der neue Standort des Zeitungsvertriebs neben der Empfangshalle. Die neuen Fußbodenfliesen in der Empfangshalle folgen genauso wie die Farbgestaltung von Wänden und Decke diesem Konzept. Nach Säubern der Wandfliesen und Verspachteln der Putzflächen ist ein Anstrich und Graffitischutz vorgesehen. Die Leuchten im Treppenaufgang und die Deckenleuchte im Eingangsbereich werden erneuert. Ein Lichtband links und rechts über dem Stuck im Hallenbereich ist Schmuckelement und dient gleichzeitig dem guten Sicherheitsempfinden.

Die Halle wird mit vier dreisitzigen Bänken, fünf beleuchteten Vitrinen und drei Abfallbehältern ausgestattet. Der Fahrkartenautomat bleibt erhalten. Eine Funkuhr informiert gut sichtbar über die aktuelle Zeit. Die Reisenden finden sich durch ein verständliches Wegeleitsystem schnell zurecht. In der Halle ist das Rauchen nicht gestattet. Vor dem Eingang werden deshalb rechts und links je ein Kleinascher angebracht.

Ab Herbst des nächsten Jahres soll bis zum Jahr 2011 der Personentunnel saniert werden. Dabei wird auch ein Personenaufzug eingebaut. Der Regionalbahnsteig erhält moderne Fahrgastinformationsanzeiger.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: "So viel Kohle wie möglich rausholen" Kritik an der Bahn, weil sie kleinen Händlern kündigt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1027/berlin/
0052/index.html

Die Entscheidung der Deutschen Bahn, ihre Ladenflächen in den Berliner S-Bahnhöfen – wie berichet – zukünftig fast nur noch an Filialisten und nicht mehr an kleine Händler zu vermieten, stößt auf Kritik bei den Branchenverbänden. So sagte zum Beispiel Dietmar Dalbogk vom Fahrgastverband Pro Bahn: „Die Deutsche Bahn will wieder einmal so viel Kohle wie möglich rausholen.“ Er glaubt jedoch, dass sich diese Strategie rächen wird. „Die kleinen Einzelhändler haben es klaglos hingenommen, dass ihre Laufkundschaft ausblieb, als einige S-Bahnhöfe vorübergehend geschlossen werden mussten“, so Dalbogk zu den Problemen der S-Bahn in den vergangenen Monaten. Größere Konzerne würden sich so etwas nicht bieten lassen und ihre Rechtsabteilungen beauftragen, Schadenersatz von der Bahn zu fordern, so Dalbogk.
Der Handelsverband Berlin Brandenburg (HBB) zeigte sich enttäuscht …

Bahnhöfe: „So viel Kohle wie möglich rausholen“ Kritik an der Bahn, weil sie kleinen Händlern kündigt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1027/berlin/
0052/index.html

Die Entscheidung der Deutschen Bahn, ihre Ladenflächen in den Berliner S-Bahnhöfen – wie berichet – zukünftig fast nur noch an Filialisten und nicht mehr an kleine Händler zu vermieten, stößt auf Kritik bei den Branchenverbänden. So sagte zum Beispiel Dietmar Dalbogk vom Fahrgastverband Pro Bahn: „Die Deutsche Bahn will wieder einmal so viel Kohle wie möglich rausholen.“ Er glaubt jedoch, dass sich diese Strategie rächen wird. „Die kleinen Einzelhändler haben es klaglos hingenommen, dass ihre Laufkundschaft ausblieb, als einige S-Bahnhöfe vorübergehend geschlossen werden mussten“, so Dalbogk zu den Problemen der S-Bahn in den vergangenen Monaten. Größere Konzerne würden sich so etwas nicht bieten lassen und ihre Rechtsabteilungen beauftragen, Schadenersatz von der Bahn zu fordern, so Dalbogk.
Der Handelsverband Berlin Brandenburg (HBB) zeigte sich enttäuscht …

Bahnhöfe: Die Kleinen müssen gehen Bahn holt große Ketten in die S-Bahnhöfe und kündigt dafür Obst- und Blumenhändlern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1026/berlin/
0015/index.html

Die Deutsche Bahn räumt in den S-Bahnhöfen auf. Das Unternehmen ist dabei, sich der kleinen Händler zu entledigen und stattdessen größere Filialisten in die Läden zu bringen. Diese Geschäftspolitik trifft türkische Imbissbetreiber, vietnamesische Blumenläden und Gemüsehändler. Auch Minh Hoa Ly, die seit vierzehn Jahren einen Textilien- und Geschenkeladen im S-Bahnhof Mahlsdorf betreibt. „Ich habe meine Miete immer pünktlich bezahlt, es gab nie Ärger“, sagt die 56-jährige Vietnamesin. Trotzdem muss sie ihren Laden zum Ende des Jahres räumen, weil die Bahn den Mietvertrag gekündigt hat. Der vietnamesische Blumenladen direkt daneben ist schon vor drei Wochen ausgezogen. „Wenn wir hier rausmüssen, verlieren wir unsere Existenzgrundlage“, sagt Ly, deren Mann nach zwei Herzoperationen arbeitsunfähig ist. Der Laden ist die einzige Einnahmequelle der Familie.
Die Familie suchte sich einen Anwalt und klagte vor dem Amtsgericht gegen die …

Bahnhöfe: Pfeifen verboten, Eintritt erlaubt Einladung zur einmaligen Besichtigung des Kaiserbahnhofs Potsdam, aus Punkt 3

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Seine Kaiserliche Majestät liebten das Reisen, die Jagd und schönes Ambiente. Was lag also näher, als einen repräsentativen Bahnhof dort bauen zu lassen, wo Jagdgebiet (umgezäunter Wildpark mit romantischen Gebäuden), Schlossareal (Neues Palais) und gute Schieneninfrastruktur (die Strecke nach Berlin und von dort in die weite Welt) harmonisch zusammenfanden. Und so ließ Wilhelm II. – auch „Reisekaiser“ genannt – die Königlichen Eisenbahndirektion Berlin im Jahre 1904 wissen, dass in Potsdam Wildpark das Kaiserhaus am Bahnhof zu Wildpark durch den Geheimen Ober-Hofbaurat Ernst Eberhard Ihne im „english-cottage Stile zu projectiren“ sei.
Geschickt wurden die Baukosten des Kaiserlichen Privatbahnhofs von 188 000 Mark in einem Bauprojekt zur Hochlegung der Bahnstrecke Potsdam – Wildpark verpackt und somit vom Steuerzahler übernommen. Der Hang seiner Majestät zur mobilen Übernachtung ging schon vor der Fertigstellung des Neubaus soweit, dass er …

Bahnverkehr + Bahnhöfe + S-Bahn + Regionalverkehr: Das Jahr 2006 schrieb Fußball- und Bahngeschichte Berlin bekam das größte Bahndrehkreuz Europas, aus Punkt 3

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Das Jahr 17 nach dem Mauerfall schrieb neben Fußball- auch Bahngeschichte. Mit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels und des neuen Hauptbahnhofs war das größte Bahnkreuz Europas entstanden und Millionen Fußball-WM-Gäste prüften es vom ersten Tage an auf seine Belastbarkeit. Allein die S-Bahn brachte rund sieben Millionen zusätzliche Fahrgäste ins Fußballstadion, zu Fanmeilen, Großbildleinwänden und Konzerten.
Die Züge fuhren während der Fußball-WM im durchgehenden 24-Stunden-Betrieb. Die Tagesleistung aller S-Bahn-Züge zusammengenommen hätte an jedem der WM-Tage zweimal um die Erde gereicht. Die zehn Bahnsteige des S-Bahnhofs Olympiastadion – dem größten deutschen S-Bahnhof – erlaubte die Abfahrt von bis zu 40 000 Fußballfans nach Spielende innerhalb einer Stunde. Im Regionalverkehr fuhren an WM-Spieltagen 150 Züge verlängert oder als zusätzliche Leistung und 40 …