Bahnhöfe: Baumaßnahme am U-Bahnhof Hohenzollernplatz

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/
name/Pressemitteilungen/article/
660530.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen im Jahr 2011 die Grundinstandsetzung und den barrierefreien Ausbau des U-Bahnhofes Hohenzollernplatz (U3).

Da die Tunnelanlage inzwischen fast 100 Jahre alt ist, sind altersbedingte Schäden nicht ausgeblieben. An der Tunneldecke sind Schäden und Risse durch eindringendes Wasser und Korrosion an den Stahlträgern entstanden.

Es ist erforderlich im Vorfeld zur Grundinstandsetzung des Bahnhofs die Abdichtung des U-Bahntunnels von außen zu erneuern. Dies erfolgt ab März 2010 von der Einmündung Düsseldorfer Straße bis einschließlich Kreuzung Uhlandstraße.

Die Tunnelanlage befindet sich zu großen Teilen unter dem Mittelstreifen sodass als vorbereitende Maßnahme das Fällen der Gehölze erforderlich wird.

Die Fällung der Bäume wird in Abstimmung mit dem Grünflächenamt durch Neupflanzungen kompensiert. Um eine erneute Beschädigung der Tunnelanlagen durch das Wurzelwerk der neu zu pflanzenden Bäume zu verhindern, werden aktuell mögliche Wurzelschutzmaßnahmen genutzt.

Bahnhof Dallgow-Döberitz barrierefrei Überspringen: Bahnhof Dallgow-Döberitz barrierefrei Neuer Personenaufzug / 370.000 Euro aus dem Konjunkturpaket

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091215b.html

(Berlin, 15. Dezember 2009) Der Bahnhof Dallgow-Döberitz an der Regional-Express-Strecke Berlin–Rathenow wird ab Donnerstag, 17. Dezember, barrierefrei. Jürgen Hemberger, Bürgermeister der Gemeinde Dallgow-Döberitz, und die Leiterin des Bahnhofsmanagements Potsdam der DB Station&Service AG, Kirstin Kobs, werden den neuen Personenaufzug in Betrieb nehmen.

Damit steht der Aufzug den Fahrgästen, nach fünfmonatiger Bauzeit, noch in diesem Jahr zur Verfügung. Zur Vermeidung und Aufklärung von Vandalismus wurden Videokameras installiert. Der technische Zustand des Aufzuges wird ständig überwacht und gemeldet. Zusätzlich wurde das Blindenleitsystem auf dem Bahnsteig und im Personentunnel angepasst. Als weitere Verbesserung sind für die Reisendeninformation Dynamische Schriftanzeiger geplant.

Kirstin Kobs: „Der zügige Baufortschritt und die Inbetriebnahme des Aufzuges noch in diesem Jahr zeigen, dass wir die Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm schnell umsetzen wollen. Unsere Planungs- und Baukapazitäten sind so aufgestellt, möglichst rasche Abläufe herzustellen. Unsere Kunden können so kurzfristig von neuen Fahrgastinformationsanlagen, Aufzügen oder ähnlichen qualitätsverbessernden Maßnahmen an den Bahnhöfen profitieren.“

Die Investitionsmittel von rund 370.000 Euro stammen zu 95 Prozent aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und aus Eigenmitteln der Bahn.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Bessere Fahrgastinformation in Alex und Friedrichstraße Überspringen: Bessere Fahrgastinformation in Alex und Friedrichstraße Neue Zuganzeiger und Ansageanlagen für Regionalverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091215.html

(Berlin, 15. Dezember 2009) Ab heute, Dienstag, 15. Dezember, profitieren Bahnreisende von einer besseren Information auf der Berliner Stadtbahn. Die Deutsche Bahn AG nimmt zwei neue Fahrgastinformationsanlagen in den Bahnhöfen Berlin Alexanderplatz und Berlin Friedrichstraße in Betrieb. Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG: „Ich freue mich, dass wir an den beiden Bahnhöfen mitten in der Berliner City unseren Kunden eine bessere und übersichtliche Reisendeninformation anbieten können. Die neuen LCD-Anzeiger können mehr Informationen darstellen und sind damit ein echter Qualitätssprung.“

Die modernen Zuganzeiger am Bahnsteig erkennen die Zugbewegung und das Halten des Zuges im Bahnsteiggleis und steuern so zeitgenau die Einfahrts- oder Durchfahrtsansagen. Über Webkameras kann das Ein- und Aussteigen am Bahnsteig gesichert werden. Die Anlage wird aus dem ebenfalls modernisierten Ansagezentrum im Berliner Ostbahnhof bedient.

Mit der Erneuerung der Informationsanlagen war am 1. November dieses Jahres begonnen worden. Die Kosten betragen 255.000 Euro für den Bahnhof Alexanderplatz und 498.000 Euro für den Bahnhof Friedrichstraße.

Am 4. Januar nächsten Jahres beginnen die Arbeiten für das Umrüsten der Fahrgastinformationsanlage im Berliner Ostbahnhof.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Bessere Information in Brandenburg Hauptbahnhof Überspringen: Bessere Information in Brandenburg Hauptbahnhof Neue Zuganzeiger und Ansageanlage für Regionalverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091214.html

(Berlin, 14. Dezember 2009) Ab heute, Montag, 14. Dezember, profitieren Bahnreisende von einer besseren Information auf dem Brandenburger Hauptbahnhof. Die Deutsche Bahn AG nimmt eine neue Fahrgastinformationsanlage in Betrieb. Kirstin Kobs, Leiterin Bahnhofsmanagement Potsdam: „Mit den modernen Zugzielanzeigern können wir Reisende am Hauptbahnhof Brandenburg übersichtlicher und besser informieren. Diese Verbesserung ist Teil der Maßnahmen aus den Konjunkturprogrammen des Bundes, von denen viele Stationen in Brandenburg profitieren. Mit der raschen Umsetzung hier am Hauptbahnhof unterstreichen wir unser Engagement für Brandenburg. Auch durch die wichtige Umsteigefunktion vom und zum Stadtverkehr bedeuten die neuen Anzeiger eine Qualitätsverbesserung für täglich über 7.500 Reisende.“

Die modernen Zuganzeiger am Bahnsteig erkennen die Zugbewegung und das Halten des Zuges im Bahnsteiggleis und steuern so zeitgenau die Einfahrts- oder Durchfahrtsansagen. Über Webkameras kann das Ein- und Aussteigen am Bahnsteig gesichert werden.

Mit der Erneuerung der Informationsanlagen war am 16. November dieses Jahres begonnen worden. Während der knapp zwei Wochen dauernden Umbaumaßnahmen wurden mehr Informationen über Ansagen gegeben. Die Kosten für das Projekt betragen rund 340.000 Euro.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Bessere Fahrgastinformation in Lübben und Senftenberg Überspringen: Bessere Fahrgastinformation in Lübben und Senftenberg Rechtzeitig zum Fahrplanwechsel neue Zuganzeiger und Ansageanlagen für Regionalverkehr

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091214a.html

(Berlin, 14. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt rechtzeitig zum Fahrplanwechsel moderne Zugzielanzeiger auf den Bahnhöfen Lübben und Senftenberg in Betrieb. Damit profitieren täglich rund 3.000 Bahnreisende von einer übersichtlichen und kundenfreundlichen Reisendeninformation. Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Cottbus: „Mit den neuen Anzeigern erhalten unsere Kunden verlässliche und übersichtliche Informationen über den Zugverkehr. Die neuen Anzeiger bedeuten, besonders auch für den Bahnhof Senftenberg als wichtigen Verknüpfungspunkt zum Umlandverkehr, eine wirkliche Qualitätsverbesserung. Wir unterstreichen damit unser Engagement für eine zeitgemäße Kundeninformation.“

Die LCD-Zugzielanzeiger werden aus dem Ansagezentrum Cottbus bedient. Über Webkameras kann das Ein- und Aussteigen am Bahnsteig gesichert werden.

Die Deutsche Bahn investiert in Lübben rund 212.000 Euro, davon 210.000 Euro aus dem Bundeshaushalt. In Senftenberg wurden insgesamt rund 185.000 Euro investiert – 176.000 Euro kommen aus dem Bundeshaushalt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

U-Bahn + Straßenbahn + Bahnhöfe: Ausblick auf Baumaßnahmen im Jahr 2010

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/649337.html

Wir werden auch im Jahr 2010 das umfangreiche Sanierungsprogramm im U-Bahn- und Straßenbahnbereich weiterführen, damit Ihnen auch künftig unsere Verkehrsmittel zuverlässig zur Verfügung stehen und weiterhin zügige und sichere Betriebsabläufe gewährleistet sind. Dafür stehen in den kommenden 12 Monaten rund 153 Millionen Euro zur Verfügung.

Schwerpunktmaßnahmen werden sein:

Die 2. Phase der U2-Viaduktsanierung für den nördlichen Abschnitt bei gleichzeitiger Streckenerneuerung für die Straßenbahn innerhalb der notwendigen Sperrzeit im Bereich Pankow, Berliner Straße, am U-Bahnhof Vinetastraße, in der Stahlheimer Straße / Pappelallee und am Knoten Schönhauser Allee / Wisbyer Straße.

Die Fortsetzung der Grundinstandsetzung des U-Bahnhofes Gleisdreieck und der angrenzenden Streckenabschnitte für die U-Bahnlinien U1 und U2.

Die Sanierung des westlichen Streckenabschnittes der U2 zwischen Olympiastadion und Ruhleben inklusive der Grundinstandsetzung der betroffenen Brücken und des U-Bahnhofes Ruhleben.

Daneben stehen 15 zusätzliche Grundinstandsetzungen von U-Bahnhöfen, 14 weitere Gleisbaustellen bei der U-Bahn und Straßenbahn und 18 Maßnahmen zur Tunnelsanierung im Innen- und Außenbereich im Bauplan der Infrastrukturabteilung.

Außerdem werden sich im Jahr 2010 insgesamt 26 Aufzüge im U-Bahnnetz im Bau befinden, für 17 davon ist die Inbetriebnahme im kommenden Jahr geplant. Damit realisiert die BVG die bisher höchste Zahl von Aufzugsvorhaben innerhalb eines Jahres. 5 Aufzüge werden dabei aus zusätzlichen Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung finanziert.

Weitere umgeschichtete Mittel aus dem Haushalt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung werden für ein umfangreiches Programm zum barrierefreien Umbau von Bus- und Straßenbahnhaltestellen eingesetzt.

U-Bahn + Straßenbahn + Bahnhöfe: Sand statt Currywurst Die BVG investiert im kommenden Jahr 153 Millionen Euro ins U- und Straßenbahnnetz. Das betrifft auch Fans von Konnopke, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1204/berlin/
0023/index.html

Weil die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Sanierung der Hochbahn auf der Schönhauser Allee fortsetzen, müssen sich Currywurst-Fans im kommenden Jahr vorübergehend eine Alternative suchen. „Das ist unabwendbar“, sagte Jens-Holger Kirchner (Grüne), Pankower Stadtrat für öffentliche Ordnung, gestern. Voraussichtlich im Juli werde Konnopke’s Imbiss geschlossen bleiben. Sandstrahlarbeiten am U 2-Viadukt seien der Anlass. Nicht nur, dass Wurst mit Sand nicht gut schmecke: Die Arbeiten seien auch laut und es werde gefährliche Chemie benutzt. Allerdings seien bei Konnopke’s ohnehin Betriebsferien geplant – und es sei nun mal nötig, Verkehrsanlagen gut in Schuss zu halten, so Kirchner. 2010 gibt die BVG für die Sanierung von U- und Straßenbahnanlagen 153 Millionen Euro aus, kündigte ihr Chef Andreas Sturmowski an.
Mit 23 Millionen Euro ist die Fortsetzung der Bauarbeiten am Viadukt der …

Bahnhöfe + S-Bahn: Stromausfall am Bahnhof Ostkreuz – Verspätungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/detail_dpa_23163622.php

Berlin – Bahnhof ohne Licht: Ein Bagger hat bei Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz ein Stromkabel so schwer beschädigt, dass die untere Etage der Station am Dienstagnachmittag im Dunkeln lag. Die Bahn montierte am Nachmittag ein Notstromaggregat, sagte ein Bahnsprecher. Bis es ansprang, blieben die Bahnsteige in Ost-West-Richtung auch am frühen Abend weiter ohne …

Bahnhöfe + Regionalverkehr + Bahnverkehr: "Langsamfahrstelle Erkner" beseitigt Überspringen: "Langsamfahrstelle Erkner" beseitigt Bahnhof mit zweitem Regionalbahnsteig komplett / Wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder) im Wesentlichen abgeschlossen / Rund 15 Millionen Euro bisher investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091130.html

(Berlin, 30. November 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt heute im Bahnhof Erkner den zweiten neuen 210 Meter langen Regionalbahnsteig in Betrieb. Ab heute halten auch die Regionalzüge Richtung Berlin an ihrem eigenen Bahnsteig. Ein wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder)-Grenze ist damit im Wesentlichen abgeschlossen. Das Nadelöhr Erkner ist beseitigt. Durchfahrende Züge können den Bahnhof jetzt mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahren und sparen so zwei Minuten Fahrzeit ein. Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Brandenburg: „Im Vergleich zu 1990 konnte die Fahrzeit zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) schon um 23 Minuten verkürzt werden. Jetzt bleibt noch der letzte Abschnitt von Ostbahnhof bis Erkner zu erneuern. Danach werden Reisende mit dem Zug nur noch weniger als 40 Minuten für die 82 Kilometer von Berlin Ostbahnhof bis Frankfurt (Oder) brauchen.“

Beide Bahnsteige und damit die Züge in beiden Richtungen sind barrierefrei über Rampe oder Aufzug zu erreichen. Die Bahnsteige im Brückenbereich der Bahnhofstraße sind zum Teil überdacht, die Treppenaufgänge sind verglast. Wetterschutz, Sitzgelegenheiten sowie Wegeleit- und Informationssystem vervollständigen die gute Ausstattung. Ein neuer Übergang vom Bahnsteig Richtung Berlin zu den S-Bahnsteigen vereinfacht das Umsteigen.

Das Erhöhen der Geschwindigkeit von ehemals 120 auf 160 km/h erforderte eine Veränderung der Gleisgeometrie. Wegen der Bogenaufweitung der Gleise im Bahnhofsbereich mussten die durchgehenden Hauptgleise in Richtung Süden um bis zu zwölf Meter verschoben werden. Das bedeutete einen Neubau des Bahnkörpers. Die bestehenden Eisenbahnbrücken über die Bahnhofstraße und den Flakenkanal wurden durch neue ersetzt, der Bahnübergang Beuststraße an die neue Gleislage angepasst. Den höheren Geschwindigkeiten wird durch Lärmschutz Rechnung getragen.

Mit den Arbeiten war im Sommer des vergangenen Jahres begonnen worden. Zwischenzeitlich konnte der Betrieb nur auf einem Gleis durchgeführt werden. Die Züge hielten zeitweise an Behelfsbahnsteigen.

Insgesamt investiert die Bahn in Gleise, Bahnsteige, Oberleitungsanlagen und Brücken rund 15 Millionen Euro; hinzu kommen weitere 15 Millionen für den Neubau eines elektronischen Stellwerkes als Unterzentrale mit direktem Anschluss an die Betriebszentrale in Berlin-Pankow. Das Bauvorhaben wird überwiegend aus dem Bundeshaushalt, mit Eigenmitteln der Bahn und durch Zuschüsse Dritter entsprechend dem Eisenbahnkreuzungsgesetz finanziert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + Regionalverkehr + Bahnverkehr: „Langsamfahrstelle Erkner“ beseitigt Überspringen: „Langsamfahrstelle Erkner“ beseitigt Bahnhof mit zweitem Regionalbahnsteig komplett / Wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder) im Wesentlichen abgeschlossen / Rund 15 Millionen Euro bisher investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091130.html

(Berlin, 30. November 2009) Die Deutsche Bahn AG nimmt heute im Bahnhof Erkner den zweiten neuen 210 Meter langen Regionalbahnsteig in Betrieb. Ab heute halten auch die Regionalzüge Richtung Berlin an ihrem eigenen Bahnsteig. Ein wichtiger Projektabschnitt der Ausbaustrecke Berlin-Frankfurt (Oder)-Grenze ist damit im Wesentlichen abgeschlossen. Das Nadelöhr Erkner ist beseitigt. Durchfahrende Züge können den Bahnhof jetzt mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahren und sparen so zwei Minuten Fahrzeit ein. Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Brandenburg: „Im Vergleich zu 1990 konnte die Fahrzeit zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) schon um 23 Minuten verkürzt werden. Jetzt bleibt noch der letzte Abschnitt von Ostbahnhof bis Erkner zu erneuern. Danach werden Reisende mit dem Zug nur noch weniger als 40 Minuten für die 82 Kilometer von Berlin Ostbahnhof bis Frankfurt (Oder) brauchen.“

Beide Bahnsteige und damit die Züge in beiden Richtungen sind barrierefrei über Rampe oder Aufzug zu erreichen. Die Bahnsteige im Brückenbereich der Bahnhofstraße sind zum Teil überdacht, die Treppenaufgänge sind verglast. Wetterschutz, Sitzgelegenheiten sowie Wegeleit- und Informationssystem vervollständigen die gute Ausstattung. Ein neuer Übergang vom Bahnsteig Richtung Berlin zu den S-Bahnsteigen vereinfacht das Umsteigen.

Das Erhöhen der Geschwindigkeit von ehemals 120 auf 160 km/h erforderte eine Veränderung der Gleisgeometrie. Wegen der Bogenaufweitung der Gleise im Bahnhofsbereich mussten die durchgehenden Hauptgleise in Richtung Süden um bis zu zwölf Meter verschoben werden. Das bedeutete einen Neubau des Bahnkörpers. Die bestehenden Eisenbahnbrücken über die Bahnhofstraße und den Flakenkanal wurden durch neue ersetzt, der Bahnübergang Beuststraße an die neue Gleislage angepasst. Den höheren Geschwindigkeiten wird durch Lärmschutz Rechnung getragen.

Mit den Arbeiten war im Sommer des vergangenen Jahres begonnen worden. Zwischenzeitlich konnte der Betrieb nur auf einem Gleis durchgeführt werden. Die Züge hielten zeitweise an Behelfsbahnsteigen.

Insgesamt investiert die Bahn in Gleise, Bahnsteige, Oberleitungsanlagen und Brücken rund 15 Millionen Euro; hinzu kommen weitere 15 Millionen für den Neubau eines elektronischen Stellwerkes als Unterzentrale mit direktem Anschluss an die Betriebszentrale in Berlin-Pankow. Das Bauvorhaben wird überwiegend aus dem Bundeshaushalt, mit Eigenmitteln der Bahn und durch Zuschüsse Dritter entsprechend dem Eisenbahnkreuzungsgesetz finanziert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG