BERLIN. Sie sind täglicher Treffpunkt für 14,3 Millionen Reisende, Einkaufstempel und mitunter auch unansehnliche Schmuddelecken – die 5400 Bahnhöfe in Deutschland. Müsste André Zeug den Bahnstationen eine Gesamtnote erteilen, er würde sich für ein „befriedigend“ entscheiden. „Aber mit Tendenz in Richtung gut“, ergänzt der Chef der Deutschen-Bahn-Tochter Station&Service. „Im Vorjahr haben wir 833 Millionen Euro in unsere Bahnhöfe investiert, so viel wie noch nie“, sagt Zeug. Auch 2011 soll noch einmal die annähernd gleiche Summe fließen. Grund ist das Konjunkturprogramm des Bundes, das für die Jahre 2009 bis 2011 zusätzlich 325 Millionen Euro für die Bahnhofsmodernisierung bereitstellt. „Bis Ende 2010 haben wir davon …
(Berlin, 30. März 2011) Am S-Bahnhof Marzahn führen die Deutsche Bahn AG und das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin noch in diesem Jahr gemeinsam alte Planungen fort. Darauf einigten sich in der vergangenen Woche die Deutsche Bahn und der Wirtschaftsstadtrat des Bezirks Marzahn- Hellersdorf, Christian Gräff. Die Eastgate-Brücke soll vom S-Bahnhof Marzahn bis zum Wiesenburger Weg um 27 Meter verlängert werden. Über eine Rampe können künftig auch Ältere, Behinderte oder auch Radfahrer und Eltern mit Kinderwagen aus dem Wohngebiet an der Märkischen Allee den Parkfriedhof leicht erreichen.
Am südlichen Ende des Bahnsteigs wird an Stelle der alten Fußgängerbrücke ein neuer Brückensteg zur Märkischen Allee den S-Bahnsteig zusätzlich mit dem Gewerbepark Georg Knorr im Gewerbeareal Berlin eastside verbinden.
Um mit dem Bau beginnen zu können, soll in Kürze eine Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen den Beteiligten abgeschlossen werden. Danach kann konkret geplant und mit dem Bau begonnen werden.
(Berlin, 31. März 2011) Die Deutsche Bahn bietet ab dem 4. April wieder einen Fahrkartenverkauf im Bahnhof Rathenow an. Dort geht ein Reisezentrum im bereits bestehenden DB ServiceStore in Betrieb. Der Verkauf wird mit DB-eigenen Mitarbeitern durchgeführt. Reisende haben damit wieder die Möglichkeit, ihre Fahrkarten im persönlichen Verkaufsgespräch mit Beratung zu erwerben. Das Reisezentrum Rathenow verkauft die gesamte Angebotspalette der Deutschen Bahn im Nah- und Fernverkehr, einschließlich BahnCards und Platzreservierungen sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).
Kunden des Reisezentrums haben in Rathenow den Vorteil, auch alle Angebote des DB ServiceStores nutzen zu können. Dieses reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften.
Das Reisezentrum ist montags bis freitags von 8.15 bis 13.10 Uhr sowie von 14 bis 17.45 Uhr geöffnet. Samstags sind die Mitarbeiterinnen von 9.15 bis 13.30 Uhr sowie von 13.50 bis 16 Uhr für die Kunden da. Ergänzt wird der Verkauf durch zwei DB Automaten, die 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche zugänglich sind.
(Berlin, 23. Februar 2011) Im S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde heute offiziell ein neuer ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet. Auf einer Fläche von rund 27 Quadratmetern finden Bahnkunden alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).
Franchisenehmer Marcus Rockstroh und seine zwei Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr und am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park, Charlottenburg, Nordbahnhof, Pankow, Hermannstraße, Halensee, Storkower Straße, Landsberger Allee, Olympiastadion, Hohenschönhausen, Nöldnerplatz, Hackescher Markt und Mehrower Allee sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.
Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.
Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.
Trotz anhaltender Krise mit weniger Zügen und längeren Taktzeiten will die S-Bahn noch in diesem Jahr den Service für ihre Fahrgäste verbessern. Weitere 36 Bahnhöfe sollen bis Dezember mit modernen LCD-Anzeigern und 34 Stationen mit digitalen Anzeigern ausgestattet werden. Bis zum Frühjahr 2013 sollen dann auch auf den übrigen der 168 S-Bahnhöfe LCD-Anzeiger installiert werden, bisher gibt es sie auf 57 Stationen. Etwa 12,5 Millionen Euro investiert die S-Bahn dieses Jahr in den Ausbau ihres Betriebs- und Informationssystems. Zudem sollen sich die Fahrgäste künftig im …
(Berlin, 8. Februar 2011) Die Signale für ein Empfangsgebäude auf dem Hanne-Sobek-Platz in Gesundbrunnen stehen auf Grün: Der Vorstand der DB Station&Service AG hat rund 7,4 Millionen Euro für den Bau eines kundenfreundlichen Zugangs für den größten und wichtigsten Umsteigebahnhof im Norden Berlins freigegeben, unter dem Vorbehalt, dass die Ausschreibungsergebnisse im Kostenrahmen liegen. Mit einem geplanten Baubeginn voraussichtlich noch in diesem Jahr, soll die Eröffnung zum Ende des nächsten Jahres gefeiert werden.
Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger: „Die Gestaltung des Bahnhofs Gesundbrunnen ist ein weiterer Schritt, die Schienenverkehrsanbindungen Berlins auszubauen und kundenfreundlich zu gestalten. Hier investiert die DB an einer wichtigen Stelle in der Stadt und das begrüßen wir.“
Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin: „Am Bahnhof Gesundbrunnen steigen täglich mehr als 100.000 Reisende ein, aus oder um. Mit dieser Investition schaffen wir mehr Reisekomfort und Aufenthaltsqualität.“
Das überwiegend eingeschossige Gebäude wird auf über 3.300 Quadratmetern neben elektronischen Fahrtzielanzeigern in der Bahnhofshalle auch Bereiche für den Kundenservice, gastronomische Einrichtungen und Einkaufsläden enthalten. Eine etwa 5.600 Quadratmeter große Dachfläche ist für die Nutzung durch eine Photovoltaik-Anlage ausgeschrieben.
Die Bahnhofsplatte über den S- und Fernbahngleisen ist seit dem Neubau des Fern- Regional- und S-Bahnhofs vor fünf Jahren nur mit einem kleinen Servicepavillon belegt.
Heute müssen die Fahrgäste noch durch Wind und Wetter zu den Bahnsteigen des Bahnhofs Gesundbrunnen laufen. Anstelle einer Halle mit Warteräumen, Geschäften und Gastronomie erwartet die Reisenden eine Budenstadt. Doch nun will die Deutsche Bahn (DB) für ihre größte und wichtigste Umsteigestation im Norden Berlins endlich ein vorzeigbareres Ambiente schaffen. Der Vorstand von DB Station&Service hat 7,4 Millionen Euro für den Bau eines Empfangsgebäudes freigegeben, teilte das Unternehmen gestern mit. Der Bau soll 2011 starten, Ende 2011 soll Eröffnung sein. „Am Bahnhof Gesundbrunnen steigen täglich mehr als …
Berlin/Erkner – Die Bahn will ein großes Ärgernis durch ein noch größeres ersetzen. Betroffen ist die Strecke Ostbahnhof – Frankfurt (Oder), die parallel zur S 3 durch den Berliner Südosten verläuft. Dort wurde, wie berichtet, der seit Jahren geplante Neubau eines Regionalbahnhofes in Köpenick gestrichen, weil der Bund ihn nicht bezahlen will. Jetzt wird klar, dass auch die Alternative verschwinden soll – der Regionalbahnhof Karlshorst: Auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag teilt das Bundesverkehrsministerium mit, dass Regionalzüge in Karlshorst nur noch bis voraussichtlich 2016 halten werden, wenn der Regionalbahnsteig am Ostkreuz in Betrieb gehen soll.
„Insofern gibt es auch keine Planungen der …
Berlin/Erkner – Die Bahn will ein großes Ärgernis durch ein noch größeres ersetzen. Betroffen ist die Strecke Ostbahnhof – Frankfurt (Oder), die parallel zur S 3 durch den Berliner Südosten verläuft. Dort wurde, wie berichtet, der seit Jahren geplante Neubau eines Regionalbahnhofes in Köpenick gestrichen, weil der Bund ihn nicht bezahlen will. Jetzt wird klar, dass auch die Alternative verschwinden soll – der Regionalbahnhof Karlshorst: Auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag teilt das Bundesverkehrsministerium mit, dass Regionalzüge in Karlshorst nur noch bis voraussichtlich 2016 halten werden, wenn der Regionalbahnsteig am Ostkreuz in Betrieb gehen soll. „Insofern gibt es auch keine Planungen der …
(Berlin, 26. Januar 2011) Zu Beginn des neuen Jahres konnte die DB Station&Service AG den ersten externen Mieter für Büroflächen in den Bügelbauten des Berliner Hauptbahnhofs gewinnen. Künftig wird die Excellent Business Center GmbH dort auf 1.300 Quadratmetern Fläche ein Business- und Konferenzcenter betreiben.
Excellent Business Center ist der marktführende Anbieter von zeitflexiblen Büro- und Konferenzlösungen und betreibt in Berlin bereits zwei weitere Business- und Konferenzcenter. Mit den repräsentativen und verkehrsgünstig gelegenen Flächen im Berliner Hauptbahnhof beabsichtigt das Unternehmen sein Angebot weiter abzurunden.
Neben der sehr guten verkehrlichen Anbindung an den Fern- und Regionalverkehr sowie der Nähe zum Regierungsviertel zeichnet sich der Standort durch den hohen Ausbaustandard aus.
Bis Ende 2011 soll die Vermietung aller freien Flächen in den Bügelbauten im Berliner Hauptbahnhof abgeschlossen sein.
Der Ausbau der Flächen in den Bügelbauten hatte im Jahr 2009 begonnen. Derzeit wird der Innenausbau in mehreren Etappen fertig gestellt. Mit 32.200 Quadratmetern werden bereits dreiviertel der Mietflächen seit 2010 bahnintern genutzt.
Die DB Station&Service AG ist auch mit der Akquisition weiterer neuer Mieter für die verbleibenden 6.400 Quadratmeter Fläche im Nordostbügel betraut. Es handelt sich um Flächenzuschnitte zwischen 600 und 1.400 Quadratmeter. Die DB Station&Service AG befindet sich bereits in Verhandlungen mit mehreren Mietinteressenten.