Regionalverkehr + Bahnverkehr: Bagger legt Zugverkehr lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0823/berlin/0129/index.html

Regionalexpress betroffen
Peter Neumann
Ein Baggerfahrer ist schuld daran, dass sich am Freitag mehrere Regionalexpresszüge in Berlin verspätet haben. Sein Fahrzeug beschädigte bei Bauarbeiten in Rummelsburg gegen 7.10 Uhr eine elektrische Fahrleitung, teilte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert mit. Dadurch war der Zugverkehr auf der stark frequentierten Ost-West-Strecke, die dort vorbeiführt, stark beeinträchtigt. Einige Regionalexpresszüge fielen auf dem betroffenen Streckenabschnitt aus, andere wurden umgeleitet und verspäteten sich dadurch um rund 20 Minuten.
Zahlreiche Fahrgäste stiegen auf die S-Bahn-Linie 3 um. Nachdem der Schaden gegen 8 Uhr behoben worden war, normalisierte sich der …

Regionalverkehr: Schienen sind zu häufig durch Äste versperrt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11289722/62129/
Schienen_sind_zu_haeufig_durch_Aeste_versperrt_Ostdeutsche.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Vergangenen Freitag musste in Niederlehme mal wieder die Feuerwehr anrücken – zum Gleiseräumen. Mit Leitern und Sägen kamen sie an, um die Schienen für die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) frei zu schaufeln.
Eigentlich ist die Schienenbesitzerin, die Netz-AG der Deutschen Bahn dafür zuständig, die Bäume so weit im Zaum zu halten, dass die ODEG, die das Netz nutzt, dort problemlos verkehren kann. „Ist ja ganz klar, dass auch mal Äste abreißen und auf den Schienen liegen“, sagte der Sprecher der ODEG, Jörg Kiehn. Doch in letzter Zeit passiere das dann doch zu häufig. „Es gibt gerade auf dem Abschnitt bei Niederlehme erhebliche Mängel“, sagte Kiehn. „Viele Bäume stehen einfach zu nah an den Gleisen, sodass ihre Äste immer wieder Kratzspuren an den Zügen verursachen.“ Bei Unwettern lägen zudem ganze Bäume im Weg.
Seit Mai fordert die ODEG, dass die Bahn ihre Eigentümer-Pflicht besser …

S-Bahn: Termine für die Görlitzer Bahn fest im Blick

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080822.html

Rohbau für neuen Eingangsbereich Bahnhof Baumschulenweg bis Oktober erstellt / alter Personentunnel in Adlershof wird abgebrochen

(Berlin, 22. August 2008) Bis zum 25. Oktober bleibt nicht mehr viel Zeit: Ab diesem Termin plant die Deutsche Bahn, zwei neue S-Bahnbrücken über die Baumschulenstraße einzuhängen. Zwei weitere Brücken sind Teil der neuen Bahnsteige, die an beiden Straßenseiten Zugänge haben. Der Rohbau für den neuen Eingangsbereich des Bahnhofs und für die Brücken ist für diesen wichtigen Meilenstein Voraussetzung. Nachdem der nördliche Teil bereits fertig ist, beginnen nun die Arbeiten für das südliche Rahmenbauwerk – Termin der Fertigstellung: Anfang Oktober.

Für die neuen S-Bahnbrücken über den Britzer Verbindungskanal werden gegenwärtig die Widerlager aufgebaut. Anfang November dieses Jahres erfolgt der Einschub.

In Adlershof hat der Abbruch des alten Personentunnels begonnen. Der Nördliche Zugangsbereich wird zur Zeit fertig gestellt, ebenso die Bahnsteigkanten der neuen Bahnsteige gesetzt.

Der Streckenabschnitt zwischen Grünau und Königs Wusterhausen erhält gegenwärtig neue Signaltechnik. Am 16. März 2009 wird hier ein weiteres Elektronisches Stellwerk in Betrieb gehen, die Alttechnik geht außer Betrieb. Mit Beginn im Jahre 2009 wird Elektronische Stellwerkstechnik auch im Abschnitt Flughafen Berlin Schönefeld–Treptower Park errichtet.

Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick und Ingulf Leuschel den 1. Spatenstich für das umfangreiche Vorhaben. Ingesamt stehen bis 2013 rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen umfassen die Erneuerung von sieben Brückenm, darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten, der Eisenbahnüberführung Rudower Chaussee S-und F-Bahn sowie die Teltowkanalbrücke. Umgebaut und modernisiert werden die Stationen Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter und Gleise erneuert. Damit kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

allg.: Der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Besucherrekord zu / Denkmalschutz für Bunker im U-Bahnhof gefordert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0822/berlin/0024/index.html

Die Stadt unterwandern
Der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Besucherrekord zu / Denkmalschutz für Bunker im U-Bahnhof gefordert
Peter Neumann
Bräunliches Wasser bedeckt den Boden knöcheltief, aus den Betonwänden ragen rostige Armierungen, in der kühlen Tunnelluft ist der Sommer nicht mal zu ahnen. Sieht so ein Ausflugsziel aus? Na klar, meinen immer mehr Berliner und Berlin-Touristen. Denn der Verein Berliner Unterwelten steuert auf einen Rekord zu, den er während seiner Anfangszeit nicht für möglich gehalten hätte. „Die Zahl der Menschen, die an unseren Führungen teilnehmen, wird in diesem Jahr die 150 000 erreichen – und wahrscheinlich sogar überschreiten“, sagte der Vereinsvorsitzende Dietmar Arnold gestern. Vor acht Jahren wollten sich gerade mal 3 000 Menschen Tunnel, Bunker und andere unterirdische Bauten ansehen.
Warum ist das Interesse so groß? „Wir zeigen authentische Räume“, erklärt …

Bahnverkehr: Brandenburg: DBV verlangt Ausschreibungen mit Berücksichtigung des Fernverkehrs

http://www.lok-report.de/

In den letzten Jahren hat die DB AG ihr Fernverkehrsangebot in Brandenburg immer weiter zurückgefahren. Stattdessen sah sich die Landesregierung vor die Aufgabe gestellt, diese Zugverkehre aus dem Landeshaushalt zu bestellen und zu finanzieren. Immer wieder haben sich die Brandenburger Verkehrsminister in der Vergangenheit darüber beklagt, dass sie auf die Entscheidungen zur Einstellung der Fernverkehrsverbindungen der DB AG keinen Einfluss haben.
Seit 2003 gibt es ein Beispiel, wie ein Bundesland sehr wohl Einfluss auf das Fernverkehrsangebot nehmen kann und dabei vermutlich auch noch Geld spart. Als Ersatz für eine durch die DB AG eingestellte wichtige Interregio-Linie hat der Freistaat Bayern in einer Ausschreibung nach Ersatz gesucht. Wie in einer Ausschreibung üblich, wurden bestimmte Qualitätskriterien vorgeben, die den Standards des bisherigen Interregio-Angebotes entsprachen. Nach der neuesten Auschreibung fährt seit 2007 der „Länderbahn-Express“ im 2-Stunden-Takt von Oberstdorf über Kempten und Kaufbeueren nach München. Mit bequemen Sitzen, mit Personal, mit Bistro, mit großem Mehrzweckabteil und ohne Aufpreis beim Kauf der Fahrkarte im Zug.
Was also liegt näher, als im Rahmen der anstehendenen Ausschreibungen auch in Brandenburg und den angrenzenden Bundesländern ein solches Angebot anzubieten. Die Brandenburger Landesregierung hat jetzt die Chance, in Zusammenarbeit mit den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ein solches Angebot ab 2013 den Schienenverkehr zu stärken und sich aus dem Monopol der „DB Bahn Fernverkehr“ zu lösen. Und „ganz nebenbei“ kann bei einer entsprechenden Vertragsgestaltung die Höhe der Zuschusskosten sicherlich auch noch gesenkt werden.
Der Freistaat Bayern hat es vorgemacht. Der DBV würde es begrüßen, wenn Brandenburg und andere ostdeutsche Bundesländer dieses Beispiel ohne Scheu kopieren. In Bayern hat man sicherlich nichts dagegen. Jetzt gilt also für die Landespolitik: nicht jammern, sondern durch eigenes Handeln das Übel ändern (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 21.08.08).

Bus: Bushaltestelle vor dem Haupteingang, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0821/berlin/0062/index.html

Neuer BVG-Hauptsitz bekommt BVG-Anschluss
Peter Neumann
Bald ist es geschafft. An diesem Wochenende wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihren Umzug von Schöneberg nach Mitte beenden. Nun machen sich die Planer daran, die neue Hauptverwaltung besser ans eigene Verkehrsnetz anzuschließen. Das sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Sie arbeiten an einem Konzept für eine Buslinie, die am Alexanderplatz beginnt und am BVG-Gebäude an der Holzmarktstraße vorbeiführt – mit einer Haltestelle vor dem Haupteingang. Heute verkehrt dort nur der Nachtbus N 40.
In den „Trias Towers“, drei Bürotürmen mit Blick auf die Spree, werden mehr als 1 300 BVG-Beschäftigte arbeiten. Auch den Kunden sollen die Fußwege …

Tarife + Bahnverkehr: Veolia: Trotz hoher Energiepreise hält InterConnex an Sparpreisen fest

http://www.lok-report.de/

Veolia Verkehr plant keine Preiserhöhungen für seinen Low-Cost-Fernverkehrszug InterConnex zwischen Leipzig-Berlin-Warnemünde und möchte die günstigen Preise so lange wie möglich halten. „Die steigenden Energiekosten sind auch für uns eine große Herausforderung. Wir hoffen jedoch, dass wir dadurch zusätzliche Einnahmen erzielen, dass auf Grund hoher Benzinpreise mehr Fahrgäste unser günstiges Angebot nutzen und vom Auto auf die Bahn umsteigen“, erklärt Andreas Winter, Produktmanager des InterConnex.
Die Super-Spartickets gibt es weiterhin über das Internetportal www.interconnex.com ab 12 Euro. Die Tickets gelten für eine einfache Fahrt zwischen Leipzig und Berlin oder zwischen Berlin und Rostock/Warnemünde. Fahrscheine für die gesamte Strecke von Warnemünde/Rostock nach Leipzig oder umgekehrt erhält man schon für 21 Euro.
Die InterConnex-Idee „Guter Service und günstiger Preis“ scheint aufzugehen: „Im ersten Halbjahr 2008 reisten zwischen Berlin und Leipzig rund 59 Prozent mehr Fahrgäste mit uns als im Vorjahr. Auch auf der gesamten Strecke ist eine positive Entwicklung spürbar“, so Winter. Auf Grund der hohen Nachfrage in den Sommerferien wurden die Kapazitäten sogar erhöht. Mit acht statt sechs Wagen ist der Zug im August unterwegs. „Die Fahrgäste nehmen das erweiterte Platzangebot dankbar an. Das hat uns in unseren Bemühungen bestätigt und gezeigt, dass wir mit dem InterConnex auf dem richtigen Weg sind“, so Winter (Pressemeldung Veolia Verkehr, 20.08.08).

Bahnverkehr: Bahnstrecke Berlin–Dresden lebt auf, aus 20cent.de

http://lausitz.20-cent.de/aktuell/
Lausitz-Bahntrasse-Elbe-Elster-Dresden-Berlin-Bau;art13076,1744515

Die traditionsreiche, aber inzwischen heruntergewirtschaftete Eisenbahntrasse durch das Elbe-Elster-Land wird wiederbelebt. Schon 2009 soll die 190 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Berlin und Dresden über Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda ausgebaut werden. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium.
2012 soll der erste Teilabschnitt fertig sein. Die Arbeiten beginnen wahrscheinlich auf Brandenburger Gebiet. Nach Angaben des Bundes existiert bereits der Entwurf einer Finanzierungsvereinbarung, der jetzt beim Eisenbahnbundesamt geprüft wird. Das sagte ein Sprecher gegenüber der Lausitzer Rundschau. Um welche Summen es geht, lassen die Beteiligten allerdings noch offen, weil die Gespräche über eine EU-Beteiligung nicht beeinflusst werden sollen.
Heute brauchen Eurocity-Züge Richtung Prag oder Budapest zwischen Berlin und Dresden gut zwei Stunden. Nach dem Ausbau soll sich die Fahrzeit der Züge zunächst …

Bus: Kulturbus soll Museen verbinden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
bezirke/article854262/
Kulturbus_soll_Museen_verbinden.html

Uwe Lehmann-Brauns (CDU), Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vorgeschlagen, einen Kulturbus im Südwesten Berlins sowie eine Gedenkstättenlinie einzurichten.
„Mir geht es um einen verkehrspolitischen Beitrag zur Erschließung einer von Schinkel und Lenné geprägten Kulturlandschaft“, schrieb er an BVG-Bereichsleiter Wilfried Kramer.
Mit einem Kulturbus könnten folgende Stationen mit dem S-Bahnhof Wannsee verbunden werden: Liebermann-Villa, Haus der Wannsee-Konferenz, Pfaueninsel, Nikolskoe, Moorlake, Klein-Glienicke und das Jagdschloss Glienicke. In einer Kooperation mit Potsdam könnten überdies die Schlösser Babelsberg, Marmorpalais und Sanssouci hinzukommen.
Bei der BVG sind die Vorschläge von Lehmann-Brauns auf Interesse …

Straßenverkehr: ADAC fordert rasche Autobahn-Sanierung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0820/berlin/0073/index.html

Auf der A 114 in Pankow dürfen Autos nur noch Tempo 80 fahren
Peter Neumann
Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat den Senat aufgefordert, die Autobahn A 114 im Nordosten Berlins möglichst bald zu erneuern. „Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat offensichtlich den Anschluss verpasst und schiebt eine dringend notwendige Sanierung vor sich her“, so der ADAC Berlin-Brandenburg gestern. „Dabei kann es nicht am Geld liegen, denn die dafür notwendigen Mittel werden vom Bund nach Erfordernis bereitgestellt.“ Der Verband forderte „kurzfristige Aktivitäten“, statt die Sanierung noch weiter auf die lange Bank zu schieben. Sie müsse unmittelbar nach der Winterperiode 2008/2009 beginnen.
Wie berichtet hat die Senatsverwaltung auf der Autobahn, die von der Prenzlauer Promenade zum Dreieck Pankow am Berliner Ring führt, eine Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet. Wo zuvor teilweise bis zu 100 Kilometer in der Stunde erlaubt waren, gilt seitdem Tempo 60 für Lastwagen und Tempo …