Bus + VBB: Unpünktlicher als erlaubt Der BVG-Busverkehr verfehlt die Vorgaben des Senats. Nur die S-Bahn steht noch schlechter da, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0703/berlin/
0044/index.html

Nach der S-Bahn gerät jetzt auch der Busverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in die Kritik. Er hat im vergangenen Jahr die Senatsvorgaben für die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit nicht erreicht. Das geht aus der Qualitätsbilanz 2009 hervor, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Freitag vorgelegt hat. „Die Qualität des Busverkehrs hat sich verschlechtert“, bestätigte Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB. Es gebe immer mehr Verspätungen und Fahrtausfälle.
Kürzlich vor dem Nordbahnhof, gegen 19 Uhr an der Haltestelle des 245ers. Genervte Fahrgäste schauen auf die Uhr, immer mehr kommen hinzu. Zwei Busse sind bereits ausgefallen. Nach mehr als 25 Minuten fährt endlich ein Doppeldecker vor. Auf der Rückfahrt derselbe Stress: Statt um 23 Uhr erscheint der Bus erst um 23.15 Uhr an der Haltestelle Rathaus Tiergarten. „Das sind leider keine …

VBB-Qualitätsbilanz 2009

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Die Qualitätsbilanz 2009 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt den Verkehrsunter-nehmen in der Region gute Leistungen. Mit Ausnahme der S-Bahn Berlin GmbH haben die Unternehmen im VBB-Gebiet ihr insgesamt gutes Qualitätsniveau des Vorjahres halten können und boten den Fahrgästen erneut eine solide Leistung mit einem zuverlässigen Angebot.
Die VBB-Qualitätsbilanz 2009 dokumentiert detailliert die Ergebnisse des gesamten Leistungs- und Qualitätscontrollings im Schienenpersonennahverkehr und erstmalig auch die Qualität beim größten kommunalen Verkehrsunternehmen in Deutschland, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Insgesamt können die Menschen in der Region Berlin-Brandenburg stolz sein auf die erreichte Qualität im Nahverkehrssystem. Sogar trotz des dramatischen Einbruchs bei der S-Bahn ist es gelungen, mit vereinten Kräften aller Verkehrsunternehmen im Verbund den vollständigen Kollaps des Bus- und Bahnverkehrs in Berlin zu verhindern. Dennoch: Wir müssen weiter beständig daran arbeiten, dass die Qualität der Leistungen zunimmt. Bei der Pünktlichkeit, der Fahrgastinformation, bei Sauberkeit und Service gibt es immer noch viele Mängel, die verbessert werden müssen.“
Die jährliche VBB-Qualitätsbilanz schaffe Transparenz über die Verwendung öffentlicher Gelder, die letztlich den Kunden ohne Abstriche zugute kommen müsse, so Franz: „Festgelegte Qualitätskriterien und regelmäßiges Controlling der Leistung zahlen sich aus.“
Die Qualität der S-Bahn-Leistungen hat 2009 ein absolutes Tief erreicht. Die Quote ausgefallener Fahrten betrug rund 21 Prozent. Im Durchschnitt fiel im gesamten Jahr jeder fünfte Zug aus, im zweiten Halbjahr 2009 sogar jeder dritte. Die Pünktlichkeit sank auf einen historischen Tiefstand von 80 Prozent. Mit einer Schulnote von 2,83 erhielt die Berliner S-Bahn im November 2009 die schlechteste Kundenbewertung seit Einführung dieser Umfrage im Jahr 1996. Im Mittelpunkt der Kritik standen der Service und die Informationen zum Zugverkehr. Gerade bei Unregelmäßigkeiten im Betrieb wünschen sich die Kunden umfassende Informationen und Alternativvorschläge.
Qualitätscontrolling BVG
Die Einschränkungen bei der S-Bahn stellte die BVG vor große Herausforderungen. Durch Tausende zusätzliche Fahrgäste entstanden längere Ein- und Aussteigezeiten. Dadurch erhöhte sich auch die Verspätungsgefahr für die Fahrzeuge. U- und Straßenbahn übertrafen dennoch die vereinbarte Pünktlichkeitsquote von 99,7 Prozent. Der Bus verfehlte knapp die vertragliche Vorgabe. Auch die Vorgaben bei der Fahrgastinformation, der Anschlusssicherheit und der Barrierefreiheit wurden von der BVG erfüllt.
Auf den Regionalverkehr war auch 2009 Verlass. Fast 99 Prozent der bestellten Leistungen wurden dabei gefahren. Im Durchschnitt fiel nur jeder 100. Zug vor allem wegen Bauarbeiten aus. Die Pünktlichkeit im Regionalverkehr lag bei rund 91 Prozent. Hauptgründe für die verspäteten Züge waren Baumaßnahmen und Verspätungen im Fernverkehr, die sich auf den Regionalverkehr übertrugen. Bei der Kundenbefragung zur Zufriedenheit bekamen die Verkehrsunternehmen im Regionalverkehr für Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Service gute bis sehr gute Noten. Die privaten Anbieter belegten im Vergleich erneut die ersten Plätze.
Die jährliche VBB-Qualitätsbilanz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg wird seit 2005 im Auftrag der beiden Länder Berlin und Brandenburg erstellt, um Qualität und Leistung im öffentlichen Nahverkehrssystem transparent zu machen (Pressemeldung VBB, 03.07.10).

Bahnhöfe: Erinnerung an einen Bahnhof Die historische Fahrkartendruckerei ist jetzt ein modernes Bürogebäude Karin Schmidl Der Abriss war schon geplant; vor vier Jahren, als das Dortmunder Unternehmen Hellweg neben dem Ostbahnhof in Friedrichshain einen seiner kastenförmigen Baumärkte errichtete., aus Berliner Zeitung

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Der Abriss war schon geplant; vor vier Jahren, als das Dortmunder Unternehmen Hellweg neben dem Ostbahnhof in Friedrichshain einen seiner kastenförmigen Baumärkte errichtete. „Auf dem Nachbargrundstück stand eine Ruine, die für Parkplätze weichen sollte“, sagte Reinhold Semer, Inhaber der Hellweg-Unternehmensgruppe. Die Ruine war die um 1900 erbaute Fahrkartendruckerei des ehemaligen Wriezener Bahnhofs.
Aus dem Abriss wurde nichts, stattdessen wurde der verklinkerte Viergeschosser saniert. „Der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg hat mir das Haus als historischen Zeitzeugen sehr ans Herz gelegt“, sagte Semer. Und so habe man – quasi als Dankeschön für die zügige Genehmigung des Baumarktes – schließlich in den Erhalt des nicht denkmalgeschützten Hauses eingewilligt.
Entstanden sind auf rund tausend Quadratmetern Büros mit Blick auf die …

Straßenbahn: Bulgaren kaufen 100 BVG-Wagen Neue Heimat für Tatra-Züge Peter Neumann Berliner U-Bahnen sind in Nordkorea unterwegs, Berliner Straßenbahnen haben in Szczecin (Stettin) in Polen ein neues Einsatzgebiet bekommen., aus Berliner Zeitung

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Berliner U-Bahnen sind in Nordkorea unterwegs, Berliner Straßenbahnen haben in Szczecin (Stettin) in Polen ein neues Einsatzgebiet bekommen. Jetzt haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen weiteren Abnehmer für nicht mehr benötigte Fahrzeuge gefunden. Sie wollen hundert Straßenbahnwagen, die vor rund 20 Jahren im Prager Tatra-Werk gefertigt worden sind, an ein bulgarisches Handelsunternehmen verkaufen. „Die Verhandlungen sind auf einem guten Weg“, teilte Straßenbahn-Direktor Klaus-Dietrich Matschke mit.
Die Bulgaren interessieren sich für 60 Trieb- und 40 Beiwagen. Die gelb lackierten Züge waren bis 2007 durch Berlin gerattert, meist im Köpenicker Netz. Doch weil es für die tschechische Technik kaum noch Ersatzteile gibt, zog die BVG diese Tatra-Bahnen aus dem Verkehr. Heute dämmern die 1988 bis 1991 gebauten und später modernisierten Fahrzeuge, die Insider unter den Typenbezeichnungen T6A2 und B6A2 …

S-Bahn: Nicht nur ein Viertel S-Bahn, sondern alles IHK fordert, den gesamten Zugbetrieb auszuschreiben, aus Berliner Zeitung

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0064/index.html

In der Debatte um die Zukunft der Berliner S-Bahn hat sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Wort gemeldet. Sie fordert den Senat auf, den gesamten Zugbetrieb auszuschreiben – und nicht nur rund ein Viertel, wie er es derzeit erwägt. „Wettbewerb bringt viele gute Ideen hervor. Davon profitieren die Fahrgäste“, sagt Christian Wiesenhütter, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK. Er rechnet damit, dass sich die Bewerber mit Ideen für kundenfreundliche Verbesserungen profilieren werden. „So wird es auf den S-Bahnhöfen wieder mehr Bahnsteig- und Schalterpersonal geben“, erwartet Wiesenhütter. „Geisterbahnhöfe“ ade.
„Die Hauptstadt-Region ist von den Berliner Verkehrsbetrieben und der S-Bahn abhängig. Daraus muss sie sich lösen“, fordert der IHK-Branchenkoordinator Stefan Mathews. Mit einem „fairen, kontrollierten Wettbewerb“ könnte …

Bahnhöfe + Bus: Neuer Ausgang am S-Bahnhof Karow Bequemer umsteigen in Karow und neue Taktzeiten auf der Buslinie 350.

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103839/article/762372.html

Zum Ferienstart am 7. Juli wird mit Betriebsbeginn der neue Ausgang am S-Bahnhof Karow geöffnet. Die feierliche Eröffnung ist um 11 Uhr. Im Anschluss findet bis 14 Uhr eine gemeinsame Informationsveranstaltung der S-Bahn Berlin GmbH, der DB AG (Station & Service) und BVG statt, bei der die Mitarbeiter vor Ort gerne Ihre Fragen rund um den Nahverkehr in Karow beantworten.

Übrigens: Von unseren Befragungen in Bussen und Bahnen profitieren Sie ganz konkret – der Ausbau des neuen barrierefreien Zugangs für bequemere Umsteigemöglichkeiten am S-Bahnhof Karow geht auf den Kundendialog der BVG zurück.

Die wertvollen Anregungen unserer Fahrgäste münden kontinuierlich auch in Verbesserungen des Fahrplans – zum Beispiel in neuen Taktzeiten auf der Buslinie 350.

Künftig gelten auf der Linie 350 folgende Taktzeiten:

* Montag bis Freitag ab circa 4:30 bis 0:30 Uhr – alle 20 Minuten
* Montag bis Freitag von circa 5:30 bis circa 8 Uhr sowie zwischen circa 13:30 und 20 Uhr verkehrt die Linie 350 im Abschnitt S Karow und Hofzeichendamm alle 10 Minuten
* Samstag ab circa 5:30 bis 0:30 Uhr – alle 20 Minuten
* Sonntag ab circa 5:30 und 7:00 Uhr – alle 30 Minuten und zwischen 7 und 0:30 Uhr – alle 20 Minuten

Ziel der Anpassungen ist es, die Buslinie weiterhin kundenfreundlich und wirtschaftlich zu betreiben. Die BVG bedankt sich bei ihren Fahrgästen für die Hinweise, die zu diesen Maßnahmen geführt haben.

Die Modernisierung des S-Bahnhofs Karow wird aber auch noch nach dem 7. Juli weitergehen. In der zweiten Jahreshälfte werden der Bahnsteigbelag sowie die Beleuchtung erneuert.

BVG + Bus + U-Bahn + Straßenbahn: Ferienspaß für Kinder bei der BVG

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103839/article/763042.html

Beim BVG Ferienspaß erfahren Kids viele spannende Hintergründe, zum Beispiel bei einer Führung über einen Betriebshof, durch eine Betriebswerkstatt oder bei der Besichtigung einer Waschanlage. Die Teilnahme am Ferienspaß ist kostenlos.

Ferienspaß bei der U-Bahn
Bei der Besichtigung des Museums und des U-Bahnhofs Olympia-Stadion können Kinder alle Fragen stellen, die sie rund um die Berliner U-Bahn haben. U-Bahn-Experten der BVG erklären außerdem, wie Gleisanlagen funktionieren und was die verschiedenen Signale bei der U-Bahn bedeuten. Alle Termine beginnen um 10 Uhr.

Termine:

* 16. Juli 2010
* 23. Juli 2010
* 30. Juli 2010
* 06. August 2010
* 13. August 2010
* 20. August 2010

Anmeldung für Kinder von 5 bis 10 Jahren plus Eltern (keine Kindergartengruppen oder Hortgruppen) per Mail an tunnelwanderung@bvg.de oder über das BVG Call Center unter 19 44 9.

Ferienspaß beim Bus
Hier erfahren Kinder wie ein Busbetriebshof funktioniert, Wissenswertes über den Arbeitsalltag eines Busfahrers, was in einer Buswerkstatt passiert und eine Fahrt durch die Waschanlage ist auch im Angebot. Außerdem wird erklärt, wo denn eigentlich das Fahrgeld bleibt (Kasse) und wie man richtig und sicher den Bus benutzt, wenn man zur Schule, zum Sport oder zu Freunden fährt.

Die Termine finden jeweils von 10 Uhr bis 11:30 Uhr statt, Treffpunkt ist immer beim Pförtner des jeweiligen Betriebshofes.

Termine:

* 07. Juli 2010 – Betriebshof Britz, Gradestraße 10, 12347 Berlin
* 14. Juli 2010 – Betriebshof Cicerostraße, Cicerostraße 47,10709 Berlin
* 21. Juli 2010 – Betriebshof Müllerstraße, Müllerstraße 79, 13349 Berlin
* 28. Juli 2010 – Betriebshof Indira-Gandhi-Straße, Indira-Gandhi-Straße 76, 13053 Berlin
* 04. August 2010 – Betriebshof Lichtenberg, Siegfriedstraße 30, 10365 Berlin
* 11. August 2010 – Betriebshof Spandau, Am Omnibushof 1, 13593 Berlin

Telefonische Anmeldung für Kinder von 7 bis 10 Jahren plus Eltern (keine Kindergartengruppen oder Hortgruppen) unter 256 27 424 oder 256 29 639 (Montag bis Freitag von 8 – 14 Uhr).

Ferienspaß bei der Straßenbahn
Bei der Straßenbahn erwarten die Kinder eine Betriebshofführung und der Besuch einer Werkstatt, bei dem man auch mal einen Blick unter eine Straßenbahn werfen kann. Außerdem wird den Kids die Waschanlage gezeigt und eine kleine Rundfahrt über den Hof gibt es auch, aber erst nachdem die Kinder eine Straßenbahn „betankt“ haben. Alle Termine finden auf dem Straßenbahn Betriebshof Lichtenberg, Siegfriedstraße 30, 10365 Berlin, statt und dauern von 10:30 Uhr bis 12 Uhr.

Termine:

* 14. Juli 2010
* 21. Juli 2010
* 28. Juli 2010
* 04. August 2010
* 11. August 2010
* 18. August 2010

Telefonische Anmeldung für Kinder von 5 bis 10 Jahren plus Eltern (keine Kindergartengruppen) unter
256 30 509 (Dienstag bis Freitag von 9 – 14 Uhr).

Bus: … und dann nichts wie raus nach Wannsee

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103839/article/763096.html

Am 7. Juli starten in Berlin die Sommerferien, das Wetter ist super und jeder möchte schnell zum Baden. Deshalb ist ab Mittwoch, den 7. Juli wieder der Bade-Express 312 im Einsatz und fährt die Badegäste vom S-Bahnhof Nikolassee zum Strandbad Wannsee.

Vom 7. Juli bis 22. August verkehrt die Linie 312 zwischen Nikolassee und Strandbad Wannsee.

Der Bade-Express ist eine gute Alternative, denn fast 4000 Autofahrer kämpfen täglich um einen der nur 300 Parkplätze am Wannseebadweg.

Die Linie verkehrt wie folgt:

Buslinie 312 S Nikolassee > Strandbad Wannsee > S Nikolassee

* Montag bis Freitag circa 9 bis 20 Uhr alle 10 Minuten
* Samstag circa 8 bis circa 21 Uhr alle 10 Minuten
* Sonntag circa 8 bis circa 10 Uhr alle 20 Minuten und weiter bis 21 Uhr alle 10 Minuten

Tarife: 6 ½ Wochen Schülerferienticket für täglich nur 62 Cent

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Schülerinnen und Schüler bis zur 13. Klassenstufe können in den großen Ferien für nur 29 Euro mit allen Bussen und Bahnen in ganz Berlin und Brandenburg fahren. Das Schülerferienticket gilt vom 7. Juli bis 22. August im gesamten Verbundgebiet. Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und VBB-Chef Hans-Werner Franz gaben heute den Startschuss für das Schülerferienticket.
Eine Woche vor den Sommerferien verteilten heute Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und VBB-Chef Hans-Werner Franz grellbunte Fahrradsattelüberzüge mit dem Logo des Schülerferientickets. Vogelsänger hofft, dass in diesem Jahr noch mehr Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstouren gehen: „Berliner und Brandenburger müssen in den großen Ferien nicht weit reisen, um unberührte Natur und interessante Kultur zu erleben. Das Land Brandenburg hat unzählige spannende Orte zu bieten. Mit dem Schülerferienticket bieten wir Kindern und Jugendlichen ein Fahrschein für ganz viel Sommerferien.“
Rund 12.000 Kinder und Jugendliche waren im vergangenen Jahr mit dem günstigen Ticket unterwegs. Und in diesem Jahr wird das Schülerferienticket bei gleichbleibendem Preis noch attraktiver, denn auch die jungen Gäste, die nicht in Berlin und Brandenburg wohnen, können es erstmals erwerben.
VBB-Chef Hans-Werner Franz: „Pro Tag kostet das Schülerferienticket nur 62 Cent – im Gegenzug sind dafür unbegrenzt Fahrten mit unseren über 1.000 Bus- und Bahnlinien im VBB-Gebiet möglich. So kommen die Brandenburger sehr günstig nach Berlin, zum Beispiel auf die Fanmeile zum Endspiel der Fußball-WM, und die Berliner lernen tolle Ausflugsziele in Brandenburg kennen. Bei dem guten Angebot werden selbst Stubenhocker in den großen Ferien mobil.“
Das Schülerferienticket gibt es zum Preis von 29 Euro bei allen Verkehrsunternehmen des VBB – in den Kundenzentren und an Schaltern, bei vielen Fahrausweisautomaten und teilweise auch beim Busfahrer. Es ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem Schülerausweis, dem VBB-Schüler-Fahrausweis oder einer Schulbescheinigung für das Schuljahr 2009/2010 bzw. 2010/2011 (Pressemeldung VBB, 02.07.10).

S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein Überspringen: S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein Ausweitung von Maßnahmenpaketen bei Kundenservice und Sauberkeit

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de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100702.html

(Berlin, 2. Juli 2010) Ab Samstag, 3. Juli, fahren bei der Berliner S-Bahn wieder Züge der Baureihe 485. Der erste Einsatz findet auf der Linie S75 zwischen Spandau und Lichtenberg statt. Der aus vier Vierteln bestehende Vollzug startet unter anderem um 7.24, 9.44 und 12.04 Uhr ab Spandau sowie um 8.50, 11.10 und 13.30 Uhr ab Lichtenberg. Ab Montag kehren die Züge auf ihre bisherige Stammlinie zwischen Pankow und Flughafen Schönefeld zurück.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hatte das Unternehmen dem Eisenbahn-Bundesamt vor zwei Wochen zugesichert, die Achsen der Fahrzeuge künftig in verkürzten Intervallen einer Ultraschalluntersuchung zu unterziehen. Außerdem werden alle derzeit verwendeten Achsen innerhalb von zwölf Monaten durch neue ersetzt.

Die S-Bahn Berlin hatte die Fahrzeuge, die aufgrund ihrer früheren Farbgebung im Volksmund als „Coladosen“ bezeichnet werden, am 26. Februar vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, nach dem zuvor festgestellt wurde, dass seit dem Jahr 2001 Wirbelstromprüfungen nicht in erforderlichem Umfang durchgeführt worden waren.

„Ich freue mich, dass wir wieder mehr Fahrzeuge auf die Schiene bringen können“, erklärt S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner. „Das ist ein weiterer Baustein in unserem Bemühen, die erforderliche Qualität im Berliner S-Bahn-Verkehr wieder herzustellen.“ Buchner wies darauf hin, dass es noch weitere Themenfelder gebe, auf denen die S-Bahn nacharbeiten werde. Die in der Qualitätsbilanz 2009 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) und in der Kundenzufriedenheitsanalyse Mai 2010 bemängelten Defizite in den Bereichen Service und Sauberkeit würden schnellstmöglich beseitigt. Entsprechende Zusagen hatte das Unternehmen bereits in den Nachverhandlungen zum Verkehrsvertrag mit dem Berliner Senat gegeben.

S-Bahnhöfe werden mit moderner Informationstechnik ausgestattet

Zur Verbesserung der Fahrgastinformation auf den S-Bahnhöfen werden zusätzliche LCD-Anzeiger beschafft, die neben der Ankunftszeit des nächsten Zuges auch über Störungen informieren. Im Zielzustand sind 577 Anzeiger auf 133 Bahnhöfen vorgesehen. Die restlichen 33 kleineren Bahnhöfe erhalten elektronische Verspätungsanzeiger. Zur Erhöhung des Komforts beim Fahrscheinkauf hat die S-Bahn Berlin vor einem Monat mit der Aufstellung von 500 neuen Automaten begonnen. Diese haben ein doppelt so helles Display wie bisher und einen erheblich verkürzten Verkaufsvorgang. Derzeit sind bereits 66 davon installiert.

Versprechen für mehr Sauberkeit in S-Bahn-Zügen

Die S-Bahn Berlin hat die hohe Bedeutung von Sauberkeit für ihre Kunden erkannt und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. Zusätzlich zu verschiedenen Grundreinigungsstufen in den Werkstätten und einer täglichen Grobreinigung vor dem Betriebseinsatz, wird künftig auch nach dem Ende des Frühberufsverkehrs in allen Zügen eine Grobreinigung durchgeführt. Diese beinhaltet Müllbeseitigung und das Entfernen störender Verunreinigungen. Neu ist die Feuchtreinigung aller Böden am Ende des durchgehenden Nachtverkehrs samstags und sonntags früh. Besteht die Gefahr, dass Fahrgäste sich ihre Kleidung verschmutzen, findet unverzüglich eine Bedarfsreinigung statt, die von mobilen Teams erledigt wird. Die zusätzlichen Maßnahmen werden im Verlauf des zweiten Halbjahres eingeführt.

Geschäftsführer Buchner wies darauf hin, dass die S-Bahn Berlin die Hinweise ihrer Kunden sehr ernst nehme und erforderlichenfalls erneut nachsteuern werde. An den gemachten Zusagen werde sich sein Unternehmen messen lassen. Dazu gehören auch die versprochenen Entschuldigungsleistungen im Wert von 70 Millionen Euro, mit denen Stammkunden im November und Dezember Freifahrt erhalten. Gelegenheitskunden profitieren im gleichen Zeitraum davon, dass im Bereich Berlin ABC an allen Wochenenden Einzeltickets als Tageskarten anerkannt werden. Bereits im Dezember 2009 hatte sich die S-Bahn Berlin mit einem ersten Paket entschuldigt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG