VBB-Qualitätsbilanz 2010

http://www.lok-report.de/

Im vergangenen Jahr waren die Leistungen im Nahverkehr im Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg insgesamt wieder auf einem hohen Qualitätsniveau. Die
Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet erzielten in den Kriterien
Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gute bis sehr gute
Ergebnisse. Die S-Bahn Berlin GmbH blieb allerdings auch im Jahr 2010 von
diesen Qualitätsstandards weit entfernt. Erneut erbrachte das
Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG nicht die verkehrsvertraglich
vereinbarte Leistung. Im Regionalverkehr hat sich die Pünktlichkeit
verschlechtert.
Auch 2010 hat sich die Krise bei der S-Bahn Berlin GmbH fortgesetzt.
Bereits im Januar kam es durch unzureichende Wintervorbereitung erneut zu
einem Einbruch bei den einsatzfähigen Fahrzeugen. Im Laufe des Jahres wurde
zwar die Anzahl der verfügbaren Fahrzeuge erhöht, die Zahl sank jedoch bis
Jahresende sogar wieder unter das Niveau zu Jahresbeginn. Entsprechend
niedrig ist auch die erreichte Zuverlässigkeit von 81,78 Prozent. Der
erreichte Pünktlichkeitswert beträgt 76,90 Prozent und hat sich damit
gegenüber 2009 um mehr als drei Prozent verschlechtert.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner
Franz, zieht eine ernüchternde Bilanz: „Trotz aller Versprechen gelang es
dem Unternehmen letztes Jahr nicht, dauerhaft mehr als 77 Prozent der
vertraglich vereinbarten Fahrzeuge in den Betrieb zu nehmen. Und bis heute
sind die Kernprobleme bei den Achsen, Bremsen und Fahrmotoren nicht
vollständig gelöst, so dass nicht absehbar ist, wann wieder der bestellte
Fahrplan gefahren wird. Ein Ende der S-Bahn-Krise ist weiterhin nicht in
Sicht.“ Laut Verkehrsvertrag muss die S-Bahn Berlin GmbH dauerhaft 562
Viertelzüge einsetzen.
Im Regionalverkehr liegt die Zuverlässigkeitsquote mit 97 Prozent weiterhin
auf hohem Niveau, allerdings hat die Pünktlichkeit 2010 nachgelassen. Nur
88 Prozent aller Züge kamen zur geplanten Zeit. Gründe für die schlechten
Werte waren unter anderem umfangreiche Baumaßnahmen (Streckenerneuerung
zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau und Bauarbeiten zwischen
Berlin-Charlottenburg und Berlin-Wannsee) sowie dichte Trassenbelegungen.
Besonders das Kriterium Pünktlichkeit bemängelten deshalb folgerichtig die
Kunden in den regelmäßig vom VBB durchgeführten Befragungen. Beim Kriterium
„Zufriedenheit“ insgesamt bekamen die Verkehrsunternehmen im
Regionalverkehr wiederum gute Noten (1,95). Die privaten Anbieter belegten
im Vergleich erneut die ersten Plätze.
Bei der BVG wirkten sich 2010 die Ausfälle bei der S-Bahn auf die
Angebotsqualität aus. Viele Fahrgäste stiegen auf U-Bahn, Straßenbahn und
Bus um. Die Folge waren teilweise längere Ein- und Ausstiegszeiten und
dadurch längere Wartezeiten und Verspätungen. Dennoch konnten die Vorgaben
zur Pünktlichkeit bei der U- und Straßenbahn eingehalten werden, nur beim
Bus wurden die Sollwerte knapp verfehlt. Auf Wartungsmängel bei der
Busflotte reagierte die BVG mit einem neuen Werkstattkonzept und der
Einstellung weiterer Mitarbeiter. In der VBB-Qualitätsbilanz 2010 sind die
Qualitätsdaten des S- und Regionalverkehrs, der BVG und erstmalig auch die
Leistungsdaten aller Verkehrsunternehmen der Brandenburger kommunalen
Aufgabenträger im Verbund detailliert aufgeschlüsselt. Die Bilanz erscheint
bereits zum sechsten Mal und macht die Leistungen und Qualität der
Verkehrsunternehmen transparent und vergleichbar. Zudem sind in dieser
Ausgabe die gewährten Ausgleichzahlungen der Aufgabenträger gemäß den
Berichtspflichten nach der Verordnung (EG) 1370/2007 enthalten und ergänzen
die bisherige Bilanz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg
(Pressemeldung VBB, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de,
22.07.11).

S-Bahn: Runderneuerte S-Bahn-Züge stehen ungenutzt herum, Ungewohnte Technik macht Experten schwer zu schaffen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0721/berlin/0075/index.html

Gute alte Ostware kommt groß raus: Nach diesem Motto hat die S-Bahn 40
Wagen eines Zugtyps, der noch zu DDR-Zeiten entwickelt worden ist, vom
Abstellgleis geholt. Zwar waren inzwischen alle Fahrzeuge in der Werkstatt,
doch bis auf zwei Wagen können sie noch nicht eingesetzt werden. „Es sind
noch sehr viele Nacharbeiten erforderlich“, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner
gestern. Das Projekt liege „hinter Plan“. Trotzdem ist Buchner
zuversichtlich, dass die S-Bahn ihr Ziel schafft: „Wir sind optimistisch,
dass wir ab Ende 2011 wieder mit tausend Wagen fahren.“ Das wären rund 100
mehr als jetzt.
Von der einst knallrot lackierten Baureihe 485 hatte die S-Bahn mehr als
130 Wagen verschrottet und viele andere ausrangiert, um Kosten zu sparen.
Als in der jüngsten Krise der Fahrzeugmangel zu groß wurde, entschied sie,
20 Zwei-Wagen-Einheiten zu reaktivieren. Doch die Techniker in den …

S-Bahn: Halbzeit im Großen Radsatztausch der S-Bahn Berlin, Umrüstung der Gesamtflotte Baureihe 481 auf eigener Montagestraße im Werk Schöneweide • Weitere Umbauprojekte gestartet

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv20110720a.html

(Berlin, 20. Juli 2011) Die S-Bahn Berlin hat ein wichtiges Etappenziel zur

Stabilisierung ihres Fahrzeugparks erreicht. Das Programm „Großer

Radsatztausch“ für alle Züge der Baureihe 481 ist zur Hälfte abgeschlossen.

Seit Dezember 2010 wurden im Werk Schöneweide auf einer eigens geschaffenen

Montagestraße 2.000 Radsätze gewechselt. Noch einmal die gleiche Zahl wird

bis zum Jahresende montiert. Die 500 Viertelzüge (1.000 Wagen) der Baureihe

481 bilden das Herzstück der Flotte. Die S-Bahn Berlin lässt sich den

größten technologischen Kraftakt in ihrer Geschichte rund 50 Millionen Euro

kosten.

Jeder der neuen Radsätze wiegt rund eine Tonne. Für die Achswellen muss aus

Gewichts- und Platzgründen der hochfeste Chrom-Nickel-Stahl verwendet

werden, der enge Ultraschallfristen erfordert. Die insgesamt 8.000 neuen

Räder zeichnen sich durch eine Verstärkung des Stegs (ähnlich einer

Radfelge) von bisher 13 auf 18 Millimeter aus und sind damit wesentlich

stabiler. Die alten Radsätze werden verschrottet.

„Unsere intensive Vorbereitung des Projekts hat sich gelohnt“, sagt Peter

Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin: „Die Entwicklung einer

technischen Lösung und deren Zulassung war sehr zeitaufwändig. Hinzu kam

der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur und eine funktionierende

Logistikkette. Das alles läuft hervorragend. Wir sehen endlich Licht am

Ende des Tunnels.“

Die S-Bahn Berlin hatte sich beim Projekt „Großer Radsatztausch“ für die

Baureihe 481 zum Aufbau einer eigenen Montagestraße im Werk Schöneweide

entschlossen. Dies ermöglicht den Tausch von aktuell 96 Radsätzen an 12

Viertelzügen (24 Wagen) pro Woche. Rund 300.000 Euro investierte das

Unternehmen in eine neue Hebebockanlage und den Ausbau des

Spezialarbeitsstands. In enger Kooperation mit dem Hersteller der Radsätze

konnte eine zuverlässige Logistikkette aufgebaut werden, die während der

Laufzeit des Projekts eine zeitgenaue Anlieferung der Bauteile

gewährleistet. Die bereits gewonnenen Erfahrungen fließen in die Planung

und Durchführung der weiteren Umbauprojekte für Fahrmotoren und die

Besandungsanlagen der S-Bahn-Züge ein.

Hennig Oelze, Leiter des Projekts „Großer Radsatztausch“ zeigt sich

zufrieden: „Neue Achsen und Räder unter unseren Zügen erhöhen die

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit für unsere Fahrgäste. Parallel wird die

Qualität der Radsätze durch einen zusätzlichen Korrosionsschutz verbessert.

Damit wird auch ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit der

Baureihe 481 eingeschlagen.“ Die Fahrgäste der S-Bahn profitieren von der

technischen Stabilisierung, da die Untersuchungsintervalle der Radscheiben

deutlich verlängert werden können. Weniger Standzeiten führen sukzessive zu

einer höheren Fahrzeugverfügbarkeit.

Die erfolgreiche Umsetzung des Achstauschprogramms bringt den

Restrukturierungsprozess der S-Bahn Berlin ein weiteres Stück voran. Die

Neuorganisation der Fahrzeuginstandhaltung und der Aufbau eines

zuverlässigen Qualitätssicherungssystems waren die Grundlage dafür. Dazu

gehörten auch der Ausbau von Werkstattkapazitäten, die Wiedereröffnung des

Standorts Friedrichsfelde und eine Aufstockung des Wartungspersonals.

Auch für weitere konstruktionsbedingte Mängel an den Fahrzeugen der

Baureihe 481 konnten mittlerweile Lösungen erarbeitet werden: Zusammen mit

der Industrie wurde eine zuverlässige Beheizung und eine automatische

Funktionskontrolle für die Besandungsanlagen zur Erhöhung der Bremswirkung

entwickelt. Der Auftrag zur Produktion dieser Nachrüstsätze ist bereits

vergeben. Ab August beginnt die Lieferung und der zügige Einbau. Außerdem

rüstet die S-Bahn Berlin alle Fahrzeuge der Baureihe 481 mit einer

elektronischen Füllstandskontrolle der Besandungsanlagen aus.

Daneben müssen die Fahrzeuge für die Umrüstung auf den achsselektiven

Gleitschutz zur Erhöhung der Bremsleistung vorbereitet werden. Parallel

läuft bereits seit letztem Jahr die Ausrüstung der Fahrzeuge für das neue

elektronische Zugsicherungssystem (ZBS), das in den nächsten Jahren die

mechanischen Fahrsperren ablösen wird.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Flughäfen: Schienenanbindung des Flughafens Berlin Brandenburg: DB übergibt Technik an Feuerwehren, Tunnelsicherheit hat für DB Priorität • Landkreis Dahme-Spreewald für ersten Eisenbahntunnel Brandenburgs gerüstet

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110720.html

(Luckau, 20. Juli 2011) Zwei Feuerwehr-Spezialfahrzeuge übergab die

Deutsche Bahn heute an den Landkreis Dahme-Spreewald. Diese Fahrzeuge sind

mit insgesamt 66 Langzeit-Atemgeräten sowie zwei Wärmebildkameras

ausgerüstet. Damit verfügen die Wehren des Landkreises Dahme-Spreewald

nunmehr über die notwendige Technik, um die Aufgaben des Brand- und

Katastrophenschutzes in Brandenburgs ersten großen Bahntunnel unter dem

neuen Flughafen Berlin Brandenburg übernehmen zu können.

Die Deutsche Bahn hat die zusätzliche Technik für die Feuerwehren auf Grund

der besonderen örtlichen Lage des Bahntunnels unmittelbar unter dem

Flugfeld und dem Terminal beschafft. Bereits im August 2009 hatte die DB

erste Teile der Ausrüstung übergeben, damit die Ausbildung frühzeitig

beginnen konnte.

Zudem wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Fachleuten für

Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises das Sicherheits- und

Rettungskonzept für den rund drei Kilometer langen Bahntunnel unter dem

Flughafen entwickelt.

Die – zumeist freiwilligen – Feuerwehren im Umfeld des Flughafens konnten

sich bei Vorort-Begehungen bereits einen Überblick über die Anlagen des

Tunnels und des Bahnhofs unter dem Terminal verschaffen. Anfang September

werden die Bahn und die Feuerwehren das Zusammenwirken in einer

Brandschutz- und Rettungsübung erproben, damit die Schienenanbindung des

Flughafens Ende Oktober planmäßig in Betrieb gehen kann.

Die drei Kilometer lange Tunnelstrecke ist entsprechend der europäischen

und deutschen Vorschriften mit modernster Sicherheitstechnik ausgerüstet.

Dazu gehören die Tunnelsicherheitsbeleuchtung, Rettungswege mit

Notausstiegen in einem Abstand von höchstens 500 m, eine durchgehende

Feuerlöschleitung mit Schlauchanschlüssen alle 125 Meter und die Ausrüstung

für den neuen digitalen Polizeifunk.

Das Thema Tunnelsicherheit hat für die Bahn Priorität. Für alle

Tunnelanlagen der DB AG gilt ein vierstufiges Sicherheitskonzept, das durch

besondere bauliche und organisatorische Maßnahmen unterstützt wird.

Das Sicherheitskonzept setzt den Schwerpunkt auf die Vermeidung bzw. die

Reduzierung von Ereignissen und besteht aus Präventivmaßnahmen, Ereignis

mindernden Maßnahmen, Maßnahmen zur Selbstrettung sowie Maßnahmen der

Fremdrettung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: DBV zur drohenden Entwidmung Rathenow Nord – Neustadt (Dosse)

http://www.lok-report.de/

2015 findet die erste länderübergreifende Bundesgartenschau in Brandenburg
und Sachsen-Anhalt gemeinsam statt. Die Veranstalter haben sich für die
Havel als „Teil des 'Blauen Paradieses'“ sportliche und sehr ehrgeizige
Ziele gesetzt. Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Rhinow und
Havelberg fungieren gemeinsam als Ausrichter. Bundesgartenschauen sind
immer ein überregionaler Magnet in der Wahrnehmung und so werden auch 2015
über eine Million Besucher erwartet.
Woran es jedoch krankt, ist die Verkehrsanbindung der Standorte
untereinander. Schön und gut, wenn der Wassertourismus eine hervorgehobene
Rolle spielen soll. Nur: Havelberg als nördlichster Veranstaltungsort liegt
über 72 km von Brandenburg an der Havel an der Südspitze entfernt. Da
bedarf es eines ausgefeilten und leistungsfähigen Shuttleangebotes.
Bedauerlicherweise ist das jedoch nicht in Sicht. Als einzige
leistungsfähige Verbindung steht – theoretisch! – die Eisenbahnstrecke von
Brandenburg nach Rathenow zur Verfügung. Dank erfolgter Rückbauten ist
jedoch auch nur ein 1-Stunden-Takt mit kurzen Triebwagen möglich.
Alle anderen Verbindung sind nur auf der Straße erreichbar. So droht ein
Verkehrskollaps, auf den der DBV-Landesverband bereits bei der Bekanntgabe
des Standortes 2015 aufmerksam gemacht hat. Es scheint fast so, als ob die
Veranstalter sich ihre gute gedachte Bundesgartenschau durch eine Invasion
von vielleicht zusätzlich 200.000 Pkws täglich über die zweispurigen
Straßen kaputt machen lassen müssen. Da wird das Motto der
Bundesgartenschau vielleicht im obigen Sinne umgedeutet werden müssen?
Die Strecke von Rathenow Nord nach Neustadt (Dosse), die als Zubringer ins
Amt Rhinow und nach Havelberg fungieren könnte, befindet sich derzeit im
Entwidmungsverfahren. Der jetzige Eigentümer hat bereits großflächig die
Gleise demontiert (ohne dafür eine notwendige Genehmigung zu haben) und
fühlt sich nicht mehr an seine damalige Zusage, hier wenigstens einen
Draisinenverkehr während der Bundesgartenschau anzubieten gebunden. Der
Presse ist zu entnehmen, dass die Lokalpolitiker scheinbar jede Hoffnung
auf den Erhalt der Strecke und die eigentlich versprochene Nutzung
aufgegeben haben.
Um in letzter Sekunde noch das Verschwinden der Eisenbahnstrecke zu
verhindern, hat der DBV-Landesverband heute Verkehrsminister Vogelsänger
eindringlich gebeten, durch politische Einflussnahme die Entwidmung zu
verhindern. Sollte es wirklich 2015 nur möglich sein, alle Standorte mit
dem Pkw oder dem Bus auf der Straße zu erreichen, erwartet der DBV eher
negative Schlagzeilen über die Bundesgartenschau. Die Bundesgartenschau
2015 braucht eine leistungsfähige und verlässliche Schienenanbindung als
Grundangebot (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 21.07.11).

Straßenbahn + Frankfurt/Oder: Eine moderne Straßenbahn fährt von Deutschland nach Polen, von Frankfurt über die Oder nach Slubice. In hohem Tempo rauscht sie über die Stadtbrücke ins Ausland. Diese Vision stellten Gutachter jetzt in Aussicht. Vorerst soll aber ein Bus das Ganze praktisch testen., aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2815925

Frankfurt (Oder). Die Geschichte ist an sich gut zehn Jahre alt – doch
dämmert jetzt Licht am Ende des Tunnels. Seit etwa 2000 wird in Frankfurt
(Oder) und der polnischen Partnerstadt Slubice über einen gemeinsamen
Öffentlichen Personennahverkehr diskutiert. Am Montagabend erhielt die
Debatte einen neuen Schub: Abgeordneten beider Städte wurde eine Studie
vorgestellt, die eine Straßenbahn von Deutschland nach Polen für machbar
hält. Die Gutachter raten, das Projekt als europäisches Fördervorhaben
anzulegen. Vergleichbare Vorhaben gibt es zwischen Basel (Schweiz) und Weil
am Rhein sowie zwischen Strasbourg (Frankreich) und Kehl.

Dresdner Büro erstellt Studie
Die Frankfurter Straßenbahn braucht mehr Fahrgäste. Die Gutachter
vergleichen eine Ausweitung des Netzes innerhalb der Stadt mit einem
Schlenker über die Brücke nach Slubice. Nach Prüfung verschiedener Faktoren
kommen sie zu dem Schluss, dass es nicht nur …

Flughäfen: Der Trick mit dem Knick, Neue Flugrouten-Idee zur Entlastung des Müggelsees. Ob sie realisierbar ist, muss noch geprüft werden , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/

der-trick-mit-dem-knick/4411490.html

Berlin – Die Deutsche Flugsicherung (DFS) kann die neuen Routenvorschläge

bei Abflügen Richtung Osten für den künftigen Flughafen Berlin Brandenburg

„Willy Brandt“ in Schönefeld noch nicht bewerten. Die Experten sind in

Urlaub. So bleibt zunächst offen, wie realistisch der Vorschlag der CDU aus

Treptow-Köpenick ist, für den sich auch die örtliche SPD ausspricht.

Demnach könnte das Überfliegen des Erholungsgebietes um den Müggelsee

vermieden werden. Ein ähnlicher Vorschlag war allerdings bereits bei den

Beratungen in der Fluglärmkommission von der Flugsicherung nicht akzeptiert

worden. Sie hatte Sicherheitsbedenken geltend gemacht.

Bei dem Alternativvorschlag würden die Piloten nach dem Abheben von der

Nordbahn nicht geradeaus fliegen, sondern nach Süden abbiegen, um Bohnsdorf

nicht direkt überqueren zu müssen. Dann soll Gosen durch einen größeren …

Straßenverkehr + Flughäfen: FLUGHAFEN: Neue Abfahrt sorgt für Irritationen, Ausschilderung führt Fluggäste direkt auf der Baustelle / MAZ weist Behörden auf Fehler hin, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12131703/62129/

Ausschilderung-fuehrt-Fluggaeste-direkt-auf-der-Baustelle-MAZ.html

SCHÖNEFELD – Ortskundige können auf dem Weg zum Flughafen in Schönefeld

über den Vorwegweiser für die erst am Freitag eröffnete neue

Anschlussstelle auf der A 113 „Berlin Brandenburg Flughafen“ nur

schmunzeln. „Ein bisschen früh“, denken sie und fahren bis zur

Anschlussstelle Schönefeld Süd geruhsam weiter. Sie wissen schließlich,

dass man bei der neuen Abfahrt derzeit „nur“ auf der Großbaustelle mit dem

Info-Tower landet. Bis von hier die Maschinen abheben, müssen die Fluggäste

noch bis Juni 2012 warten.

Ortsfremde allerdings haben das Nachsehen. So erboste sich am Sonntagabend

in der Abflughalle ein Herr in tiefstem Sächsisch: „Mit diesem Flughafen

kriegen die Preußen aber auch gar nichts in Griff. Nicht mal auf der

Autobahn können sie ihn …

Flughäfen: Umweltbundesamt für Nachtflugverbot in Schönefeld, aus Die Welt

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/
berlinbrandenburg_nt/article13494544/
Umweltbundesamt-fuer-Nachtflugverbot-in-Schoenefeld.html

Berlin (dpa/bb) – Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth,
hat sich für ein Nachtflugverbot von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr am neuen
Berliner Hauptstadtflughafen in Schönefeld ausgesprochen. «Ich fände es
wirklich schwer verständlich, wenn es bei der geplanten Nachtflugregelung
am künftigen Flughafen BER bliebe – mit Flugverkehr auch in der Zeit von
22.00 Uhr bis 24.00 Uhr und 05.00 bis 06.00», sagte Flasbarth der «Berliner
Morgenpost» (Dienstag). Sein Amt empfehle ein Nachtflugverbot für alle
städtischen und stadtnahen Flughäfen.
Flasbarth kündigte an, dass das Umweltbundesamt die von der Deutschen
Flugsicherung (DFS) geplanten Flugrouten …

S-Bahn nach Teltow Des einen Freud, des anderen Leid, aus PNN

http://www.pnn.de/pm/524797/

Die Fahrgäste begrüßen den Zehn-Minuten-Takt auf der Linie 25 von Teltow

nach Berlin. Pendler freuen sich über die gewonnene Zeit. Einige Anwohner

wollen klagen.

Teltow – Fast jeder, der an diesem Montagmorgen mit der S 25 nach Berlin

fährt, ist begeistert: Alle zehn statt wie bisher alle 20 Minuten fahren

die Züge nun in Teltow ab, zumindest in der Zeit von 6 bis 20.30 Uhr. „Das

ist einfach super, vor allem im Winter wird das eine große Erleichterung

sein“, sagt Viktoria Scherzberg. Die Stahnsdorferin pendelt regelmäßig nach

Berlin, seit sie 2002 raus ins Grüne zog. Die Pendler freuen sich über die

gewonnene Zeit, einige nehmen sich deshalb sogar die Zeit für einen Kaffee,

den die Deutsche Bahn drei Wochen lang zu Werbezwecken kostenlos

ausschenkt.

Werbung sei für die Linie S 25 auch nötig, sagt der Berliner

S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. Seit der Eröffnung des Streckenabschnitts

2005 sind die Fahrgastzahlen nicht gestiegen: Statt der von der S-Bahn

anvisierten 10 000 Kunden täglich blieb die Zahl mehr oder weniger konstant

bei gut …