U-Bahn: Tunnelbruch am Alex zeigt: So verwundbar ist Berlins Infrastruktur, Nicht zum ersten Mal hat ein privates Bauprojekt öffentliche Anlagen beschädigt., aus Berliner Zeitung

25.11.2022

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-verkehr-kommentar-sperrung-u2-der-tunnelbruch-am-alex-zeigt-es-so-verwundbar-ist-berlins-infrastruktur-li.290786

In der #U2 nach #Pankow ist es leer geworden. Das hat seinen Grund. Fahrgäste müssen in den U-Bahnhöfen #Klosterstraße und #Senefelderplatz #umsteigen. Weil der #Pendelverkehr zwischen diesen Stationen nur alle 15 Minuten fahren kann, verlängert sich die Reisezeit spürbar. Kein Wunder, dass viele Menschen der U2 den Rücken gekehrt haben – keine gute Nachricht für die #Mobilitätswende.

In der einst so stark frequentierten Ost-West-Linie lässt sich hautnah nachvollziehen, was passiert, wenn private #Bauvorhaben öffentliche #Infrastruktur beschädigen. Wenn Investitionsvorhaben, die einer begrenzten Zahl von Menschen nutzen, viele zehntausend Menschen im Alltag beeinträchtigen.

Die Sohle des unterirdischen Bahnhofsbauwerks ist gerissen

Denn so ist es an der U2. Im U-Bahnhof #Alexanderplatz musste am 7. Oktober eines der beiden Gleise gesperrt werden, nachdem sich das unterirdische Bauwerk bewegt hatte. Sensoren hatten eine „#Setzung“ registriert, die schließlich auf 3,6 Zentimeter angewachsen war. Die Sohle des #Bahnhofsbauwerks ist gerissen, weitere Risse haben sich gebildet. Der Verursacher scheint klar zu sein: Das Immobilienunternehmen Covivio hat nebenan eine Grube ausgehoben, …

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