Radverkehr: In welchen Etappen wird die Schönhauser Allee umgestaltet?, aus Senat

Frage 1:
Die grundlegenden Pläne für die #Umgestaltung der #Schönhauser Allee zwischen #Gleimstraße / Stargarder Straße und #Eberswalder Straße / Danziger Straßen wurden kurz im April 2022 öffentlich vorgestellt. Für wann sind welche
#Schritte im Einzelnen geplant?
Antwort zu 1:
Hierzu teilt die #GB #infraVelo GmbH mit:
„In Bezug auf die Einrichtung der baulich getrennten Radverkehrsanlage soll bis Herbst 2022 die Ausführungsplanung abgeschlossen werden, der Baubeginn ist witterungsabhängig und soll bis zum Jahresende erfolgen. Die Fertigstellung der geschützten Radverkehrsanlage ist für Frühling 2023 vorgesehen, da im Winter Beschichtungsmaßnahmen und sonstige
witterungsabhängige Arbeiten nur bedingt erfolgen können.“


Frage 2:
Wann wird der aktuelle Hochbordradweg baulich entfernt und dem Rest des Gehweges auch gestalterisch
angepasst, bspw. durch eine neue Pflasterung?
Antwort zu 2:
Hierzu teilt der Bezirk Pankow mit:
„Ein Rückbau des derzeitig genutzten Radweges in dem Abschnitt der Schönhauser Allee kann
erst nach Fertigstellung der neuen Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn erfolgen. Die
Planungen zur Nachnutzung befinden sich derzeitig noch in der Konzeption und sind daher
noch sehr unkonkret. Bezirksamtsintern werden derzeitig die dann zur Verfügung stehenden
Flächen analysiert und deren mögliche zukünftige Nutzung erörtert. Als Konzeptideen werden
Entsiegelungsmaßnahmen als Baumscheibenvergrößerungen aber auch als Grünstreifen,
Flächen für zusätzliche Fahrradabstellanlagen und Bänke sowie Flächen für Außengastronomie
diskutiert. Die verschiedenen Nachnutzungskonzepte bedürfen unterschiedliche
Finanzierungsquellen, die aufgrund der nicht abgeschlossenen Planung auch noch nicht
beantragt und bestätigt werden konnten. Ein Zeitplan kann dementsprechend vom Bezirksamt
noch nicht im Detail erarbeitet werden. Eine Umnutzung des Radweges als Gehweg ist
aufgrund der vorhandenen Trennung durch den Baumbestand nicht vorgesehen. Vielmehr soll
die derzeitige Übernutzung des Gehweges durch andere Maßnahmen (z.B. Versetzung von
Fahrradbügeln oder Verschiebung der Außengastronomie) reduziert werden.“
Frage 3:
Wann werden bestehende Baumscheiben vergrößert und in welchem Umfang ist dies geplant?
Antwort zu 3:
Hierzu teilt der Bezirk Pankow mit:
„Der Umfang der Teilmaßnahme ist derzeitig noch nicht festgelegt. Sh. auch Antwort zu Frage
Nr. 2.“
Frage 4:
Werden neue Baumscheiben bzw. wird Raum für neues Straßenbegleitgrün eingerichtet und wenn ja, in welchem
Umfang ist das geplant?
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Antwort zu 4:
Hierzu teilt der Bezirk Pankow mit:
„Sh. Antwort zu Frage Nr. 2 und 3.“
Frage 5:
Wann werden Straßenmöbel und Sitzgelegenheiten eingerichtet und wenn ja, an welchen Hausnummern ungefähr?
Antwort zu 5:
Hierzu teilt der Bezirk Pankow mit:
„Der Umfang der Teilmaßnahme ist derzeitig noch nicht festgelegt. Sh. auch Antwort zu Frage
Nr. 2.“
Frage 6:
Welche Maßnahmen sind im Einzelnen zwischen Topsstraße und Eberswalder Straße geplant?
Antwort zu 6:
Hierzu teilt die GB infraVelo GmbH mit:
„In Bezug auf die Errichtung der neuen Radverkehrsanlage soll diese in dem o.g. Abschnitt auf
Höhe der Topsstraße zurück auf den Bestandsradweg geführt werden. Die Ladezone im
Bestand vor der Schönhauser Allee 140a und 139a soll beibehalten werden.
Dementsprechend werden in diesem Bereich auch keine Nachnutzungsideen diskutiert.“
Frage 7:
Welche Maßnahmen sind im Einzelnen zwischen Danziger Straße und der Schönhauser Allee bis ungefähr zur
Hausnummer 51 geplant?
Antwort zu 7:
Hierzu teilt die GB infraVelo GmbH mit:
„In Bezug auf die Errichtung der neuen Radverkehrsanlage soll diese vor der Hausnummer 51
auf den Bestandsradweg geführt werden, um Platz für eine Ladezone auf dem rechten
Fahrstreifen vor Hausnummer 52a zu schaffen. Die Radverkehrsanlage wird vor Hausnummer
53 wieder auf die Fahrbahn zurückgeführt. Abstimmungen zu der Ladezone und den
Ladetätigkeiten insbesondere vom Rossmann Drogeriemarkt laufen derzeitig noch, sodass die
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Planung ggf. noch angepasst werden muss. Davon abhängig wird dann auch das
Nachnutzungskonzept konkretisiert.“
Frage 8:
Welche weiteren Informationen gibt es ggf., die für das Verständnis der in dieser Anfrage erörterten Sachverhalte
relevant sind?
Antwort zu 8:
Hierzu teilt der Bezirk Pankow mit:
„Die Planung und die Umsetzung der neuen Radverkehrsanlage wird im Auftrag des
Bezirksamtes, durch die GB infraVelo GmbH auf Grundlage der Finanzierung der
Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, durchgeführt. Das
Nachnutzungskonzept wird separat vom Hauptprojekt durch das Bezirksamt in Eigenregie
geplant und nachfolgend umgesetzt. Der Zeitplan für die Maßnahmen zur Nachnutzung des
Radweges ist demnach von der Umsetzung des Hauptprojektes sowie von dann zur Verfügung
stehenden finanziellen Mitteln abhängig. Aufgrund von mehreren Finanzierungsquellen für die
Nachnutzung, muss von einer separaten Ausführung unterschiedlicher Maßnahmen
ausgegangen werden.“
Berlin, den 27.06.2022
In Vertretung
Dr. Meike Niedbal
Senatsverwaltung für
Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz

www.berlin.de

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