allg.: Historischer Hafen Berlin Die Stadt und das Wasser Berlins Werden in Blicken über den historischen Spreehafen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/historischer-hafen-berlin-die-stadt-und-das-wasser/28159030.html

Was für ein ungewöhnlicher Spaziergang durch die Jahrhunderte. Wie sich Berlin verändert hat, das wird auf eindringliche Weise anschaulich gemacht in diesem #Buch. Aufbau, Zerstörung, ein ewiges sich neu erfinden einer Stadt, zu der unverbrüchlich die Veränderung gehört – gezeigt mit den Mitteln der Malerei. Und immer geht in diesen Bildern ganz vieler verschiedener #Maler, die das Berliner Leben seit dem 18. Jahrhundert einfingen, der Blick über das Wasser. Denn ohne Wasser gäbe es Berlin nicht. Nur durch die Spree entwickelte sich der Handelsplatz zwischen #Berlin und #Cölln zu einer Stadt, die bereits 1360 Mitglied des mächtigen #Hanse-Stadtbunds wurde. Wer weiß das schon. Ohne den historischen #Hafen an jener Stelle, wo sich die #Spree in zwei Arme teilt, ist Berlin nicht denkbar.

Hier war später sprichwörtlich zu beobachten, wie Berlin „aus dem Kahn entstand“, weil die zumeist getreidelten #Lastkähne die gebrannten Ziegel für die #Mietskasernen hier anlandeten. Wolfgang Maennig kennt als Kunstsammler und Vorsitzender des Vereins historischer Hafen dessen Geschichte sehr genau. Zusammen mit seiner Schwester Barbara Maennig hat der Professor für Wirtschaft nun diese künstlerischen Blicke vom Wasser des historischen Hafens auf die Stadt zusammengestellt. Herausgekommen ist ein Buch zum verlieren in #Panoramen und #Sichtachsen auf eine Stadt, die es nicht mehr gibt. Dutzende von Künstler mit ganz unterschiedlichen Stilen und aus ganz unterschiedlichen Zeiten finden sich auf den 120 großformatigen Seiten. Zu jedem farbig präsentierten Bild erzählen die Autoren die Geschichte der damaligen Entstehung. Dazu ist jeweils auf einem Berliner #Stadtplan die #Blickrichtung eingezeichnet, die der Künstler bei der Arbeit des Bildes vor sich hatte. Das macht die Lektüre und die Betrachtung der Malereien ungemein anregend und …

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