Museum: MUSEUM AUF USEDOM Im S-Bahn-Takt über die Insel Nach Hamburg und Berlin war Peenemünde auf Usedom der dritte Ort mit einem elektrischen S-Bahn-System., aus Nordkurier

https://www.nordkurier.de/usedom/im-s-bahn-takt-ueber-die-insel-0845023609.html

Wehrmacht baute #Werkbahnnetz für den #Personenverkehr
Und was hat das alles mit einem #S-Bahn-Netz zu tun? Nach Kriegsbeginn baute die Wehrmacht ein Werkbahnnetz für den Personenverkehr auf, erwarb 15 elektrische #Triebwagen. Am 28. Februar 1943 fand die erste Probefahrt statt, und die #S-Bahn ging offiziell ab Juni in Betrieb. Die Einrichtung diente ausschließlich dem Transport von Angehörigen und Arbeitern der Versuchsanstalten. Denn die über 10 000 (!) Beschäftigten zur Arbeit zu bringen, bedeutete eine riesengroße Herausforderung.

So wurde #Peenemünde nach Berlin und Hamburg der dritte Ort mit einem elektrischen #S-Bahn-System. Das Schienennetz maß 106 Kilometer, 72 Kilometer waren #elektrifiziert, es gab 12 Bahnhöfe und Haltepunkte. Den Strom für die Bahn erzeugte das riesige Steinkohlenkraftwerk in Peenemünde.

Züge glichen der #Baureihe #167 der Berliner S-Bahn
Wer sich im Peenemünder Museum heute den ehemaligen #Triebzug #426 002/826 602 von damals ansieht, wird denken: Diese S-Bahn kommt mir mächtig bekannt vor. Richtig, denn die Züge glichen weitgehend der Baureihe 167 der Berliner S-Bahn. Am Bahnhof Karlshagen, wo die Fernzüge der Reichsbahn endeten, betrug die Zugfolge der S-Bahn bei Schichtwechsel wie in Berlin oder Hamburg auch fünf bis zehn Minuten. Am 21. April 1946 endete der #S-Bahn-Betrieb. Die Rote Armee demontierte die Anlagen und verfrachtete sie teilweise in die Sowjetunion.

Einen Teil der Bahnen übergab die UdSSR später der DDR, sie verkehrten noch …

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