Regionalverkehr + S-Bahn: Bahnstreik: Senat spart Millionen, aus Berliner Zeitung

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Hochrechnung liegt vor
Für Züge, die wegen Streiks ausgefallen sind, zahlen die Bundesländer kein Geld. Deshalb müssen die Bahnunternehmen für dieses Jahr mit erheblichen Einnahmeausfällen rechnen. Sie belaufen sich für die S-Bahn Berlin inzwischen auf 2,6 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn (DB) Regio muss in Berlin und Brandenburg für die bisherigen Streiktage eine Kürzung von 3,5 Millionen Euro einkalkulieren. Das geht nach Informationen der Berliner Zeitung aus einer aktuellen Hochrechnung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hervor.
Mit Geld, das ihnen der Bund überweist, bestellen die Länder S-Bahn- und Regionalzugfahrten. Allerdings gilt auch für den Berliner Senat und das Potsdamer Ministerium für Infrastruktur, dass nur Züge, die tatsächlich gefahren sind, bezahlt werden müssen. Weil bei der S-Bahn allein in Berlin mehr als …

Regionalverkehr: PEG will demnächst die Eisenbahnstrecke nach Neustadt/Dosse übernehmen, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/11070150/61469/

CLAUDIA BIHLER

FALKENHAGEN In offiziellem Rahmen hat gestern die Prignitzer Eisenbahngesellschaft ihren Haltepunkt im Falkenhagener Gewerbegebiet noch einmal eröffnet: Auch, um beim Potsdamer Verkehrsministerium sowie bei Sozialministerien Dagmar Ziegler auf die Notwendigkeit zum Erhalt dieser Strecke hinzuweisen .
Mit zwei Neuigkeiten wartete der Geschäftsführer der PEG, Ralf Böhme, dann anlässlich dieses Termins auf: Zum einen möchte die PEG nach der Strecke zwischen Meyenburg und Pritzwalk nun auch in Kürze die Strecke von Pritzwalk nach Neustadt-Dosse übernehmen – entsprechende Verhandlungen mit der DB Netz laufen bereits“, sagte Böhme.
Zum anderen stellte er das Konzept „pro Flächenbahn“ vor, mit dem die PEG …

Bus: Kein Bus-Stopp vor Scientology, aus Berliner Zeitung

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Forderung: Halt verlegen
el

CHARLOTTENBURG. Die Bushaltestelle vor der Scientology-Zentrale in der Otto-Suhr-Allee soll verlegt werden. Das hat das Bezirksparlament von Charlottenburg-Wilmersdorf in einem einstimmig beschlossenen Antrag gefordert. Stattdessen soll der Bus-Stopp hinter die Einmündung zur Cauerstraße verlegt werden. Begründet wird der von CDU, SPD und den Grünen eingebrachte Antrag mit Beobachtungen, wonach an der Haltestelle aussteigende Fahrgäste …

Regionalverkehr: Mobilitätsgutschein soll Regionalbahn ersetzen, aus Berliner Zeitung

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Forscher fordert die Stilllegung unrentabler Strecken – und den Aufbau neuer flexibler Angebote
Peter Neumann

POTSDAM. Ein kurzer Pfiff – und dann setzt sich der rote Dieseltriebwagen in Jüterbog in Bewegung. Mit zwei Fahrgästen an Bord beginnt er seine Fahrt nach Berlin-Wannsee. Kurz vorher ist ein Bus angekommen, auch er fast leer. Für Andreas Knie sind das typische Szenen aus Brandenburg – und ein Beleg dafür, dass sich etwas ändern muss. „Die Diagnose mag auf manche radikal, ja brutal wirken: Aber die Daten zeigen, dass Nahverkehr im herkömmlichen Sinne vielerorts nicht mehr tragbar ist“, sagt der Sozialwissenschaftler. Er empfiehlt den Abbau unwirtschaftlicher Angebote, zum Beispiel die Stilllegung unrentabler Bahnstrecken – und den Aufbau besserer Alternativen.
Seit Jahren befasst sich Knie mit dem Thema Mobilität – als Soziologie-Professor an der Technischen Universität Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum und Bereichsleiter in der Bahn-Firma …

Bahnverkehr: Fahrplanwechsel bringt neue Direktverbindungen, aus Berliner Zeitung

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Der ICE ist kaum schneller als die Reichsbahn
Fahrplanwechsel bringt neue Direktverbindungen
Peter Neumann

Vom 9. Dezember an gibt es wieder eine direkte Zugverbindung zwischen der deutschen und der dänischen Hauptstadt. Täglich fährt ein Intercity Express (ICE) von Berlin nach Kopenhagen und wieder zurück. Doch viel schneller als in vergangenen Zeiten sind die Reisenden nicht am Ziel. 1968 brauchte der Expresszug „Neptun“ der Deutschen Reichsbahn nur wenige Minuten länger als der neue ICE.
Inzwischen steht der Fahrplan im Internet: Um 15.11 Uhr fährt der ICE am Berliner Ostbahnhof ab, um 22.04 Uhr erreicht er Kopenhagen. Von dort aus geht es um 7.54 Uhr wieder zurück, nach sechs Stunden und 53 Minuten kommt er am Ostbahnhof an. Zum Vergleich: Der „Neptun“ war vor 39 Jahren, zu DDR-Zeiten, laut Fahrplan nur neun Minuten länger unterwegs. Hintergrund: Der neue ICE fährt einen Umweg über Hamburg, Lübeck und die Vogelfluglinie – der Reichsbahn-Zug nahm die …

Fernbus: Monopol im Fernverkehr, aus Berliner Zeitung

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In Deutschland gibt es kaum Bus-Verbindungen über Land – wegen eines alten Gesetzes, das vor allem der Bahn hilft
Petra Sorge

BERLIN. Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL vergangene Woche hat Millionen Reisende betroffen. Das Busunternehmen Berlin Linien Bus hat es gefreut: In den letzten Tagen seien deutlich mehr Fahrkarten verkauft worden als sonst. Berlin Linien Bus wirbt um die Kunden besonders mit der Strecke Berlin-Hamburg. Eine Hin- und Rückfahrt kostet etwa 40 Euro, die gleiche Strecke mit dem Zug würde ohne BahnCard zwischen 82 und 100 Euro kosten. Viele solcher Bus-Schnäppchen erhält man jedoch nur in Berlin. Zwischen anderen deutschen Städten gibt es sehr wenige Busverbindungen. Da bleibt dem Reisenden im Fernverkehr oft nur die Bahn – und er ist möglichen Streiks ausgeliefert.

Sonderstatus für Berlin
Grund dafür ist ein Gesetz, das faktisch Linienbusse im Fernverkehr verbietet. In Paragraf 13 des Personenbeförderungsgesetzes heißt es, dass es „ohne eine …

Regionalverkehr: Brandenburg: Durchdachtes Verkehrskonzept zur Bundesgartenschau 2015 gefragt

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Nun steht es fest. Die Havelregion der Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt hat sich gegen die Stadt Karlsruhe durchgesetzt und wird die Bundesgartenschau 2015 ausrichten. In Brandenburg (Havel), Rathenow, Premnitz, dem Amt Rhinow und Havelberg findet sie statt.
„Gratulation an die Gewinner“, so der DBV-Landesvorsitzende Frank Böhnke, „aber jetzt geht die eigentliche Arbeit erst richtig los.“ Der Bahnkunden-Verband hat die Hoffnung, dass die Ausrichtung der Bundesgartenschau doch ein Umdenken in den Kommunen und im Landkreis bewirkt und sie sich aktiv am Erhalt der Eisenbahnstrecke von Rathenow nach Neustadt einsetzen. Unser Vorschlag, den Abschnitt in kommunale Trägerschaft zu übernehmen, steht immer noch im Raum.
In der soeben zu Ende gegangenen Gartenschau in Gera/Ronneburg wurden 1,4 Millionen Besucher gezählt, Schwerin rechnet 2009 mit 1,8 Millionen Besuchern. Die Besucherzahlen 2015 in der Havelregion werden sich bestimmt irgendwo dazwischen bewegen.
Für eine angenehme, nachhaltige und ressourcenschonende An- und Abreise zu den einzelnen Buga-Standorten in der Havelregionn braucht es neben Schiff, Rad und Wanderwegen auch die Bahnstrecke Rathenow – Neustadt (Dosse). Es mag kein Problem sein, auf planierten Äckern im Amt Rhinow 2.500 Parkplätze anzulegen, aber alleine die Bundesstraße 102 wird den Mehrverkehr – zumal an den besucherstarken Wochenenden und Sonderschauen – nicht verkraften. Wer hier an einem Tag mit vielleicht 30.000 anderen Buga-Besuchern stundenlang auf de im Stau steht, bekommt keinen bleibenden Eindruck von der Schönheit der Havelregion.
Deshalb muss nach Meinung des Bahnkunden-Verbandes besonderer Wert auf die Erreichbarkeit der einzelnen Standorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelegt werden. Nur dann kann die Bundesgartenschau 2015 zu einer Initialzündung für die weitere Entwicklung dieser strukturschwachen Region werden (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband e. V., 19.11.07).

S-Bahn: Viele Mängel auf Berliner S-Bahnhöfen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1376390/
Viele_Maengel_auf_Berliner_S-Bahnhoefen_.html

Mehr als drei Jahre nach dem Brand im S-Bahnhof Anhalter Bahnhof ist die Station immer noch ein Problemfall in Sachen Brandschutz. Auch andere große Stationen im Nord-Süd-Tunnel müssen wegen technisch veralteter Schutzeinrichtungen nachgerüstet werden.
Freiliegende Kabel, blanker Beton an der Decke und verschlossene Kioske im Eingangsfoyer: auch fünf Monate nachdem die Deutsche Bahn (DB) die Modernisierung des Anhalter Bahnhofs für abgeschlossen erklärt hat, präsentiert sich die mitten im Hotelviertel gelegene und nur wenige Hundert Meter vom Potsdamer Platz entfernte Station noch immer als Baustelle. Die Begründung der DB-Verantwortlichen stimmt nachdenklich: Noch immer sei die Brandschutztechnik im Gebäude …

Bahnverkehr: Die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1376405/
Die_Berlin-Anhaltinische_Eisenbahn.html

Anhaltinische Eisenbahn: Einen Anhalter Bahnhof gibt es in Berlin seit 1841, er war damals Endpunkt der Berlin-Anhaltinischen Eisenbahn. Von der 1880 eröffneten Bahnhofshalle steht nur noch der Portikus mit einem Teil der gemauerten Vorfahrt. Der Bahnhof wurde Ende des Zweiten Weltkriegs durch Bombentreffer schwer beschädigt, die Ruine wurde 1959 gesprengt. S-Bahn: Die unterirdische S-Bahn-Station Anhalter Bahnhof wurde 1939 nach Fertigstellung des Nord-Süd-Tunnels in Betrieb genommen. Nach dem Mauerbau war der Bahnhof Endstation für S-Bahnen aus Lichterfelde. Seit der Wiedervereinigung ist der Tunnel durchgehend in Betrieb.
Brand: Am 10. August 2004 geriet auf Gleis 2 ein Triebwagen in Brand. Nur durch das beherzte Handeln des Lokführers, des Bahnpersonals und eines zufällig anwesenden Feuerwehrmanns konnten alle Fahrgäste rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Für die Dauer der Aufräum- und Reparaturarbeiten blieb der …

Bahnverkehr: Nur Broschüre kündet noch vom Glanz der Berlin-Hamburger Eisenbahn, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/11068778/61469/

PERLEBERG An bessere Zeiten auf den Schienen erinnert eine neue Broschüre über die „Berlin-Hamburger Eisenbahn“. Das Brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung hat das großformatige, reich bebilderte Werk herausgegeben. Minister Reinhard Dellmann erklärt zum Anliegen: „Mit dieser Publikation soll an das baukulturelle Erbe aus einer Epoche erinnert werden, in der Bahnhöfe als ’Kathedralen der Neuzeit’ bezeichnet wurden und seitdem als steinerne Symbole des technischen Aufbruchs im 19. Jahrhundert gelten. Die Bedeutung des Bahnhofsempfangsgebäudes hat sich aus verkehrlicher Sicht grundlegend geändert. Die Funktionen, die in früheren Zeiten für den Bau und die Größe eines Gebäudes bestimmend waren, wie Wartesäle und Gaststätten für die Fahrgäste, Wohn- und Diensträume der Bahnmitarbeiter, sind heute oft entbehrlich. Nur noch wenige Empfangsgebäude mit sehr hohen Kundenaufkommen werden von der Bahn unterhalten. Die übrigen Bahnhöfe an den Strecken haben …