S-Bahn-Fahrer schicken sich selbst auf die Reise
Ereignis
Die S-Bahn Berlin initiiert im anstehenden Frühjahr auf der Linie S1 zwischen Wannsee und Oranienburg ein zukunftsweisendes Pilotprojekt zur Aufsichts- und Zugfahrer-Selbstabfertigung. Bei dem technologischen Testverfahren erteilen die Triebfahrzeugführer mithilfe installierter Videokameras und Führerstiftsbildschirme den Abfahrtsauftrag eigenständig ohne lokales Bahnhofspersonal. Das Unternehmen reagiert damit auf eine wirtschaftliche Strukturanalyse des Senats, die im bundesweiten Vergleich einen personalintensiven und kostspieligen Stationsdienst bescheinigte, schließt den vollständigen Rückbau zu menschenleeren Geisterbahnhöfen jedoch kategorisch aus.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 54 vom 04.03.2000, S. 25
Das innovative Rationalisierungsmodell bezweckt eine langfristige Optimierung des innerstädtischen Personalaufwands bei Erhalt der Servicequalität. Auf den bemannten Stationen soll das Aufsichtspersonal maßgeblich entlastet werden, um mehr Kapazitäten für die direkte Kundenbetreuung und Fahrgastinformation zu gewinnen, während die BVG nach massiver Kritik an verwahrlosten Bahnhöfen ab April wieder flächendeckend U-Bahnhofsbetreuer einsetzt.
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Original
Was bei der Berliner U-Bahn längst üblich ist, soll auch bei der S-Bahn eingeführt werden zunächst probeweise. Noch in diesem Frühjahr will das Unternehmen auf der Linie S 1 zwischen Wannsee und Oranienburg einen Versuch zur Zugfahrer-Selbstabfertigung starten. Dabei gibt nicht mehr das Bahnhofspersonal, sondern der Triebfahrzeugführer den Auftrag zum Abfahren.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt