Rollstuhlfahrer fordern Zugang
Ereignis
Eine lokale Bürgerinitiative im Weißenseer Ortsteil Karow fordert vehement den barrierefreien Umbau des dortigen, denkmalgeschützten S-Bahnhofs. Da die historische Stationsanlage weder über betriebssichere Aufzüge noch über behindertengerechte Rampen verfügt, bleibt mobilitätseingeschränkten Personen und Eltern mit Kinderwagen der schienenbasierte Netzzugang vollständig verwehrt. Angesichts von über 10.000 Zuzügen in das angrenzende Neubaugebiet Neu-Karow fordert die Einwohnerinitiative die rasche Konstruktion eines neuen Nordzugangs von der Boenkestraße inklusive Fahrstuhlanlagen, während die Deutsche Bahn AG und der Senat auf ausstehende konkrete Fachplanungen verweisen.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 54 vom 04.03.2000, S. um28
Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung stuft das barrierefreie Modernisierungsbegehren im Bestandsnetz gegenwärtig als rein langfristiges Prüfvorhaben ein. Als verkehrliche Kompensation verweisen die Behörden stattdessen auf den bis zum Jahr 2003 geplanten Neubau des behindertengerechten S-Bahnhofs Buch-Süd, was von den lokalen Bürgervertretern jedoch aufgrund der unzureichenden städtebaulichen Erschließungswirkung im unbebauten Umfeld stark kritisiert wird.
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Original
Rollstuhlfahrer meiden den S-Bahnhof Karow gezwungenermaßen: Denn der denkmalgeschützte Bau verfügt weder über einen Lift noch über eine Rampe, die Behinderten den Zugang zum Bahnsteig ermöglicht. Eine Bürgerinitiative (BI) fordert deshalb seit Jahren den Ausbau des Bahnhofes.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt