Fehler an der Neigetechnik fuehrte zur ICE-Entgleisung
Ereignis
Untersuchungen des Eisenbahn-Bundesamtes und der Deutschen Bahn AG bestätigen, dass ein technischer Defekt an der Neigetechnik die Havarie eines Intercity Express (ICE-T) auf der Berliner Stadtbahn verursacht hat [Ereignis]. Ein fehlerhaftes Rückschlagventil am Drehgestell verhinderte die korrekte Kurvenneigung des von Fiat gefertigten Zugtyps, wodurch eine Achse des dritten Wagens zwischen dem Lehrter Stadtbahnhof und der Friedrichstraße entgleiste [Ereignis]. Als präventive Sicherheitsmaßnahme zog das Verkehrsunternehmen die gesamte Flotte der Baureihe 411 vorübergehend für gründliche Belastungstests aus dem Betrieb, was infolge aufwendiger Streckensanierungen und Eingleisigkeit zu massiven Fernverkehrsumleitungen führte [Ereignis].
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 54 vom 04.03.2000, S. 25
Die technische Überprüfung und Nachbesserung der hochtourigen Neigezüge soll unter behördlicher Aufsicht bis zum Wochenanfang abgeschlossen werden, um eine reguläre Wiederaufnahme des innerstädtischen Schienenverkehrs zu gewährleisten. Da infrastrukturelle Mängel am Gleisbett als Unfallursache ausgeschlossen werden konnten, richtet sich der Fokus der Ermittler rein auf die fahrzeugseitigen mechanischen Komponenten.
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Original
Am Freitag haben sich Hinweise darauf verdichtet, dass ein Fehler an der Neigetechnik einen Intercity Express (ICE) auf der Berliner Stadtbahn entgleisen ließ. Ein defektes Rückschlagventil am Drehgestell des Neigezugs ICE-T habe verhindert, dass der entgleiste Wagen sich richtig in die Kurve legte, sagte ein Bahnsprecher am Abend.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt