Bahn-Regionalverkehr: Infrastrukturvorbereitungen auf der Stadtbahn fuer den Fruehjahrstakt

Bahn-Regionalverkehr: Infrastrukturvorbereitungen auf der Stadtbahn fuer den Fruehjahrstakt

Ereignis

Im März 2000 intensivierten die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg die planerischen und technischen Abstimmungen für die Taktverdichtungen im Regionalverkehr. Ziel war die Sicherstellung stabiler Abläufe pünktlich zum Beginn der Tourismussaison im Frühjahr.

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Die Vorbereitungen betrafen vor allem die Hauptachse der Berliner Stadtbahn. Laut Berichten im Signalarchiv des Fahrgastverbandes IGEB wurden Gleis- und Signalprüfungen durchgeführt, um die geplante Verdichtung der Linie RE1 abzufangen. Zudem gab es Verhandlungen über die Bereitstellung zusätzlicher Zugkapazitäten mit dem Land Brandenburg, um die erwarteten Pendlerströme aus dem Umland bewältigen zu können. Die Abstimmungen standen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck der Senatsverwaltung.

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Bahn-Regionalverkehr: Verhandlungen ueber die Taktung der RE-Linien im Umland

Bahn-Regionalverkehr: Verhandlungen ueber die Taktung der RE-Linien im Umland

Ereignis

Im Februar 2000 intensivierten die Deutsche Bahn und das Land Brandenburg die Verhandlungen über die künftige Taktung der Regionalexpress-Züge für den Sommerfahrplan. Hauptstreitpunkt blieb die Finanzierung von zusätzlichen Verstärkerzügen auf der Stadtbahnachse.

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Die Planungsabteilungen von DB Regio und die Verkehrsplaner des Landes Brandenburg standen im Februar 2000 vor der Herausforderung, die steigenden Fahrgastzahlen auf der Strecke zwischen Frankfurt (Oder), Berlin und Magdeburg ökonomisch abzufangen. Das Signalarchiv dokumentiert vertrauliche Runden, in denen über den geplanten 20-Minuten-Takt der Linie RE1 debattiert wurde. Die märkischen Landkreise forderten eine bessere Anbindung der ländlichen Räume an die Berliner Kernzone. Da der Berliner Senat zeitgleich strenge Budgetkürzungen im Nahverkehrssektor durchsetzte, gestaltete sich die Aufteilung der Betriebskosten im Verkehrsverbund als äußerst kompliziert. Die Märkische Allgemeine wies darauf hin, dass ohne zusätzliche Landesmittel einige geplante Taktverdichtungen im Umland gefährdet seien.

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S-Bahn: Nachfrageorientierte Linienfuehrung und Streckenanpassungen zwischen Erkner und Potsdam

S-Bahn: Nachfrageorientierte Linienfuehrung und Streckenanpassungen zwischen Erkner und Potsdam

Ereignis

Die Verkürzung der traditionellen S-Bahn-Linie S 3 auf den Abschnitt Erkner–Westkreuz wurde durch die S-Bahn Berlin GmbH auf Basis periodischer Fahrgastbefragungen vorgenommen, um im Gegenzug eine nachfrageorientierte Taktverdichtung der Linie S 7 nach Potsdam Stadt im 10-Minuten-Rhythmus zu realisieren. Zur Erleichterung der Umsteigevorgänge geht mit der Inbetriebnahme der westlichen Kehranlage am Hauptbahnhof im Februar 1998 eine durchgehende Möglichkeit zum bahnsteiggleichen Linienwechsel in beiden Fahrtrichtungen einher.

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Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 13. Wahlperiode, Drucksache 13/2662 (fortlaufende Nummerierung), Antwort (Schlußbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 2662
Ich frage den Senat:
1. Welche Gründe führten zur Einstellung der traditionellen S-Bahnlinie Erkner-Potsdam und zu ihrer Reduzierung auf die Verbindung Erkner-Westkreuz (S3)?
2. Werden nach Abschluß der Baumaßnahmen weiterhin Züge aus Erkner im planmäßigen Zugverkehr bereits im Hauptbahnhof enden?
3. Was gedenkt der Senat zu unternehmen, um die im Vergleich zu anderen S-Bahnstrecken doppelt benachteiligten Nutzer der Verbindung Erkner-Potsdam (bis zu zweimal umsteigen) künftig zu entlasten?
Antwort (Schlußbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 2662
Im Namen des Senats von Berlin
beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1.:
Von der für den Betrieb der S-Bahn zuständigen S-Bahn Berlin GmbH liegt dazu folgende Stellungnahme vor:
„Die Zurückziehung der Linie S 3 nach Westkreuz wurde vorgenommen, da vorliegende Befragungsergebnisse aus periodisch durchgeführten Erhebungen zeigen, daß wesentlich mehr Fahrgäste der Linie S 7 Fahrten nach Potsdam Stadt nachfragen, als es auf der Linie S 3 zwischen Erkner und Ostkreuz der Fall ist. Demzufolge haben wir uns im Interesse einer nachfrageorientierten Linienführung mit den beiden Bestellern unserer Leistungen zu einem 10-Minuten-Takt nach Potsdam Stadt mit der Linie S 7 entschlossen, da die Nachfrage, die finanziellen Mittel und die technologischen Zwänge eine gleichzeitige Durchbindung der S 3 nicht zulassen.
Der Fahrplan ist so gestaltet, daß eine Weiterfahrt nach Potsdam Stadt von allen Bahnhöfen zwischen Ostkreuz und Westkreuz mit dem nachfolgenden Zug der Linie S 7 möglich ist. Da der nachfolgende Zug ca. 3 Minuten später folgt, ergibt sich für die Fahrgäste der S 3 eine nur unwesentliche Fahrzeitverlängerung.“
Zu 2.:
Zur Beantwortung dieser Frage führt die S-Bahn Berlin GmbH aus:
„Die Stammlinie der S 3 verkehrt zwischen Erkner und Hauptbahnhof. Um einen 10-Minuten-Takt auf der S 3 anzubieten, verkehren in der HVZ und Tages-NVZ Verstärkerzüge bis nach Westkreuz.
Mit der Wiederinbetriebnahme des Gleises 8 in Hauptbahnhof am 10. November 1997 ergibt sich wieder die Möglichkeit, bahnsteiggleich in Richtung Erkner umsteigen zu können.
Mit der Inbetriebnahme der westlichen Kehranlage am Hauptbahnhof, vsl. Februar 1998, wird dann in beiden Fahrtrichtungen ein bahnsteiggleiches Umsteigen möglich sein.“
Zu 3.:
Der entsprechend den Nachfrageströmen erfolgte Tausch der Linienführungen von S 3 und S 7 ist sachgerecht. Da von allen Bahnhöfen zwischen Ost- und Westkreuz eine Weiterfahrt nach Potsdam Stadt mit dem nachfolgenden Zug der Linie S 7 erfolgen kann, ist nur ein einmaliges Umsteigen erforderlich. Außerdem wird nach Abschluß der Stadtbahnsanierung mit dem Fahrplanwechsel am 1. Juni 1998 voraussichtlich die RegionalExpreß-Linie 1 Erkner mit Potsdam direkt verbinden.

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