Flughäfen: Jobmotor für Berlin: Wird der BER sein Versprechen jemals einlösen?, aus Berliner Zeitung

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Der Berliner #Flughafen bleibt ein tragisches Projekt. Endlich ist er fertig, aber wegen Corona bucht kaum jemand Flüge. Trotzdem schauen Experten optimistisch in die Zukunft.

Die rosigen Zeiten liegen nicht einmal ein Jahr zurück. Doch Enrico Rümker hat das Gefühl, dass seitdem eine Ewigkeit vergangen ist – so unwirklich wirken die Erinnerungen aus heutiger Sicht. „Die Situation war völlig anders als heute. Der #Luftverkehr nahm immer weiter zu, auch und vor allem in Berlin“, sagt der Sekretär der Gewerkschaft Verdi. „Ein Ende des Booms war nicht in Sicht, die Branche schien völlig krisensicher zu sein. Unsere einzige Befürchtung war, wie wir genügend qualifiziertes Personal bekommen.“ Doch dann kam Corona, und die #Luftfahrt gehörte zu den Wirtschaftszweigen, die am härtesten von der Pandemie getroffen wurden. Auch der Flughafen #BER, der am 31. Oktober öffnet, findet sich in einem sehr ungünstigen Umfeld wieder. Lässt sich das Versprechen, dass er zu einer #Jobmaschine für Berlin und Brandenburg wird, jetzt noch einlösen? Es gibt Skepsis – aber auch Optimismus.

Enrico Rümker, der mit seinem Kollegen Holger Rößler Beschäftigte des Luftverkehrs betreut, musste zu dem Treffen nichts Schriftliches mitbringen. Der 40-Jährige, dessen Akzent die Mecklenburger Herkunft verrät, hat die aktuellen Zahlen im Kopf, weil er sich täglich mit der Misere befasst. Der Jobmotor stottert: So sieht Rümkers Bestandsaufnahme derzeit aus. Vor der …

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Flughäfen: Stellenabbau an Berliner Flughafen 220 Beschäftigte in Tegel müssen gehen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/stellenabbau-an-berliner-flughafen-220-beschaeftigte-in-tegel-muessen-gehen,11546166,28504088.html Berlin – Die Berliner #Flughäfen gelten als #Jobmaschine, von Jahr zu Jahr wachsen die #Passagierzahlen. Doch die #Abfertigungsunternehmen stehen unter Kostendruck. Das hat für die #Beschäftigten jetzt Folgen: Rund 220 Mitarbeiter in #Tegel müssen gehen.

Nach außen wird sich nichts ändern an den Gates des Flughafens Tegel. Weiterhin wird das Check-in-Personal die Passagiere von Lufthansa, Swiss und anderen Airlines in adretten blauen Uniformen mit dem Logo des Traditionsunternehmens Globeground begrüßen. Doch hinter den Kulissen stehen Umwälzungen bevor. Denn Globeground hat seiner eigenen Tochtergesellschaft, der Aviation Passage Service Berlin (APSB), die Verträge gekündigt. Das Unternehmen wird seine Tätigkeit einstellen. Rund 220 Mitarbeiter verlieren Anfang November ihre Jobs. Am Mittwochnachmittag wurden sie von APSB-Geschäftsführer Bernhard Alvensleben auf einer Betriebsversammlung informiert. Statt APSB werden nun andere Unternehmen im Auftrag von Globeground arbeiten, deren Mitarbeiter teilweise deutlich weniger verdienen. Denn obwohl an den Berliner Flughäfen die Passagierzahlen Jahr für Jahr steigen, stehen die Abfertiger unter Druck. Grund ist der erbarumungslose Konkurrenzkampf der Airlines. Globeground gehörte bis 2008 der Flughafengesellschaft und der Lufthansa und wurde dann von dem Frankfurter Dienstleistungskonzern …

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