Emsig arbeiten die Berliner Verkehrsbetriebe an dem #barrierefreien Ausbau ihrer 173 #U-Bahnhöfe. Diesem Ziel ist die BVG mit der heutigen Inbetriebnah-me des #Aufzugs am 1908 eröffneten U-Bahnhof #Mohrenstraße einen Schritt näher gekommen. Mit dem neuen Aufzug sind nun 113 Bahnhöfe barrierefrei zugänglich. Für Fahrgäste des U-Bahnhofs Mohrenstraße bedeutet das einen stufenlosen Zu- und Ausgang vom Bahnsteig der U-Bahnlinie 2 zur Straßen-ebene (Ausgang Ziethenplatz).
Um die Sperrung des Ausgangs so effektiv wie möglich zu nutzen, wurde die Vorhalle des Ausgangs Ziethenplatz, die sich auf der gleichen Ebene wie der Bahnsteig befindet, mit einer neuen Decke sowie einem Bodenbelag mit Blin-denleitsystem ausgestattet. Die Kosten für den barrierefreien Ausbau des U-Bahnhofs belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend mit entsprechendem Verweis auf den Ursprung wiedergegeben.
Frage 1: Welche #U-Bahnhöfe wurden, über den gemeldeten Stand aus der Antwort auf die Kleine Anfrage 17/11609 (März, 2013) hinaus, im Rahmen des #Aufzugsprogramms 2011 bis 2016 #barrierefrei umgebaut bzw. saniert? Bitte nach Standorten, Höhe des Investitionsvolumens, Art des Umbaus bzw. der Sanierung ausweisen!
Antwort zu 1: Laut Auskunft der BVG AöR wurden über das Aufzugsprogramm 2011 bis 2016 folgende U- Bahnhöfe seit 2013 umgebaut:
Standort
Investitionen in Mio. EUR
Art des Umbaus
(BLS = Blindenleitsystem)
Boddinstraße
1,4
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Kurfürstendamm
0,8
1 Aufzug
Senefelderplatz
0,5
Blindenleitsystem, Höhenregulierung
Ullsteinstraße
0,6
Blindenleitsystem, Höhenregulierung
Richard-Wagner-Platz
1,4
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Onkel-Toms-Hütte
1,4
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Haselhorst
1,9
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Im Rahmen von Grundinstandsetzungsmaßnahmen bzw. als Restleistungen aus dem Aufzugsprogramm 20062010 wurden im o.g. Zeitraum folgende U-Bahnhöfe barrierefrei umgebaut:
Standort
Investitionen in Mio. EUR
Art des Umbaus
(BLS = Blindenleitsystem)
Magdalenenstraße
2,3
1 Aufzug
Lichtenberg
2,9
2 Aufzüge
Schillingstraße
1,4
1 Aufzug
Leinestraße
2,0
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Blaschkoallee
0,9
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Hallesches Tor
5,9
2 Aufzüge, BLS und Höhenregulierung
Wutzkyallee
2,8
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Standort
Investitionen in Mio. EUR
Art des Umbaus (BLS = Blindenleitsystem)
Jannowitzbrücke
2,8
1 Aufzug
Yorckstraße
2,3
1 Aufzug, BLS und Höhenregulierung
Standort
Investitionen in Mio. EUR
Art des Umbaus (BLS = Blindenleitsystem)
Neue Grott- kauer Straße
0,5
1 Aufzug
Frage 2: Welche U-Bahnhöfe werden noch bis zum diesjährigen Ende der Prioritätenliste 2011-2016 des Aufzugsprogramms umgebaut bzw. saniert? Welche U- Bahnhöfe werden für den gleichen Zeitraum durch Grundinstandsetzungen bzw. Restleistungen aus der Prioritätenliste 2006-2010 barrierefrei umgebaut? Bitte nach Standorten, Höhe des Investitionsvolumens, Art des Umbaus bzw. der Sanierung ausweisen! Aus Grundinstandsetzungsmitteln bzw. Restleistungen sanierte U-Bahnhöfe bitte gesondert aufführen.
Antwort zu 2: Laut Auskunft der BVG AöR werden die folgenden U-Bahnhöfe nach derzeitiger Planung über das Aufzugsprogramm 2011 bis 2016 bis zum Ende dieses Jahres noch umgebaut:
Folgender U-Bahnhof wird ebenfalls umgebaut, ist jedoch nicht Bestandteil des Aufzugsprogramms 2011 bis 2016. Hierbei handelt es sich um Grundinstandsetzungen:
Frage 3: Wie viele der 173 U-Bahnhöfe sind derzeit barrierefrei nutzbar? Welche Bahnhöfe sind mit Rampen, welche Bahnhöfe mit Fahrstühlen ausgestattet?
Antwort zu 3: Derzeit sind 110 der 173 Berliner U- Bahnhöfe stufenlos erreichbar, davon 101 mit Aufzügen und 9 mit Rampen.
Folgende U-Bahnhöfe sind mit Aufzügen ausgestattet:
Alexanderplatz
Alt-Mariendorf
Alt-Tegel
Amrumer Straße
Berliner Straße
Bernauer Straße
Bismarckstraße
Blaschkoallee
Boddinstraße
Brandenburger Tor
Breitenbachplatz
Britz-Süd
Bülowstraße
Bundesplatz
Bundestag
Dahlem-Dorf
Eberswalder Straße
Fehrbelliner Platz
Frankfurter Allee
Frankfurter Tor
Friedrichsfelde
Friedrichstraße
Gesundbrunnen
Gleisdreieck
Hallesches Tor (nur Bahnsteig U1 zur Straßenebene)
Haselhorst
Hauptbahnhof
Heidelberger Platz
Hermannplatz
Hermannstraße
Hohenzollernplatz
Innsbrucker Platz
Johannisthaler Chaussee
Jungfernheide
Kaiserin-Augusta-Straße
Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik
Kleistpark
Kochstraße
Kottbusser Tor
Krumme Lanke
Kurfürstendamm
Leinestraße
Leopoldplatz
Lichtenberg
Lindauer Allee
Lipschitzallee
Magdalenenstraße
Märkisches Museum
Mehringdamm
Mendelsohn-Bartholdy-Park
Naturkundemuseum
Neukölln
Nollendorfplatz
Olympia-Stadion
Onkel Toms Hütte
Oranienburger Tor
Osloer Straße
Otisstraße
Pankow
Paracelsus-Bad
Paradestraße
Potsdamer Platz
Prinzenstraße (nur 1 Richtung)
Rathaus Neukölln
Rathaus Reinickendorf
Rathaus Spandau
Rathaus Steglitz
Rehberge
Reinickendorfer Straße
Richard-Wagner-Platz
Rosenthaler Platz
Rudow
Ruhleben
Samariterstraße
Scharnweberstraße
Schillingstraße
Schönhauser Allee
Schwartzkopffstraße
Senefelderplatz
Spittelmarkt
Stadtmitte
Strausberger Platz
Südstern
Tempelhof
Theodor-Heuss-Platz
Tierpark
Turmstraße
Uhlandstraße
Ullsteinstraße
Vinetastraße
Voltastraße
Walther-Schreiber-Platz
Warschauer Straße
Weberwiese
Wedding
Westhafen
Wilmersdorfer Straße
Wittenau
Wittenbergplatz (nur 2 Bahnsteige)
Wutzkyallee
101. Zoologischer Garten.
Folgende U-Bahnhöfe sind mit Rampen ausgestattet:
Biesdorf-Süd
Cottbusser Platz
Elsterwerdaer Platz
Hellersdorf
Hönow
Kaulsdorf-Nord
Lewis-Lewin-Straße
Neue Grottkauer Straße
Wuhletal.
Frage 4: Wie hoch ist der Investitionsbedarf für die vorliegende Prioritätenliste des U-Bahn-Aufzugspro- gramms 2017-2020 insgesamt? Wird der Investitionsbedarf für die vollständige Barrierefreiheit aller Berliner U- Bahnhöfe weiterhin auf 65 Mio. € beziffert, wie in der Antwort auf die Kleine Anfrage 17/11609 angegeben?
Frage 5: Wie hoch ist der Investitionsbedarf für die einzelnen U-Bahnhöfe aus der Prioritätenliste 2017-2020? Bitte nach U-Bahnhöfen aufschlüsseln.
Antwort zu 4 und 5: Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Der Investitionsbedarf (Schätzkosten) mit Bearbeitungsstand 2015 stellt sich wie folgt dar:
Der im Jahr 2013 ausgewiesene Investitionsbedarf in Höhe von 65 Mio. Euro basierte teilweise auf älteren Zahlen und Plänen. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Detailplanung für die Umrüstung der noch ausstehenden U-Bahnhöfe mit Aufzügen. Mittlerweile gibt es für alle noch umzurüstenden U-Bahnhöfe Detailplanungen, so dass der Investitionsbedarf korrigiert wurde und nun auf 132,0 Mio. Euro beziffert wird.“
Frage 6: Wer bestimmt über die zeitliche Reihenfolge der Realisierung der Barrierefreiheit innerhalb der beiden Blöcke der Prioritätenliste für 2017-2020 (Block I und II)? Stehen die Zeiträume zur Herstellung der Barrierefreiheit für einzelne U-Bahnhöfe aus Block I (2017-2018) bereits fest? Wenn ja, bitte angeben.
Antwort zu 6: Die Zuordnung zu den Blöcken I und II der Prioritätenliste 2017-2020 für den Einbau von Aufzügen in U-Bahnhöfen erfolgte streng nach dem Votum der bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt angesiedelten AG „Bauen und Verkehr – barrierefrei“ gemeinsamen mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, den Behindertenverbänden, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung (LfB) und der BVG. Die Prioritätenliste 2017-2020 wurde im Juni 2013 beschlossen.
Über die zeitliche Reihenfolge der Realisierung entscheidet die BVG in Abhängigkeit von planerischen und baulichen Kriterien. Synergieeffekte im Zusammenhang mit parallelen Bauvorhaben werden ausgenutzt.
Frage 7: Wird 2020 aus Sicht des Senats die vollständige Barrierefreiheit aller Berliner U-Bahnhöfe erreicht sein?
Antwort zu 7: Es ist das Ziel des Landes Berlin und der BVG bis Ende 2020 die vollständige Barrierefreiheit aller U-Bahnhöfe zu erreichen. Die BVG bereitet zurzeit planerisch alle fehlenden Aufzüge vor, um zeitnah die erforderlichen Planrechtsverfahren beantragen zu können. Es ist in Abhängigkeit von der Finanzierung zu prüfen, ob die barrierefreie Ausstattung einzelner U-Bahnhöfe zeitlich vorgezogen werden kann.
Fünf Meter fünfundvierzig Höhenunterschied liegen zwischen dem Straßenland
und dem Bahnsteig des #U-Bahnhofs #Wutzkyallee. Doch ab dem heutigen
Montag, den 21. Dezember 2015, ist dort ein #stufenloser Zugang zur U7 möglich.
Mit der Inbetriebnahme des neuen #Aufzugs ist der 1970 eröffnete UBahnhof
ab sofort einer von insgesamt #109#barrierefrei zugänglichen BVGBahnhöfen.
Neben dem Einbau des Aufzugs wurde auch die Höhe der Bahnsteigkante
angepasst, ein neuer Natursteinbelag verlegt und ein Blindenleitsystem installiert.
Eine zusätzliche, feste Ausgangstreppe in Nähe des neuen Aufzugs wird
voraussichtlich Anfang nächsten Jahres fertiggestellt. Die Kosten für den barrierefreien
Ausbau belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Voraussichtlich noch
bis ins Frühjahr werden auf dem U-Bahnhof Wutzkyallee außerdem Arbeiten
zur Grundinstandsetzung durchgeführt. Erneuert werden die Fliesen an den
Hintergleiswänden sowie an den Aufbauten auf dem Bahnsteig, außerdem der
Putz und der Anstrich der Bahnhofsdecke.
Gute Nachrichten gibt es auch für die Fahrgäste am südlichen Ende der U6.
Die beiden Aufzüge auf dem U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden nach einer
Modernisierung schon am vergangenen Freitag wieder in Betrieb genommen.
http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Streit-um-Eichwalder-Bahnhof Auf die Deutsche Bahn ist #Eichwaldes Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) gerade nicht sonderlich gut zu sprechen – und zwar nicht wegen des Streiks in der vergangenen Woche. Vielmehr liegt es daran, dass die Deutsche Bahn die Gespräche über den Bau eines #Aufzugs oder die Errichtung einer #Rampe am #Bahnhof#Eichwalde abgebrochen hat.
Eichwalde. „In diesem Jahr gab es noch keinen Kontakt“, sagt der Bürgermeister, der das Verhalten der Bahn nicht verstehen kann. „Die Gespräche über einen Ausbau wurden vor vier Jahren intensiviert“, sagt Speer. Eigentlich, so die Einigung zwischen Bahn und Verwaltung, sollten die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen und so den müßigen Gang zum Bahnsteig erleichtern. Daraus wird wohl vor-erst nichts. „Ich habe die Bahn als nicht zuverlässig erlebt“, beklagt sich der Bürgermeister über die eingestellten Gespräche. Jedoch hat er die Hoffnung auf eine baldige Lösung nicht aufgegeben. „Wir stehen immer in enger Abstimmung mit dem …