Im #Nordsüdtunnel verkehrt neben der S 1 und der S 2 auch wieder die S 25 in der #Hautpverkehrszeit im 10-Minutentakt, so dass tagsüber sechs Züge je zwanzig Minuten und Richtung unterwegs sind. Die Linie S 85 (Grünau–Waidmannslust) wird dank des Zuspruchs der Fahrgäste beibehalten und auf dem #Ostring im exakten 10- Minutentakt mit der S 8 fahren.
Durch die neuen #Fahrmöglichkeiten in Berlin und Brandenburg, die die #Nord-Süd-Verbindung der Bahn ab 28. Mai bietet, bekommen mehrere #RE- und #RB-Linien neue #Fahrwege.
Die #Linienführungen in Mecklenburg-Vorpommern bleiben gegenüber dem Winterfahrplan unverändert. Obwohl man in Richtung #Szczecin über Angermünde jetzt durch den Tunnel fährt, behält der tägliche #Ausflugszug „STETTINER HAFF“ seinen angestammt Weg über die #Stadtbahn bei. Er hält 7.27 Uhr auch Hauptbahnhof (oben).
Kürzere Fahrzeiten zwischen Berlin und Leipzig sowie zwischen Leipzig und #Chemnitz machen es ab 28. Mai attraktiver, den Weg nach Chemnitz über Leipzig zu wählen. Der Reisende braucht dann vom Berliner zum Chemnitzer Hauptbahnhof nur noch 2 Stunden 34 Minuten. Diese Verbindung kann man zudem alle zwei Stunden nutzen.
Matthias #Engelmann ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Sechs #Computermonitore hat er im Blick, auf Papier gedruckte Aufstellungen liegen vor ihm und selbst bei einem Brand würde er seinen Arbeitsplatz in der Betriebszentrale der DB #Netz AG in #Pankow nicht verlassen.
Der 24-Jährige ist #Fahrdienstleiter und damit so etwas wie ein #Lotse für Züge. In Pankow sitzt er hinter Türen, die selbst einem Feuer standhalten würden. Auch einen Stromausfall muss Matthias Engelmann dank #Notstromaggregat und #Batterieanlage nicht fürchten.
Europa wächst zusammen und der neue Berliner #Hauptbahnhof hat künftig einen wichtigen Anteil daran. Berlin feiert den größten #Kreuzungsbahnhof des Kontinents. Die Hamburger Architekten #Gerkan, Marg & Partner sahen in ihrem Entwurf eine #Schnittstelle im #Bahnverkehr und im vereinten Europa.
Wenn am 28. Mai die ersten Regelzüge halten, dann ist hier die neue Mitte des Bahnverkehrs unserer Region und eines ganzen Stücks darüber hinaus. Fern- und #Regionalverkehr der Deutschen Bahn zeigen sich gründlich verändert.
Drei Stationen, die sich auf Brandenburger Gebiet befinden und sozusagen altes Inventar der Anhalter Bahn sind, wurden von der DB #aufgemöbelt und sind jetzt ebenfalls #Regional-Bahnhöfe. Hier halten die Züge der Linien #RE4 im #Stundentakt. Alle Bahnhöfe wurden #behindertengerecht umgebaut.
Um mit den Instandsetzungsarbeiten auf der Ostseite der Jannowitzbrücke Ende Juli 2006 beginnen zu können, sind zahlreiche Verlegungssarbeiten der Leitungsbetriebe notwendig. Für die Anschlüsse der Leitungen und Kabel an die vorhandenen Trassen sind Straßenquerungen am Märkischen Ufer und in der Brückenstraße erforderlich. Zur sachgerechten Ausführung von Spritzbetonarbeiten an der Brückenunterseite ist eine Vollsperrung der Jannowitzbrücke erforderlich, da während der Ausführung und Abbindezeit des Spritzbetons keine Schwingungen aus dem Fahrzeugverkehr in die Brückenkonstruktion eingetragen werden dürfen. In diesem Zusammenhang wird in Vorbereitung der Inbetriebnahme Alexanderstraße durch die DEGEWO die Verlegung der Kabelschutzrohre für die endgültige LSA im Bereich Knoten Holzmarktstraße/Zufahrt Brückenstraße ausgeführt. Die Ausführung all dieser Arbeiten führt zu einer Vielzahl von Verkehrsbehinderungen. Um den Zeitraum der notwendigen Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten, werden die genannten Maßnahmen innerhalb einer Woche ausgeführt. Voraussetzung dafür ist aber eine Vollsperrung der Brückenstraße zwischen Holzmarktstraße und dem Jannowitz-Center. Vom 29.05.06 bis 03.06.06 sollte dieser Bereich weiträumig umfahren werden. Der Fußgängerverkehr wird durch diese Sperrungen nicht beeinträchtigt. Für Radfahrer wird ebenfalls ein Fahrbereich zur Verfügung stehen. Umleitungsstrecken sind ausgeschildert und die Ampelschaltungen sind entsprechend angepasst.
Mit der Inbetriebnahme eines Aufzuges auf dem U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz (U2) am 15. Mai sind 63 von 170 U-Bahnhöfen barrierefrei. Gleichzeitig wurde auf dem Bahnhof ein zweiter Ausgang in Betrieb genommen.
Mit der Inbetriebnahme des Aufzuges auf dem U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz ist ein weiterer Schritt zum barrierefreien Ausbau der Berliner U-Bahn, mit Aufzügen oder über Rampen, vollendet. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können auf dem Bahnsteig in Richtung Ruhleben barrierefrei auf den Theodor-Heuss-Platz gelangen.
Rechtzeitig vor der Fußballweltmeisterschaft werden die Aufzüge am U-Bahnhof Olympia-Stadion (U2) in Betrieb genommen. Die Bauarbeiten für einen Aufzug zum Bahnsteig in Richtung Pankow beginnen voraussichtlich noch in diesem Jahr.
Der Ausbau geht weiter!
Auf weiteren U-Bahnhöfen wird gegenwärtig an Aufzugseinbauten gearbeitet:
Rosenthaler Platz (U8), Alt Tegel (U6), Mehringdamm (U6, U7), Wilmersdorfer Straße (U7) und Kottbusser Tor (U1, U8). Nach Abschluss dieser Bauarbeiten werden 68 Bahnhöfe barrierefrei für die BVG-Fahrgäste nutzbar sein.
Zur barrierefreien Ausstattung eines Bahnhofes gehört bei der BVG auch der Einbau von Blindenleiteinrichtungen. Derzeit verfügen 101 Bahnhöfe über derartige Einbauten.