Freie Fahrt auf vier Spuren Neue B 96 bei Dahlewitz eröffnet / Bürger fordern Gewerbe-Anbindung HERMANN M. SCHRÖDER
DAHLEWITZ Die Dahlewitzer können jetzt ruhiger schlafen. Seit gestern Mittag rollt der Fernverkehr auf vier Spuren an ihrem Ort vorbei. BRandenburgs Baustaatssekretärin Dorette König gab gemeinsam mit ihrem Kollegen Ulrich Kasparick vom Bundesverkehrsministerium die neue B 96 von der Berliner Stadtgrenze bis zum Südring der Autobahn frei. „Mit dem vierstreifigen Ausbau der B 96 verbessern wir nicht nur die Verkehrsverbindungen in der Region, wir entlasten auch die Menschen in Glasow und Dahlewitz vom Durchgangsverkehr“, erklärte König anlässlich der feierlichen Eröffnung der neuen Schnellstraße. Diese diene auch einer Verbesserung der Anbindung an den Flughafen Schönefeld. Rund 28 Millionen Euro sind laut Bauministerium in die …
Im Fernverkehr zusätzliche Züge an Weihnachten und zum Jahreswechsel / Im Regionalverkehr mehr Züge in der Silvesternacht
(Berlin, 20. Dezember 2006) Die Deutsche Bahn AG setzt im Fernverkehr rund 25 zusätzliche Züge bundesweit im Weihnachts- und Silvesterverkehr ein. Hauptreisetage werden der kommende Freitag und der Neujahrstag, 1. Januar 2007, sein. Im Regionalverkehr setzt die DB Regio AG zusätzliche Züge zum Jahreswechsel ein.
Fernverkehr – zusätzliche Züge ab Berlin
Freitag, 22.12.2006
ICE 2693 Berlin Ostbahnhof ab 15.11 Uhr Stuttgart Hbf an 21.01 Uhr
ICE 2644 Berlin Ostbahnhof ab 16.12 Uhr Köln Hbf an 21.25 Uhr
Samstag, 23.12.2006
ICE 2675 Berlin Ostbahnhof ab 7.47 Uhr Karlsruhe Hbf an 13.54 Uhr
ICE 2773 Berlin Ostbahnhof ab 10.12 Uhr Karlsruhe Hbf an 15.49 Uhr
Montag, 01.01.2007
ICE 2691 Berlin Ostbahnhof ab 12.57 Uhr Karlsruhe Hbf an 18.48 Uhr
ICE 2625 Berlin Ostbahnhof ab 16.09 Uhr Karlsruhe Hbf an 21.45 Uhr
Die zusätzlichen Züge im Fern- und Regionalverkehr sind in der Online-Reiseauskunft der Bahn unter http://reiseauskunft.bahn.de enthalten.
Regionalverkehr in der Silvesternacht
Berlin–Erkner–Füstenwalde–Frankfurt (Oder) (RE 1) Planmäßige Nacht- bzw. „Nachtschwärmer“-Züge starten um 0.54 Uhr am Ostbahnhof bzw. 2.23 Uhr am Zoo und wenige Minuten später in Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof. Zusätzliche Abfahrten gibt es um 1.27 Uhr ab Ostbahnhof und 3.08 Uhr ab Zoo ebenfalls mit den genannten Zusatzhalten. Die zusätzlichen Fahrten von Frankfurt (Oder) beginnen um 1.24 Uhr und 2.43 Uhr.
Berlin–Potsdam–Brandenburg (Havel) (RE 1) Stündlich eine Verbindung gibt es in der Silvesternacht. Nach den planmäßigen Zügen um 0.49, 1.49 und 2.48 Uhr ab Zoo (wenige Minuten vorher auch ab Friedrichstraße und Hauptbahnhof), gibt es zwei weitere Brandenburg-Verbindungen. Diese starten um 3.35 und 4.40 Uhr in Friedrichstraße bzw. 3.45 und 4.50 Uhr am Zoo. Unterwegshalte bei allen Zügen nach Brandenburg sind: Wannsee, Potsdam Hbf, Potsdam Charlottenhof und Potsdam Park Sanssouci, Werder (Havel), Groß Kreutz und Götz. In Brandenburg beginnen Züge um 0.22, 1.22, 2.30, 3.25 und 4.22 Uhr.
Berlin–Bernau–Eberswalde (RE 3) Auch hier wird neben der planmäßigen Nachtverbindungen (u.a. Potsdamer Platz ab 0.27 Uhr, Hauptbahnhof ab 0.34 und 1.35 Uhr, Gesundbrunnen ab 0.39 und 1.39 Uhr) eine weitere Verbindung ab Friedrichstraße (ab 3.00 Uhr) über Ostbahnhof, Hohenschönhausen angeboten. Die Fahrten von Eberswalde beginnen um 0.52 Uhr und 4.05 Uhr. Alle Züge halten auch in Rüdnitz, Biesenthal und Melchow.
Berlin–Ludwigsfelde–Luckenwalde–Jüterbog (RE 5) Neben der planmäßigen Nachtverbindung von Friedrichstraße (ab 2.21 Uhr, weitere Halte in Alexanderplatz, Ostbahnhof, Karlshorst und Schönefeld) wird ein weiterer Zug um 3.24 Uhr ab Friedrichstraße verkehren.
Berlin–Potsdam-Rehbrücke–Michendorf–Belzig (RE 7) Um 1.50 Uhr startet der planmäßige „Nachtschwärmer“ am Ostbahnhof und hält natürlich auch auf allen Unterwegsbahnhöfen (z.B. Zoo ab 2.09 Uhr). Ein zusätzlicher Zug wird um 3.50 Uhr in Friedrichstraße eingesetzt, der 9 Minuten später die Fahrgäste auch am Zoo aufnimmt. In der Gegenrichtung beginnt ein Zug in Belzig um 2.36 Uhr.
Berlin–Wünsdorf (RE 7) Drei Zugpaare werden in der Silvesternacht zwischen Schönefeld und Wünsdorf pendeln. Die Abfahrten in Schönefeld sind: 1.55 Uhr, 3.11 Uhr und 4.21 Uhr (jeweils 7 Minuten später ab Blankenfelde). In Wünsdorf beginnen die Züge um 1.15 Uhr, 2.31 Uhr und 3.46 Uhr.
Berlin–Falkensee–Nauen (RB 10) 0.20 und 2.20 Uhr fahren von der Friedrichstraße (wenige Minuten später auch in Hauptbahnhof, Zoo und Charlottenburg) planmäßige Züge nach Nauen. Zusätzlich werden drei Zugpaare zwischen Spandau und Nauen pendeln. Die Abfahrten ab Spandau sind 1.50, 2.50 und 3.50 Uhr. Die Abfahrten des Pendelzuges in Nauen sind 1.20, 2.20 und 3.20 Uhr. Die Pendelzüge halten auf allen Unterwegsbahnhöfen.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher
Kürzere Reisezeiten und verbesserte Anschlüsse sollen Busse und Straßenbahnen attraktiver machen. Und das vor allem im Spät- und Nachtverkehr. Auf einer „rollenden Pressekonferenz“ in einer historischen Gotha-Bahn erläuterten Vertreter des Verkehrsbetriebs (ViP) gestern die Neuerungen, die ab Frühjahr nächsten Jahres eintreten. ViP-Geschäftsführer Martin Weis, der sich durch die Einführung von „Takt plus“ in diesem Jahr über acht Prozent mehr verkaufte Fahrkarten freuen kann, rechnet im Jahre 2007 mit einer weiteren Umsatzsteigerung von zwei Prozent. „Nacht plus“ nennen die ViP-Fahrplan-Experten …
Fluglinien wollen Airport offen halten / Richter lehnen Befangenheitsanträge ab Peter Neumann
Die mit großer Spannung erwartete Gerichtsverhandlung zur Zukunft des Flughafens Tempelhof hat gestern begonnen. Doch das Rechtsgespräch des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg mit den Beteiligten begann wie so manche Flugreise – mit Verspätung. Bevor der 12. Senat unter Vorsitz von Jürgen Kipp auch nur ein Argument für und gegen die vom Senat zum 31. Oktober 2007 verfügte Schließung würdigen konnte, wurde er von den Prozessvertretern der gegen die Schließung klagenden Tempelhofer Luftfahrtunternehmen mit Anträgen konfrontiert. Anwalt Wolfgang Würfel, der unter anderem die Windrose Jet Aircharter GmbH vertritt, lehnte Kipp und ein anderes …
Konzern stellte Antrag auf Übernahme des Flugbetriebs. Zusammenarbeit mit amerikanischem Investor
Die Bahn hat die Ankündigung ihres Chefs Hartmut Mehdorn wahr gemacht: Sie will jetzt auch in die Luft gehen und den Flughafen Tempelhof in eigener Regie weiterbetreiben. Dass der Antrag dazu am gestrigen Dienstag gestellt wurde – einen Tag bevor das Oberverwaltungsgericht die Klagen gegen den Schließungsbeschluss behandelt – sei Zufall, sagte gestern der Vorstand des Bahnbereichs Station & Service, Wolf-Dieter Siebert. Partner der Bahn ist die amerikanische Central European Development (CED) um den amerikanischen Manager Fred Langhammer. Dessen Konzept habe die Bahn überzeugt, sagte …
Die Verhandlung der Klagen gegen die Schließung des Tempelhofer Flughafens vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ist mehrmals unterbrochen worden. Wann eine Entscheidung fällt, ist noch unklar. (19.12.2006, 17:59 Uhr)
Berlin – Der 12. Senat des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg verhandelte die Klagen mehrerer Linienfluggesellschaften und Flugunternehmen gegen die für Ende Oktober 2007 vorgesehene Schließung des City-Airports. Für zusätzliche Brisanz in dem Verfahren sorgte die Ankündigung der Deutschen Bahn AG, zusammen mit einem deutsch-amerikanischen Investor den Flugbetrieb bis 2012 weiterführen zu wollen. Die Berliner Landesregierung strebt weiterhin eine Schließung …
Ein Strukturkonzept soll die Flächen um den Großflughafen Schönefeld sinnvoll ordnen. Und unnötige Konkurrenzkämpfe der Nachbargemeinden verhindern
Man kann sich den Großflughafen Schönefeld vielleicht ausnahmsweise als Tortenstück vorstellen. Es wird mitten in einen Ameisenhaufen gelegt, den egoistische Ameisen bevölkern. Was würde passieren? Klar: Jedes Insekt reißt sich ein möglichst großes Stück Kuchen heraus und transportiert es hektisch ab. Um ein solch chaotisches Szenario zu verhindern, haben sich jetzt die Flughafengesellschaft und die Nachbarkommunen des Airports Schönefeld auf ein Strukturkonzept geeinigt. In den Kommunen werde es in den kommenden Jahren einen Ansiedlungsschub geben, sagt Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). „Wir haben die Kommunen dabei unterstützt, ihre Planungen zu koordinieren.“ Die Verhandlungen begannen im Mai, das Ergebnis soll bis Ende Februar von den Kommunalparlamenten bestätigt werden. Neben massiven Lärmbelästigungen hat der Flughafenausbau nämlich auch …
Hinweise der Morgenpost-Leser haben Erfolg: Rund 50 Verkehrszeichen sind verschwunden Von Sabine Flatau
Der Berliner Straßenverkehr ist unübersichtlich. An jeder Kreuzung, Einmündung, neben Gehwegen oder Grünanlagen stehen sie – die Verkehrsschilder. Gebote oder Verbote – die Straßenverkehrsbehörde ist gründlich. Doch längst nicht immer sind die Hinweise sinnvoll, in vielen Fällen sogar widersprüchlich. Die Redaktion der Berliner Morgenpost hatte deshalb in Zusammenarbeit mit den Fachleuten der Senatsverkehrsverwaltung die Leser aufgerufen, im Rahmen der Aktion „Schilderwald“ überflüssige Straßenverkehrszeichen zu nennen. Ein Erfolg: 50 Schilder im gesamten Stadtgebiet wurden entfernt bzw verändert. Die zuständigen Behörden sind den Hinweisen der Leser in vielen Fällen gefolgt. So sind beispielsweise alte …
Rehfelde (MOZ) Die jüngst gegründete Interessengemeinschaft „Rehfelder Bahnhof“ machte das 1908 errichtete und seit Jahren leer stehende Gebäude am Sonnabend winterfest. Die Deutsche Bahn AG hat inzwischen signalisiert, dass sie den direkt angrenzenden Güterschuppen entbehren kann. Im Ort wird deshalb bereits über eine mögliche Ausschreibung diskutiert. Befürchtet wird in diesem Zusammenhang, dass es der Gemeinde nicht gelingen wird, ihre Vorstellungen von einem Ortszentrum zu verwirklichen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Mittelteil, in dem zuletzt Wohnungen eingerichtet waren, sowie die einstige Wartehalle und Gaststätte einer Immobiliengesellschaft gehören. Diese ist nur noch an einem Verkauf interessiert. „Geschafft“, meint Reinhard Gohlke am Sonnabend nach dreistündigem Einsatz am Rehfelder Bahnhof. Der 52-Jährige fungiert als …
Über den Wolken Flughafen Schönefeld mit neuer Rekordzahl. Doch die Passagiere sind nicht nur zufrieden Peter Neumann
Die Zahl der Fluggäste wächst und wächst und wächst. Noch nie war auf dem Flughafen Schönefeld so viel los wie in diesem Jahr. Heute begrüßt Airport-Chef Rainer Schwarz dort den sechsmillionsten Passagier seit Anfang Januar. Der Flughafen, der lange als DDR-Relikt fern vom Stadtzentrum geschmäht wurde, ist endgültig aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Doch inzwischen droht der Boom an die Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Denn die jetzigen Abfertigungsgebäude in Schönefeld verkraften nicht mehr als sieben Millionen Fluggäste pro Jahr. Vielen Passagieren ist es dort bereits jetzt zu voll. Deshalb fordert der SPD-Politiker Christian Gaebler einen provisorischen Ausbau. „Wir sind weiter auf Rekordkurs“, freut sich Flughafen-Sprecher Ralf Kunkel. Jahrelang dümpelten die jährliche Fluggastzahl um die …