U-Bahn: Das Ende des Schmuckkäst’l, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/674096.html

Der U-Bahnhof Alexanderplatz wird schöner, doch die Händler bleiben dabei auf der Strecke
Uwe Aulich

MITTE. Am Alexanderplatz – oder besser darunter – geht eine Tradition zu Ende. Seit gut einem halben Jahrhundert betreibt die Familie Ellenberger in der Ladenpassage zwischen den U-Bahnlinien 2 und 8 ihr Schmuckkäst’l. Der Laden mit Vitrinen und einer Kastendecke aus Holz erinnert an die alten U-Bahnen, die noch vor wenigen Jahren auf der heutigen U 2 eingesetzt wurden. Zum Jahresende aber will Uwe Ellenberger sein Schmuckgeschäft schließen. Er wird sich nicht bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) darum bemühen, den Laden nach dem Umbau weiterzuführen. „Ich bin nicht bereit, diesen völlig irrsinnigen Umbau der Ladenpassage und meines Geschäfts mitzumachen. Aus meiner Sicht ist er wirtschaftlich überflüssig“, sagt der 37-Jährige. Durch eine neue Ladenfront mit Glasschiebetüren würden 70 Prozent der Ausstellungsfläche verloren gehen. Zudem soll sich die umsatzabhängige Miete für den 40 Quadratmeter großen Laden nahezu verfünffachen: von 715 auf 3 500 Euro. Auch eine neue Ladeneinrichtung soll Ellenberger anschaffen.
Die Ladenpassage wird wie der gesamte U-Bahnhof Alexanderplatz saniert. Die Arbeiten an den Bahnsteigen sind bereits abgeschlossen. Vier neue Aufzüge wurden eingebaut. „Das war nicht einfach. Sie mussten so platziert werden, dass …

Museum: Berlins einzige betriebsfähige Dampflok geht in Rente

http://www.lok-report.de/

Irgendwann in den siebziger Jahren ( oder Anfang der Achtziger ?) . Sie stehen auf dem Bahnsteig, ein Hauch von Fernweh – oder ist es etwa Heimweh – umgibt Sie. Der Geruch von verbrannter Steinkohle, von heißem Stahl liegt in der Luft. Vor den Zug eine Dampflokomotive mit mächtigen, knallroten Rädern.
Eine Dampfwolke, Wärme schlägt Ihnen ins Gesicht. Die Luftpumpe arbeitet lautstark- geballte Energie, ein unter Hochdruck stehender Kessel, die Dampfmaschine nur darauf wartend, ihre Kraft entfalten zu können. Dann der Pfiff zu Abfahrt; die Lokomotive setzt sich in Bewegung, der erste Auspuffschlag entweicht dem Schornstein. Der Zug entfernt sich. Die Abdampfschläge der Dampfmaschine werden immer schneller, verschwinden erst langsam dann immer stetiger in der Ferne. Zurück bleibt der Geruch von verbrannter Steinkohle…
Diese Eindrücke können Sie auch im Jahr 2007 erleben. Mit unserer Dampflokomotive 52 8177-9. Allerdings lief im Oktober 2006 die gesetzliche Frist zum Betreiben der Lokomotive ab. Um die Lokomotive für die nächsten 6 Jahre wieder betriebsfähig zu erhalten, ist eine Hauptuntersuchung in einem autorisierten Ausbesserungswerk notwendig, Obwohl wir alle machbaren Vorleistungen in Eigenleistung durchführen, werden die verbleibenden Arbeiten, die wir nicht alleine durchführen können, ca. 350 000 Euro kosten. Einen großen Teil dieser Summe hat der Verein durch die Fahrten und die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder unterdessen aufgebracht. Jedoch nicht alles. Es fehlen uns zurzeit 50 000 Euro. Eine Menge Geld für einen kleinen Verein von 50 Mitgliedern.
Wenn alle Fans und Fotografen von Dampflokomotiven uns in Form einer Spende weiterhelfen würden, könnte der Auftrag zur Hauptuntersuchung schnell vollendet werden, und unsere Dampflok kann von Berlin aus wieder auf große Fahrt gehen. Alle Reiseteilnehmer und Fotografen am Wegesrand würden sich sehr freuen. Und in Berlin bleibt eine weitere Attraktion längerfristig erhalten, und die Lok müßte nicht in Rente gehen.
Wäre Ihnen dieses beispielsweise 20 Euro wert? Das ist beispielsweise der Gegenwert eines Kinobesuches für zwei Personen. Während der Kinofilm nach 1,5 Std. endet, dauern unsere Veranstaltungen länger.
Deshalb bitten wir Sie, uns mit einer Spende zu unterstützen. Selbst kleine Beträge helfen uns weiter.
Da unser Verein vom Finanzamt als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde, gelten alle Spenden als steuerlich absetzbar.
Spendenbescheinigungen werden ab einem Betrag von über 50 € ausgestellt, sofern Sie bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und die Postanschrift angeben. Das Spendenkonto der Dampflokfreunde Berlin, Kto-Nr. 023720105 bei der Postbank Berlin (BLZ: 100 100 10) freut sich über jeden Euro zur Finanzierung der Hauptuntersuchung der einzigen betriebsfähigen Dampflok Berlins.
Wir verlosen unter allen Einzahlern, die bis zum 15.09.2007 überweisen, fünf Fahrkarten für die Sonderfahrt anläßlich des Eisenbahnfestes für jeweils zwei Personen. Und unter allen Spendern verlosen wir 20 Eintrittskarten für die Lokschuppentage Schöneweide. Für den Spender mit dem höchsten Betrag wartet zusätzlich eine besondere Überraschung (Sven Richter, www.dampflokfreunde-berlin.com, 31.07.07).

U-Bahn: BVG gibt Signal zum Sparen, aus taz

http://www.taz.de/index.php?
id=berlin-aktuell&art=2445&id=820&cHash=827112d01d

Kleine Schilder im Tunnel sollen den Energieverbrauch der U-Bahn senken: Sie zeigen den Fahrern, wann sie den Strom abschalten sollen. Den erzeugen viele Züge übrigens selbst – beim Bremsen VON ULRICH SCHULTE

Ein U-Bahn-Zug mit sechs Waggons hat umgerechnet 3.250 PS. Wenn ein solcher Kraftprotz beschleunigt, verschlingt er 2.400 Kilowattstunden – in einer Stunde ist das so viel, wie eine Durchschnittsfamilie im ganzen Jahr verbraucht. Eine ökologische Fahrweise kann hier viel Geld und CO2 sparen.
Die BVG will deshalb ihre U-Bahn-FahrerInnen mit neuen Sonderzeichen zum energieeffizienten Beschleunigen anhalten. „Bis Ende des Jahres bringen wir in allen U-Bahn-Tunneln Schilder an, die unseren Fahrern den idealen Zeitpunkt anzeigen, den Strom abzuschalten“, sagte U-Bahn-Betriebsleiter Kurt Beier gestern der taz. Ein Probelauf seit Mitte vergangenen Jahres auf den Linien U6 und U8 habe gezeigt, dass sich so „auf geeigneten Linien der Verbrauch um zehn Prozent senken“ ließe.
Die BVG zahlt mit 50 Millionen Euro Jahr für Jahr eine der happigsten …

Schiffsverkehr: Freie Fahrt für die Flussschifffahrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/673814.html

Der Landwehrkanal darf seit gestern wieder befahren werden. Die Reederei Riedel lud aus diesem Grund Interessierte ein zu einer kostenlosen ersten Fahrt auf der FMS „Kreuzberg“ über den Landwehrkanal durch Kreuzberg und andere Bezirke. Knapp fünf Wochen lang war der Kanal gesperrt, weil nach Ansicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bäume am Ufer umzustürzen drohten. Gegen die vom Amt vorgenommenen Baumfällungen hatte es starke Proteste gegeben. Diese und auch die wenig attraktive …

U-Bahn: U 9 fährt nicht zur Osloer Straße, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/673833.html

Busse ersetzen mehr als drei Monate lang die U-Bahnen
Auf der Berliner U-Bahn-Baustelle mit den gravierendsten Folgen für die Fahrgäste beginnt eine neue Etappe. Von heute an ist die Linie U 9 zwischen Osloer Straße und Westhafen für den Zugverkehr gesperrt – bis 28. Oktober. Damit ist das Teilstück, auf dem die Fahrgäste anstelle von U-Bahn-Zügen Busse benutzen müssen, kürzer als bisher. Trotzdem ist weiterhin Geduld gefordert: Durch den Schienenersatzverkehr, kurz SEV, verlängert sich die Fahrzeit um 25 Minuten.
Wie berichtet, muss die BVG den Nordteil der U 9 sanieren – vor allem im 1961 eröffneten U-Bahnhof Leopoldplatz, wo die damals betonierte „feste Fahrbahn“ auf 300 Meter Länge durch ein leiseres Schottergleis ersetzt wird. Insgesamt baut sie rund 2 500 Tonnen Schotter ein und …

S-Bahn: Die letzte Fahrt der "Coladosen", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/673825.html

Die S-Bahn lässt 130 Wagen verschrotten – trotz steigender Fahrgastzahlen
Peter Neumann

Ein grober Stups mit dem großen Greifer – und schon kippt die S-Bahn krachend um. Die Metallschere wartet schon darauf, die rot lackierten Aluminiumwände zu zerteilen. Im Nordhafen von Königs Wusterhausen hat die Firma Alba Metall damit begonnen, 130 S-Bahn-Wagen zu verschrotten. Die Züge wurden ausgemustert – obwohl die jüngsten gerade mal 15 Jahre alt sind und obwohl die Fahrgastzahlen bei der S-Bahn steigen.
Kenner nennen sie wegen ihrer Farbe „Coladosen“, Laien erkennen die Züge vor allem an ihrer gewöhnungsbedürftigen Innengestaltung. Ein undefinierbarer Farbton, irgendwo zwischen helllila und dunkelrosa, beherrscht die Wände. Die Kunststoff-Sitzbezüge haben eine ähnliche Grundfärbung, auf der sich zudem noch …

S-Bahn: Die letzte Fahrt der „Coladosen“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/673825.html

Die S-Bahn lässt 130 Wagen verschrotten – trotz steigender Fahrgastzahlen
Peter Neumann

Ein grober Stups mit dem großen Greifer – und schon kippt die S-Bahn krachend um. Die Metallschere wartet schon darauf, die rot lackierten Aluminiumwände zu zerteilen. Im Nordhafen von Königs Wusterhausen hat die Firma Alba Metall damit begonnen, 130 S-Bahn-Wagen zu verschrotten. Die Züge wurden ausgemustert – obwohl die jüngsten gerade mal 15 Jahre alt sind und obwohl die Fahrgastzahlen bei der S-Bahn steigen.
Kenner nennen sie wegen ihrer Farbe „Coladosen“, Laien erkennen die Züge vor allem an ihrer gewöhnungsbedürftigen Innengestaltung. Ein undefinierbarer Farbton, irgendwo zwischen helllila und dunkelrosa, beherrscht die Wände. Die Kunststoff-Sitzbezüge haben eine ähnliche Grundfärbung, auf der sich zudem noch …

Bus: Zu viel Gewalt – BVG denkt über Busfahrerkabinen nach, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/673830.html

Jugendliche Randalierer greifen Personal an und verursachen Sachschäden in Höhe von mehreren zehntausend Euro
Peter Neumann und Lutz Schnedelbach

Weil immer mehr Busfahrer von Fahrgästen angegriffen werden, denken die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jetzt wieder über die Einführung von geschlossenen Fahrerkabinen nach. „Es gibt entsprechende Überlegungen“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. „Wir befassen uns damit, wie sich ein besserer Schutz der Fahrer mit dem EU-Recht, aber auch mit den Interessen des Personals vereinbaren lässt.“
In der Nacht zum Sonnabend hatte es erneut Gewalttaten gegeben – diesmal in Karow sowie in Weißensee. Elf Jugendliche beschädigten drei Busse, ein 45-jähriger Fahrer wurde verletzt. Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Die Polizei nahm acht Randalierer fest, darunter auch eine junge Frau.
Am Karower Damm/Ecke Treseburger Straße riefen Fahrgäste aus dem Bus …

U-Bahn: Serienzug U-Bahn-Kleinprofil Baureihe HK 06

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/folder/
991/rewindaction/Index/archive/0/id/162438/name/
Serienzug+U-Bahn-Kleinprofil+Baureihe+HK+06%3A

Daten und Fakten zum neuen Fahrzeug im Überblick

Am 30. Juli 2007, hat Thomas Necker, Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe, den ersten neuen U-Bahnzug der Baureihe HK abgefertigt und auf der Linie U2 zum Einsatz geschickt.

„Mit der Inbetriebnahme des ersten HK06-Zuges am heutigen Tag stellen wir unseren Fahrgästen ein technisch ausgereiftes Produkt zur Verfügung. Wir sind zuversichtlich, dass wir einen zuverlässigen und problemfreien Einsatz sicherstellen können. Wir wünschen allen Fahrgästen eine allseits gute Fahrt!“, so Herr Necker.

Zweiwöchentlich werden zwei 4-Wagen-Züge als 8-Wagen-Zug aus dem Bombardier-Werk Hennigsdorf an die BVG übergeben. Bis Jahresende werden alle 20 neuen U-Bahnzüge auf den Kleinprofilstrecken der BVG (U1 bis U4) im Einsatz sein.

Was ist so anders und neu an den neuen U-Bahnzügen? Im Folgenden ein Überblick zu der neuen Serie:

Allgemeines:

* Baujahr: 2006 – 2007

* Anzahl Wagen: 80

* Fahrzeuglänge über Kupplung: 51.590 mm

* Fahrzeugbreite: 2.300 mm

* Dachhöhe über Schienenoberkante: 3.170 mm

* Fußbodenhöhe über Schienenoberkante: 875 mm

* Leergewicht: 70,5 Tonnen

* zulässiges Gesamtgewicht: 108,5 Tonnen

* Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h

* Platzangebot je 4-Wagen-Zug: Sitzplätze: 64, Stehplätze: 261 bei 4 Personen/m², gesamt: 325 Sitz- und Stehplätze

Vorteile der neuen Serie HK06 gegenüber der auszumusternden Kleinprofilserie A3L67:

* fahrgastfreundliche Durchgängigkeit durch vier Wagen

* normgerechte lichte Türdurchgangshöhe von 1,95 m im Kleinprofil (gegenüber 1,83 m in den alten Wagen)

* barrierefreier ÖPNV:
niveaugleicher Einstieg vom Bahnsteig in den Wagen
Mehrzweckbereich mit Klappsitzen, auch für Rollstuhlfahrer nutzbar
mit dem Blindenverband abgestimmtes Haltestangenkonzept und zusätzliche Türtaster an Haltestangen
behindertenfreundliche Höhe der Türtaster

* Luftfederung für erhöhten Fahrkomfort

* leistungsfähige Heizungs-/Lüftungsanlage mit hohem Frischluftanteil

* Ergänzung der Fahrgastinformation durch Haltestellenanzeiger

* ergonomisch gestalteter, großzügiger Fahrerraum mit Sitz-/Steharbeitsplatz

* Klimatisierung des Fahrerraumes

* dicht schließendes, außenhautbündiges Türsystem

* geräuscharmer Schraubenluftpresser

* modernste Drehstromantriebstechnik mit hoher Zuverlässigkeit und Energierückspeisung beim Bremsen (dadurch Einsparung beim Energieverbrauch gegenüber den alten Gleichstromfahrzeugen)

* fortschrittliche Fehlerdiagnose-Systeme zur Unterstützung der Instandhaltung

* modernes, angenehm freundliches Design

Bahnhöfe: Am Ostkreuz beginnt der Brückenbau, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Ostkreuz;art270,2348424

Am Ostkreuz wird nun auch an den Bahnsteigen gearbeitet. Im September gibt es die ersten Sperrungen bei der S-Bahn.
Einen offiziellen „ersten Spatenstich“ für das 411-Millionen-Euro-Projekt hat es – noch – nicht gegeben. Trotzdem wird am S-Bahnhof Ostkreuz, der saniert und umgestaltet wird, gebaut – und in den nächsten Wochen werden es die Fahrgäste auch auf den Bahnsteigen spüren. Im September wird dann voraussichtlich an mehreren Wochenenden der S-Bahn-Verkehr unterbrochen, damit die Brücken der Fernbahn abgerissen werden können. Frühestens 2013 sollen die Arbeiten am Ostkreuz beendet sein – nach Jahrzehnten der Planung.
Bereits im vergangenen November hatte das Eisenbahn-Bundesamt den Umbau des Ostkreuzes genehmigt. Seither wurden nach Angaben eines Bahnsprechers …