Potsdam (dpa/bb) – Über 300 geführte Radtouren durch Brandenburg bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in dieser Saison an. Von gemütlichen Familientouren über sportliche Rennradfahrten bis hin zu Reparaturkursen findet sich das Angebot in einer neuen Broschüre, wie der ADFC am Samstag in Potsdam mitteilte. Zusätzlich zu den Tages-, Feier- und Mehrtagestouren gebe es in diesem Jahr …
Das Fahrwerk ließ sich nicht mehr ausfahren, der Sprit ging zur Neige: Dramatische Minuten für 100 Passagiere in einem Flugzeug mit Ziel Berlin-Tegel. Schließlich entschied sich der Pilot, die Maschine ohne Motorkraft zu landen – im Segelflug. Auf dem Flughafen Tegel beinahe zu einer Flugkatastrophe gekommen. Dies erfuhr WELT ONLINE aus Sicherheitskreisen. Ein Pilot einer mit 100 Fluggästen besetzten Maschine hatte am Donnerstag um 16.29 Uhr den Tower darüber informiert, dass sich das Fahrwerk nicht ausfahren ließe und der Treibstoffvorrat zu Ende gehe, hieß es. Nach einer weiteren Platzrunde meldete sich der Pilot erneut und kündigte an, nun landen zu müssen. Zwar ließ sich das Fahrwerk nun doch ausfahren, jedoch war der Kerosinverbrauch bereits dezimiert, die Maschine musste im Segelflug …
Das Angebot der Berliner Verkehrsbetriebe wurde reduziert, die Ticketpreise stiegen. Nicht zuletzt verzichteten die Mitarbeiter auf Gehalt. Dennoch ist es der BVG nicht gelungen, ihr Defizit zu reduzieren. Im Gegenteil: Es werden immer höhere Schulden angehäuft. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren weiter hohe Verluste ein. Nach Informationen von WELT ONLINE wird das landeseigene Unternehmen das Geschäftsjahr 2007 voraussichtlich mit einem Minus von knapp 62 Millionen Euro abschließen. Dies würde eine erneute Steigerung des Bilanzdefizits gegenüber den Vorjahren bedeuten. Laut Beteiligungsbericht des Berliner Senats betrug das Defizit der BVG im operativen Geschäft im Jahr 2006 rund 50,9 Millionen Euro und knapp 41Millionen Euro im Jahr 2005. Vertreter der Opposition im Abgeordnetenhaus bewerteten diese Entwicklung als Beleg für das Scheitern …
Schönhagen (dpa/bb) – Der Flughafen Schönhagen (Teltow-Fläming) südlich von Berlin wächst. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Starts und Landungen nach Angaben des Flughafens von Donnerstag im Vergleich zu 2006 um sechs Prozent auf 41 606 zu. Im Januar 2008 habe es im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von nahezu einem Drittel gegeben. Bis April soll eine neue Einstellhalle für …
Berlin (dpa/bb) – Ein Autotransporter hat sich am Donnerstagmorgen unter einer S-Bahn-Brücke in Berlin-Steglitz festgefahren. Spezialkräfte der Berliner Feuerwehr versuchen derzeit mit einem großen Kran, den verkeilten Transporter an der Bergstraße/Ecke Robert-Lück-Straße zu bergen, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer habe die Brückenhöhe offensichtlich nicht beachtet, hieß es bei der Feuerwehr. Laut Polizei wurden beide Straßen …
Verkehrskonzept für die Schlossstraße sieht Fahrradstreifen und breitere Fußwege vor
Claudia Fuchs
STEGLITZ. Auf der Schlossstraße wird es künftig enger, denn die 1,7 Kilometer lange Einkaufsmeile soll in beide Richtungen einspurig werden. So hat es der Stadtentwicklungsausschuss des Bezirksparlaments Steglitz-Zehlendorf am Dienstagabend beschlossen. Zusätzlich zu der neuen extrabreiten Fahrspur (3,50 Meter) erhält die Straße einen zwei Meter breiten Fahrradstreifen, der auf dem Asphalt markiert wird. Dank dieser Aufteilung können zumindest im nördlichen Bereich der Schlossstraße die Gehwege verbreitert werden, denn der Bezirk will die Einkaufsstraße für Fußgänger attraktiver machen. Derzeit hat die Straße im nördlichen Teil bis zu drei Fahrspuren je Richtung, im südlichen zwei. Grundlage des Beschlusses, der gegen die Stimmen der CDU gefällt wurde, ist ein neues Verkehrsgutachten der Gesellschaft für Gesamtverkehrsplanung, Regionalisierung und …
So viel steht fest: Das Volksbegehren für den Erhalt des Verkehrsflughafens Tempelhof hat die gesetzlichen Hürden geschafft, es ist erfolgreich. Gesetzt den Fall, der Senat würde sich nun dem politischen Druck beugen und den Weiterbetrieb des Flughafens beschließen: Welche Schritte wären dafür erforderlich? Erstens: Die Entwidmung des Flughafengeländes müsste widerrufen werden. Schließlich hat der Senat im Juni 2007 angeordnet, dass es aus der „luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung“ entlassen wird. Das bedeutet: Vom 31. Oktober 2008 an darf dort kein Flugzeug mehr starten, weil es sich dann nicht mehr um eine Luftfahrtanlage handelt. Jede Flugbewegung wäre illegal. Zweitens: Der Senat müsste einen neuen Betreiber für Tempelhof finden – oder den heutigen Betreiber, die Flughafen …
So viel steht fest: Das Volksbegehren für den Erhalt des Verkehrsflughafens Tempelhof hat die gesetzlichen Hürden geschafft, es ist erfolgreich. Gesetzt den Fall, der Senat würde sich nun dem politischen Druck beugen und den Weiterbetrieb des Flughafens beschließen: Welche Schritte wären dafür erforderlich? Erstens: Die Entwidmung des Flughafengeländes müsste widerrufen werden. Schließlich hat der Senat im Juni 2007 angeordnet, dass es aus der „luftverkehrsrechtlichen Zweckbestimmung“ entlassen wird. Das bedeutet: Vom 31. Oktober 2008 an darf dort kein Flugzeug mehr starten, weil es sich dann nicht mehr um eine Luftfahrtanlage handelt. Jede Flugbewegung wäre illegal. Zweitens: Der Senat müsste einen neuen Betreiber für Tempelhof finden – oder den heutigen Betreiber, die Flughafen …
Die BVG sucht ein neues Vorstandsmitglied für den technischen Bereich. Der am Ende des Jahres auslaufende Vertrag mit Thomas Necker wird nicht verlängert. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), der Aufsichtsratsvorsitzender der BVG ist, hatte Necker 2004 von Wien nach Berlin geholt. BVG-Sprecherin Petra Reetz bestätigte auf Anfrage lediglich, dass Neckers Vertrag am Jahresende auslaufe und nicht verlängert werde. Zu den Gründen machte sie keine Angaben. Nach Tagesspiegel-Informationen hat die „Chemie“ im Vorstand der BVG untereinander nicht gestimmt. Die Trennung von Necker kann für die hoch verschuldete BVG teuer werden. Wenn der 46-jährige Necker keinen neuen Job findet, steht ihm dem Vernehmen nach …
FRANKFURT (ODER) – Die Buchstabenkombination AStA ist inzwischen wieder von dem mintgrünen Bus der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft verschwunden. Statt über die Oder zu pendeln, zuckelt das erdgasbetriebene Fahrzeug nun wieder auf seiner gewohnten Route durch die deutsche Grenzstadt. Der Allgemeine Studentische Ausschuss (AStA) der Frankfurter Europa-Universität „Viadrina“ ist dennoch zufrieden. Sein Pilotprojekt „Studentenbus“ war in den vergangenen zwei Wochen auf große Resonanz gestoßen. „Wir hatten mehr als 2000 Fahrgäste, die per Bus von einem Oderufer zum anderen pendelten“, erzählt Initiator Robert Richter. Lediglich Studenten durften die grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung in dieser Zeit nutzen – ihr …