S-Bahn + Bahnhöfe: Viele Namen, aber immer der gleiche Bahnhof, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Von 1932 bis 1944 gab es im Berliner S-Bahn-Netz einen Bahnhof Kolonnenstraße. Er lag an der heute nicht mehr bestehenden „Südringspitzkehre“, über die die Ringbahnzüge zwischen Papestraße (heute Südkreuz) und Schöneberg zum Potsdamer Ringbahnhof verkehrten. Gebaut wurde diese Station bereits im Jahr 1881, damals noch als Schöneberg. Diesen Namen musste sie aber an den 1933 eröffneten Umsteige-Bahnhof Schöneberg abgeben. Wegen schwerer Kriegsschäden wurde 1944 der Verkehr auf der Südringspitzkehre eingestellt, die Ringbahnzüge verkehrten seitdem durchgängig und als „Vollring“.

Kolonnenstraße
Mitte der 1980er Jahre entstand die Überlegung, fast an der alten Stelle, an der Julius-Leber-Brücke und umgeben von dicht bevölkerten Wohnquartieren wieder …

S-Bahn + Bahnhöfe: Schautafeln informieren zum Umbau am Bahnhof Ostkreuz, aus Punkt 3

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Mindestens bis zum Jahr 2016 dauert der Umbau des S-Bahnhofs Ostkreuz, der nun in vollem Gange ist. Bei diesem großen Bahnhof ist das Projekt nur in Etappen durchführbar, weil er nicht einfach vom Netz genommen werden kann, sondern die Züge weiterhin rollen müssen. Damit die Fahrgäste wissen, was Sache ist, informiert die Deutsche Bahn jetzt auf insgesamt neun Schautafeln über das geplante Geschehen und die Veränderungen.
Sie befinden sich am westlichen Ende des Bahnsteigs D (Lichtenberg-Bahnsteig) und können dort zu jeder Tages- und Nachtzeit besichtigt werden. Noch in diesem Jahr soll der Bau …

S-Bahn + Bahnhöfe: Bahnhöfe aktuell, aus Punkt 3

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Neue Dächer

Im Auftrag des Bahnhofseigentümers, der DB Station&Service AG, werden in diesem Jahr sanierungsbedürftige Bahnsteigdächer erneuert. Bereits Anfang März begannen die Arbeiten auf dem S-Bahnhof Rahnsdorf (S 3). Hier wird zusätzlich zum Bahnsteigdach auch die Bahnsteigbeleuchtung erneuert.
Das Projekt soll bis August 2008 abgeschlossen sein. Auf dem nördlichen Abschnitt der Linie S 25 startete Anfang April die Bahnsteigdachsanierung der denkmalgeschützten S-Bahnhöfe Eichborndamm und Alt-Reinickendorf. Bauzeit: etwa 6 Monate.

Malerarbeiten
S-Bahnhof Friedrichshagen (S 3): Ab Montag, dem …

Bahnindustrie: Berlin profitiert vom Bahntechnik-Boom, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0424/wirtschaft/0030/index.html

Branche beschäftigt so viele Menschen wie noch nie. Aufträge reichen für mehrere Jahre
Peter Kirnich

BERLIN. Der Aufschwung der Logistik, der Verkehrsinfarkt auf Straßen und die Besinnung auf ökologische Verkehrsmittel haben der Bahnindustrie volle Auftragsbücher beschert. Mit Orders über 10,7 Milliarden Euro gingen bei den Herstellern von Lokomotiven, Schnellzügen, Gleisen sowie Signal- und Sicherungstechnik so viele Aufträge ein wie noch nie. „Wir konnten damit die schon 2006 sehr hohen Ordereingänge noch einmal um ein Prozent überbieten“, sagte gestern der Präsident des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland, Friedrich Smaxwil. Die Umsätze der Branche zogen sogar um 5,5 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro an.

Gestärkt aus der Krise
Noch vor einigen Jahren befand sich die Branche in einer tiefen …

Flughäfen: Schönefeld ist vorbereitet, um die Fluggesellschaften aus Tempelhof aufzunehmen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11190716/485072/
Schoenefeld_ist_vorbereitet_um_die_Fluggesellschaften_aus_Tempelhof.html

SCHÖNEFELD – Die Tempelhofer können kommen. Während die derzeit noch auf dem Flughafen in der Berliner Innenstadt ansässigen Fluggesellschaften noch hoffen, durch die Volksabstimmung am Sonntag zumindest eine längere Galgenfrist am bisherigen Standort zu bekommen, steht einige Kilometer weiter südlich, in Schönefeld (Dahme-Spreewald), schon alles für den Umzug der Airlines bereit. Auf dem Geschäftsfliegerbereich des dortigen Flughafens, in unmittelbarer Nachbarschaft der Flugzeugwerften von Lufthansa und Bombardier, ist ein schlichtes, zweistöckiges Bürogebäude entstanden. Der nagelneue, 90 Meter lange und 30 Meter breite Flugzeughangar gegenüber riecht sogar noch nach frischer Farbe. „Hier können der Rosinenbomber und die Business-Jets aus Tempelhof untergebracht werden“, sagt Ralf Kunkel, Sprecher der Berliner Flughäfen.
7,5 Millionen Euro hat die Flughafengesellschaft nach eigenen …

BVG: Nächste Woche wird es eng, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0424/berlin/0058/index.html

BVG-Busse fallen aus / Verdi will rechtzeitig informieren
Peter Neumann
Bis zu diesem Wochenende können die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Streik in ihren Werkstätten noch aushalten. „Doch dann könnte es im Busbereich anfangen, eng zu werden“, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern. Gestern, am vierten Tag der Arbeitsniederlegung, waren die Ausfälle aber „nicht wirklich dramatisch“. Am Nachmittag standen 177 Busse nicht zur Verfügung – meist, weil Reparaturen und technische Prüfungen erforderlich waren.
„Aber diese Zahl kann sich schnell wieder relativieren“, so Reetz. Denn in vielen Fällen wären die Busse …

Flughäfen: Ergänzung statt Konkurrenz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0424/brandenburg/0057/index.html

Martin Klesmann, Jens Blankennagel
Von einem Großflughafen profitieren auch kleine Flugplätze in der Umgebung. Denn es ist nicht so, dass alle Flieger auf einem Airport willkommen sind, kleine Verkehrsflugzeuge und Hobbyflieger stören meist die Riesen der Lüfte. Große Urlaubsflieger oder Transportmaschinen etwa können im Minute-Takt landen. Kleinflugzeuge dagegen benötigen einen fünfminütigen Abstand, damit sie nicht von den Luftwirbeln der gelandeten Jets erfasst und beschädigt werden. Die störenden Kleinen werden daher meist durch hohe Landegebühren von den Airports „verekelt“.
In der gleichen Zeit, in der ein Kleinflugzeug landet, könnten …

Flughäfen: Termindruck in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0424/brandenburg/0017/index.html

Am Flughafen BBI muss im Sommer der Terminalbau beginnen – sonst ist der Zeitplan in Gefahr
Jürgen Schwenkenbecher
SCHÖNEFELD. 20 Meter breit ist das Deckenstück, das den tief in der Erde liegenden Bahnhof am künftigen Hauptstadtflughafen BBI in einer Länge von 60 Metern überspannt. Gestern drückten mächtige Pumpen 840 Tonnen Beton in die eingeschalte Fläche, herangekarrt aus dem eigens für den Flughafenbau errichteten Betonwerk ganz in der Nähe, das bis zur BBI-Eröffnung 3,5 Millionen Tonnen ausliefern soll. Es ist das vierte Teilstück der Decke, an der seit einigen Wochen gearbeitet wird, noch zehn weitere gehören zu dem Bauabschnitt, und Bahnhofs-Bauleiter Jörg Below versicherte: „Es gibt keine Probleme.“
Probleme und Verzögerungen darf es auch nicht mehr …

S-Bahn + Bahnhöfe: Neuer S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke ab 2. Mai

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080423a.html

Täglich werden 17.000 Ein- und Aussteiger erwartet – Fertigstellung des Nordzugangs und der Aufzüge bis zum Jahresende

(Berlin, 23. April 2008) Am Freitag, 2. Mai, 13 Uhr, wird mit der neuen Station Julius-Leber-Brücke der 166. Bahnhof im Netz der Berliner S-Bahn eröffnet. Der Haltepunkt liegt zwischen den Bahnhöfen Schöneberg und Yorckstraße (Großgörschenstraße) auf der Linie S1 und wird im 10-Minuten-Takt bedient. Im Berufsverkehr fahren zusätzlich Verstärkerzüge.

An gleicher Stelle befand sich bis 1944 der Bahnhof Kolonnenstraße, der nach kriegsbedingter Zerstörung nicht wieder in Betrieb genommen wurde. Seit Mitte der achtziger Jahre gab es Planungen für einen Wiederaufbau. Die S-Bahn Berlin GmbH rechnet mit täglich 17.000 Ein- und Aussteigern. Für die Bewohner der sogenannten „Schöneberger Insel“ verbessert sich das Nahverkehrsangebot erheblich. Die Fahrzeit zum Potsdamer Platz verkürzt sich von 14 Minuten mit der Buslinie M48 auf nun sechs Minuten mit der Linie S1.

Bis zur Eröffnung am 2. Mai werden die beiden Seitenbahnsteige samt Wetterschutzhäuschen, modernem Wegeleitsystem, Inforufsäulen und dynamischen Zugzielanzeigern fertig gestellt. Der Zugang erfolgt zunächst nur von der südlichen Seite der Julius-Leber-Brücke über zwei überdachte Treppenanlagen in Stahl- und Glasbauweise.

Die vollständige Inbetriebnahme der neuen Station Julius-Leber-Brücke erfolgt bis Ende des Jahres. Im Zusammenhang mit einer neuen Fußgängerbrücke kommen noch Zugänge auf der nördlichen Seite und die behindertengerechte Ausstattung mit Aufzügen hinzu. Für den Bau der neuen Station wurden rund 6,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten für den neuen Bahnhof wurden weitgehend unter Aufrechterhaltung des S-Bahn-Verkehrs durchgeführt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Flughäfen: Der faule Kompromiss, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/flughafen_tempelhof/
article1932410/Der_faule_Kompromiss.html

Als sich Manfred Stolpe (SPD), Eberhard Diepgen und Matthias Wissmann (beide CDU) am 28. Mai 1996 im noblen Gästehaus des Berliner Senats in Grunewald trafen, war ihnen nicht klar, welche Folgen ihr Treffen zwölf Jahre später haben würde. Dass es der Auslöser für den ersten Volksentscheid in Berlin sein würde.
Damals wurde das Treffen vielmehr als politischer Schlusspunkt eines heftig geführten Streits verstanden, der seit der Wende lief und dessen Ziel der Bau eines Großflughafens für die gesamte Region war.
Der Flughafen sollte in privater Hand gebaut werden. Zu diesem Zweck sollte die staatliche Flughafengesellschaft BBF privatisiert werden. Wissmann und Diepgen sowie Stolpe, so erinnert sich Diepgen heute, setzten ihre Unterschriften „nach intensiver Beratung und gegenseitigen Misstrauen“ unter ein fünfseitiges Papier, das als Konsensbeschluss in die Berliner Flughafengeschichte eingegangen ist. Diese politische Willensbekundung sah neben der Privatisierung …