BVG + Bus: Die Busse fahren wieder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0503/seite1/0063/index.html

Einigung im Tarifstreit der Berliner Verkehrsbetriebe / Durchschnittlich 4,6 Prozent mehr Lohn / Keine Preiserhöhungen in diesem Jahr
Tobias Miller
BERLIN. Nach mehr als einem Vierteljahr harter Auseinandersetzungen haben sich am Freitagabend Verdi und die BVG auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Damit wird auch der Streik der Busfahrer und der Werkstattmitarbeiter ausgesetzt. Allerdings gilt der Notfahrplan auch noch am Wochenende, weil der reguläre Betrieb nicht so schnell wieder aufgenommen werden kann.
Wegen des Streiks in den Werkstätten, der länger dauert als der Ausstand der Busfahrer, steht ein Viertel der Busse defekt in den Depots. Ziel sei es, Montag früh wieder einen fahrplanmäßigen Linienverkehr anzubieten, sagte BVG-Chef Andreas Sturmowski. Möglicherweise an einigen Stellen „ausgedünnt“.
Mit der Einigung ist der längste und härteste Tarifstreit der BVG …

BVG + Bus: Touristen warten vergeblich auf den BVG-Bus, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1957462/
Touristen_warten_vergeblich_auf_den_BVG-Bus.html

Viele Berlin-Gäste haben Verständnis für den Streik, aber Tourismus-Experte befürchtet einen Imageschaden
Immer wieder die gleichen Sätze. Unzählige Male laufen die grellen, orangefarbenen Buchstaben über die digitale Anzeigetafel: „Die BVG wird von Ver.di bestreikt. Es fahren keine Busse. Busnotverkehr unter www.bvg.de. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.“ Dann dasselbe auf Englisch: „Due to a strike by ver.di….“ An der Haltestelle der Linie 100 am Bahnhof Zoo wird es immer voller. Ein Dutzend Menschen, scheinbar vor allem Berlin-Besucher, wartet auf den Bus. Vergeblich. Bis jemand die Anzeige entdeckt. Doch schon kurze Zeit später stehen neue Fahrgäste um die Haltestelle und warten.
Der Streik der Busfahrer traf viele Menschen gestern …

BVG + Bus: Der Bus-Notfahrplan der BVG, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0502/berlin/0031/index.html

Der Notfahrplan der BVG gilt solange, wie die Gewerkschaft Verdi die Buslinien bestreikt. Folgende Linien verkehren dennoch:

M 11 U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim – S-Bahnhof Lichterfelde-West – U Bahnhof Johannistthaler Chaussee – S-Bahnhof Schöneweide zwischen 5-23 Uhr im 20-Minuten-Takt, Abfahrzeiten U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim zu den Minuten 00; 20; 40; ab S-Bahnhof Schöneweide zu den Minuten 30; 50; 10

M 21 Rosenthal, Uhlandstr. – S+U Wittenau zwischen 5-23 Uhr, 20-Minuten-Takt, ab Rosenthal 07; 27; 47; ab S+U Wittenau 32; 52; 12

M29 S+U Zoologischer Garten – U Hermannplatz zwischen 5-23 Uhr, 30-Minuten-Takt, ab S+U Zoologischer Garten 20; 50; ab U Hermannplatz 20; 50

M37 Staaken, Hahneberg – …

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke eröffnet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080502a.html

Erschließung der „Schöneberger Insel“ erheblich verbessert – Täglich 17.000 Ein- und Aussteiger erwartet

(Berlin, 2. Mai 2008) Heute wurde die 166. Station im Netz der Berliner S-Bahn in Betrieb genommen. Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung Berlin, Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, Dr. Tobias Heinemann, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH, und Dirk Schulmeyer, Leiter Bahnhofsmanagement Berlin der DB Station&Service AG, übergaben die neue S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke der Öffentlichkeit.

„Der S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke wird eine Bereicherung für die gesamte ‚Schöneberger Insel’ sein. Mit der Inbetriebnahme werden dichte Wohngebiete, Läden und Arbeitsstätten erschlossen. Die wichtige Ost-West-Omnibuslinie 104 berührt die neue S-Bahn-Station und trägt damit zur besseren Verkehrsanbindung bei“, betonte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer anlässlich der Eröffnung.

Der neue Haltepunkt liegt zwischen den Bahnhöfen Schöneberg und Yorckstraße (Großgörschenstraße) an der Stelle, wo sich bis 1944 der Bahnhof Kolonnenstraße befand. „64 Jahre nach der kriegsbedingten Zerstörung erhalten die Bewohner des Stadtteils einen attraktiven Zugang zum Schienenpersonennahverkehr und ich bin überzeugt, sie werden diesen aktiv nutzen. Wir gehen davon aus, das rund 17.000 Fahrgäste täglich den neuen Haltepunkt nutzen werden“, sagte Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der DB AG.

Die Linie S1 wird den S-Bahnhof im 10-Minuten-Takt bedienen. Im Berufsverkehr fahren zusätzlich Verstärkerzüge. „Für die Bewohner der sogenannten ‚Schöneberger Insel’ verbessert sich das Nahverkehrsangebot erheblich. Die Fahrzeit zum Potsdamer Platz verkürzt sich von 14 Minuten mit der Buslinie M48 auf nun sechs Minuten mit der Linie S1“, erläuterte S-Bahn Geschäftsführer Dr. Tobias Heinemann.

Mit den Arbeiten an der neuen Station wurde im April 2007 begonnen. „Gebaut wurden zwei Seitenbahnsteige mit Wetterschutz, Wegeleitsystem und dynamischen Zugzielanzeigern. Die Zugänge auf der nördlichen Seite und die barrierefreie Erschließung mit Aufzügen werden bis zum Ende des Jahres fertig sein“, sagte Dirk Schulmeyer von DB Station&Service.

Der Zugang erfolgt ab heute zunächst von der südlichen Seite der Julius-Leber-Brücke über zwei überdachte Treppenanlagen in Stahl- und Glasbauweise.

Die vollständige Inbetriebnahme der neuen Station Julius-Leber-Brücke erfolgt bis Ende des Jahres. Für den Bau der neuen Station wurden rund 6,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Straßenbahn: Berlin/Rüdersdorf: Staatssekretär taufte Straßenbahnwagen „Brandenburg“

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider taufte am 30.04.08 den ehemaligen Heidelberger Straßenbahnwagen der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH (Nummer 47) auf den Namen „Brandenburg“. Seit dem Jahr 2006 modernisiert die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH die Gleisstrecke der Straßenbahnlinie 88 in Rüdersdorf über 7 Bauabschnitte. Das Infrastrukturministerium fördert diese Modernisierung mit rund 2,19 Millionen Euro.
Infrastrukturstaatsekretär Rainer Bretschneider: „Ich freue mich, den Straßenbahnwagen Nr. 47 nun auf den Namen „Brandenburg“ taufen zu können. Der Straßenbahnwagen „Brandenburg“ fährt zukünftig für die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH, deren Bemühen für einen attraktiven und vor allem zeitgemäßen Schienennahverkehr ich begrüße. Die Sanierung der Strecke der Straßenbahnlinie 88 in Rüdersdorf ist Grundlage für die „Brandenburg“ und damit Vorraussetzung für mehr Komfort, Pünktlichkeit und Sicherheit. Wir unterstützen die Verkehrsunternehmen auch weiterhin dabei, attraktive Nahverkehrsangebote zu schaffen.“
Ziel des Umbaus ist es, den Fahrkomfort zu verbessern, Engstellen zu beseitigen, die Fahrtgeschwindigkeit zu erhöhen und die Straßenbahnfahrzeuge, zu denen die „Brandenburg“ gehört, leiser werden zu lassen. Die Straßenbahnlinie 88 führt von den Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf zum Berliner S-Bahnhof Friedrichshagen.
Die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH wurde seit dem Jahr 1991 wie folgt durch das Infrastrukturministerium unterstützt:
• Betriebshof in Schöneiche mit rund 2,5 Millionen Euro in den Jahren 1995 bis 1998
• Betriebshof in Woltersdorf mit rund 900.000 Euro in den Jahren 1995 bis 1998
• Infrastruktur der Straßenbahn in Woltersdorf und Schöneiche mit rund 9 Millionen Euro in den Jahr 1991 bis 2007
• Rechnergesteuertes Betriebsleitsystem und Verkehrsfunk mit rund 4 Millionen Euro in den Jahren 1992 und 2001 bis 2005 (Pressemeldung Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung , 01.05.08).

Regionalverkehr: Deutsche Regionaleisenbahn (DRE): Genehmigung für Elbe-Elster-Bahn bis Schlieben

http://www.lok-report.de/

Am 25. April 2008 erhielt die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) vom Land Brandenburg die Genehmigung für die Eisenbahninfrastruktur nach Mühlberg (Elbe) als öffentliche Eisenbahnstrecke. Damit werden wieder regelmäßige Personen- und Güterverkehre auf der Strecke möglich. Die DRE hofft auf breites Interesse von Eisenbahnverkehrsunternehmen, Verkehre auf der Strecke anzubieten.
Der Streckenabschnitt ist fester Bestandteil des Elbe-Elster-Expresses, der auf der Niederlausitzer Eisenbahn bis nach Hohenbucko-Lebusa hoch fährt. Der Förderverein Elbe-Elster-Express wird in Zusammenarbeit mit der DRE am 1. Mai einen regelmäßigen Wochenendverkehr nach Schlieben aufnehmen. Der Fahrplan ist im Internet unter www.regionaleisenbahn.de einzusehen (Pressemeldung Deutsche Regionaleisenbahn Gmb, 01.05.08).

Parkeisenbahn: Die Parkeisenbahn fährt Rad …

http://www.parkeisenbahn.de

… auf 600 Millimeter beim Schienenfahrradtreffen durch die
Berliner Wuhlheide. Fahrrad fahren einmal anders!
Die Parkeisenbahn lädt zum dritten Mal zum
Schienenfahrradtreffen. Besitzer aus allen Teilen der
Bundesrepublik stellen ihre Schienenfahrräder am Wochenende
24.und 25.Mai 2008 vor.
Präsentiert werden Schienenfahrräder mit und ohne Motor, wie sie
auf Feldbahnen oder im Bergbau im Einsatz waren und bei vielen
Museumsbahnen und Vereinen noch heute in großer Vielfalt im
Einsatz sind.
Zentraler Veranstaltungsort des Schienenfahrradtreffens ist das
Betriebswerk. Die Ausstellung mit zum Teil motorisierten
Einzelstücken öffnet am Samstag, 24.Mai in der Zeit von 12 bis 18
Uhr und Sonntag, 25.Mai von 11 bis 14 Uhr.
Zwei Fahrzeugparaden mit allen Gastfahrzeugen am Samstag um
15:30 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr im Bahnbetriebswerk runden
das Programm ab.
Zubringerzüge fahren jeweils 40 Minuten vorher zur Parade. Auch
für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen durch eine
Waffelbäckerei, einen Grillstand und einen Imbiss im Salonwagen
gesorgt.
Weitere Informationen zu Fahrzeiten, Fahrpreisen und den
geplanten Veranstaltungen unter:
http://www.parkeisenbahn.de/
Kontakt: Ramona Fritsche
Tel.: 030 / 53 89 26 60
Fax.: 030 / 53 89 26 99
E-Mail: info@parkeisenbahn.de

Flughäfen: Die ILA in Schönefeld zeigt Ende Mai das ganze Spektrum der Branche / Parkplatz auf der alten Rollbahn

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11195617/485072/
Die_ILA_in_Schoenefeld_zeigt_Ende_Mai_das.html

BERLIN – Mehr als 300 Flugzeuge, Hubschrauber und andere Luftfahrzeuge werden auf der diesjährigen internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) zu sehen sein, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 27. Mai auf dem Flughafen Schönefeld (Dahme-Spreewald) eröffnet wird. Damit sei die ILA weltweit die Branchenmesse mit dem „größten Spektrum an Fluggeräten“, sagte Stefan Grave, für die ILA zuständiger Projektdirektor bei der Messe Berlin, gestern in der Hauptstadt.
Ein großer Teil davon werde bei Flugvorführungen in der Luft zu erleben sein. Als besonders beeindruckend wird in diesem Jahr der militärische Teil der Ausstellung eingestuft. Mit dem Eurofighter, dem in Schweden gebauten Saab Gripen und der französischen Rafale seien dann „erstmals alle modernen europäischen Kampfflugzeuge“ auf der ILA zu sehen, berichtete Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer …

BVG: Seit Mitternacht streiken die Busfahrer, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1951400/
Seit_Mitternacht_streiken_die_Busfahrer.html

BVG rät heute zur Nutzung anderer öffentlicher Verkehrsmittel – Gesprächsangebot für Freitag
Die Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe sind seit Mitternacht wieder zum Streik aufgerufen. Die Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di beschloss gestern, den Arbeitskampf unbefristet auf den Busverkehr auszuweiten. U-Bahn und Straßenbahnen sollen zunächst aber weiter fahren. Die BVG kündigte für morgen einen Notfahrplan an. Er gilt am 1. Mai ab Betriebsbeginn um 5 Uhr. Mit etwa 130 Bussen von Fremdunternehmen sollen vor allem wichtige Verbindungen zwischen U-Bahn, Straßenbahn und S-Bahn bedient werden. Ein Notverkehr schon heute sei wegen der kurzen Vorwarnfrist leider nicht möglich, sagte Sprecherin Petra Reetz. Allerdings werden die Busse anderer Verkehrsunternehmen auch heute ihren normalen Fahrplan einhalten. Das heißt: Mehr als 60 Linien, darunter viele Nachtbusse, werden fahren, teilweise aber mit deutlich verlängerten Takten. Auch der Flughafen Tegel soll tagsüber …

BVG: Und ewig streikt der Busfahrer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/99583/index.php

Verdi weitet unbefristeten Streik bei der BVG aus / Arbeitsgericht erlaubt spontane Ausstände

Peter Neumann

Berlin – Die Gewerkschaft Verdi weitet den Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aus. Sie hat alle Busfahrerinnen und Busfahrer des Landesunternehmens dazu aufgefordert, von Mittwochfrüh an erneut die Arbeit niederzulegen. „Ab null Uhr wird dieser Bereich unbefristet in den Streik gerufen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Bäsler gestern. So hat es die Tarifkommission beschlossen. „Das ist kein guter Start in die Hochsaison des Berlin-Tourismus“, kritisierte Natascha Kompatzki von der Berlin Tourismus Marketing GmbH. Auch der 100er-Bus falle aus – eine „Attraktion, die in jedem Reiseführer steht“. Ein Streik mit einer derart kurzen Vorwarnfrist sei eine „Unverschämtheit“, sagte Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB.
Heute fährt der TXL-Bus alle 10 bis 20 Minuten zwischen …