S-Bahn: DBV zur Verlässlichkeit und Vertragsgestaltung mit der S-Bahn Berlin GmbH

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Seit heute ist wieder etwas mehr Normalität in den Berliner Nahverkehr eingekehrt. Auf weiteren Strecken hat die S-Bahn Berlin GmbH den Betrieb wieder aufgenommen. Der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg begrüßt, dass es der neuen Geschäftsführung durch diesen weiteren Schritt gelungen ist, Verlässlichkeit zu beweisen. Ob Ende August 2009 wirklich der Normalzustand wieder erreicht werden kann? Es bleibt zu wünschen und zu hoffen.
Wenn (hoffentlich) in einigen Wochen alles wieder wie vor der Krise fährt, muss es jedoch eine Aufarbeitung der Krise geben – insbesondere auf politischer Ebene! Wie mehrere Tageszeitungen berichteten, ist der Verkehrsvertrag, die Grundlage für das Zugangebot und die Zahlungen der beiden Länder Berlin und Brandenburg an die S-Bahn Berlin GmbH, so schlecht ausgehandelt, dass es praktisch keine Möglichkeiten gibt, die Zahlungen komplett einzustellen, wenn nichts mehr fährt.
Bereits seit langer Zeit kritisiert der Bahnkunden-Verband, dass die Verkehrsverträge einer strengeren Geheimhaltung unterliegen, als zumal die Standorte der SS20-Raketen in der DDR. Wenn jedes Jahr 260 Millionen Euro Steuergeld an die S-Bahn Berlin GmbH fließen, dann hat die Öffentlichkeit – der Steuerzahler – auch ein Recht auf Kenntnis der Vertragsbedingungen. Gleiches gilt für die Verträge mit den anderen Verkehrsunternehmen.
Wäre ein scheinbar so schlecht ausgehandelter Vertrag überhaupt unterschrieben worden, wenn die Rahmenbedingungen von Anfang an in der Öffentlichkeit bekannt und diskutiert worden wären?
• kein Einfluss auf das Informations- und Serviceangebot auf den Bahnsteigen,
• kein Einfluss auf die Zuglänge,
• keine Kündigungsmöglichkeiten bei Vertragsverletzungen,
• keine ausreichenden Sanktionsmöglichkeiten bei verschmutzten und ungereinigten Fahrzeugen,
• Kürzung der Entgelte um maximal 5 Prozent (egal, welche Qualität und Zuverlässigkeit geboten wird).
Wenn jetzt dieser schlechte Vertrag nachverhandelt werden soll, ist der Berliner Senat ebenfalls in der schlechteren Situation: er ist auf das Wohlwollen der DB AG angewiesen, die sich zu solchen Verhandlungen überhaupt bereit erklären muss!
Deshalb wiederholt der DBV-Landesverband seine Forderung, dass in Zukunft alle Verkehrsverträge öffentlich gemacht werden sollen – zumindest die relevanten Teile. Wohin eine mangelnde Öffentlichkeitsbeteiligung führt, kann seit einigen Jahren im Berliner Nahverkehr studiert werden.
Es wird Zeit, dass der Steuerzahler erfährt, wofür sein Geld ausgegeben wird (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 13.08.09).

U-Bahn: 20 000 Fahrgäste erkunden täglich mit der U 55 Berlins Geschichte, aus Berliner Zeitung

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0046/index.html

Peter Neumann

Bernhard Semmelrogge hat eine Erklärung dafür, warum im U-Bahnhof Brandenburger Tor so viel los ist. „Das ist doch klar, die möchten alle das Eintrittsgeld für das Museum sparen“, sagt der Rentner aus Neukölln. Neben dem 71-Jährigen defilieren Dutzende von Menschen an den Bildern aus der Historie des Brandenburger Tors entlang, die in der Station die Wände schmücken. Touristen aus den USA lachen ungläubig über das Foto, das Berliner 1947 beim Gemüseanbau im Tiergarten zeigt. Andere Berlin-Besucher studieren Fotos aus der Zeit, als sich über dem Bahnhof noch der DDR-Grenzstreifen befand. „Hier gibt es Stadtgeschichte umsonst“, sagt Semmelrogge. Das scheint zu dem unerwarteten Erfolg der neuen U-Bahn-Linie U 55 beizutragen.
Wer erwartet hatte, dass die Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem …

S-Bahn: Unglückszug hatte keine Garantie mehr Konzernrevision prüft nach Riss eines S-Bahn-Rades, aus Berliner Zeitung

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0057/index.html

Der neue Bahn-Chef hat die frühere Geschäftsführung der S-Bahn ins Visier genommen. Rüdiger Grube lässt von seiner Konzernrevision untersuchen, ob Günter Ruppert und seine Kollegen nach einem Radriss vor sechs Jahren richtig gehandelt haben. „2003 hätten wir bei den Herstellern der Räder noch Gewährleistungsansprüche anmelden können. Das ist nicht geschehen, und da fragt man sich natürlich, warum“, sagte er dem Magazin „Der Spiegel“. Jetzt werde geprüft, ob die Manager wegen des Versäumnisses haftbar gemacht werden könnten. Doch es zeichnet sich ab, dass sie sich offenbar nichts zuschulden kommen ließen. Denn die Garantie war längst abgelaufen.
Der Bruch eines S-Bahn-Rades am 1. Mai dieses Jahres in Kaulsdorf war nicht der erste Vorfall dieser Art. Am 18. September 2003 wurde ein Radriss festgestellt, ebenfalls an einem Fahrzeug der Baureihe 481. Betroffen war laut Bombardier der …

S-Bahn + BVG: Mehr Züge zum Stadion Peter Neumann Zur Leichtathletik-WM, die am Sonnabend beginnt, verstärken die BVG und die S-Bahn ihr Zugangebot, aus Berliner Zeitung

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0118/index.html

Zur Leichtathletik-WM, die am Sonnabend beginnt, verstärken die BVG und die S-Bahn ihr Zugangebot. Die U-Bahn-Linie U 2 wird am 15., 16., 21., 22. und 23. August jeweils von 8.45 bis 24 Uhr im Fünf-Minuten-Takt befahren. Falls nötig, werden weitere U-Bahnen eingesetzt. Die Busse der Linien X 34 und X 49 halten während der WM auch an der Flatowallee. Die S-Bahn-Linien S 5, S 7, S 75 und S 9 führen zum …

Bus: 21 Verletzte nach Unfall mit zwei Linienbussen, aus Berliner Zeitung

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0093/index.html

Foto: (2) Bei einem Unfall mit zwei Linienbussen und zwei Autos sind gestern in Neukölln 21 Menschen verletzt worden. Die meisten Fahrgäste erlitten Prellungen und Schleudertraumen. Sie wurden von der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht. Die beiden Busfahrer wurden ebenfalls verletzt, ein 41-Jähriger schwer. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Doppeldecker der Linie X 11 auf der Johannisthaler Chaussee an der Kreuzung Kölner Damm von hinten auf einen Gelenkbus der Linie M 11 auf, der an einer roten Ampel wartete. Dieser schob durch den Aufprall zwei Autos in die Kreuzung. Der Fahrer des Gelenkbusses blieb gestern noch im Krankenhaus. Die übrigen Verletzten wurden bis zum späten Nachmittag wieder entlassen, wie die Sprecherin der BVG, Petra Reetz, sagte. Nach dem Aufprall war die gesamte Front …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn und Land Brandenburg einig über Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur Überspringen: Deutsche Bahn und Land Brandenburg einig über Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur Deutsche Bahn investiert bis 2013 rund 1,6 Milliarden Euro / Investitions-schwerpunkte sind die Strecken Berlin-Dresden und Berlin-Cottbus sowie die Modernisierung vieler Bahnhöfe / Ausbau der Strecken nach Polen

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(Potsdam, 12. August 2009) Beim Infrastrukturtag in Potsdam haben sich Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann und DB-Infrastrukturvorstand Stefan Garber über die weitere Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur im Land Brandenburg verständigt. Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Raumordnung, Reinhold Dellmann: „Die für die Infrastrukturentwicklung zur Verfügung stehenden Mittel müssen so eingesetzt werden, dass möglichst viele Menschen davon profitieren. Dabei schauen wir nicht nur auf die Magistralen, sondern vor allem auf die Strecken in der Fläche, wie z.B. das Netz in der Prignitz. Im Dialog mit der Deutschen Bahn haben wir die Sicherheit gewonnen, dass bei uns in Brandenburg an den richtigen Stellen investiert wird.“

DB-Infrastrukturvorstand Stefan Garber: „Brandenburg braucht als Flächenland starke Verkehrsachsen. Wir investieren bis 2013 mehr als 1,6 Milliarden Euro, um die Schieneninfrastruktur im Land weiter zu verbessern. Hinzu kommen rund 160 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen, mit denen wir die Ausbauprojekte beschleunigen, mehr als 100 Bahnhöfe modernisieren und die Fahrgastinformation verbessern. Der konstruktive Dialog mit dem Land bestätigt uns, dass wir uns über die Investitionsschwerpunkte einig sind.“

Größte Projekte im Land sind der Ausbau der Strecken Berlin-Dresden mit einem Volumen von 870 Millionen Euro und Berlin-Cottbus mit einem Volumen von rund 185 Millionen Euro. Hinzu kommen der Anschluss des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) an das Schienennetz und der neue Flughafenbahnhof mit einem Gesamtvolumen von mehr als 630 Millionen Euro. Auch die Strecke Berlin – Rostock wird weiter modernisiert. Daneben wird auch in die Bahnhöfe an diesen Strecken investiert. Schwerpunkt sind die Verbesserung von Erscheinungsbild, Fahrgastinformation und Wetterschutz. Herausragende Großprojekte sind die Grunderneuerung der Bahnhöfe Prenzlau und Wildau sowie der Neubau des S-Bahnhofs Waßmannsdorf. Modernisierung und Ausbau sind auch für die Güterverkehrsstrecke über Hoyerswerda – Horka nach Breslau sowie die Strecke nach Stettin geplant.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahn bereitet sich auf Leichtathletik WM vor Überspringen: S-Bahn bereitet sich auf Leichtathletik WM vor Umfangreiches Angebot an Beratung, Information und Wegeleitung

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(Berlin, 12. August 2009) Die S-Bahn Berlin bereitet sich auf die Leichtathletik Weltmeisterschaft vor, die vom 15. bis 23. August in der Bundeshauptstadt stattfindet. So erweitert die S-Bahn ihr Fahrplanangebot im Nachtverkehr und fährt mit den vier Linien S 5, S 7, S 75 und S 9 zum Olympiastadion.

Weiterhin sind täglich bis zu 100 S-Bahn-Mitarbeiter im Einsatz um Besuchern Fragen zu Fahrtmöglichkeiten zu beantworten und zusätzliche Informationen zu verteilen. Neben S-Bahn-Kundenbetreuern sind außerdem 24 S-Bahn-Azubis für diese Aufgabe eingeteilt. Die Azubis sind am besonderen Outfit erkennbar und werden auf den S-Bahnhöfen in Westkreuz, Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof und Brandenburger Tor eingesetzt.

Rechtzeitig zur WM liegt kostenlos eine Extraausgabe der Kundenzeitung Punkt 3 auf den S-Bahnhöfen zur Mitnahme bereit. Darin sind alle wichtigen Informationen zu Fahrplänen, Liniennetz, Umgebungsplänen der WM-Veranstaltungsorte sowie zum Fahrscheinkauf für Touristen enthalten. In der WM-Ausgabe finden sich für ausländische Besucher zusätzlich Hinweise in englischer, spanischer und polnischer Sprache.

Auf den wichtigsten S-Bahnhöfen werden Ansagen zusätzlich in Englisch eingespielt. Die Wegeleitung und die Zugzielanzeiger auf den wichtigsten Bahnhöfen werden angepasst. Aufsteller und Plakate in Deutsch und Englisch informieren über Fahrtmöglichkeiten zum Olympiastadion und sind zusätzlich mit dem farbigen WM-Logo versehen. Außerdem können mehrsprachige WM-Flyer in den S-Bahn Kundenzentren und auf Bahnhöfen mitgenommen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife: Quer durchs Land mit dem neuen Bahn-Ticket Mit Nahverkehrszügen jetzt in der Woche preiswert unterwegs / Verkauf auch bei der S-Bahn, aus Punkt 3

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Seit Jahren ist das Schönes-Wochenende-Ticket der Bahn ein beliebter Fahrausweis für die spontane Reiseidee an einem Sonnabend oder Sonntag. Nun gibt es Ähnliches auch für die Tage von Montag bis Freitag – zunächst gültig bis 31. Januar 2010. Mit dem Quer-durchs-Land-Ticket fährt die erste Person für 34 Euro (beim Ticketkauf am DB-Automaten) und jeder weitere von maximal vier Mitfahrern für nur 5 € einen Tag lang deutschlandweit in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen der Deutschen Bahn und der teilnehmenden Eisenbahnen in der 2. Klasse.
Das Ticket lohnt sich vor allem dann, wenn nur zwei oder drei Reisende unterwegs sein wollen und sich zwei Ländertickets deshalb nicht lohnen. Es gilt montags bis freitags von 9 bis 3 Uhr des Folgetages. Die Tickets sind unbegrenzt verfügbar. Für die Mitnahme von Fahrrädern ist grundsätzlich eine …

S-Bahn: Noch eine Wiedervereinigung: Schienenwege am Bahnknoten Nordkreuz Letzte innerstädtische mauerbedingte Lücke geschlossen, aus Punkt 3

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Es sind zwei Welten, wenige Kilometer voneinander entfernt und dennoch mit einigen Gemeinsamkeiten. An beiden Orten pulsiert das Leben und beide verfügen über ein großes Einkaufszentrum mit direktem Anschluss an das öffentliche Nahverkehrsnetz: Die Bahnhöfe Gesundbrunnen und Schönhauser Allee, die 2001 durch einen weiteren bedeutenden S-Bahn-Lückenschluss miteinander verbunden wurden.
Von Gesundbrunnen, im Ortsteil Wedding gelegen, mit seinem internationalen Flair und bodenständigen Einwohnern sollte fortan in wenigen Minuten der Halt Schönhauser Allee im Ortsteil Prenzlauer Berg zu erreichen sein, wo Cafés und Restaurants Besucher locken. Natürlich lässt sich der Weg auch in umgekehrter Richtung zurücklegen.
Damit wurde am 17. September 2001 die letzte Lücke zwischen Ost und West im innerstädtischen S-Bahn-Netz geschlossen. Das war noch nicht …

S-Bahn: Der Zehn-Minuten-Takt kommt wieder Nach den Ferien soll die S-Bahn häufiger nach Schönefeld und Frohnau fahren, aus Berliner Zeitung

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Von morgen an fährt die Berliner S-Bahn wieder öfter – und nach den Sommerferien wird der Fahrplan noch weiter aufgestockt. „Unser Ziel ist es, vom 31. August an auf so vielen Linien wie möglich wieder einen Zehn-Minuten-Takt anzubieten“, sagte Peter Buchner, der neue Geschäftsführer des Unternehmens, gestern nach dem dritten „S-Bahn-Gipfel“ mit der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Nach Informationen der Berliner Zeitung soll die S-Bahn nach den Ferien wieder alle zehn Minuten zum Flughafen Schönefeld fahren. Auch auf Abschnitten der Linien S 1, S 2 und S 5, die heute ebenfalls nur einen 20-Minuten-Takt haben, rollen dann mehr Züge.
Zwischen Frohnau und Wannsee (S 1) sowie zwischen Buch und Lichtenrade (S 2) wird wieder alle zehn Minuten eine S-Bahn fahren. Dies ist auch für die S 5 westlich von Mahlsdorf vorgesehen, hieß es. Die vom Eisenbahn-Bundesamt geforderten Wartungsarbeiten an Rädern sowie Achsen gingen gut voran, weil es in den …