S-Bahn: Zwangsbremsung bei zu hohem Tempo Berliner S-Bahn führt neue Sicherungstechnik ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0624/berlin/
0079/index.html

Im Norden Berlins geht es los. Fast ein Jahrzehnt nach den ersten Ankündigungen führt die Deutsche Bahn (DB) bei der S-Bahn eine neue Sicherungstechnik ein – und zwar als Erstes zwischen Schönholz und Frohnau auf der Linie S 1. Das teilte ein Bahnsprecher gestern mit. Die Vorbereitungen haben dafür begonnen, dass das neue Zugbeeinflussungssystem (ZBS) dort im vierten Quartal 2011 in Betrieb gehen kann.
Noch immer ist bei der S-Bahn eine Sicherungstechnik im Einsatz, deren Prinzip seit den 1920er-Jahren unverändert geblieben ist. Sie verhindert mit Hilfe von mechanischen Fahrsperren, dass ein Zug an einem Signal, das Halt zeigt, ungewollt vorbeifährt. Aber nicht immer: So fuhr im Frühjahr 2008 eine S-Bahn in Lichtenrade an einem roten Signal vorbei in einen eingleisigen Abschnitt ein, auf dem ihr ein Zug aus Mahlow entgegenkam. Die Fahrsperre hatte nicht ausgelöst. Zu einem Unfall kam es nicht. Allerdings wurde daraufhin jede Fahrsperre überprüft – wobei sich …

Straßenverkehr: PLANER "Die A 100 ist sinnvoll" Peter Neumann Egal, wie heftig in der SPD und in der Koalition um die Autobahn A 100 gestritten wird: Die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung lassen sich dadurch nicht stören. Sie planen unbeirrt den Weiterbau des Stadtrings zum Treptower Park. , aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0624/berlin/
0033/index.html

Egal, wie heftig in der SPD und in der Koalition um die Autobahn A 100 gestritten wird: Die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung lassen sich dadurch nicht stören. Sie planen unbeirrt den Weiterbau des Stadtrings zum Treptower Park. „Unser Job ist, das Verfahren zu Ende zu führen“, sagt Friedemann Kunst, der die Abteilung Verkehr leitet. Am Ende dieses Jahres soll der Planfeststellungsbeschluss, mit dem der Autobahnbau genehmigt wird, fertig sein. Die Debatte lässt die Planer dennoch nicht kalt. „Uns wurmt es schon, dass die Gegner eine pragmatische Diskussion verweigern und vieles auf eine ideologische Ebene ziehen“, klagt Kunsts Mitstreiter Burkhard Horn.
Er wirkt verstimmt, weil er sich falsch verstanden fühlt. Die A-100-Gegner werfen den Planern vor allem vor, dass sie ein Konzept aus der verkehrspolitischen Mottenkiste verfolgen – das der autogerechten Stadt. Dabei sieht sich Horn nicht …

Straßenverkehr: PLANER „Die A 100 ist sinnvoll“ Peter Neumann Egal, wie heftig in der SPD und in der Koalition um die Autobahn A 100 gestritten wird: Die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung lassen sich dadurch nicht stören. Sie planen unbeirrt den Weiterbau des Stadtrings zum Treptower Park. , aus Berliner Zeitung

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Egal, wie heftig in der SPD und in der Koalition um die Autobahn A 100 gestritten wird: Die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung lassen sich dadurch nicht stören. Sie planen unbeirrt den Weiterbau des Stadtrings zum Treptower Park. „Unser Job ist, das Verfahren zu Ende zu führen“, sagt Friedemann Kunst, der die Abteilung Verkehr leitet. Am Ende dieses Jahres soll der Planfeststellungsbeschluss, mit dem der Autobahnbau genehmigt wird, fertig sein. Die Debatte lässt die Planer dennoch nicht kalt. „Uns wurmt es schon, dass die Gegner eine pragmatische Diskussion verweigern und vieles auf eine ideologische Ebene ziehen“, klagt Kunsts Mitstreiter Burkhard Horn.
Er wirkt verstimmt, weil er sich falsch verstanden fühlt. Die A-100-Gegner werfen den Planern vor allem vor, dass sie ein Konzept aus der verkehrspolitischen Mottenkiste verfolgen – das der autogerechten Stadt. Dabei sieht sich Horn nicht …

Straßenverkehr: Widerstand gegen die Abrissbirne Sebastian Höhn Erika Gutwirt ist sichtlich aufgebracht. "Ich will nicht weg. Hier ziehe ich nicht aus. Die müssen mich im Sarg raustragen",, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0624/berlin/
0028/index.html

Erika Gutwirt ist sichtlich aufgebracht. „Ich will nicht weg. Hier ziehe ich nicht aus. Die müssen mich im Sarg raustragen“, sagt die 69-Jährige empört. Seit Kriegsende wohnt Gutwirt in der Treptower Beermannstraße. Fast ihr gesamtes Leben hat sie dort verbracht, half als Kind beim Metzger nebenan aus, arbeitete 35 Jahre lang beim Elektrogerätehersteller EAW einige Straßen weiter. Doch schon bald soll Gutwirt Abschied nehmen von ihrer alten Heimat. Denn das Mietshaus mit der Nummer 16, in dem sie mit ihrem Mann wohnt, soll abgerissen werden – es muss weichen für die geplante Verlängerung der Autobahn A100.
Drei weiteren, mehr als hundert Jahre alten Häusern an der Beermannstraße droht das selbe Schicksal. Einschließlich Hinter- und Seitenhäusern sind es 17 Gebäude, die der Abrissbirne zum Opfer fallen sollen. Solide alte Bausubstanz, zum Teil erst vor wenigen Jahren saniert, mit neuen Fenstern und Heizungen sowie …

Straßenverkehr: Widerstand gegen die Abrissbirne Sebastian Höhn Erika Gutwirt ist sichtlich aufgebracht. „Ich will nicht weg. Hier ziehe ich nicht aus. Die müssen mich im Sarg raustragen“,, aus Berliner Zeitung

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Erika Gutwirt ist sichtlich aufgebracht. „Ich will nicht weg. Hier ziehe ich nicht aus. Die müssen mich im Sarg raustragen“, sagt die 69-Jährige empört. Seit Kriegsende wohnt Gutwirt in der Treptower Beermannstraße. Fast ihr gesamtes Leben hat sie dort verbracht, half als Kind beim Metzger nebenan aus, arbeitete 35 Jahre lang beim Elektrogerätehersteller EAW einige Straßen weiter. Doch schon bald soll Gutwirt Abschied nehmen von ihrer alten Heimat. Denn das Mietshaus mit der Nummer 16, in dem sie mit ihrem Mann wohnt, soll abgerissen werden – es muss weichen für die geplante Verlängerung der Autobahn A100.
Drei weiteren, mehr als hundert Jahre alten Häusern an der Beermannstraße droht das selbe Schicksal. Einschließlich Hinter- und Seitenhäusern sind es 17 Gebäude, die der Abrissbirne zum Opfer fallen sollen. Solide alte Bausubstanz, zum Teil erst vor wenigen Jahren saniert, mit neuen Fenstern und Heizungen sowie …

Regionalverkehr: Lübbenaus Mücken geht das Frischblut aus Spreewaldort dreht witzigen Spot über Bahnsperrung, aus Berliner Zeitung

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brandenburg/0091/index.html

LÜBBENAU. Keine Gäste, nirgends. Die Straßen sind leergefegt in Lübbenau im Spreewald. Die Mücken sterben aus, weil ihnen das Frischblut fehlt. Der Wirt spielt aus Mangel an hungrigen Touristen mit seiner Kellnerin Mau Mau. Und die Chefin der Touristeninformation versucht verzweifelt, einen einsamen Gast mit einer Spreewaldgurke zu angeln. – Und schuld an allem ist die Bahnsperrung zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau bis April 2011.
Das Szenario ist fiktiv. Der Tourismusverein hat es erdacht – in einem witzigen Spot mit dem Titel „Totaler Quatsch“. In dem zweieinhalb Minuten langen Film nimmt er die Streckensperrung aufs Korn und widerspricht der Befürchtung, die Stadt sei nun unerreichbar und langweile sich zu Tode. „Wir wollten zeigen, dass hier richtig was los ist. Und vor allem Tipps geben, wie man uns erreicht“, sagt Steffen Franke, der Chef der Kahnfährgenossenschaft. Er spielt in dem Spot einen Fährmann, der …

S-Bahn + BVG: Poesie beim Gleisbau Wie Kundenmagazine von Bahn und BVG mit Ersatzverkehr, Baulärm und Verspätungen umgehen, aus Berliner Zeitung

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0008/index.html

Das Poltern von Gleisbauarbeiten und das sägende Geräusch des S-Bahn-Schleifzugs kann Anwohner schon mal um die Nachtruhe bringen. Es kann aber auch so poetisch sein. Als akustischen Wettbewerb zwischen Nachtigallen und Baufahrzeugen und als „Sinfonie einer Großstadt“ beschrieb neulich die S-Bahn-Zeitschrift Punkt3 die Bahnarbeiten zwischen Rummelsburg und Karlshorst.
Wer sich darüber ärgert, dass eine Bahn ausgefallen ist, oder dass ab 2010 die Fahrscheine für Bus, Straßenbahn und S-Bahn wieder teurer werden, der kann sich damit trösten, dass er in Berlin auf ganz kultigen Linien verkehrt. In der Hitliste der fünf „musikalischsten Straßenbahnlinien“, aufgestellt vom BVG-Magazin Plus, führt die M10 als „Lieder der Nacht“ vor der M12, der ebenfalls ein Lied von Marianne Rosenberg zugedichtet wird: „Er gehört zu mir“. Auf Platz Drei folgt die …

Regionalverkehr: RE 2 Rathenow-Berlin-Lübbenau-Cottbus Überspringen: RE 2 Rathenow-Berlin-Lübbenau-Cottbus Schienenersatzverkehr am Sonntag, 27. Juni von 7.15 bis 10.30 Uhr zwischen Wustermark und Buschow

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20100623a.html

(Berlin, 23. Juni 2010) Aufgrund von Bauarbeiten ist am Sonntag, 27. Juni von 7.15 bis 10.30 Uhr zwischen Wustermark und Buschow Schienenersatzverkehr nötig.

Die Züge dieser Linie werden durch Busse ersetzt. Im Anschluss an den Ersatzverkehr sind die Züge des nächsten Taktes erreichbar, die Reisezeit verlängert sich um 60 Minuten.

Der SEV verkehrt ab 7.38 Uhr im Stundentakt.

Der Schienenersatzverkehr hält nicht am Bahnhof Buschow, sondern an der öffentlichen Haltestelle „Dorf“ (cirka 700 m vom Bahnhof entfernt).

Reisenden wird empfohlen, sich vor Beginn der Reise zu informieren.

Über diese Fahrplanänderung informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy abrufbar unter bauarbeiten-bahn.de/mobile.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr: Spandauer-Damm-Brücke am Wochenende gesperrt, aus Berliner Zeitung

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0133/index.html

Die Spandauer-Damm-Brücke in Charlottenburg wird von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, in beiden Richtungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In dieser Zeit werden auf der neuen Brücke die …

U-Bahn: Mehr als der U-Bahnarchitekt Alfred Grenander prägte das Bild der Metropole Berlin, als sie eine wurde. Heute wird eine neue Biografie vorgestellt Nikolaus Bernau Einer der vielen Migranten, die um 1900 ein besseres Leben in Deutschland suchten und es dabei mit ihren Talenten bis heute wirksam bereicherten, war Alfred Grenander., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0623/feuilleton/
0063/index.html

Einer der vielen Migranten, die um 1900 ein besseres Leben in Deutschland suchten und es dabei mit ihren Talenten bis heute wirksam bereicherten, war Alfred Grenander. Oder, wie die neueste, als Aufsatzsammelband angelegte Biografie ihn nennt: „Ein Schwede in Berlin“. Heute Abend wird sie im Architekturmuseum der Technischen Universität vorgestellt, mit Rücksicht auf das Spiel Deutschland gegen Ghana schon um 18 Uhr.
Dass schon der zweite große Band zu Grenanders Lebenswerk vorgelegt wird (der erste entstand 2005 für eine Ausstellung im Deutschen Technik-Museum), hat Gründe: Einmal war etliches zu korrigieren, zum anderen zeigt sich immer mehr, dass Grenaders Werk den Anspruch Berlins, eine Metropole zu sein, ästhetisch so sehr geprägt hat, dass ein neuer Blick sich lohnt.
Bekannt ist er als Schöpfer der besten Berliner U-…