Bahnverkehr: Mecklenburg-Vorpommern und Deutsche Bahn starten neue Etappe beim Streckenausbau Berlin—Rostock Überspringen: Mecklenburg-Vorpommern und Deutsche Bahn starten neue Etappe beim Streckenausbau Berlin—Rostock Weniger als zwei Stunden Reisezeit ab Dezember 2013 – 15 Kilometer langer Abschnitt Neustrelitz—Kratzeburg wird für zwei Jahre Baustelle

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bbmv20100603a.html

(Berlin, 3. Juni 2010) Mit einem Ersten Spatenstich geben heute Sebastian Schröder, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Mecklenburg-Vorpommern, in Adamsdorf grünes Licht für den weiteren Ausbau der wichtigen Bahnstrecke Berlin-Rostock. Damit wird der Zeitplan, auf den sich Land und Bahn zu Beginn dieses Jahres verständigt hatten, umgesetzt.

„Die 15 Kilometer von Neustrelitz bis Kratzeburg unter rollendem Rad zu erneuern ist sehr aufwendig und braucht viel Zeit. Im Dezember 2013 soll der ICE zwischen Berlin und Rostock weniger als zwei Stunden unterwegs sein. Berliner Touristen kommen somit schneller an die Küste“, erklärt Joachim Trettin den Plan, „das schaffen wir nur, wenn wir einige Streckenabschnitte 2012/13 für die folgenden Bauarbeiten komplett sperren.“

Der Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Sebastian Schröder sagte: „Durch den Streckenausbau wird Rostock ein Stück näher an Berlin heranrücken. Fahrgäste aus beiden Städten werden davon profitieren. Der Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Rostock für schwere Güterzüge bis zu 25 Tonnen Achslast verbessert außerdem die Hinterlandanbindung des Rostocker Hafens.“

Im Streckenabschnitt von Neustrelitz bis einschließlich Kratzeburg werden bis April 2012 für 42 Millionen Euro Weichen, Signale, Brücken und Durchlässe erneuert. Der Bahnhof Kratzeburg erhält eine neue 140 Meter lange Bahnsteigkante und eine moderne Beleuchtungsanlage. Der Zugang und das Wegeleit- und Informationssystem werden ebenfalls modernisiert.

Die Eisenbahnstrecke Berlin-Rostock ist Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) und gehört damit zu den Strecken, die über nationale Grenzen hinausgehen. Die Strecke dient insbesondere der Verbindung nach Skandinavien. Die Strecke entspricht in ihrem gegenwärtigen Zustand nicht den zu erwartenden zukünftigen Verkehrsströmen. Für eine leistungsfähige Infrastruktur wird unter anderem die Streckengeschwindigkeit von 120 km/h auf bis zu 160 km/h erhöht. Für eine bessere Reisequalität werden die Bahnhöfe erneuert und die Reisezeit verkürzt. Im Bereich des Güterverkehrs wird die Strecke so ausgebaut, dass schwere Güter mit einer Achslast von bis zu 25 Tonnen befördert werden können.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Verbessertes S-Bahn-Angebot ab 7. Juni Überspringen: Verbessertes S-Bahn-Angebot ab 7. Juni Linie S3 fährt ab Montag zwischen Karlshorst und Ostkreuz auf neuen Gleisen – Erweitertes Platzangebot auf der Linie S25

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(Berlin, 3. Juni 2010) S-Bahn-Fahrgäste sind ab Montag, 7. Juni, auf der Linie S3 auf neuen Gleisen und mit verlängerten Zügen unterwegs. Im Rahmen einer einmonatigen Komplettsperrung zwischen Karlshorst und Ostkreuz wurden Schienen, Schwellen und Schotter komplett ausgetauscht.

Die Züge der Linie S3 fahren wieder alle 20 Minuten durchgehend von Erkner über die Stadtbahn bis Spandau. Dafür werden ab Montag Vollzüge mit acht Wagen eingesetzt. Zwischen Erkner und Ostbahnhof werden zusätzliche Züge eingesetzt, die den 10-Minuten-Takt bilden.

Auf der Linie S75 wird das ursprüngliche Fahrtenangebot wieder hergestellt. Die Züge fahren alle 20 Minuten von Wartenberg über die Stadtbahn bis Spandau. Zwischen Wartenberg und Warschauer Straße besteht ein verdichtetes Angebot im 10-Minuten-Takt.

Da der S-Bahn Berlin ab Montag 416 statt zuvor 403 Viertelzüge zur Verfügung stehen, können auch für Fahrgäste der Linie S25 Angebotsverbesserungen realisiert werden. Auf der Verbindung zwischen Hennigsdorf und Teltow Stadt fahren die Züge dann mit sechs statt mit vier Wagen.

Informationen zum aktuellen Fahrplanangebot gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung „Punkt 3“ sowie am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr: Zusätzliches Fernverkehrszugpaar an die Ostsee Überspringen: Zusätzliches Fernverkehrszugpaar an die Ostsee Vom 5. Juni bis 25. September samstags neue umsteigefreie Fernverkehrsverbindung zwischen Bayern und der Ostseeküste (Berlin, 3. Juni 2010) Ab 5. Juni können Fahrgäste aus Sachsen, Thüringen und Bayern an den Sommerwochenenden direkt mit dem ICE zum Ostseebad Warnemünde reisen.

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(Berlin, 3. Juni 2010) Ab 5. Juni können Fahrgäste aus Sachsen, Thüringen und Bayern an den Sommerwochenenden direkt mit dem ICE zum Ostseebad Warnemünde reisen.

Die zusätzliche neue Verbindung startet in Nürnberg (5.20 Uhr) und fährt über Leipzig (8.51 Uhr) und Berlin Hbf (10.14 Uhr) weiter nach Rostock (Ankunft 12.33 Uhr) und zum Ostseebad Warnemünde (Ankunft 12.47 Uhr). Um 13.02 Uhr fährt der ICE ab Warnemünde wieder zurück über Rostock (Abfahrt 13.24 Uhr), Berlin Hbf (Ankunft 15.45 Uhr), Leipzig (Ankunft 17.05 Uhr) bis nach München (Ankunft 22.25 Uhr).

Dieser Zug hält ebenfalls in Waren (Müritz) (Hinfahrt 11.51 Uhr, Rückfahrt ab 14.06 Uhr) sowie in Neustrelitz (Hinfahrt 11.26 Uhr, Rückfahrt 14.32 Uhr) und bindet dadurch auch die Mecklenburgische Seenplatte als Urlaubsziel zusätzlich an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn an.

Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern:
„Rund eine Million Bayern und viele Menschen entlang der Strecke können sich in den kommenden drei Jahren eine Urlaubsreise nach Mecklenburg-Vorpommern vorstellen. Die Bahn trägt diesem steigenden Interesse der Süd- und Mitteldeutschen mit einer schnellen und touristisch attraktiven Zugverbindung in den Nordosten Rechnung. Gute Anreisemöglichkeiten sind ein wesentliches Argument bei der Wahl des Urlaubsortes.“

Weitere Informationen zum Reiseangebot der Deutschen Bahn in und nach Mecklenburg Vorpommern sind auf www.bahn.de/mecklenburg-vorpommern erhältlich.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnhöfe + S-Bahn: Charité-Neubau mit eigenem Bahnhof IHK und Handwerkskammer legen Klinik-Konzept vor, aus Berliner Zeitung

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0077/index.html

IHK und Handwerkskammer legen Klinik-Konzept vor
Thorkit Treichel

Schweitzer und Handwerkskammerpräsident Schwarz schlagen zudem vor, mit öffentlichem und privatem Geld an der Heidestraße am Hauptbahnhof einen Neubau für die Charité zu errichten und dort Forschung und „Supramaximalmedizin“ zu konzentrieren. Der dort als „Perleberger Brücke“ geplante S-Bahnhof solle die Bezeichnung „Medical City“ erhalten. (tt.)

Fernbus: Freie Fahrt für Fernbusse

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„Sachsen will Chancengleichheit für Bus und Bahn im Fernverkehr“, so Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). Vor diesem Hintergrund begrüßte der Minister die heutige Zustimmung der Koalitionsfraktionen im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Novellierung des Personenbeförderungsgesetztes. Ziel ist es, mehr Wettbewerb in den Fernverkehr zu bringen. Dafür wird sich die Staatsregierung auf Bundesebene einsetzen.
Bisher spricht die Deutsche Bahn bei den Genehmigungspflichten für Fernbuslinien mit und kann damit per Veto Konkurrenten verhindern.
„Fernbusse sind mit ihrem Komfort, den günstigeren Preisen und der hohen Flexibilität eine attraktive Alternative für Reisende. Dazu kommen sie ohne staatliche Zuschüsse aus. Freie Fahrt für Fernbusse wird dazu führen, dass die Bahn ihren Fernverkehr kundenfreundlicher anbieten muss, wenn sie im Wettbewerb mithalten will. Davon profitieren alle.“
„Die sächsische FDP setzt sich seit langem für die Liberalisierung des Busfernverkehrs ein“, so Minister Morlok weiter.„Die Koalitionen im Freistaat und im Bund ziehen dabei an einem Strang. Ich bin zuversichtlich, dass es bald noch mehr attraktive Busfernverbindungen geben wird.“
Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) ist ein Bundesgesetz. Danach müssen Verkehrsunternehmen ihre Buslinien genehmigen lassen. Genehmigungsbehörde in Sachsen sind die Landesdirektionen. Sie prüfen neben der Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Betriebes, der persönlichen Zuverlässigkeit und der fachlichen Eignung des Unternehmers auch, ob öffentliche Verkehrsinteressen beeinträchtigt werden. Die Deutsche Bahn hat ein Vetorecht (Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 03.06.10).

Flughäfen: Wowereit macht Druck Aufsichtsrat soll am 25. Juni entscheiden, ob der Hauptstadtflughafen später eröffnet wird Regine Zylka, Andrea Beyerlein Die Botschaft, die Klaus Wowereit nach der Senatssitzung verkündete, war wohl bewusst doppeldeutig gemeint. Einerseits möchte der Regierende Bürgermeister den Termin für die Eröffnung des neuen Großflughafens in Schönefeld gerne halten. "Ohne Druck auf dem Kessel geht es nicht, sonst besteht das Risiko, dass sich das wie ein Kaugummi zieht", sagte er gestern. Als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft sieht Wowereit aber offenbar ein, dass die Insolvenz einer Planungsfirma und eine neue EU-Verordnung Probleme bereiten könnte. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0602/berlin/
0023/index.html

Die Botschaft, die Klaus Wowereit nach der Senatssitzung verkündete, war wohl bewusst doppeldeutig gemeint. Einerseits möchte der Regierende Bürgermeister den Termin für die Eröffnung des neuen Großflughafens in Schönefeld gerne halten. „Ohne Druck auf dem Kessel geht es nicht, sonst besteht das Risiko, dass sich das wie ein Kaugummi zieht“, sagte er gestern. Als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft sieht Wowereit aber offenbar ein, dass die Insolvenz einer Planungsfirma und eine neue EU-Verordnung Probleme bereiten könnte. Der 30. Oktober 2011 sei immer ambitioniert gewesen, sagte Wowereit, „wenn es nicht geht, ziehen wir die Konsequenzen.“ Ein Jahr Verspätung sei aber nicht zu erwarten. Höchstens einige Monate.
Laufen lassen will er die Debatte über den Eröffnungstermin jedenfalls nicht. Wowereit beauftragte die Flughafen-Geschäftsführung, zur Sitzung des …

Flughäfen: Wowereit macht Druck Aufsichtsrat soll am 25. Juni entscheiden, ob der Hauptstadtflughafen später eröffnet wird Regine Zylka, Andrea Beyerlein Die Botschaft, die Klaus Wowereit nach der Senatssitzung verkündete, war wohl bewusst doppeldeutig gemeint. Einerseits möchte der Regierende Bürgermeister den Termin für die Eröffnung des neuen Großflughafens in Schönefeld gerne halten. „Ohne Druck auf dem Kessel geht es nicht, sonst besteht das Risiko, dass sich das wie ein Kaugummi zieht“, sagte er gestern. Als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft sieht Wowereit aber offenbar ein, dass die Insolvenz einer Planungsfirma und eine neue EU-Verordnung Probleme bereiten könnte. , aus Berliner Zeitung

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Die Botschaft, die Klaus Wowereit nach der Senatssitzung verkündete, war wohl bewusst doppeldeutig gemeint. Einerseits möchte der Regierende Bürgermeister den Termin für die Eröffnung des neuen Großflughafens in Schönefeld gerne halten. „Ohne Druck auf dem Kessel geht es nicht, sonst besteht das Risiko, dass sich das wie ein Kaugummi zieht“, sagte er gestern. Als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft sieht Wowereit aber offenbar ein, dass die Insolvenz einer Planungsfirma und eine neue EU-Verordnung Probleme bereiten könnte. Der 30. Oktober 2011 sei immer ambitioniert gewesen, sagte Wowereit, „wenn es nicht geht, ziehen wir die Konsequenzen.“ Ein Jahr Verspätung sei aber nicht zu erwarten. Höchstens einige Monate.
Laufen lassen will er die Debatte über den Eröffnungstermin jedenfalls nicht. Wowereit beauftragte die Flughafen-Geschäftsführung, zur Sitzung des …

Bahnhöfe + Tarife: Höft & Wessel: 500 benutzerfreundliche Ticketautomaten an S-Bahn Berlin Die Höft & Wessel AG liefert über ihren Geschäftsbereich Almex 500 stationäre Fahrkartenautomaten an die S-Bahn Berlin GmbH.

http://www.lok-report.de/

Die Höft & Wessel AG liefert über ihren Geschäftsbereich Almex 500 stationäre Fahrkartenautomaten an die S-Bahn Berlin GmbH.
Die Automaten der neuesten Generation bieten mit einem besonders lichtstarken Touchscreen, der schon auf leichte Berührung reagiert, einem besonders schnellen Fahrkartendrucker, einem Viereckmenü zur schnellen Auswahl von Standardtickets, einer optischen Anzeige des nächsten Bedienschritts, Brailleschrift und einer Taschenablage eine noch bessere und einfachere Bedienung für die Fahrgäste. Daraus ergibt sich eine deutliche Verkürzung der Bedienzeiten. Stationen mit hohem Fahrgastaufkommen stattet die S-Bahn Berlin zudem mit mehr Automaten aus, sodass sich die Automatenanzahl insgesamt um 50 erhöhen wird.
Die S-Bahn Berlin entschied sich aufgrund der guten Erfahrungen mit der ebenfalls von Höft & Wessel stammenden Vorgängergeneration wieder für ein Almex- Ticketingsystem. 400 neue Automaten werden noch im Laufe dieses Jahres ab Mai 2010 installiert. Die restlichen 100 folgen 2011.
Täglich nutzen 1,3 Mio. Fahrgäste in und um Berlin die S-Bahn. Neben Einzelfahrten können auch Zeitkarten erworben werden. Die Bezahlung ist sowohl bar als auch per Karte möglich.
„Die neuen Fahrkartenautomaten sind eine Investition in noch mehr Kundenfreundlichkeit. Unsere Fahrgäste werden die einfachere und schnellere Bedienung schnell zu schätzen wissen,“ erläutert Gerd-Peter Willbrandt, Leiter Vertrieb der S-Bahn Berlin.
Ein wesentliches Augenmerk der Entwicklung der neuen Automaten galt deshalb den universellen Zugangsmöglichkeiten für alle Nutzer. Dank des hellen Bildschirms, der Anbringung von Blindenschrift und der einfachen Bedienerführung sind die Automaten besonders behindertenfreundlich. Auf die akustische Ausgabe von Informationen sind sie bereits vorbereitet (Pressemeldung Höft & Wessel AG, 02.06.10).

Bahnhöfe + Tarife: Höft & Wessel: 500 benutzerfreundliche Ticketautomaten an S-Bahn Berlin Die Höft & Wessel AG liefert über ihren Geschäftsbereich Almex 500 stationäre Fahrkartenautomaten an die S-Bahn Berlin GmbH.

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Die Höft & Wessel AG liefert über ihren Geschäftsbereich Almex 500 stationäre Fahrkartenautomaten an die S-Bahn Berlin GmbH.
Die Automaten der neuesten Generation bieten mit einem besonders lichtstarken Touchscreen, der schon auf leichte Berührung reagiert, einem besonders schnellen Fahrkartendrucker, einem Viereckmenü zur schnellen Auswahl von Standardtickets, einer optischen Anzeige des nächsten Bedienschritts, Brailleschrift und einer Taschenablage eine noch bessere und einfachere Bedienung für die Fahrgäste. Daraus ergibt sich eine deutliche Verkürzung der Bedienzeiten. Stationen mit hohem Fahrgastaufkommen stattet die S-Bahn Berlin zudem mit mehr Automaten aus, sodass sich die Automatenanzahl insgesamt um 50 erhöhen wird.
Die S-Bahn Berlin entschied sich aufgrund der guten Erfahrungen mit der ebenfalls von Höft & Wessel stammenden Vorgängergeneration wieder für ein Almex- Ticketingsystem. 400 neue Automaten werden noch im Laufe dieses Jahres ab Mai 2010 installiert. Die restlichen 100 folgen 2011.
Täglich nutzen 1,3 Mio. Fahrgäste in und um Berlin die S-Bahn. Neben Einzelfahrten können auch Zeitkarten erworben werden. Die Bezahlung ist sowohl bar als auch per Karte möglich.
„Die neuen Fahrkartenautomaten sind eine Investition in noch mehr Kundenfreundlichkeit. Unsere Fahrgäste werden die einfachere und schnellere Bedienung schnell zu schätzen wissen,“ erläutert Gerd-Peter Willbrandt, Leiter Vertrieb der S-Bahn Berlin.
Ein wesentliches Augenmerk der Entwicklung der neuen Automaten galt deshalb den universellen Zugangsmöglichkeiten für alle Nutzer. Dank des hellen Bildschirms, der Anbringung von Blindenschrift und der einfachen Bedienerführung sind die Automaten besonders behindertenfreundlich. Auf die akustische Ausgabe von Informationen sind sie bereits vorbereitet (Pressemeldung Höft & Wessel AG, 02.06.10).

S-Bahn: Zwischenbilanz S-Bahn Berlin: Konsequente Durchsetzung neuer Strukturen zeigt Wirkung Überspringen: Zwischenbilanz S-Bahn Berlin: Konsequente Durchsetzung neuer Strukturen zeigt Wirkung Jahresbilanz zum Krisenjahr 2009 vorgelegt – Fahrzeugverfügbarkeit wird kontinuierlich erhöht (Berlin, 2. Juni 2010) Die neue Geschäftsführung der S-Bahn Berlin hat eine Zwischenbilanz ihrer seit dem Amtsantritt vor elf Monaten geleisteten Arbeit gezogen. Das Unternehmen befinde sich nach Einschätzung des vierköpfigen Gremiums derzeit in einem anspruchsvollen Restrukturierungsprozess, an dessen Ende bewährte und zeitgemäß weiterentwickelte Qualitätsstandards stehen werden.

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100602.html

(Berlin, 2. Juni 2010) Die neue Geschäftsführung der S-Bahn Berlin hat eine Zwischenbilanz ihrer seit dem Amtsantritt vor elf Monaten geleisteten Arbeit gezogen. Das Unternehmen befinde sich nach Einschätzung des vierköpfigen Gremiums derzeit in einem anspruchsvollen Restrukturierungsprozess, an dessen Ende bewährte und zeitgemäß weiterentwickelte Qualitätsstandards stehen werden.

„Aus den analysierten Problemen haben wir umfassende Konsequenzen gezogen“, erklärt Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung. „Ein Komplettcheck unserer Fahrzeuge und unserer Instandhaltungsprozesse hat deutlich gemacht, dass wir uns vielerorts neu aufstellen müssen. Dies ist in die Wege geleitet und erfordert trotz bereitgestellter zusätzlicher technischer und personeller Ressourcen viel Zeit. Diese werden wir uns nehmen, denn Fahrgäste und Besteller können zu Recht erwarten, dass wir in Fragen der Sicherheit und Zuverlässigkeit wieder Bestleistungen erbringen.“

Ausgehend von technischen Qualitätsmängeln an den S-Bahn-Zügen und unzureichenden Organisationsstrukturen in der Fahrzeuginstandhaltung, war die S-Bahn Berlin im Verlauf des Jahres 2009 in eine schwere Krise geraten, die mehrfach zu erheblichen Leistungseinschränkungen führte. Bereits im Dezember letzten Jahres hatte sich das Unternehmen mit einem Freifahrtmonat für Stammkunden und ermäßigten Wochenendtarifen für Gelegenheitskunden entschuldigt. Im November und Dezember dieses Jahres wird die Aktion wiederholt. Trotz der aktuellen Problemlage sind viele Berliner und Brandenburger dem Traditionsunternehmen treu geblieben. Die Zahl der Abonnements stieg im April 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13 Prozent.

Bei der Entwicklung der Fahrgeldeinnahmen und des Bestellerentgelts musste die S-Bahn Berlin im Vergleich der Jahre 2008 und 2009 Einbußen hinnehmen. Unter Berücksichtigung des Entschädigungspakets sanken die Fahrgelderlöse um 4,8 Prozent. Der Besteller kürzte seine Überweisungen um 17,6 Prozent. Die Betriebsleistung der S-Bahn sank von 32,2 auf 28,1 Millionen Zugkilometer, was einem Rückgang von 12,8 Prozent entspricht. Die in der Jahresbilanz ausgewiesene Zahl eines Fahrgastrückgangs um 4,4 Prozent konnte nur geschätzt werden. Entsprechende Fahrgastzählungen werden derzeit verbundweit durchgeführt und dürften zu einem späteren Zeitpunkt genauer Aufschluss über die tatsächliche Entwicklung geben.

Seit letztem Sommer arbeiten die Werkstätten des Unternehmens an der kontinuierlichen Erhöhung der Kapazitäten. Konnten beim zweiten Tiefpunkt im September nur rund 180 Viertelzüge eingesetzt werden, sind derzeit wieder rund 400 im Einsatz. Ab 7. Juni werden es 416 Viertelzüge sein. Die Erweiterung von Werkstattkapazitäten in Oranienburg und Friedrichsfelde sowie die Aufstockung des Personals um rund 300 Mitarbeiter tragen wesentlich dazu bei.

„Ohne die enge vertrauensvolle Zusammenarbeit erfahrener S-Bahner mit den hinzugezogenen Fahrzeugexperten aus dem gesamten DB-Konzern wäre die systematische Überholung des Fahrzeugparks kaum zu schaffen“, betonte Peter Buchner im Namen der Geschäftsführung. „Für dieses Engagement können wir uns gar nicht oft genug bedanken. Zumal der kräftezehrende Prozess noch nicht zu Ende gebracht ist.“

Mit Hochdruck arbeitet die S-Bahn Berlin daran, bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 500 Viertelzüge einsetzen zu können. Bis dahin will das Unternehmen für alle noch offenen technischen Probleme an den Zügen Lösungen gefunden haben. Die umfangreichen Zusatzarbeiten aufgrund der technischen Unzulänglichkeiten der Fahrzeuge haben allerdings auch in den kommenden Monaten Einfluss auf die Verfügbarkeit der Flotte. Es sind häufigere Werkstattaufenthalte erforderlich als vom Hersteller vorgesehen. Damit garantiert die S-Bahn Berlin, dass alle im Einsatz befindlichen Züge sicher sind.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG