Wir kommen dem Wunsch vieler Radfahrer nach, die auf dem Weg zur U-Bahn ihr Fahrrad nutzen möchten. In Hönow wurde jetzt die erste von weiteren geplanten Fahrradabstellanlagen an U-Bahnhöfen fertig gestellt.
170.000 EUR wurden von der Gemeinde Hoppegarten und dem Senat für diese größte und erste Anlage im neuen Stil investiert. Dabei wurden die Anlage selbst und der Bürgersteig mit Radweg über 96 m ansprechend neu gepflastert.
Die Ausführung der Anlage ist bewusst sehr eng an die von der Bahn AG her bekannte Art angelehnt. So kommen die gleichen T-förmigen Sicherheitsbügel für je zwei Fahrräder zum Einsatz. 78 Anlehnbügel sind mit Glas überdacht. Damit sind die dort abgestellten Fahrräder sogar wettergeschützt. Insgesamt können 288 Fahrräder in Hönow an der Böhlener Straße tagsüber gesichert stehen.
Bis zum Jahr 2013 werden in diesem Stil weit über 3000 Fahrradanlehnbügel an U-Bahnhöfen, Straßenbahn-Haltestellen und Expressbus-Haltestellen errichtet.
BVG feiert Lange Nacht in ihrem neuesten Geisterbahnhof
Annette Bräunlein
U-Bahnen waren keine zu sehen in der Halle unter der Invalidenstraße. Stattdessen standen im neuen U-Bahnhof Hauptbahnhof Bühnen und jede Menge Biertische, es gab Würstchen sowie Cocktails, während die BVG Jahreskarten, Rundflüge im Rosinenbomber und Typberatungen bei Udo Walz verloste. Die Zweite Lange Nacht des BVG-Clubs bot am Sonnabend Gelegenheit, die künftige Endstation der vom Brandenburger Tor kommenden Linie U 55 in Augenschein zu nehmen. Damit zog in den Geisterbahnhof erstmals Leben ein. Wann dort der U-Bahn-Betrieb beginnt, ist dagegen weiter unklar: Zuletzt war von Ende 2007 die Rede. Der Granitboden und die historischen Bilder von Berliner Bahnhöfen an den weiß getafelten Wänden waren in …
Berlin hat einen neuen Veranstaltungsort: die Geisterstation unter dem Hauptbahnhof 01.12.2006 Lokales – Seite 24 Peter Neumann
Noch immer ist unklar, wann dort zum ersten Mal ein Zug mit Fahrgästen hält. Doch morgen dürfen alle Interessierten den Geisterbahnhof unter der Invalidenstraße trotzdem schon mal besuchen. Von 16 bis 24 Uhr laden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in die neue Station unter dem Hauptbahnhof ein. Dann gibt es in der Endstation der künftigen Linie U 55 anstelle eines funktionierenden Zugverkehrs unter anderem den Quatsch Comedy Club, die Berlin Comedian Harmonists oder ein Statisten-Casting für die Serie „Türkisch für Anfänger“ zu erleben. „Die zweite Lange Nacht des BVG-Clubs ist die Gelegenheit, diesen neuen U-Bahnhof in Augenschein zu nehmen“, sagt der BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Die Besucher werden ein ungewöhnlich großzügiges Bauwerk zu sehen bekommen. Die Halle, in der einmal U-Bahnen zum …
Berlin hat einen neuen Veranstaltungsort: die Geisterstation unter dem Hauptbahnhof 01.12.2006 Lokales – Seite 24 Peter Neumann
Noch immer ist unklar, wann dort zum ersten Mal ein Zug mit Fahrgästen hält. Doch morgen dürfen alle Interessierten den Geisterbahnhof unter der Invalidenstraße trotzdem schon mal besuchen. Von 16 bis 24 Uhr laden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in die neue Station unter dem Hauptbahnhof ein. Dann gibt es in der Endstation der künftigen Linie U 55 anstelle eines funktionierenden Zugverkehrs unter anderem den Quatsch Comedy Club, die Berlin Comedian Harmonists oder ein Statisten-Casting für die Serie „Türkisch für Anfänger“ zu erleben. „Die zweite Lange Nacht des BVG-Clubs ist die Gelegenheit, diesen neuen U-Bahnhof in Augenschein zu nehmen“, sagt der BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Die Besucher werden ein ungewöhnlich großzügiges Bauwerk zu sehen bekommen. Die Halle, in der einmal U-Bahnen zum …
Keine Frage blieb unbeantwortet, als am 7. September #U-Bahn-Direktor Hans-Christian #Kaiser, Baumanager Uwe #Kutscher und Leiter Fahrplan Herr #Coenen im Rahmen der 23. Deutschen Schienenverkehrs-Wochen mit interessierten Kunden sprachen…
Das Deutsche Technik-Museum zeigt Leben und Werk des U-Bahnarchitekten Alfred Grenander
Nikolaus Bernau
Es dürfte keinen Berliner geben und keinen Berlin-Besucher, der seine Werke nicht benutzt, oft auch genossen hat. Und doch ist Alfred Grenander, dem wir so brillant entworfene U-Bahnhöfe wie Hermannplatz, Alexanderplatz und Wittenbergplatz, die Hochbahntrasse in Prenzlauer Berg oder das klassische, in den Grundformen bis heute gültige Design der U-Bahnwagons und der BVG-Busse verdanken, einer der großen Unbekannten der Architekturgeschichte geblieben. Zwar wurden seine Verkehrsbauten seit den späten achtziger Jahren zunehmend als Kunstwerke von Weltrang entdeckt – damals, als die BVG mit dem großen Massaker an Grananders Bahnhöfen begann. Doch wer kennt seine Entwürfe für leider längst zerstörte Zeitungskioske, exquisite Möbel, Villen und Landhäuser? Die neue Ausstellung des Deutschen Technik-Museums will diese Lücke schließen. Erstmals werden hier die Arbeiten des Privatarchitekten und Designers …
Wittenbergplatz, Deutsche Oper, Alexanderplatz: Jeder Berliner kennt Alfred Grenanders U-Bahnhöfe. Der Architekt selbst geriet aber in Vergessenheit. Nun ehren das Technikmuseum und die BVG den Schweden.
Zu seinem 75. Todestag würdigt ihn das Technikmuseum mit einer Ausstellung und die BVG erinnert an den Baumeister mit Sonderfahrten historischer Züge, mehreren Ausstellungen und einem Festakt.
Der Architekt: Alfred Grenander Grenander wurde 1863 in Schweden geboren und wuchs in Stockholm auf. Nach einigen Studienjahren am Polytechnikum der schwedischen Hauptstadt wechselte er 1885 an die Technische Hochschule in Charlottenburg. 1890 schloss er sein Architekturstudium ab und arbeitete zunächst im Reichstagsbaubüro bei Paul Wallot. Von Anfang an war er auch als Architekt für die 1902 eröffnete Berliner Hoch- und Untergrundbahn tätig. Alfred Grenander starb vor 75 Jahren am 14. Juli 1931 in Berlin.
Das Hauptwerk: U-Bahnhof Wittenbergplatz Die Gestaltung des U-Bahnhofs Wittenbergplatz mit der großen oberirdischen Halle gilt als sein Hauptwerk. Weitere markante Zeugnisse seines Wirkens können noch heute auf den U-Bahnhöfen Alexanderplatz, Deutsche Oper, Klosterstraße, Hermannplatz und Sophie-Charlotte-Platz besichtigt werden. Seine Bauwerke sind geprägt von sachlicher Schönheit. Die Gestaltung der Bahnhöfe auf der heutigen U8 mit den einfarbig gekachelten Wänden geht auf ihn zurück. Außerdem hatte er die Idee, unterschiedliche Farben als Erkennungsmerkmal der Stationen auf der U2 zu verwenden.
Die Ausstellung: „Das Werk von Alfred Grenander“ Die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum ist vom 15. November 2006 bis zum 29. April 2007 zu sehen. Informationen über das umfangreiche Begleitprogramm sind auf den Internetseiten des Museums abrufbar: www.dtmb.de.
Die Aktivitäten am Grenander-Wochenende Am Samstag, den 18. November 2006, starten die Feierlichkeiten mit einem Festakt am U-Bahnhof Olympia-Stadion. Am Sonntag konzentriert sich das Geschehen auf die U Bahnhöfe Olympia-Stadion, Deutsche Oper und Wittenbergplatz. Außerdem gibt es Fahrten mit dem historischen A1-Zug zwischen Olympiastadion und Gleisdreieck.
Das BVG-Programm
Samstag, 18. November 2006 Das U-Bahnmuseum am U-Bahnhof Olympiastadion ist von 12 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.
Sonntag, 19. November 2006 Das U-Bahnmuseum am U-Bahnhof Olympiastadion ist von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Von 11 Uhr bis zirka 17 Uhr finden Fahrten mit dem historischen A1 Zug (3 Wagen) zwischen Olympia-Stadion und Gleisdreieck statt.
* 11 Uhr erste Fahrt ab Olympia-Stadion
* zirka 16 Uhr letzte Fahrt nach Gleisdreieck
Fahrzeiten: zur vollen Stunde ab Olympia-Stadion, zur halben Stunde ab Gleisdreieck.
Die Züge halten auf allen Zwischen-Bahnhöfen. Während der Fahrt gibt es Erläuterungen zu Grenander durch Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft U-Bahn. Sie können mit einem normalen Fahrschein fahren.
Ausstellungen/Aktivitäten
* auf dem U-Bahnhof Deutsche Oper
Informationstafeln zum Werk Grenanders
Tunnel-/Gleisbegehungen: Die Tour beginnt auf dem U-Bahnhof Deutsche Oper. Treffpunkt ist der Abfahrtsbahnsteig Richtung Pankow (Warschauer Straße). Gewandert wird zunächst auf dem Gleis 4 und zurück über Gleis 3 durch den Bahnhof bis zur Kehranlage.
Verkauf von Souvenirs
* auf dem U-Bahnhof Wittenbergplatz
Informationsstand über den U-Bahnhof in der Eingangshalle
Vortrag mit Bildern zum Thema: „Wittenbergplatz – bedeutendster Grenander – Bahnhof“
Ein noch nicht identifizierter Mann ist am Sonnabendmorgen wahrscheinlich Opfer eines tödlichen Unfalls in Wedding geworden. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde der Mann kurz vor 6 Uhr von einer U-Bahn in der Station Seestraße überrollt. Zur Klärung der Identität und für Hinweise auf einen möglichen Selbstmord sucht die Kriminalpolizei Zeugen. Erste Ermittlungen der Kripo zufolge dürfte der Mann etwa 18 bis 25 Jahre alt gewesen sein. Er hatte ein schwarzes Basecap getragen und hatte mit zwei …
Alfred Frederik Elias Grenander – nur wenigen Berlinern wird dieser Name sofort etwas sagen. Dabei hat der Schwede wie kaum ein anderer die Verkehrsinfrastruktur der Stadt geprägt. Eine kleine Bronzetafel im U-Bahnhof Klosterstraße in Mitte zeigt das Antlitz eines Manns mit kühner Nase und hoher Denkerstirn. Mit einer Sonderaustellung, die am Mittwoch eröffnet wird, will das Deutsche Technikmuseum Berlin an den Architekten von Berlins schönsten U-Bahnhöfen erinnern. Gerade einmal 22 Jahre alt ist Grenander, als er sich 1885 an der Königlich-Technischen Hochschule in Charlottenburg für ein Architekturstudium einschreibt. Einer seiner Lehrer ist …
Die Familie der barrierefreien UBahnhöfe hat Zuwachs bekommen. Vor kurzem konnten auf den U-Bahnhöfen Wilmersdorfer Straße, Rosenthaler Platz und Alt-Tegel drei weitere Aufzugsanlagen fertiggestellt werden.
Damit dürfen sich bereits 67 U-Bahnhöfe barrierefrei nennen, Tendenz steigend. Die Aufzugsanlage in Alt- Tegel führt direkt auf den extra verbreiterten Mittelstreifen der Berliner Straße und ermöglicht somit ein barrierefreies Umsteigen in die dort verkehrenden Buslinien.
Gleichzeitig hat hiermit ein weiterer wichtiger Endbahnhof einen Aufzug erhalten. Damit sind nun mit Ausnahme des U-Bahnhofs Uhlandstraße sämtliche Endbahnhöfe im Berliner U-Bahn-Netz barrierefrei erreichbar. Am U-Bahnhof Rosenthaler Platz ist jetzt schon der zweite Aufzug an den Start gegangen. Er verbindet die südliche Verteilerebene des Bahnhofs mit dem Bahnsteig. Der erste Aufzug von der Verteilerebene zur Straße ist bereits 2005 in Betrieb genommen worden.
Die Baukosten zur Ausstattung dieser drei U-Bahnhöfe mit Aufzugsanlagen betragen rund 2,4 Millionen Euro.