Initiative widerspricht Senat Peter Neumann Der Bau der Autobahn A 113 hat die umliegenden Stadtgebiete nicht nennenswert von Verkehr entlastet. Zu dieser Einschätzung ist die Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) gekommen. Die Eröffnung des Abschnitts von Adlershof nach Schönefeld vor rund einem halben Jahr wirkte sich „nicht so großartig aus wie es uns der Senat weismachen will“, sagte der BISS-Sprecher Harald Moritz. Dafür müssen die Anwohner entlang der A 113 nun zusätzliche Belastungen ertragen. Wie berichtet hat eine Erhebung für die Verkehrslenkung Berlin ergeben, dass seit der Eröffnung der Schönefeld-Autobahn der Verkehr auf den Stadtstraßen abgenommen hat – zum Beispiel Am Seegraben um …
Unfälle auf der A 113 in letzter Minute verhindert Peter Neumann Gut, dass es auch vor den beiden jüngsten Autobahntunneln in Berlin Höhenkontrollen gibt. Denn sonst hätte es dort allein während des Zeitraums von Ende Mai bis Ende September nicht weniger als 85 Mal gekracht, weil zu hohe Lastwagen in die Betonröhren einfahren wollten. „Das ist nicht wenig“, sagte Markus van Stegen, Leiter Verkehrssicherheit im Stab des Polizeipräsidenten, der Berliner Zeitung. Schauplatz dieser Beinahe-Unfälle ist die Autobahn A 113 im Südosten der Stadt – und zwar der Abschnitt von Adlershof in Richtung Schönefeld, der am 23. Mai eröffnet wurde. Dort führt an zwei Stellen ein Park über die …
Foto: Die Kreuzung Torstraße/Schönhauser Allee war gestern für Straßenbahnen mehrere Stunden lang gesperrt. Ein Lastwagen hatte gegen 11.30 Uhr mit seinem Ladekran die Oberleitung abgerissen. Die Kreuzung gehört zu den am meisten befahrenen Verkehrsknotenpunkten der Stadt. Weil der Straßenbahnverkehr ruhte, mussten Ersatzbusse die Fahrgäste von der Torstraße zum Rosenthaler Platz bringen. Der Autoverkehr aus Richtung Rosenthaler Platz wurde über den …
Ein Magnet aus hellem Beton Neue Zahlen zeigen: Die Schönefeld-Autobahn bündelt den Verkehr und entlastet Stadtstraßen Peter Neumann Sie ist gerade erst ein halbes Jahr alt geworden. Doch für den Senat ist die neue Autobahn von Berlin-Adlershof nach Schönefeld schon jetzt ein Erfolg. So ist auf den parallel verlaufenden Straßen der Verkehr zurückgegangen – teilweise um mehr als ein Drittel. Das ergaben Erhebungen, deren Auswertung nun der Verkehrslenkung Berlin (VLB) vorliegt. Die Neubaustrecke hat auch dazu beigetragen, dass auf den anschließenden Autobahnen der Verkehr angestiegen ist – in einem Fall um fast drei Viertel. Die Befürchtung, dass die A 113 viel Durchgangsverkehr nach Berlin hineinzieht, hat sich aber bisher nicht bestätigt, sagt VLB-Chef Jörg Lange. Seit dem 23. Mai rollt der Verkehr zwischen Adlershof und dem Dreieck …
PETER NEUMANN sieht keine neuen Argumente für den Ausbau der Stadtautobahn.
Stadtautobahnen sind schlecht, Stadtautobahnen sind gut. Je nachdem, ob man direkt daneben oder etwas weiter weg wohnt. Das zeigen die Ergebnisse der Verkehrserhebung, die von der senatseigenen Verkehrslenkung Berlin für die neue Schönefeld-Autobahn in Auftrag gegeben worden ist. Wer in Johannisthal, Rudow oder Altglienicke in Hörweite der A 113 wohnt, hat es schlecht getroffen. Daran können auch die Schallschutzwände aus ökomäßig anmutendem unbehandeltem Lärchenkernholz nichts ändern. Unmittelbar links und rechts der Autobahn ist die Lebensqualität gesunken. Gut geht es dagegen denjenigen, die weiter weg leben. Denn von Stadtstraßen wie dem Adlergestell hat die neue A 113 offenbar Verkehr abgezogen. Doch unter dem Strich ist der Verkehrszuwachs auf der A 113 größer …
Erneut ist in Reinickendorf ein Lkw unter der Bahnbrücke an der Klemkestraße stecken geblieben – Nummer acht in diesem Jahr. Diesmal hat ein aus Polen stammender Truck-Fahrer die Höhe der Unterführung falsch eingeschätzt. Sein Container hatte sich unter der Stahlkonstruktion verkeilt. Die Feuerwehr räumte Auto und Container von der Fahrbahn. Während der Bergungsarbeiten war die Straße für etwa eine Stunde gesperrt worden. Schilder mit der Aufschrift 3,70 Meter warnen die Kraftfahrer …
Gut zwei Jahre nach dem Neubau der Fernbahnbrücke am S-Bahnhof Friedrichshagen werden die dortigen großflächigen Betonwände verklinkert. Darauf haben sich die Deutsche Bahn und Anwohnerinitiativen verständigt. Die Bahn hatte unter Hinweis auf hohe Kosten die Verklinkerung zunächst abgelehnt. Anwohner und Geschäftsleute wollten aber nicht akzeptieren, dass am Eingang zu ihrem weitgehend denkmalgeschützten Ortsteil nackter Beton zu sehen ist. Sie sammelten …
Zwischen Mitte Dezember und Mitte März 2009 wird ein Großteil der bundesweit rund 5.600 Bahn-Mieträder generalüberholt / Bikes in Stuttgart und an 16 ICE-Bahnhöfen auch in der kalten Jahreszeit nutzbar
(Frankfurt am Main, 18. November 2008) Das DB-Fahrradmietsystem Call a Bike geht in die Winterpause. Je nach Wetterlage werden ab Mitte Dezember die ca. 5.000 Räder an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Köln und München in die Werkstätten der Deutschen Bahn gebracht. Dort prüfen Experten die silber-roten CallBikes „auf Herz und Nieren“, bevor sie ab Mitte März 2009 wieder in gewohnt guter Qualität und ansprechender Optik das Stadtbild prägen werden. Echte Fahrradfans müssen aber auch während der Wintermonate nicht auf ihr CallBike verzichten: Sie können sich ein persönliches Exemplar für pauschal 60 Euro mieten.
Eine besondere Regelung für die kalte Jahreszeit gibt es in diesem Jahr erstmals für Stuttgart. Auf Wunsch der Stadt werden die über 60 Callbike-Stationen auch in den Wintermonaten nutzbar sein. Da bei Minusgraden jedoch eine geringere Nachfrage zu erwarten ist, wird die Anzahl der Fahrräder an die jeweilige aktuelle Anfrage angepasst. Die baden-württembergische Landeshauptstadt setzt im Vergleich zu den anderen Call a Bike-Städten auf feste Rückgabestationen.
Neben Stuttgart können an den neu eingerichteten Mietstationen der ICE-Bahnhöfe Baden-Baden, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg im Breisgau, Fulda, Gotha, Hamburg, Hannover, Kassel-Wilhelmshöhe, Mainz, Mannheim, Oldenburg (Oldb.) und Weimar Fahrräder gemietet werden. Damit kann der Bahnhof auch in der kalten Jahreszeit Start- und Zielpunkt einer Fahrt mit dem Rad bleiben. Bis Ende 2009 sollen 100 ICE-Bahnhöfe mit CallBikes ausgestattet sein.
Das Mieten der bundesweit rund 5.600 CallBikes funktioniert ganz einfach. Mit einem Anruf beim Kundenservice registriert man sich einmalig für alle Call a Bike-Städte bundesweit als Nutzer. Die Freischaltung für das DB-Fahrradmietsystem erfolgt sofort. Die Räder können rund um die Uhr unter der auf dem Fahrradschloss aufgedruckten Rufnummer per Handy gebucht werden.
Weitere Informationen zu Call a Bike im Internet unter www.callabike.de oder beim Kundenservice Tel. 07000 5225522*.
*Preise aus dem dt. Festnetz Mo – Fr 9-18 Uhr 12,6 ct/Minute, Nebenzeit 6,3 ct/Minute; inkl. USt., Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend.
Fußgänger, Radfahrer und Skater können sich freuen: Mit dem Programm des Stadtumbaus West am Südkreuz soll in Schöneberg ein etwa sechs Kilometer langer Rundweg geschaffen werden. Von der Yorckstraße verläuft die Trasse in südlicher Richtung unter der Monumenten- und Kolonnenbrücke hindurch bis zum Bahnhof Südkreuz, schwenkt dort über die Torgauer Straße durch den Cheruskerpark auf die Westseite der Wannseebahn (S 1) zur Ebersstraße, wo es zurück nach Norden bis zum Gleisdreieck geht. Die Cheruskerstraße wird für die Grün-Verbindung als Fahrradstraße ausgewiesen. Anliegerverkehr und Parkplätze bleiben erhalten. Die sogenannte Schöneberger Schleife ist Teil eines überörtlichen Nord-Süd-Grünzugs, der langfristig von Pankow über Mitte, Schöneberg und Lichterfelde bis zum Fläming-Skate reichen soll. Er wird Teil des Radfernweges Berlin-Leipzig. Das Gebiet rund um den Bahnhof Südkreuz soll bis 2015 mit rund …
Obwohl die Frostschäden des vergangenen Winters noch längst nicht alle behoben sind, wird es 2009 kein neues Schlagloch-Sonderprogramm für Berlin geben. Das kündigt Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gegenüber der Berliner Morgenpost an. Stattdessen wird es wie im vergangenen Jahr direkte Zuweisungen an die zwölf Bezirke von jeweils 500 000 Euro geben. Insgesamt stehen damit allen Bezirken im kommenden Jahr 32,1 Millionen Euro für die Instandhaltung der Straßen zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Bezirk Mitte mit einer Sonderzuweisung in Höhe von zwei Millionen Euro rechnen. Der Bezirk ist allerdings verpflichtet, dieses Geld nur im zentralen Bereich des Alt-Bezirks Mitte auszugeben.