Straßenbahn: Schon acht Tote bei Straßenbahn-Unfällen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1202/berlin/0038/index.html

Zahl der Todesfälle hat sich im Vergleich zu 2007 verdoppelt / Unaufmerksamkeit ist die Hauptursache für Unglücke
Peter Neumann
Gestern hat sich in Berlin wieder ein tödlicher Straßenbahnunfall ereignet – der achte in diesem Jahr. Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr und vier Mal so viele wie 2006. Eine 24 Jahre alte Frau starb, nachdem sie in Hohenschönhausen unter die Räder eines Zuges der Linie M 17 in Richtung Falkenberg geraten war. Sie war auf der Stelle tot. Das Unglück ereignete sich an der Haltestelle Welsestraße im Verlauf der Falkenberger Chaussee. Der Straßenbahnfahrer erlitt einen schweren Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Nach Angaben der Polizei haben Augenzeugen beobachtet, wie die Frau gegen …

Potsdam + Straßenbahn: Straßenbahnfahrer lässt Behinderte nachts allein an Haltestelle zurück, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11362175/60709/
Strassenbahnfahrer-laesst-Behinderte-nachts-allein-an-Haltestelle-zurueck.html

POTSDAM / WALDSTADT – Als Ramona Schäfer (Name geändert – d.R.) am Mittwochabend von einem Treffen mit Bekannten in der Martin-Luther-Kapelle nach Hause fahren will, erlebt sie eine böse Überraschung: An der Haltestelle Heinrich-Mann-Allee/ Ecke Eduard-Claudius-Straße wartet die Rollstuhlfahrerin auf die Tram der Linie 91. Es ist 21.44 Uhr, als diese einfährt. Schäfer will mit ihrem Rolli in die Bahn, doch der Fahrer steigt aus und signalisiert ihr von Weitem, ein Einsteigen sei nicht möglich. Wegen der Bauarbeiten an der Haltestelle – diese hatten am Montag begonnen und dauern voraussichtlich bis 18. November – sei der Einstieg für Fahrgäste nur an der ersten Tür möglich, erläutert er. Die 52-Jährige glaubt an einen schlechten Scherz, denn durch diese Tür passt kein Rollstuhl hindurch. Ob es denn möglich sei, mit der Tram ein paar Meter vorzufahren, fragt Schäfer. So könne sie durch einen der breiten Eingänge weiter hinten in die Bahn gelangen. „Das kann ich nicht machen“, erwidert …

Straßenbahn + U-Bahn: Jetzt drohen hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0067/index.html

Peter Neumann
Die Finanzkrise könnte auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) treffen. Darum nimmt das Unternehmen eine Risikovorsorge von 157 Millionen Euro in die Bilanz auf. Anlass sind komplizierte Wertpapier- und Leasinggeschäfte in den USA. Das Stichwort lautet: „Cross Border Leasing“ (CBL).
Die Rückstellung könne den größtmöglichen Schaden abdecken, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die BVG erwarte aber nicht, dass die gesamte Summe fällig wird. Realistisch sei ein zweistelliger Millionenbetrag – wenn überhaupt. Falls Forderungen erhoben würden, erwäge die BVG zudem eine Schadensersatzklage gegen die beratende Bank in den USA. Reetz: „Wir gehen davon aus, dass Cross Border Leasing unter dem Strich ein gutes Geschäft für uns bleibt. Dadurch haben wir seit 1979 einen Vorteil von insgesamt rund …

Straßenbahn + U-Bahn: Mit Schutzfolien will die BVG das Scheibenzerkratzen in U- und Straßenbahnen verhindern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0014/index.html

Peter Neumann
In U-Bahn-Zügen behindern weiß aufgedruckte Brandenburger Tore den Blick nach draußen. In Straßenbahnen haben die Fahrgäste hinter grün beklebten Fenstern den Eindruck, die Welt durch eine ziemlich dunkle Sonnenbrille zu betrachten. Mit einem neuen Schutzfoliendesign wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erreichen, dass ihre Fensterscheiben seltener zerkratzt werden.
Nun werden alle Bahnen damit ausgestattet, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Doch die bedruckte Anti-Scratching-Folie für die U-Bahn stößt auf Kritik. „Damit kapituliert die BVG vor den Vandalen“, kritisierte Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband IGEB. „Wir fordern freie Sicht nach draußen.“ Motto: „Macht das Tor weg!“
Allein im vergangenen Jahr mussten wir 960 000 Euro dafür ausgeben, …

Potsdam + Straßenbahn: Achsenbruch bei Straßenbahn in Potsdam, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article975651/.html

Eine 21 Jahre alte Tatra-Straßenbahn ist am Montag in Potsdam mitten auf der Fahrt zusammengebrochen, weil eine Achse gebrochen war. nach der Ursache wird noch gesucht. Bisher war noch bei keiner Tatra-Bahn zu einer solchen Panne gekommen.
Bei einer Straßenbahn der Verkehrsbetriebe in Potsdam (ViP) ist am Montagnachmittag eine Achse gebrochen. Verletzt wurde niemand. Am Dienstag soll nach Angaben der ViP durch eine Zerlegung des Drehgestells die Ursache ermittelt werden. Die Tram vom Typ „Tatra“ ist 21 Jahre alt. Bisher habe es bei Straßenbahnen dieses Typs keine …

U-Bahn + Straßenbahn: Pankow vier Monate ohne Schienenanschluss, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-Pankow;art270,2657318

Das wird hart im nächsten Frühjahr: Vier Monate lang wird die U2 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die Straßenbahn kann während dieser Zeit auch nicht fahren.
Das trifft Fahrgäste von und nach Pankow so hart wie selten: Wenn vom nächsten Frühjahr an die Hochbahnstrecke der U-Bahn-Linie U 2 entlang der Schönhauser Allee saniert wird und die Züge deshalb nicht fahren, können die BVG-Nutzer auch nicht auf die parallel verkehrende Straßenbahn M 1 (Niederschönhausen–Mitte) ausweichen. Auch ihr Betrieb muss eingestellt werden, um an der U-Bahn bauen zu können. Auf dem rund 400 Meter langen Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Bornholmer/Wisbyer Straße und dem S-Bahnhof Schönhauser Allee wird es dann rund vier Monate lang keinen Verkehr auf der Schiene geben – weder bei der U-Bahn noch …

U-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr: Was lange währt, wird endlich die U 55, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1107/berlinhatzukunft/0057/index.html

Das Schienennetz wächst – aber nur sehr langsam / Brandenburger Tor ab 2009 mit U-Bahn-Anschluss
Peter Neumann
Dieses Vorhaben hätte gute Chancen, im Guinness-Buch der Rekorde gewürdigt zu werden. Denn so viel Zeit dürften weltweit nur sehr wenige Bahnbauprojekte in Anspruch genommen haben. Erinnert sich noch jemand? 1997 wurde die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Mitte in Angriff genommen. Zwölf Jahre später soll der erste Abschnitt zunächst als U 55 in Betrieb genommen werden – er ist gerade mal 1,8 Kilometer lang. Vom 8. August 2009 an werden zwischen dem Hauptbahnhof und dem Brandenburger Tor Züge verkehren, sagt Andreas Sturmowski, der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Die Geschichte der „Kanzler-U-Bahn“, in der Regierungsmitglieder aber wohl …

Potsdam: Siemens lässt Vergabe prüfen, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/
pageviewer.asp?TextID=16710

Nach Tram-Ausschreibung: Combino-Hersteller zieht vor Vergabekammer (31.10. 2008)

Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP kann zunächst keinen Zuschlag zum Kauf neuer Straßenbahnen an den Berliner Hersteller Stadler erteilen. Grund: Am Donnerstag hat die bei der Potsdamer Tram- Ausschreibung mitbietende Firma Siemens bei der Vergabekammer des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums Einspruch gegen die Entscheidung des ViP-Aufsichtsrates zugunsten von Stadler erhoben. Die genaue Formulierung: „Siemens hat bei der Vergabekammer einen Nachprüfungsantrag gestellt“, teilte ViP-Geschäftsführer Martin Weis den PNN mit. Die Vergabekammer wird nun das Ausschreibungsverfahren des ViP überprüfen. Vergabekammer-Chef Hans- Jürgen Schuhmann erklärte, die Prüfung dauere „in der Regel fünf Wochen, dann müsste es zu einer Entscheidung kommen“. Nachdem der ViP von Siemens bereits „eine …

Potsdam + Straßenbahn: Unterlegener Konzern erwägt Klage gegen Vip-Kaufentscheidung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11342798/60709/
Unterlegener_Konzern_erwaegt_Klage_gegen_Vip_Kaufentscheidung_Siemens.html

Den Einkaufsplänen des Verkehrsbetriebes in Potsdam (Vip) für 18 neue Straßenbahnen droht Zeitverzug, im schlimmsten Fall müsste die EU-Ausschreibung wiederholt werden. Vip-Geschäftsführer Martin Weis bestätigte gestern, dass der unterlegene Bieter, die Siemens-Tochter Transportation Systems, dem Verkehrsbetrieb eine Rüge zugestellt hat – ein solcher Schritt gilt als Vorläufer einer Vergabebeschwerde.
Wie berichtet, will der Vip die ersten zehn Niederflurbahnen der Pankower Firma Stadler 2010 auf die Schiene bringen. Laut Weis greift Siemens aber jetzt das Vergabeverfahren für den 50-Millionen-Auftrag an. Punkt eins: Der Vip soll eine angeblich unzulässige Änderung der Ausschreibungsbedingungen mitten im …

Straßenbahn: Mit der Straßenbahn vom Alex nach Steglitz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1022/berlin/0032/index.html

Eine Studie hält eine neue Tramstrecke in den Südwesten für sinnvoll. Das findet auch die SPD
Peter Neumann
Schienenersatzverkehr: Das Wort genügt, um Fahrgästen die Laune zu verderben. Wenn ein schneller Bahnverkehr bei Bauarbeiten durch langsame und volle Busse ersetzt wird, löst das keine Freude aus. Bei Busersatzverkehr wäre das anders – darin sind sich eine Studiengruppe der Technischen Universität Berlin sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einig. Sie schlagen vor, die Busse zwischen Alexanderplatz und Rathaus Steglitz durch schnellere Straßenbahnen zu ersetzen. „Busersatzverkehr“- so heißt auch ihre Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung der Tramlinie M 4 in den Westen Berlins, die sie gestern vorstellten.
„Die neue Strecke würde eine sehr gut nachgefragte Verbindung schaffen“, sagte …