POTSDAM / BRANDENBURGER VORSTADT – Eine Erweiterung des Straßenbahnnetzes,
die Verdichtung der Fahrtakte und mehr Niederflurbahnen könnten den Infarkt
des Nahverkehrs in Potsdam verhindern. Diese Ansicht vertritt die
Regionalgruppe Potsdam/Potsdam-Mittelmark des Deutschen
Bahnkunden-Verbandes (DBV). In einer Informationsveranstaltung am
Donnerstagabend in der Bahnhofsgaststätte „B-West“ machte der Verband
deutlich, dass nach dem Austausch der alten Tatra-Straßenbahnen durch
moderne Niederflurzüge schon der heutige Transportbedarf nicht mehr sicher
befriedigt werden kann, geschweige denn der des Jahres 2020, wenn Potsdam
von knapp 160 000 auf 185 000 Einwohner gewachsen sein wird und deutlich
mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Einen 200 Personen
fassenden Tatra-Doppelzug gegen eine Niederflurbahn für …
Kategorie: Straßenbahn
S-Bahn + U-Bahn + Straßenbahn + Bus + Regionalverkehr: Berlin: Jahresbericht 2009 zur Qualität im ÖPNV
Besonders die Ausfälle bei der S-Bahn, aber auch Einschränkungen bei den
Bus- und Straßenbahn-verkehren haben in den letzten Jahren das Bild vom
zuverlässigen Berliner öffentlichen Personennah-verkehr beschädigt. Die
Qualitäts- und Leistungskennziffern der S-Bahn werden regelmäßig durch den
VBB bekannt gegeben. Wie es um die Qualität des gesamten anderen ÖPNV im
Land Berlin bestellt ist, kann jeder Interessierte ab sofort detailliert
nachlesen. Unter dem Motto „Mehr Transparenz im ÖPNV“ veröffentlicht die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung künftig regelmäßig Daten zur Qualität
bei U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Fähre.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Jedes Jahr nutzen über 900 Millionen
Menschen die U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der BVG. Die BVG leistet so
einen zentralen Beitrag für die Mobilität in Berlin. Während der
S-Bahn-Krise hat sie sogar noch mehr Fahrgäste transportiert und ihre
Leistungsfähigkeit eindrucksvoll demonstriert. Da die BVG ein
Landesunternehmen ist und aus Landesmitteln finanziert wird, sollen die
Berlinerinnen und Berliner erfahren, wofür das Land Berlin sein Geld
ausgibt, und was sie als Kunden dafür bekommen. Es geht uns nicht alleine
um die Darstellung von Erfolgen; wir wollen objektiv Bericht erstatten und
auch aufzeigen, wo Land und Unternehmen noch besser werden können.“
Der Verkehrsvertrag zwischen dem Land Berlin und der BVG beinhaltet
Vorgaben zu Leistung und Qualität bei Straßenbahn, U-Bahn und Bus. Um die
Einhaltung der Vorgaben zu belegen, werden regelmäßig die erforderlichen
Daten erhoben und ausgewertet. Zukünftig sollen diese Daten auch dazu
genutzt werden, der Öffentlichkeit ein objektives Bild zum Stand und den
Entwicklungen im Berliner ÖPNV zu vermitteln.
Bei der Umsetzung des Verkehrsvertrags wird das Land Berlin durch das
Center Nahverkehr Berlin unterstützt. Dort werden die von der BVG
gelieferten Daten regelmäßig geprüft und ausgewertet. Die daraus
entstehenden Qualitätsberichte dienen der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung als wichtige Arbeitsgrundlage.
Die Jahresberichte des Qualitätscontrollings finden Sie auf den
Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung oder auch auf der
Homepage des CNB unter www.cnb-online.de.
Es ist das Ziel des Senats, den ÖPNV noch attraktiver und noch
leistungsfähiger zu machen. Ab dem zum 1. Mai 2011 anstehenden
Fahrplanwechsel hat das Land mehr Leistung bei der U-Bahn am Wochenende
bestellt. Damit werden nun fast alle U-Bahnlinien sonntags zwischen 12 und
19 Uhr nicht mehr im 10-, sondern im 5-Minutentakt befahren.
Senatorin Junge-Reyer: „Gesellschaftlicher Wandel verändert die
Mobilitätsansprüche der Berlinerinnen und Berliner. Auf diese Entwicklungen
muss auch der ÖPNV reagieren. Bereits in der Vergangenheit haben wir
festgestellt, dass sich die Nachfrage im ÖPNV aufgrund veränderter Arbeits-
und Ladenöffnungszeiten insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende
erhöht hat. Daher hat das Land schon im Jahr 2009 mit zusätzlichen
Bestellungen Taktverdichtungen in den Abendstunden und am Samstag
ermöglicht. Die Erfolge dieser Anpassungen an die Kundenwünsche sind
offensichtlich. Immer weniger Bürgerinnen und Bürger nutzen das Auto, um in
die Innenstadt zu kommen. Die Berlinerinnen und Berliner nehmen unser
Angebot im Nahverkehr an und steigen um. Mit der nun anstehenden
Taktverdichtung am Sonntag gehen wir gezielt auf die Bedürfnisse der
Fahrgäste ein, die auch am Sonntag schnell und bequem mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln mobil sein wollen. Wir passen die Mobilitätsstruktur der
Stadt immer mehr an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger an. Der
abnehmende Individualverkehr erhöht die Lebensqualität für diejenigen, die
in der Stadt leben und ohne Auto in die Stadt zu kommen wird immer
einfacher. Für beide Seiten ist das ein echter Gewinn.“
Von der Taktverdichtung profitieren zudem nicht nur die Fahrgäste, die
direkt am U-Bahnnetz wohnen. Da für die meisten Wege die öffentlichen
Verkehrsmittel kombiniert genutzt werden, heißt ein dichterer Takt auch
kürzere Umsteigezeiten und insgesamt kürzere Reisezeiten. Dies trägt zu
einer flächendeckenden Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV bei, auch und
vor allem im Vergleich mit dem Pkw.
Finanziert werden die Taktverdichtungen über Umbestellungen und Verlagerung
von wenig oder gar nicht nachgefragten Angeboten, z.B. im Frühverkehr,
sowie aus Rückflüssen aus dem BVG-Vertrag.
Folgende Linien werden taktverdichtet: U 1; U 2 von Pankow bis
Theodor-Heuss-Platz; U 5 von Alexanderplatz bis Kaulsdorf Nord; U 6; U 7; U
8 von Hermannstraße bis Osloer Straße. Die U 9 fährt heute bereits im 5
Minuten-Takt und wird zeitlich angepasst (Pressemeldung Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung, 29.04.11).
Straßenbahn + Bahnindustrie: Straßenbahnen sollen künftig bis in den Westen rollen – zur Freude der Bahnhersteller aus der Region. Bisher fährt die BVG mit älteren Zügen aus Prag durch die Stadt, hat aber schon modernen Nachschub bestellt. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/die-tram-weckt-traeume/4100122.html
Die Bahnhersteller Stadler in Pankow und Bombardier in Hennigsdorf geben
sich unpolitisch – eigentlich aber müssten sie den Grünen für die
Abgeordnetenhauswahl im September die Daumen drücken. Denn deren
Forderungen nach neuen Straßenbahnlinien gehen weiter als der
„Stadtentwicklungsplan Verkehr“ des rot-roten Senats: Unter dem Motto „Mehr
Tram wagen!“ rollte Spitzenkandidatin Renate Künast in einer
Straßenbahn-Attrappe über die Schöneberger Hauptstraße und warb für eine
Linie vom Alexanderplatz nach Steglitz. Auch die Moabiter Turmstraße, den
Charlottenburger Mierendorffplatz und den Neuköllner Hermannplatz können
sich die Grünen als künftige Ziele vorstellen.
Mit einer Gleislänge von rund 190 Kilometern ist das Berliner
Straßenbahnnetz eines der weltweit …
Frankfurt/Oder + Straßenbahn: Fahrt ohne Grenzen, Frankfurt und Slubice nehmen einen neuen Anlauf für den Bau einer Straßenbahn über die Oder, aus Berliner Zeitung
FRANKFURT (ODER). Jeden Morgen beobachtet Jörg Gleisenstein die vielen
Autos mit polnischen Kennzeichen, die vor dem Bahnhof in Frankfurt (Oder)
anhalten. Sie bringen Pendler aus dem Nachbarland zu den Regionalzügen, die
von der Grenzstadt aus Richtung Westen fahren, nach Berlin und Potsdam.
„Die Leute aus Slubice haben gar keine Chance, auf anderen Wegen zum
Bahnhof zu kommen“, sagt Gleisenstein, der für die Grünen im Frankfurter
Stadtparlament sitzt. Das polnische Slubice hat keinen Bahnhof und auch
keinen öffentlichen Nahverkehr. Abhilfe könnte nun eine Straßenbahn
schaffen, die die Städte auf beiden Seiten der Grenze verbindet.
Seit Ende vergangener Woche gibt es einen neuen Anlauf für den Bau einer
Tramlinie über die Oderbrücke. Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder),
Martin Wilke, und sein Slubicer Amtskollege, Tomasz Ciszenwicz, haben
erklärt, dass die „Einführung eines grenzüberschreitenden …
Straßenbahn + Potsdam: 3,6 Millionen Euro für Straßenbahn in Potsdam
Die Landesregierung unterstützt die Stadt Potsdam bei Investitionen in die
Straßenbahn. Jörg Vogelsänger: „Seit 1991 haben wir die Stadt mit 340
Millionen Euro allein für ihren ÖPNV unterstützt. Die Mittel flossen
hauptsächlich in die Infrastruktur und in neue Fahrzeuge. Auch in Zukunft
unterstützen wir die Städte bei ihren Aufgaben im öffentlichen Nahverkehr.
Moderne und nutzerfreundliche Haltestellen machen es den Fahrgästen
leichter und erhöhen die Attraktivität des ÖPNV. Mit den jetzt zugesagten
Fördermitteln kann die Stadt ihr ÖPNV-System weiter modernisieren und die
Erneuerung der Bahnstromversorgung abschließen.“
Der erste Förderbescheid ist für den Ausbau der Straßenbahnstrecke zwischen
Mangerstraße und Glienicker Brücke in der Berliner Straße. Die Strecke ist
870 Meter lang. Folgendes ist vorgesehen: die Fahrleitungsanlage wird
erneuert, die Gleise werden an die Fahrbahn mit einer Rampe angepasst, zwei
behindertengerechte Bushaltestellen mit einer Länge von 42 m werden
einschließlich Ausstattung neu gebaut. Außerdem wird je eine
Richtungshaltestelle verlegt und ausgebaut, Gehwegbereiche sollen angepasst
werden und erhalten eine Entwässerung. Mit den vorgesehenen Bauarbeiten
soll erreicht werden, dass die Bahn schneller, sicherer und ruhiger durch
die Berliner Straße fahren kann. Das Land stellt rund 2,37 Millionen Euro
bereit, davon rund zwei Millionen für den Bau.
Weitere 1,24 Millionen Euro werden für die Grunderneuerung der
Bahnstromversorgung in drei Gleichrichterunterwerken (GUW) bewilligt. Der
Ausbau der Bahnstromversorgung wurde durch das Land mit rund 4,5 Millionen
unterstützt. Mit der Bewilligung für die drei letzten GUW kann das Vorhaben
abgeschlossen werden und die komplette Bahnstromversorgung ist auf dem
neuesten technischen Stand (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und
Landwirtschaft, 21.04.11).
Straßenbahn + Potsdam: Millionen-Förderung für letzten Straßenbahn-Gleisabschnitt an Glienicker Brücke, aus MAZ
POTSDAM / BERLINER VORSTADT – Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP kann nach
20 Jahren die Sanierung seines Straßenbahn-Gleisnetzes abschließen.
Bauminister Jörg Vogelsänger überreichte dafür gestern einen
Fördermittelbescheid über 2,4 Millionen Euro an Oberbürgermeister Jann
Jakobs (beide SPD). Der ViP wird damit in den kommenden Sommerferien und
bis zum Oktober die dünngefahrenen Schienen zwischen Mangerstraße und
Glienicker Brücke durch lärm- und erschütterungsmindernde Gleise ersetzen.
Erneuert werden auch die Fahrleitungsmasten. Während der Bauarbeiten bleibt
es möglich, mit dem Auto über die Brücke nach Berlin zu fahren, verspricht
das Unternehmen. Die Haltestellen in dem Abschnitt werden verbreitert und
behindertengerecht gestaltet, auch zwei neue Bushaltestellen entstehen.
Weitere 1,3 Millionen hatte Vogelsänger für die …
Straßenbahn + Stadt Brandenburg: Brandenburger feierten 100 Jahre elektrische Straßenbahn, aus havelstadt.de
http://www.havelstadt.de/citynews/
sonderfahrt-zum-100-jaehrigem-9497
Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der elektrischen Straßenbahn in
Brandenburg an der Havel wurde zu einem Fest auf dem Gelände des alten
Betriebshofes (Bauhofstraße) eingeladen. VBBr-Geschäftsführer Werner
Jumpertz und Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann (CDU)
richteten ein Grußwort an die Gäste. Die Brandenburger Straßenbahn kann auf
eine wechselhafte Zeit zurückschauen – 100 Jahre, die es in sich hatten. Am
01. April 1911 wurde der elektrische Betrieb der Straßenbahn auf der
damaligen Strecke Staatsbahnhof – Altstädtischer Bahnhof (Grüne Linie) in
Betrieb genommen –bis dahin wurde sie per Pferdefuhrwerk durch die
Havelstadt gezogen. Seither ist die Straßenbahn ein Symbol für die Stadt
Brandenburg an der Havel geworden, wie Tiemann in ihrer Festrede betonte.
Dieses soll, so die OB, auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden –
bis dato bis zum Jahr 2020.
2005 musste die heutige Verkehrsbetrieb Brandenburg an der Havel GmbH
(VBBr) mehr als …
Straßenbahn + Museum: Historische Fahrt mit dem DVN
http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/870316.html
Historisch unterwegs …
Am Sonntag, 17.April 2011 startet der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr
Berlin e. V. (DVN) wieder zu einer historischen Straßenbahnfahrt. Um 11 und
14 Uhr geht's los – zu einer historischen Fahrt durch die Berliner
Innenstadt.
Vom Alexanderplatz, Dircksenstraße führt die Tour zur Gleisschleife
„Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark“ (ehemals „Eberswalder Straße“) und zum
Betriebshof Lichtenberg mit einer 30 minütigen Pause. Im Einsatz sind
voraussichtlich der Reko-Dreiwagenzug und der KT4D.
Fahrscheine, zum Preis von 6 EUR und ermäßigt 3 EUR Kinder 6-14 Jahre),
erhalten Sie vor Ort beim Schaffner im Wagen. Eine Voranmeldung ist nicht
notwendig.
Veranstaltungsvorschau
Am 23. April 2011 finden wieder Führungen durch die Sammlung in
Niederschönhausen statt. Stündlich von 10 – 15 Uhr können Sie sich in die
Vergangenheit entführen lassen. Eintritt: 2 EUR, ermäßigt 1 EUR.
Straßenbahn: Junge-Reyer will Tram erhalten, Plädoyer für die Linie 68, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0412/berlin/
0087/index.html
Im Streit um die Zukunft der Straßenbahn Grünau-Schmöckwitz unterstützt die
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) die betroffenen
Bürger. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir anderswo aufwendig neue
Straßenbahnen planen und dann diese Strecke stilllegen“, sagte sie gestern
im Verkehrsausschuss. „Es ist richtig, dass die Bahn nach Schmöckwitz
aufrechterhalten wird.“ Ein Ersatz durch Busse wäre schwierig, weil die
Straße parallel zur Linie 68 teilweise für Autos gesperrt ist.
Bislang sei schon 25 Millionen Euro in diese Bahn investiert worden, sagt
Junge-Reyer. Sie forderte die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf, nun
endlich …
Straßenbahn: 3.000 Bürger bilden Menschenkettezum Erhalt ihrer Uferbahn
Mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette haben rund 3.000 Anwohner,
Kinder, Sportler und Freunde der Uferbahn eindrucksvoll für den Fortbestand
der Straßenbahnstrecke der Linie 68 vom S-Bahnhof Berlin-Grünau nach
Alt-Schmöckwitz demonstriert. Dies hat es in solcher Form noch nicht in
Deutsch-land gegeben. Schützend stellten sich die Teilnehmer vor ihre
Uferbahn.
Pünktlich um 15 Uhr wurde die Reihe geschlossen und damit ein deutlich
sichtbares Zeichen für den Erhalt dieser unersetzlichen Strecke gesetzt.
„Stationsvorsteher“ nahmen die Teilnehmer ab 14 Uhr an den
Straßenbahnhaltestellen vom S-Bahnhof Grünau bis Alt Schmöckwitz in Empfang
und halfen ihnen, einen Stellplatz zu finden. Um die 7,5 Kilometer lange
Strecke zu schließen, brachten die Teilnehmer selbst gefertigte
Wimpelketten, Transparente aber auch Ruder, Paddel oder sogar Boote mit.
Im Anschluss an die Menschenkette fand ab 16 Uhr in Alt-Schmöckwitz an der
Endhaltestelle der Linie 68 die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs um
die besten Plakate und Transparente statt. Unter Vorsitz des bekannten
Berliner Schriftsteller Horst Bosetzky kürte die Jury drei Klassen als
Sieger und vergab weitere Preise an die Schüler. Sie konnten die
Preisgelder für ihre Klassenkasse mit nach Hause nehmen. Rund 120 Schüler
aus zehn Köpenicker Schulen hatten sich beteiligt. Die Teilnehmer der
Menschenkette beendeten die erfolgreiche Aktion mit einem Picknick auf dem
Dorfplatz. Weitere Informationen unter: www.uferbahn.de.
Hintergrund Uferbahn: Die Uferbahn wurde vor 100 Jahren gebaut und im März
1912 in Betrieb genommen. Die 7,5 Kilometer lange Strecke der Linie 68
verläuft überwiegend am Ufer der Dahme. Noch immer verweigert der
Aufsichtsrat der BVG notwendige Sanierungsgelder und stellt die Bahn damit
in Frage. Statt umweltfreundlicher Straßenbahnen will die BVG Busse fahren
lassen. Doch damit können die Haltstellen entlang der Uferpromenade nicht
mehr bedient werden. Das Strandbad Grünau, die zahlreichen
Wassersportvereine entlang der Sportpromenade und das WesternRestaurant
Richtershorn wären nicht länger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu
erreichen. Das Verkehrsangebot für Einwohner und Erholungssuchende würde
sich drastisch verschlechtern. Die wohl schönste Straßenbahnstrecke Berlins
müsste ohne Sanierung sterben.
Daher fordern die Ortsvereine Schmöckwitz, Grünau, die Siedlergemeinschaft
Karolinenhof und der BUND in der Initiative Pro Uferbahn die Sanierung der
Strecke, um deren Fortbestand dauerhaft zu sichern (Pressemeldung
Initiative Pro Uferbahn, Foto Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de,
Holger Grunow, www.tradibahner.de, 11.04.11).