S-Bahn: S-Bahner sehen sich nicht als Sanierungsfall, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0225/berlin/0061/index.html

Millionengewinne sollen weiter steigen
Peter Neumann

Jahr für Jahr überweist die Berliner S-Bahn ihrem Mutterunternehmen Deutsche Bahn (DB) hohe Millionengewinne – 2007 waren es 34,1 Millionen Euro. Trotzdem werde sie von ihm als Sanierungsfall bezeichnet, und zwar von einem der zuständigen Chefs, ärgert sich der S-Bahn-Betriebsrat. Das ist eine Einschätzung, die von der Personalvertretung „ausdrücklich“ bestritten wird. Damit geht der seit langem schwelende Konflikt zwischen dem Betriebsrat und dem Management der S-Bahn in eine weitere Runde.
Der Betriebsrat hatte den Leiter des Geschäftsfeldes DB Stadtverkehr, Hermann Graf von der Schulenburg, brieflich aufgefordert, den „auf Gewinnmaximierung ausgelegten Sparkurs endlich zu beenden“. Kunden klagten über schlechte Leistungen. Angesichts dessen sei es „völlig unverständlich“, dass der Konzern die S-Bahn …

S-Bahn: Baum stoppt S-Bahnverkehr Richtung Oranienburg, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1040579/.html

Ein Baum lag am Montagmorgen quer über die Gleise der S-Bahnlinie 1. Zwischen Lehnitz und Oranienburg ging vorübergehend nichts mehr. Wie der Baum umgefallen war, war zunächst unklar. Nun wurde bekannt, dass offenbar tierische Vandalen am Werk waren.
Biber haben am Montagmorgen die S-Bahn zwischen Lehnitz und Oranienburg (Oberhavel) nördlich von Berlin knapp zwei Stunden lahmgelegt. Sie knabberten laut Bundespolizei einen Baum an, der schließlich auf die Gleise stürzte. Der Feuerwehr gelang es rasch, den Baum beiseite zu räumen, wie ein Sprecher in Berlin weiter sagte.
Der S-Bahn-Verkehr war von 6.50 bis 8 Uhr unterbrochen. Betroffen war die Linie S 1. Während der Dauer der Unterbrechung konnten die Fahrgäste nach Angaben …

S-Bahn: Konzernmutter Deutsche Bahn will höhere Gewinnabführung / Betriebsrat befürchtet Personalabbau, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11432049/485072/
Konzernmutter-Deutsche-Bahn-will-hoehere-Gewinnabfuehrung-Betriebsrat-befuerchtet.html

POTSDAM – Bei der S-Bahn Berlin wird auf Kosten der Fahrgäste gespart. Das befürchtet Franziska Eichstädt-Bohlig, Fraktionschefin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie habe Informationen, dass die jährliche Gewinnabführung der S-Bahn an die Konzernmutter Deutsche Bahn von bisher 34 auf 65 Millionen Euro fast verdoppelt werden solle. „Wir sehen die Entwicklung mit Sorge“, sagt Eichstädt-Bohlig. Schon jetzt sei das Unternehmen personell viel zu stark ausgedünnt. Wetterkapriolen wie die Schnee- und Eistage im Januar hätten früher den S-Bahnbetrieb nicht beeinträchtigt, jetzt aber zu massiven Zugausfällen geführt.
Bestärkt sieht sich Eichstädt-Bohlig durch einen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). VBB-Chef Hans-Werner Franz hatte im Verkehrsausschuss …

S-Bahn + Bahnhöfe: Tauben werden vergrämt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0213/berlin/0059/index.html

Bahn-Antwort auf Kritik
Birgitt Eltzel

SCHÖNEBERG. Auf dem unteren Bahnsteig des S-Bahnhofs Schöneberg gurren die Tauben. Sie ruhen sich auf den Fenstersimsen aus, manchmal rauschen sie im Sturzflug herab. „Die Tiere machen viel Schmutz“, sagt der vietnamesische Blumenhändler. Er müsse sie oft verscheuchen, damit kein Dreck auf die Sträuße komme, die er vor seinen Verkaufsstand gestellt hat.
Weil sich immer mehr Bürger über Taubenkot und das allgemeine Erscheinungsbild der Bahnhöfe Schöneberg und Yorckstraße beschweren, hat Tempelhof-Schönebergs Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD) vor Kurzem einen offenen Brief an Bahnchef Hartmut Mehdorn geschrieben (wir berichteten). Er verlangt, dass die Situation auf den beiden S-Bahnhöfen verbessert wird.
Die Bahn hat jetzt reagiert und Verbesserungen versprochen: „An der Station …

S-Bahn: S-Bahnchef ärgert sich über Vorwürfe des Betriebsrates, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0207/berlin/0097/index.html

Keine Sorgen, keine Probleme – nur Unsinn
S-Bahnchef ärgert sich über Vorwürfe des Betriebsrates
Peter Neumann

Auf seine Kritik am Sparkurs bei der S-Bahn Berlin hat der Betriebsratsvorsitzende des Unternehmens, Heiner Wegner, jetzt eine Antwort bekommen. „Die Sorge von Herrn Wegner, dass die Sicherheit bei der S-Bahn wegen Rationalisierungsmaßnahmen beeinträchtigt werden könnte, ist völlig unbegründet“, teilte Tobias Heinemann, der Sprecher der S-Bahn-Geschäftsführung, am Freitag mit. „Auch die Aussage, dass die S-Bahn bei den Menschen und beim Material ‚auf Verschleiß fährt‘, ist Unsinn und schürt bei den Fahrgästen unverantwortliche und unberechtigte Ängste.“ Die Sicherheit sei derzeit und in Zukunft gewährleistet, an betriebsnotwendigem Personal und Material werde nicht gespart.
Wegner hatte in einem Interview mit der Berliner Zeitung kritisiert, dass während der Jahre 2006 bis 2008 allein in der Fahrzeuginstandhaltung 324 Arbeitsplätze abgebaut worden seien. Die Rationalisierungen bedrohten die Zuverlässigkeit …

S-Bahn: Der Betriebsratschef der S-Bahn erklärt, warum sein Unternehmen nicht mehr verlässlich ist, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0206/berlin/0006/index.html

„Ein organisiertes Chaos“
Der Betriebsratschef der S-Bahn erklärt, warum sein Unternehmen nicht mehr verlässlich ist
Peter Neumann

Die Berliner S-Bahn ist unpünktlicher geworden. Die Fahrgäste ärgern sich auch über zu kurze Züge auf manchen Linien und über ungepflegte Wagen. Rationalisierungen haben dazu geführt, dass die S-Bahn immer unzuverlässiger zu werden droht, sagt der Vorsitzende des Betriebsrates, Heiner Wegner.

Ihr Unternehmen steht öfter als früher in den Schlagzeilen – und zwar meist negativ. Sind Sie eigentlich noch stolz darauf, S-Bahner zu sein?

Ja, natürlich. Auf jeden Fall.

Warum?

Für mich ist die Berliner S-Bahn nicht nur ein Job, sondern Lebensinhalt. Das ist mein 37. Dienstjahr in diesem Unternehmen. Ich habe im ehemaligen …

S-Bahn: Neue Bahnhöfe für Spandau, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1028207/Neue_Bahnhoefe_fuer_Spandau.html

Der Senat will noch in diesem Jahr die Weichen für oder gegen eine Verlängerung der S-Bahn in Spandau stellen. Wie Georg Müller, Referatsleiter für den öffentlichen Nahverkehr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bestätigte, soll im Frühjahr eine wirtschaftliche Bewertung der Verlängerungspläne vorliegen.
Bis zum Jahresende könnten dann die nötigen politischen Entscheidungen getroffen werden.
Nach den bisherigen Vorstellungen des Senats soll die S-Bahn parallel zur Fernbahntrasse vom Bahnhof Spandau um etwa drei Kilometer in Richtung Landesgrenze verlängert werden. Geplant sind zwei neue Bahnhöfe an der Nauener Straße und der Hackbuschstraße. Die Kosten belaufen sich nach bisherigen Schätzungen auf etwa 37 Millionen Euro. Mindestens neun Millionen Euro müsste das Land für den Bau …

S-Bahn + Bahnhöfe: Ostkreuz: Am Sonntag wird es wieder laut, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1024035/.html

Die Ruhe war nur von kurzer Dauer: Vom nächsten Wochenende an wird am S-Bahnhof Ostkreuz wieder intensiv gearbeitet. Speziell am Sonntag soll es dann auch laut werden. Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat der Deutschen Bahn (DB) gestern eine Ausnahmegenehmigung für lärmintensive Bauarbeiten von neun bis 19.30 Uhr erteilt.
In dieser Zeit will die Bahn Fundamente für einen neuen Signalmast setzen lassen. „Dabei kommt auch eine schwere Ramme zum Einsatz“, kündigte ein Bahn-Sprecher an.
Noch im Sommer vorigen Jahres tobte eine heftige juristische Auseinandersetzung zwischen den Senatsbehörden und einem Anwohner, der gegen besonders laute Arbeiten an den Wochenenden geklagt hatte. Das Verwaltungsgericht untersagte daraufhin Arbeiten tagsüber an Sonntagen, was für Verzögerungen im Bauablauf sorgte. Auf eine neuerliche Klage gegen die nun für den 1. Februar angekündigte Sonntagsarbeit will Jürgen Freymann verzichten. „Ich bin zufrieden, dass der Senat den Lärm auf die Zeit von neun bis 19.30 Uhr begrenzt und die Nachtruhe …

S-Bahn: Bei der S-Bahn Berlin stehen die Weichen auf Modernisierung, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
028bee36bd59102bc125754c002db8e9?
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74 Millionen Euro werden in diesem Jahr ins Streckennetz investiert

74 Millionen Euro fließen allein in diesem Jahr in das Streckennetz der S-Bahn Berlin. Zwar ist die Zeit der großen Lückenschlüsse vorbei, was sich beispielsweise bei so wichtigen S-Bahnhöfen wie Spandau und Hennigsdorf zeigt, die beide seit zehn Jahren wieder mit der S-Bahn erreichbar sind. Nun stehen die Weichen auf Erneuerung, wie S-Bahn Geschäftsführer Dr. Tobias Heinemann ankündigte. Im Fokus stehen dabei Gleisanlagen, Stellwerkstechnik und Brücken, die teilweise bis zu 80 Jahre alt sind und 2009 modernisiert werden.
Insgesamt möchte die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2013 rund 360 Millionen Euro in das Netz ihrer Tochtergesellschaft, der S-Bahn Berlin, investieren. Wie Dr. Heinemann mitteilte, seien dies rund ein Drittel aller Infrastrukturmittel für den Regionalverkehr in den Ländern …

S-Bahn: S-Bahner-Streik unwahrscheinlich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0128/berlin/0080/index.html

Entscheidung fällt heute
Peter Neumann
Gibt es morgen auch bei der Berliner S-Bahn einen Warnstreik? Darüber wollen die Gewerkschaften Transnet und GDBA heute befinden, sagte der Transnet-Sprecher Oliver Kaufhold gestern. „Am Vormittag trifft sich das Organisationsteam, das entscheidet, welche Bereiche der Deutschen Bahn betroffen sein werden“ – möglicherweise mehrere DB-Geschäftsfelder zugleich. Am Nachmittag soll mitgeteilt werden, ob und wo Fahrgäste mit Behinderungen rechnen müssen. Die Streikbereitschaft sei hoch.
Es wäre aber überraschend, wenn auch bei der S-Bahn Berlin dazu aufgerufen würde, die Arbeit niederzulegen, sagten Kenner der Gewerkschaftsszene der Berliner Zeitung. „Das halte ich für unwahrscheinlich“, meinte einer. Ein Warnstreik wäre den Fahrgästen, die mit den Leistungen der S-Bahn oft nicht zufrieden sind, derzeit „schwer vermittelbar“. Zudem sei der überwiegende Teil des Fahrpersonals in der konkurrierenden GDL organisiert.
Wir werden unsere Kollegen für morgen nicht zum Streik …