S-Bahn: Und wieder sind die Bremsen verschlissen Trotzdem werden ab Montag alle Strecken befahren, weil die Werkstätten schnell arbeiten, aus Berliner Zeitung

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0038/index.html

Die technischen Probleme bei der S-Bahn nehmen kein Ende. Weil Bremszylinder schneller als erwartet verschleißen, sieht sich das Unternehmen dazu gezwungen, seine Sicherheitsvorschriften erneut zu verschärfen. Jetzt werden die für die Bremswirkung wichtigen Teile noch häufiger als bisher ausgetauscht, teilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) der Berliner Zeitung gestern auf Anfrage mit. Doch anders als bisher muss die S-Bahn nun nicht schon wieder eine größere Anzahl Züge auf einen Schlag aus dem Betrieb nehmen. Deshalb kann sie von Montag an ihr gesamtes Streckennetz wieder befahren.
Erneut geht es um die Bremsen. Nachdem an Wagen der Baureihe 481 defekte Bremszylinder entdeckt worden waren, verpflichtete sich die S-Bahn am 8. September dazu, diese Teile spätestens nach 1,35 Millionen Kilometern zu tauschen. Doch darauf wurde an einem Zug, der diese Kilometerleistung …

S-Bahn + Regionalverkehr: Bahnkunden-Verband fordert Investitionen in den Schienenausbau

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Noch immer gibt es in Berlin und im näheren Umland Eisenbahnstrecken, die nur eingleisig befahrbar sind. Entweder wurden nach dem Ende des 2. Weltkrieges als Reparationsleistung das zweite Gleis demontiert (zum Beispiel auf der S-Bahn-Strecke nach Königs Wusterhausen) oder nach dem Fall der Mauer wurde, als Provisorium, nur ein Gleis aufgebaut (zum Beispiel von Wannsee nach Griebnitzsee). Ernsthafte Aktivitäten, diese kriegs- und teilungsbedingten Lücken zu schließen, gibt es nicht.
Hier muss es endlich, zumindest an den „Nadelöhren“ im Netz einen Ausbau zur Stabilisierung des Fahrplanes geben. Wenn ein Zug nur zwei oder drei Minuten Verspätung hat und deshalb Fahrgäste des Gegenzuges nicht zwei oder drei Minuten sondern 20 und mehr Minuten zu spät zur Arbeit kommen (weil Anschlüsse wegen dieser fehlenden zwei Minuten nicht mehr klappen), ist das ärgerlich. Leider gibt es keine Anstrengungen, durch kleinere Ausbauten im Netz für einen verlässlichen und stabilen Fahrplan zu sorgen.
So liegt zwischen Wannsee und Griebnitzsee ein etwa 2 Kilometer langes Gleisstück, auf dem bis vor etwa 10 Jahren Prüffahrten mit Werkstattzügen stattgefunden haben. Das Gleis wird nicht mehr benötigt. Durch den Einbau einer Weichenverbindung wäre es jedoch im Verspätungsfall möglich, hier auf den noch pünktlichen Gegenzug zu warten und so die Verspätung nicht auf alle nachfolgenden Züge zu übertragen. Gleiches gilt für den Abschnitt von Schönholz nach Tegel oder Heiligensee nach Hennigsdorf, von Frohnau nach Hohen Neuendorf oder auch die Ertüchtigung des S-Bahn-Abschnittes zwischen Buch und Bernau.
Nach Meinung des DBV ist es auch dringend erforderlich, den südlichen Berliner Innenring wiederaufzubauen und zu elektrifizieren. So könnten Züge aus dem südlichen Brandenburg bei Betriebsstörungen nach Gesundbrunnen weiterfahren. Auch ein drittes Gleis für den Regional- und Fernverkehr zwischen Spandau und Nauen ist nach Meinung des DBV notwendig, um das heutige Zugangebot pünktlicher zu gestatlten.
Aber stattdessen, so ist es der Tagespresse zu entnehmen, soll jetzt die äußerst fragwürdige und verkehrlich überflüssige „S 21“ von Westhafen/Wedding zum Hauptbahnhof gebaut werden. Knapp 1,6 Kilometer für über 220 Millionen Euro. Auch das Land Brandenburg hat genügend Geld, um im Berufsverkehr einen 15 Minuten-Takt zwischen Potsdam und Friedrichstraße zu bestellen anstatt sich mit der DB AG auf den durchgehenden zweigleisigen Ausbau der S-Bahn zwischen Potsdam Hbf und Wannsee zu verständigen (was viel preiswerter wäre!). Vielleicht liegt es ja daran, dass kleinere Maßnahmen halt weniger Geld kosten und deshalb nicht ernst genommen werden oder haben beide Länder irgendwo im Lotto gewonnen und können ihre chronisch klammen Kassen füllen?
Der DBV fordert sowohl die DB AG als auch die Länder Berlin und Brandenburg auf, anstatt teurere Prestigeprojekte zu finanzieren, anhand der Verspätungsanfälligkeiten im bestehenden Netz kleinere Ausbauten vorzunehmen. Das ist viel sinnvoller und effizienter, als neue Investruinen zu schaffen, die wenig Nutzen bringen.
Als Fazit stellt der DBV-Landesverband fest, dass ein schlüssiges verkehrliches ÖPNV-Gesamtkonzept für Berlin und sein näheres Umland fehlt. Entsprechende Vorschläge wird der DBV im nächsten Jahr mit aktiver Teilnahme seiner Mitglieder erarbeiten (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 13.10.09).

S-Bahn: FDP fordert Nulltarif für alle S-Bahn setzt mehr Züge ein und will am Montag Strecken reaktivieren – doch den Berliner Liberalen genügt das nicht, aus Berliner Zeitung

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0049/index.html

Seit gestern setzt die S-Bahn wie versprochen 280 Zwei-Wagen-Einheiten ein – 60 mehr als zuvor. Das ist auch nötig, um mit dem gestiegenen Andrang Schritt zu halten. „Trotz der zusätzlichen Züge ist es teilweise sehr voll“, hieß es bei der S-Bahn. Weil die neue Vorlesungszeit begonnen hat, sind wieder viele Studenten unterwegs – und das Regenwetter führt dazu, dass immer mehr Berliner den Fahrradsattel gegen einen Platz in der S-Bahn eintauschen.
Darum bemüht sich das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB), rasch weitere Verbesserungen folgen zu lassen. So sollen die Strecken Springpfuhl-Wartenberg, Olympiastadion-Spandau und Westkreuz-Nikolassee bald wieder belebt werden. Ob dies wie geplant zum nächsten Montag gelingt, wird sich noch in dieser Woche entscheiden. Um die Verbindungen in den westlichsten Berliner Bezirk schon jetzt zu verbessern, setzt die DB zwischen Hauptbahnhof, Jungfernheide und Spandau …

S-Bahn: Finanzierung der S 21 gesichert, aus Berliner Zeitung

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Das Land Berlin kürzt seine Oktober-Zahlung an die S-Bahn um sechs Millionen Euro. Das sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) der Berliner Zeitung. Es seien weniger S-Bahnen ausgefallen als im September, als der Senat 15 Millionen Euro einbehalten hatte. Im August waren es sieben Millionen Euro. Normalerweise zahlt Berlin rund 20 Millionen Euro pro Monat.
Die S-Bahn kassierte im Juli 2009 rund 13 Prozent weniger Fahrgeld als im Juli 2008, teilte der Senat auf eine Grünen-Anfrage hin mit. Die BVG verzeichnete ein Plus von 0,9 Prozent. Unterm Strich gab es in Berlin aber vier Prozent Minus.
Die Finanzierung der S-Bahn, die den Nordring ab …

S-Bahn: Frühere S-Bahn-Chefs behalten ihren Maulkorb um Bahn verweigert Entbindung von der Schweigepflicht, aus Berliner Zeitung

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0053/index.html

Zur Aufklärung der S-Bahn-Krise könnten die früheren Chefs des Unternehmens sicher einiges beitragen. Doch sie müssen weiterhin schweigen – zumindest in der Öffentlichkeit. Nach Informationen der Berliner Zeitung haben ehemalige Geschäftsführer der S-Bahn Berlin die Deutsche Bahn (DB) darum gebeten, von ihrer Schweigepflicht entbunden zu werden. Doch der DB-Konzern hat dies abgelehnt.
Dem Vernehmen nach hatten die Ex-Chefs die Entbindung von der Schweigepflicht beantragt, weil sie ihre Sicht in der Öffentlichkeit darstellen und Anschuldigungen entgegentreten wollten – falls sie danach gefragt werden. Namen wurden nicht bekannt. Der Personenkreis, dem die Betreffenden angehören, lässt sich aber umreißen. Es ist die frühere Geschäftsführung um Günter Ruppert, der nach 13 Jahren als Chef 2007 abtrat – nachdem er sich mit der DB um den verordneten …

S-Bahn: Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr, aus Berliner Zeitung

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0159/index.html

Durch geplante Bauarbeiten wird es am Wochenende auf der S-Bahn-Linie 1 zu Einschränkungen kommen. Am Sonntagvormittag fahren zwischen Anhalter Bahnhof und Friedenau keine S-Bahnen. Zwischen Südkreuz, Schöneberg, Friedenau und Feuerbachstraße sind …

S-Bahn + Regionalverkehr: Bahn bietet zusätzliche Züge nach Spandau an, aus Berliner Zeitung

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Von Montag an setzt die Deutsche Bahn zusätzliche Regionalbahnen zwischen Spandau, Jungfernheide und Hauptbahnhof ein. Montags bis freitags wird die Linie RB 13 aus Wustermark verlängert – als Ersatzverkehr für die S-Bahn nach Spandau, die derzeit außer Betrieb ist. Die zusätzlichen Züge fahren in Spandau um 6.13, …

S-Bahn + U-Bahn: Neu ab Montag, aus Berliner Zeitung

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Auf dem Ring (Linien S 41/ S 42) verkehren die S-Bahn-Züge wie berichtet während der Hauptverkehrszeit wie früher im Fünf-Minuten-Takt.

Die S-Bahn-Linie S 2 fährt auf dem Abschnitt Buch-Potsdamer Platz tagsüber wieder alle zehn Minuten.

Auf der S-Bahn-Linie S 5 werden die Verstärkerzüge Alexanderplatz-Mahlsdorf in der Hauptverkehrszeit bis Hoppegarten verlängert.

Die S-Bahn-Linie S 8 kehrt zurück. Sie fährt durchgehend zwischen Hohen Neuendorf und …

S-Bahn: Das Leben in vollen Zügen Auf vielen Strecken fahren die S-Bahnen an der Kapazitätsgrenze – von Montag an werden rund 120 Wagen zusätzlich eingesetzt, aus Berliner Zeitung

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0029/index.html

In den S-Bahnen müssen die Fahrgäste zusammenrücken. Auf dem Ring, nach Buch, Mahlsdorf und auf anderen Strecken vor allem im Osten der Stadt fahren bereits viele Züge an der Kapazitätsgrenze, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern mit. Der Ansturm werde wachsen, weil in den Universitäten und den anderen Hochschulen die neue Vorlesungszeit beginnt. Außerdem könnte das nasskalte Wetter dazu führen, dass zahlreiche Berliner nicht mehr mit dem Rad, sondern wieder mit dem Nahverkehr fahren. Nun sorgt die S-Bahn wenigstens für etwas Erleichterung. Von Montag an schickt sie rund 280 Zwei-Wagen-Einheiten in den Betrieb – 60 Viertelzüge mehr als jetzt.
Warum es oft so voll ist, lässt sich mit einer Rechnung leicht nachvollziehen. Für einen „Normalbetrieb“, wie ihn die S-Bahn-Fahrgäste von früher kennen, werden rund 550 Viertelzüge gebraucht. Doch davon sind nur …

S-Bahn: STADTBILD Ein Desaster für alle PETER NEUMANN befürchtet, dass die S-Bahn-Krise Fahrgäste dauerhaft vergrault hat. , aus Berliner Zeitung

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Der Berliner Durchschnitts-Fahrgast ist aus hartem Holz geschnitzt. Wie könnte es auch anders sein angesichts der vielen Zumutungen, die sich die Stammkunden in Bahn und Bus gefallen lassen müssen. Meist sind es einzelne Negativerscheinungen – zum Beispiel Jugendliche, die sich offensichtlich nur im Schreimodus unterhalten können, oder Männer, deren Achseln noch nie von einem Deo benetzt worden sind. Manchmal jedoch kommt es ganz dicke. Ein Beispiel aus der U 2: Nicht genug, dass Hunderte Hertha-Fans ihren Frust mit harten Spirituosen und Rauchen vergeblich zu betäuben versuchen. Später drängeln sich auch noch Kampfhunde-Besitzer, deren Tiere dringend mal in die Hundeschule müssten, Fahrradfahrer mit matschverklebten Reifen, Obdachlosenzeitungsverkäufer und als dezibelstarke Abrundung zwei Dutzend laut schwatzende Touristen in die U-Bahn. Wer so was tagtäglich durchhält, der hat die harte …