http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ bahnchef-grube-100-neue-s-bahn-fahrer-fuer-berlin,10809148,11588744.html Bahnchef Rüdiger Grube will bis Juli 100 Lokführer für die krisengeschüttelte Berliner S-Bahn neu einstellen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG (DB) reagierte damit auf den derzeit hohen Krankenstand bei dem Nahverkehrsunternehmen, der zu Einschränkungen im Angebot führt. 35 Triebfahrzeugführer würden gerade eingestellt; bis 1. Juli sollten es 100 werden, sagte Grube am Dienstag am Rande eines Bahn-Spitzentreffens bei Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) in Berlin. Zu Plänen des Berliner Senats, S-Bahn-Leistungen neu auszuschreiben …
Kategorie: S-Bahn
S-Bahn-Chaos Senat lehnt Plebiszit ab, Piratenpartei, Attac, die Gewerkschaft EVG und andere wollen die Bürger über Verbesserungen bei der S-Bahn abstimmen lassen. Der Senat äußert dagegen rechtlliche Bedenken, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/s-bahn-chaos-senat-lehnt-plebiszit-ab,10809148,11591010.html Mit einem Volksbegehren wollen die Piratenpartei, Attac, die Gewerkschaft EVG und andere Organisationen erreichen, dass sich bei der Berliner S-Bahn der Service für die Fahrgäste verbessert und der Zugbetrieb zuverlässiger wird. Doch der Senat hat juristische Bedenken gegen das geplante Plebiszit. Das geht aus einem am gestrigen Dienstag gefassten Beschluss hervor. Das vorgeschlagene „Gesetz zur Beendigung des Chaos bei der Berliner S-Bahn“ verlangt unter anderem, dass auf jedem Umsteigebahnhof täglich mindestens zehn Stunden ein Fahrkartenschalter offen ist. „Das trägt nicht dazu bei, die Kernprobleme der S-Bahn zu lösen“, sagte Senatssprecher Richard Meng. Gefordert wird auch, dass in zwei Jahren wieder so viele Wagen eingesetzt werden wie …
S-Bahn: Am Wochenende mussten die Berliner wieder mit vielen Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr leben. Grund war erneut der Mangel an Fahrern, weil viele erkrankt sind. Bereits am frühen Samstagmorgen sorgte dazu ein Schienenbruch für Ausfälle, die auch am Sonntag andauerten. , aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/ auch-schienenbruch-viele-einschraenkungen-im-s-bahn-netz,10809298,11575354.html Zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Ostkreuz kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen, wie die S-Bahn mitteilte. Die Linien S3, S5 und S75 waren etwa anderthalb Stunden unterbrochen. Auch danach kam es noch zu Verspätungen. Der Gleisbruch war durch eine Störung im Stellwerk aufgefallen und konnte nach anderthalb Stunden repariert werden. Nach Angaben des Sprechers sind solche Brüche selten. Der aktuelle Vorfall habe nichts mit dem …
S-Bahn + Regionalverkehr: Fahrermangel: S-Bahnen fallen aus Den Kampf mit dem Winter scheint die S-Bahn in diesem Jahr zu gewinnen, nicht aber den gegen den Fahrermangel. Der private Anbieter Odeg stellt wegen Kälte Linien ein. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/eingefrorener-verkehr-fahrermangel-s-bahnen-fallen-aus/6161016.html Fahrgäste der S-Bahn mussten am Sonntag ein Angebot ertragen, das noch stärker als in den vergangenen Tagen ausgedünnt war. Die S45 fuhr ganztägig nicht nach Schönefeld, damit fiel jeder zweite Zug zum Flughafen aus. Fluggäste konnten nur noch die S9 im 20-Minuten-Takt nutzen. Zudem fuhr – wie häufig in den letzten Wochen – die S25 zwischen Teltow und Hennigsdorf nur alle 20 Minuten, auch dort fiel also jeder zweite Zug aus. Auch die S75 (Wartenberg — Westkreuz) fuhr nur noch alle 20 Minuten. Die S8 pendelte nur noch auf dem Nordende der langen Linie, zwischen Birkenwerder und Blankenburg. Sonst fährt die S8 bis Zeuthen. Damit bestand auch für Fahrgäste zwischen Grünau und Zeuthen lediglich ein 20-Minuten-Takt in die Stadt, auch auf dem …
S-Bahn + Regionalverkehr: Fahrermangel: S-Bahnen fallen aus Den Kampf mit dem Winter scheint die S-Bahn in diesem Jahr zu gewinnen, nicht aber den gegen den Fahrermangel. Der private Anbieter Odeg stellt wegen Kälte Linien ein. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/eingefrorener-verkehr-fahrermangel-s-bahnen-fallen-aus/6161016.html
Fahrgäste der S-Bahn mussten am Sonntag ein Angebot ertragen, das noch stärker als in den vergangenen Tagen ausgedünnt war. Die S45 fuhr ganztägig nicht nach Schönefeld, damit fiel jeder zweite Zug zum Flughafen aus. Fluggäste konnten nur noch die S9 im 20-Minuten-Takt nutzen. Zudem fuhr – wie häufig in den letzten Wochen – die S25 zwischen Teltow und Hennigsdorf nur alle 20 Minuten, auch dort fiel also jeder zweite Zug aus. Auch die S75 (Wartenberg — Westkreuz) fuhr nur noch alle 20 Minuten. Die S8 pendelte nur noch auf dem Nordende der langen Linie, zwischen Birkenwerder und Blankenburg.
Sonst fährt die S8 bis Zeuthen. Damit bestand auch für Fahrgäste zwischen Grünau und Zeuthen lediglich ein 20-Minuten-Takt in die Stadt, auch auf dem …
S-Bahn: Immer wieder hat der Senat seine Entscheidungen zur Zukunft der S-Bahn verschoben, doch in diesem Monat soll es endlich so weit sein. , aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ zukunft-der-s-bahn-entscheidung-noch-im-februar,10809148,11547708.html „Im Februar wollen wir die Dinge auf den Weg bringen“, sagte der neue Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD) während des Neujahrsempfangs des Verkehrspolitischen Informationsvereins. Zum einen wolle der Senat seine Anforderungen an die zukünftigen S-Bahnen veröffentlichen, damit sich die Industrie darauf einstellen kann, teilte Gaebler mit. Ab 2017 werden rund 400 neue Wagen benötigt, weil alte Züge ausgemustert werden. Zum anderen soll bekannt gegeben werden, wie die geplante Ausschreibung des Verkehrs aussehen wird. Bis dahin sei noch über den Zeitplan zu entscheiden – und darüber, ob der künftige Zugbetreiber die S-Bahnen selbst finanzieren muss oder ob ihm jemand anders die neuen Züge zur Verfügung stellt. Wofür sich das Land entscheidet, ist nach Einschätzung von Experten …
S-Bahn: Lokführer bei der Berliner S-Bahn Überarbeitet, gestresst und herzkrank, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ lokfuehrer-bei-der-berliner-s-bahn-ueberarbeitet–gestresst-und-herzkrank,10809148,11547720.html Berlin – Warten und frieren: Für die S-Bahn-Kunden ist das Alltag. Auch am Dienstag fielen wieder viele Zugfahrten aus, wegen „Personalengpässen“, wie es hieß. Ein Lokführer hat uns erzählt, warum es bei der Berliner S-Bahn so viele Krankmeldungen gibt. Betroffen von den Zugausfällen am Dienstag waren erneut die Linien S 25, 47 und 5. Die S-Bahn versprach eine Linderung des Personalmangels. In diesem Monat ende ein Lokführerlehrgang mit 13 Teilnehmern, im April folge ein weiterer Kurs. Die Manager haben zu spät reagiert, so ein Lokführer der S-Bahn. Er erzählt aus seinem Arbeitsalltag. „Was die Fahrgäste jetzt ausbaden müssen, ist ein Ergebnis der Sparpolitik, unter der die S-Bahn so lange gelitten hat. Vor vier, fünf Jahren wurden bei uns viele Lokführer …
S-Bahn: Reizthema S-Bahn, „Wir bestellen jetzt die Vampire ab“, aus Berliner Zeitung
Berlin – Zu viele kranke Lokführer, ein Zug ohne Heizung, ein defektes
Stellwerk in der Pampa. Das ist der ganz normale Wahnsinn in der neuen
Transportleitung der S-Bahn in Berlin-Schöneweide.
„Wir bestellen jetzt die Vampire ab.“ Was in der Sprache der Berliner
S-Bahner lustig klingt, wird an diesem Nachmittag wenig heiter. „Vampir“
ist ist der Funkrufname für Züge auf der Linie S 25. Ohne sie geht es nur
alle 20 Minuten von Berlin-Mitte nach Teltow – und nicht wie üblich alle
zehn.
Es ist eine Entscheidung, die den Männern in der Transportleitung der
S-Bahn nicht leicht fällt. Draußen weht ein eisiger Ostwind. Langes Warten
wird Fahrgäste mal wieder wütend machen auf ihre S-Bahn. Aber es geht heute
nicht anders. 10 von 50 S-Bahn-Fahrern auf den Nord-Süd-Strecken haben sich
krankgemeldet, eine Reserve gibt es zurzeit nicht.
Die Transportleitung im Werk Schöneweide ist wie ein neues Herz der
Berliner S-Bahn am traditionellen Standort. Seit Dezember läuft in einem
Backsteinbau alles zusammen, was mit …
S-Bahn: Reizthema S-Bahn, „Wir bestellen jetzt die Vampire ab", aus Berliner Zeitung
Berlin – Zu viele kranke Lokführer, ein Zug ohne Heizung, ein defektes
Stellwerk in der Pampa. Das ist der ganz normale Wahnsinn in der neuen
Transportleitung der S-Bahn in Berlin-Schöneweide.
„Wir bestellen jetzt die Vampire ab.“ Was in der Sprache der Berliner
S-Bahner lustig klingt, wird an diesem Nachmittag wenig heiter. „Vampir“
ist ist der Funkrufname für Züge auf der Linie S 25. Ohne sie geht es nur
alle 20 Minuten von Berlin-Mitte nach Teltow – und nicht wie üblich alle
zehn.
Es ist eine Entscheidung, die den Männern in der Transportleitung der
S-Bahn nicht leicht fällt. Draußen weht ein eisiger Ostwind. Langes Warten
wird Fahrgäste mal wieder wütend machen auf ihre S-Bahn. Aber es geht heute
nicht anders. 10 von 50 S-Bahn-Fahrern auf den Nord-Süd-Strecken haben sich
krankgemeldet, eine Reserve gibt es zurzeit nicht.
Die Transportleitung im Werk Schöneweide ist wie ein neues Herz der
Berliner S-Bahn am traditionellen Standort. Seit Dezember läuft in einem
Backsteinbau alles zusammen, was mit …
S-Bahn + Regionalverkehr: DBV kritisiert erneute Zugausfälle zwischen Wannsee und Potsdam
Am Sonnabend Nachmittag (28. Januar 2012) fuhren schon wieder stundenlang
kein Züge zwischen Berlin und Potsdam. In Wannsee war ein Stellwerk
ausgefallen. Der DBV-Landesverband fordert endlich Maßnahmen zur
Stabilisierung des Zugverkehrs im „Nadelöhr“ Wannsee – Potsdam Hbf.
Wieder einmal konnte die DB AG ihr Versprechen, den S-Bahn-Verkehr zwischen
Berlin und Potsdam stabil und pünktlich anzubieten, nicht einlösen. Verlass
war lediglich auf die überflüssige Floskel „Wir bitten um Ihr Verständnis“.
Durch einen Stellwerksausfall in Wannsee war der Zugverkehr auf dem
südwestlichen Abschnitt der S 7 zwischen Westkreuz und Potsdam und auf der
S 1 zwischen Zehlendorf und Wannsee unterbrochen. Die Mitarbeiter der
S-Bahn Berlin GmbH wurden wieder Zielscheibe für Gespött und und Pöbeleien
der verärgerten Fahrgäste.
Dieser Ausfall, einer von vielen der vergangenen Tage, zeigt überdeutlich,
dass das Notfallmanagement bei der DB AG nicht ausreicht. Stellwerke fallen
inzwischen täglich aus, Signalstörungen kommen fast stündlich vor. Warum
ändert sich daran nichts? Warum werden nicht bis vor einigen Jahren noch
vorhandene Notfallkapazitäten wieder aufgebaut, die Ausfälle und Störungen
minimieren? Warum investiert DB Netz nicht endlich, um die Störanfälligkeit
der eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Wannsee und Potsdam zu
beseitigen? Alle diese Fragen stehen nach wie vor unbeantwortet im Raum.
Der zweigleisige Ausbau des gesamten Abschnittes zwischen Wannsee und
Potsdam mag einige Millionen kosten und zwei bis drei Jahre dauern. Er
würde aber entscheidend dazu beitragen, dass der S-Bahn-Verkehr
zuverlässiger laufen und die Fahrgäste eine verlässliche Gegenleistung für
ihren Fahrpreis bekommen würden. Je früher er in Angriff genommen wird,
desto eher kann er zu einer Stabilisierung beitragen.
Immer noch haben die Länder Berlin und Brandenburg (die über den
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg -VBB- die Zugleistungen bestellen), kaum
Einfluss auf die Qualität. Sie sollten überlegen, ob nicht ein Fahrzeugpool
und veränderte Verträge eine erhebliche Verbesserung bedeuten würden. Warum
nicht S-Bahn-Wagen, die sich im Eigentum der Länder befinden, an die
Verkehrsunternehmen vermieten? So wäre das Problem mit der unterlassenen
Instandhaltung gelöst. Warum nicht die Halte auf den Bahnhöfen direkt über
den Verkehrsverbund bestellen? Damit hätten die Länder ebenso direkten
Einfluss auf die Qualität der Fahrgastinformation, die Zeiträume für die
Wartung und Reparatur von Fahrstühlen und Rolltreppen, das Schneeräumen.
Nur wenn die Länder Berlin und Brandenburg auch gewillt sind, mehr
Verantwortung wahrzunehmen, wird sich etwas verbessern! Nach Meinung des
DBV ist sowohl der Fahrzeugpool als auch die Bestellung der Verkehrshalte
durch den VBB durchaus durch EU-Recht gedeckt (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 31.01.12).