Potsdam (dpa) Für eine bessere Auslastung sollten Bahnen und Busse in Brandenburg für Touristen attraktiver werden. Dies sagte Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) bei der Jahrestagung der märkischen Busunternehmen am Freitag in Potsdam. Viele interessante touristische Ziele seien zwar gut mit dem Auto zu erreichen, aber weniger gut und nicht zu jeder Zeit mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der Minister räumte ein, dass durch den Bevölkerungsrückgang in der Fläche …
(Berlin, 3. November 2011) Noch bis Freitag, 11. November, 23.45 Uhr, halten die Fern- und Regionalzüge Richtung Stralsund/Schwedt nicht in Bernau. Grund für die Verkehrseinschränkung sind die Modernisierungsarbeiten auf dem Fernbahnsteig in Bernau, die dort weiter andauern.
Nachdem die neuen Bahnsteigkanten am Gleis 4 und 5 errichtet wurden, sind am Gleis 5 zusätzliche Höhenanpassungsarbeiten erforderlich. Hierfür muss diese Bahnsteigseite erneut gesperrt werden. Von der Sperrung sind auch die Züge der ODEG betroffen. In der Gegenrichtung halten alle Züge planmäßig.
Die RE-Züge Richtung Norden halten zusätzlich in Biesenthal. Reisende von Berlin nach Bernau nutzen die S-Bahnen der Linie S 2 oder fahren mit den Bussen des Schienenersatzverkehrs zwischen Bernau und Biesenthal und ab/bis Biesenthal mit Zügen der RE 3. Zum Erreichen der Anschlüsse fahren die Busse früher in Bernau ab bzw. treffen dort später ein. Die Züge nach Berlin sind nicht betroffen und halten planmäßig in Bernau.
Im Fernverkehr halten die EC Züge 178 nach Szczecin Glowny und EC 378 nach Stralsund/Ostseebad Binz sowie die IC-Züge 2353 von Erfurt Hbf und 2355 von Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof nicht in Bernau.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
(Berlin, 3. November 2011) Auf Grund von Oberleitungsarbeiten fallen von Montag, 7. November, bis Donnerstag, 10. November, jeweils von 19 Uhr bis 3.45 Uhr, die Züge der Linien RE 1 und RE 11 in verschiedenen Abschnitten zwischen Cottbus/Eisenhüttenstadt und Berlin Ostbahnhof/Berlin Zoologischer Garten aus und werden durch Busse ersetzt.
Bedingt durch die längeren Fahrzeiten der Busse wird in Berlin Ostbahnhof bzw. Eisenhüttenstadt immer erst der Anschluss an den nachfolgenden Zugtakt erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um 75 bis 117 Minuten.
Zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt werden zusätzlich Schnellbusse eingesetzt. Die Schnellbusse halten zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) nur in Fürstenwalde (Spree), ab Frankfurt (Oder) nach Eisenhüttenstadt werden die planmäßigen Haltestationen bis auf Kraftwerk Finkenheerd angefahren.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und Aushänge auf den Stationen.
(Berlin, 8. November 2011) Auf Grund von Arbeiten an der Signaltechnik fallen in der Nacht Samstag/Sonntag, 12./13. November, in der Zeit von 23.30 Uhr bis 4 Uhr zwei Züge der RE 2 von Königs Wusterhausen bis Cottbus und ein Zug von Lübbenau bis Berlin Ostbahnhof aus. Für die ausfallenden Züge werden Busse mit veränderten Fahrzeiten eingesetzt, die erheblich länger unterwegs sind. Zusätzlich fährt ein Schnellbus um 23.42 Uhr ab Königs Wusterhausen, der ohne Halt bis Cottbus fährt.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und Aushänge auf den Stationen.
(Berlin, 8. November 2011) Auf Grund von Gleisarbeiten fallen in den Nächten Donnerstag/Freitag, 10./11. November, von Sonntag/Montag, 13./14. bis Mittwoch/Donnerstag, 16./17. November, jeweils 21.30 Uhr bis 3 Uhr mehrere Regional-Express-Züge der Linie RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner/Fangschleuse aus.
Reisende nutzen die S-Bahnen oder Busse des Schienenersatzverkehrs. Durch die längeren Fahrzeiten werden erst die Züge des nächsten Taktes zur Weiterfahrt erreicht.
Auch in der Nacht Samstag/Sonntag, 12./13. November, fallen in der Zeit von 23.15 Uhr bis 4.45 Uhr alle Züge der RE 1 zwischen Erkner und Frankfurt/Oder aus und werden durch Busse ersetzt.
Die Busse sind bis erheblich länger unterwegs als die ausfallenden Regional-Express-Züge. Für den ausfallenden Zug um 3.51 Uhr von Frankfurt/Oder in Richtung Berlin wird ein Bus eingesetzt, der bereits um 2.54 Uhr abfährt. In Erkner besteht dann Anschluss an den planmäßigen Zug in Richtung Berlin.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen. Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und Aushänge auf den Stationen.
(Berlin, 2. November 2011) Wegen Bauarbeiten zwischen Groß Pankow und Pritzwalk verkehren von Samstag, 5. November, Betriebsbeginn, bis Montag, 7. November, Betriebsschluss, die Züge der RE-Linie 6 nicht zwischen Pritzwalk und Wittenberge. Als Ersatz werden Busse eingesetzt.
Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse fahren diese in Wittenberge zirka 18 Minuten früher ab als die Züge beziehungsweise erreichen Wittenberge zirka 26 Minuten später. Dort besteht Anschluss an die Züge der Linie RE 4 in Richtung Berlin. Die Reisenden erreichen in Pritzwalk die Anschlusszüge der Linie RE 6 in Richtung Berlin beziehungsweise Neuruppin West.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost, Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie auf den Aushänge auf den Stationen.
Brandenburg macht weiter Druck für bessere Verkehrsverbindungen nach Polen. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger hat in einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die schleppende Unterzeichnung mehrerer deutsch-polnischer Abkommen kritisiert und um Information gebeten. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Bei den Abkommen zwischen der Bundesregierung und Polen geht es seit Jahren nicht voran und das geht zu Lasten Brandenburgs. Die Vereinbarung zum Ausbau der Strecke Berlin-Stettin, das Abkommen zum Ausbau der Oder und der Rahmenvertrag für grenzüberschreitende Eisenbahnverkehre liegen wie Blei auf den Tischen der Regierungen in Berlin und Warschau. Ich habe Peter Ramsauer schriftlich gebeten, mich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Hier muss endlich etwas passieren.“ Drei Vereinbarungen sind konkret im Schreiben angesprochen: 1. Der deutsch-polnische Rahmenvertrag liegt seit einem Jahr vor, ist aber noch nicht unterzeichnet. Er regelt grundsätzliche Dinge über den Ausbau von grenzüberschreitenden Bahnstrecken, um einen einheitlichen Ausbaustandard auf beiden Seiten garantieren zu können. Er bildet auch eine Grundlage, auf der dann Brandenburg mit seinen Nachbar-Wojewodschaften verbindliche Absprachen zu regionalen Strecken treffen kann. Bisher gelten immer noch alte Vereinbarungen aus DDR-Zeiten. 2. Eine Vereinbarung über den Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Berlin-Stettin steht noch immer aus. Die bessere Verbindung zwischen der Hauptstadtregion und der 400.000-Einwohner-Stadt Stettin ist aber ein wichtiges Vorhaben für Brandenburg und Berlin gleichermaßen. 3. Auch der „Vertrag über die gemeinsame Verbesserung der Wasserstraßen im Grenzgebiet“ ist noch immer nicht unterzeichnet. Hier bietet die deutsche Seite unter anderem an, die Kosten für das Vertiefen der Klützer Querfahrt zu finanzieren. Die Klützer Querfahrt befindet sich südlich Stettin auf polnischer Seite. Sie ist wegen ihrer geringen Tiefe ein Nadelöhr für Schiffe auf dem Weg nach Stettin. Die Firma LEIPA in Schwedt würde zum Beispiel gerne Papier mit Fluss-See-Schiffen transportieren, kann aber wegen der geringen Wassertiefe nicht die volle Ladung aufnehmen. Das macht einen regelmäßigen Betrieb derzeit unwirtschaftlich (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 28.10.11).