S-Bahn + BVG: Fahrverbote für Randalierer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101435/index.php

S-Bahn sperrt drei junge Gewalttäter ein Jahr lang aus ihren Zügen aus / Strafanzeige droht
Peter Neumann

Um Straftäter abzuschrecken, greift die S-Bahn Berlin zu einem ungewöhnlichen Mittel. „Wir haben jetzt drei Gewalttätern Beförderungsverbote ausgesprochen“, sagte Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens. Die jungen Männer, die andere Fahrgäste bedroht hatten, dürfen ein Jahr lang nicht mit der Berliner S-Bahn fahren. Weil die drei zudem Hausverbote bekommen haben, sind sämtliche Stationen nun ebenfalls für sie tabu. Wer sich trotzdem in einem Zug oder auf einem S-Bahnhof erwischen lässt, dem droht eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Mit den Beförderungsverboten betritt das Unternehmen in Berlin Neuland. „Doch wir sind da ganz mutvoll“, sagte Karau während einer Veranstaltung des Verkehrspolitischen Informationsvereins zum Thema Sicherheit in Bus und Bahn. Es gehe darum, im Interesse der übrigen Fahrgäste ein Zeichen …

Straßenbahn + BVG: Hier hat Berlin Geld verschwendet, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2019829/
Hier_hat_Berlin_Geld_verschwendet.html

150 Millionen Euro hat das Land Berlin laut Landesrechnungshof 2007 verschwendet, 36 Millionen mehr als im Jahr davor. Der am Mittwoch vorgestellte Jahresbericht 2008 zählt auch mehrere „fragwürdige Ausgaben“ und „vermeidbare Belastungen“ auf.
Nahverkehr: Anstelle der mit 44,6 Millionen Euro veranschlagten Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof wäre laut Rechnungshof ein Busbetrieb deutlich billiger. Der Abruf von BVG-Fahrplandaten per Handy („Fahrinfo SMS“) hat dem Landesunternehmen seit 2004 einen Verlust von 800 000 Euro eingetragen – die Wirtschaftlichkeit sei vorab nicht ausreichend geprüft worden, moniert die Behörde.

Hochschulen: Der 20 Millionen Euro …

Tarife + BVG: Trotz Streikkosten: BVG hält Ticketpreise, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0513/berlin/0028/index.html

Chef der Verkehrsbetriebe will keine Erhöhung vor 2009 / Verdi gewinnt Mitglieder
Peter Neumann

Der Gewinner des längsten Arbeitskampfes, den die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jemals erlebt haben, steht fest. Es ist die Gewerkschaft Verdi, die in dem Unternehmen rund 1 500 neue beitragszahlende Mitglieder hinzu gewonnen hat. Vom Beginn des ersten Warnstreiks am 1. Februar bis heute sei die Zahl der Mitglieder bei der BVG um rund tausend auf zirka 7 000 gestiegen, so Verdi. Bei dem BVG-Tochterunternehmen Berlin Transport habe die Zahl der Beschäftigten, die sich in dieser Gewerkschaft organisiert haben, um 500 auf rund 700 zugenommen. „Austritte gab es während dieser Zeit fast keine“, meldete die Abteilung Verkehr. „Immer noch treffen Beitrittserklärungen bei uns ein.“
Bei Verdi verhehlt man nicht, dass diese Eintrittswelle größtenteils materielle Gründe hat. Denn nur wer einer Gewerkschaft angehört, bekommt …

BVG + Bus: Weiterhin fallen rund 100 Busse und vier Linien in Berlin aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/appl/newsticker2/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=17695788

Berlin (dpa/bb) – Der öffentliche Nahverkehr in Berlin bleibt eingeschränkt. Auch am fünftem Tag nach Beendigung des Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) seien am Mittwochmorgen rund 100 Busse nach wie vor nicht einsatzbereit, sagte eine BVG-Sprecherin. Dadurch müssten die Fahrgäste weiterhin mit Verspätungen und längeren Taktzeiten rechnen. Auch auf den vier stillgelegten Bus-Linien X11, X21, X76 und 344 wurde der Fahrbetrieb noch nicht wieder aufgenommen. Die U-und Straßenbahnen führen zwar nach Fahrplan, doch weiterhin …

BVG: Der Streik, der zu lange dauerte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0506/berlin/0053/index.html

Peter Neumann
PETER NEUMANN glaubt nicht, dass die BVG-Einigung Fahrpreiserhöhungen rechtfertigt.

Das ist Berliner Rekord. Seit Anfang Februar ist die BVG mit Unterbrechungen mehr als 30 Tage lang bestreikt worden – so etwas hat es in dieser Stadt bislang nicht gegeben. Da kommt auch der legendäre BVG-Streik von 1932 nicht mit, denn dieser Ausstand dauerte damals vom 3. bis zum 7. November. Aber es wird wohl kaum einen Berliner geben, der sich über den Rekord freuen wird. Zu gravierend waren die Auswirkungen auf die Stadt, in der mehrere hunderttausend Haushalte kein Auto besitzen.
Dabei hätten die Fahrgäste gar nicht so lange leiden müssen. Denn schon seit Wochen stand der Rahmen, in dem eine Einigung möglich ist, in wichtigen …

BVG + Bus: Die Busse fahren wieder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0503/seite1/0063/index.html

Einigung im Tarifstreit der Berliner Verkehrsbetriebe / Durchschnittlich 4,6 Prozent mehr Lohn / Keine Preiserhöhungen in diesem Jahr
Tobias Miller
BERLIN. Nach mehr als einem Vierteljahr harter Auseinandersetzungen haben sich am Freitagabend Verdi und die BVG auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Damit wird auch der Streik der Busfahrer und der Werkstattmitarbeiter ausgesetzt. Allerdings gilt der Notfahrplan auch noch am Wochenende, weil der reguläre Betrieb nicht so schnell wieder aufgenommen werden kann.
Wegen des Streiks in den Werkstätten, der länger dauert als der Ausstand der Busfahrer, steht ein Viertel der Busse defekt in den Depots. Ziel sei es, Montag früh wieder einen fahrplanmäßigen Linienverkehr anzubieten, sagte BVG-Chef Andreas Sturmowski. Möglicherweise an einigen Stellen „ausgedünnt“.
Mit der Einigung ist der längste und härteste Tarifstreit der BVG …

BVG + Bus: Touristen warten vergeblich auf den BVG-Bus, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1957462/
Touristen_warten_vergeblich_auf_den_BVG-Bus.html

Viele Berlin-Gäste haben Verständnis für den Streik, aber Tourismus-Experte befürchtet einen Imageschaden
Immer wieder die gleichen Sätze. Unzählige Male laufen die grellen, orangefarbenen Buchstaben über die digitale Anzeigetafel: „Die BVG wird von Ver.di bestreikt. Es fahren keine Busse. Busnotverkehr unter www.bvg.de. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.“ Dann dasselbe auf Englisch: „Due to a strike by ver.di….“ An der Haltestelle der Linie 100 am Bahnhof Zoo wird es immer voller. Ein Dutzend Menschen, scheinbar vor allem Berlin-Besucher, wartet auf den Bus. Vergeblich. Bis jemand die Anzeige entdeckt. Doch schon kurze Zeit später stehen neue Fahrgäste um die Haltestelle und warten.
Der Streik der Busfahrer traf viele Menschen gestern …

BVG + Bus: Der Bus-Notfahrplan der BVG, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0502/berlin/0031/index.html

Der Notfahrplan der BVG gilt solange, wie die Gewerkschaft Verdi die Buslinien bestreikt. Folgende Linien verkehren dennoch:

M 11 U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim – S-Bahnhof Lichterfelde-West – U Bahnhof Johannistthaler Chaussee – S-Bahnhof Schöneweide zwischen 5-23 Uhr im 20-Minuten-Takt, Abfahrzeiten U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim zu den Minuten 00; 20; 40; ab S-Bahnhof Schöneweide zu den Minuten 30; 50; 10

M 21 Rosenthal, Uhlandstr. – S+U Wittenau zwischen 5-23 Uhr, 20-Minuten-Takt, ab Rosenthal 07; 27; 47; ab S+U Wittenau 32; 52; 12

M29 S+U Zoologischer Garten – U Hermannplatz zwischen 5-23 Uhr, 30-Minuten-Takt, ab S+U Zoologischer Garten 20; 50; ab U Hermannplatz 20; 50

M37 Staaken, Hahneberg – …

BVG: Seit Mitternacht streiken die Busfahrer, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1951400/
Seit_Mitternacht_streiken_die_Busfahrer.html

BVG rät heute zur Nutzung anderer öffentlicher Verkehrsmittel – Gesprächsangebot für Freitag
Die Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe sind seit Mitternacht wieder zum Streik aufgerufen. Die Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di beschloss gestern, den Arbeitskampf unbefristet auf den Busverkehr auszuweiten. U-Bahn und Straßenbahnen sollen zunächst aber weiter fahren. Die BVG kündigte für morgen einen Notfahrplan an. Er gilt am 1. Mai ab Betriebsbeginn um 5 Uhr. Mit etwa 130 Bussen von Fremdunternehmen sollen vor allem wichtige Verbindungen zwischen U-Bahn, Straßenbahn und S-Bahn bedient werden. Ein Notverkehr schon heute sei wegen der kurzen Vorwarnfrist leider nicht möglich, sagte Sprecherin Petra Reetz. Allerdings werden die Busse anderer Verkehrsunternehmen auch heute ihren normalen Fahrplan einhalten. Das heißt: Mehr als 60 Linien, darunter viele Nachtbusse, werden fahren, teilweise aber mit deutlich verlängerten Takten. Auch der Flughafen Tegel soll tagsüber …

BVG: Und ewig streikt der Busfahrer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/99583/index.php

Verdi weitet unbefristeten Streik bei der BVG aus / Arbeitsgericht erlaubt spontane Ausstände

Peter Neumann

Berlin – Die Gewerkschaft Verdi weitet den Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aus. Sie hat alle Busfahrerinnen und Busfahrer des Landesunternehmens dazu aufgefordert, von Mittwochfrüh an erneut die Arbeit niederzulegen. „Ab null Uhr wird dieser Bereich unbefristet in den Streik gerufen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Bäsler gestern. So hat es die Tarifkommission beschlossen. „Das ist kein guter Start in die Hochsaison des Berlin-Tourismus“, kritisierte Natascha Kompatzki von der Berlin Tourismus Marketing GmbH. Auch der 100er-Bus falle aus – eine „Attraktion, die in jedem Reiseführer steht“. Ein Streik mit einer derart kurzen Vorwarnfrist sei eine „Unverschämtheit“, sagte Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB.
Heute fährt der TXL-Bus alle 10 bis 20 Minuten zwischen …