BVG: Thomas Necker verläßt die BVG

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In der Aufsichtsratssitzung am 23.06.08 hat der Vorsitzende des BVG-Aufsichtsrates, Finanzsenator Thilo Sarrazin, mitgeteilt, dass Betriebsvorstand Thomas Necker sein Amt zum 30. Juni dieses Jahres niederlegen wird. Sarrazin dankte Thomas Necker für die geleistete Arbeit und äußerte sich positiv über die Fortschritte und Ergebnisse, die er in seiner Amtszeit als Betriebsvorstand für das Unternehmen erreicht hat.
Dazu zählt die Modernisierung der gesamten BVG-Busflotte inklusive zukunftsweisender Wasserstofftechnologie ebenso wie die Erneuerung der Straßenbahnflotte im nächsten Jahrzehnt mit der aktuellen Auslieferung von vier Vorserienfahrzeugen vom Typ Flexity. Der Bau der U55 sowie der Beginn der Arbeiten für die Verlängerung der U5 fallen auch in Neckers Amtszeit, genau wie die neue Fahrzeugstrategie für die U-Bahn und der Aufbau eines komplett integrierten Infrastrukturbereiches zur optimalen Erfüllung des Verkehrsvertrages. Außerdem zeichnet Necker verantwortlich für den nachhaltigen Aufbau des Sicherheits- und Servicebereiches der BVG.
Thomas Necker ist seit über vier Jahren Vorstand Betrieb der BVG. Der Österreicher kam, nach Stationen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Alcatel Austria zu Deutschlands größtem, kommunalen Nahverkehrsunternehmen und übernahm hier den operativen Bereich mit den Sparten Bus, U- und Straßenbahn und Infrastruktur (Pressemeldung BVG, 24.06.08).

Tarife: Teures Diesel – teurere Tickets, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/102046/index.php

Weil die BVG in diesem Jahr fast 100 Millionen Euro für Kraftstoffe und Strom ausgeben muss, werden Fahrpreiserhöhungen diskutiert
Peter Neumann

Ganz schön durstig: Die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schlucken pro Jahr 47 Millionen Liter Diesel. Bei einem solchen Verbrauch wird klar, warum die steigenden Energiepreise dem Unternehmen besonders zu schaffen machen. Inzwischen geht die BVG davon aus, dass ihre Ausgaben für Kraftstoff und Strom 2008 auf fast 100 Millionen Euro steigen werden. Im vergangenen Jahr hatte die BVG 91 Millionen Euro für Energie ausgegeben. Der Druck, die Fahrpreise zum kommenden April zu erhöhen, nehme zu, hieß es. Dabei will die BVG dem Vernehmen nach Stammkunden verschonen und sich auf andere Tickets konzentrieren – zum Beispiel die Einzelfahrscheine.
Der Anstieg des Dieselpreises ist schuld daran, dass die Ausgaben bereits jetzt weit über dem Planwert liegen, sagte BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker der Berliner Zeitung. Kraftstoff werde täglich zum aktuellen Preis …

U-Bahn + BVG: U 7 – die gefährlichste Linie Berlins, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
U-Bahn-BVG;art270,2542884

Auf der Strecke zwischen Spandau und Rudow werden inzwischen die meisten Straftaten registriert. Damit hat die U-Bahn-Linie die U 8 abgelöst. Die Polizei sucht die Täter mit Videoaufnahmen.
Die U-Bahn-Linie 7 (Rathaus Spandau–Rudow) hat die U 8 (Wittenau–Hermannstraße) als nominell gefährlichste Strecke im Berliner Untergrund abgelöst. Bis Ende April hat die Polizei 79-mal nach gespeicherten Aufnahmen aus Kameras in den Stationen der U 7 gefragt, 75 Anfragen gab es für die U 6 (Alt-Tegel–Alt Mariendorf) und 73 für den bisherigen Spitzenreiter U 8.
Ein Vergleich dieser Zahlen sei aber nur bedingt möglich, heißt es bei der BVG. Die U 7 ist mit fast 32 Kilometern die längste im Netz der BVG und hat mit 40 Stationen auch die meisten Bahnhöfe. Die U 8 ist dagegen nur 18 Kilometer lang und hat lediglich 24 Bahnhöfe.
Im vergangenen Jahr, als es insgesamt 1394 Anfragen gab, erfolgten die …

S-Bahn + BVG: Fahrverbote für Randalierer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101435/index.php

S-Bahn sperrt drei junge Gewalttäter ein Jahr lang aus ihren Zügen aus / Strafanzeige droht
Peter Neumann

Um Straftäter abzuschrecken, greift die S-Bahn Berlin zu einem ungewöhnlichen Mittel. „Wir haben jetzt drei Gewalttätern Beförderungsverbote ausgesprochen“, sagte Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens. Die jungen Männer, die andere Fahrgäste bedroht hatten, dürfen ein Jahr lang nicht mit der Berliner S-Bahn fahren. Weil die drei zudem Hausverbote bekommen haben, sind sämtliche Stationen nun ebenfalls für sie tabu. Wer sich trotzdem in einem Zug oder auf einem S-Bahnhof erwischen lässt, dem droht eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Mit den Beförderungsverboten betritt das Unternehmen in Berlin Neuland. „Doch wir sind da ganz mutvoll“, sagte Karau während einer Veranstaltung des Verkehrspolitischen Informationsvereins zum Thema Sicherheit in Bus und Bahn. Es gehe darum, im Interesse der übrigen Fahrgäste ein Zeichen …

Straßenbahn + BVG: Hier hat Berlin Geld verschwendet, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article2019829/
Hier_hat_Berlin_Geld_verschwendet.html

150 Millionen Euro hat das Land Berlin laut Landesrechnungshof 2007 verschwendet, 36 Millionen mehr als im Jahr davor. Der am Mittwoch vorgestellte Jahresbericht 2008 zählt auch mehrere „fragwürdige Ausgaben“ und „vermeidbare Belastungen“ auf.
Nahverkehr: Anstelle der mit 44,6 Millionen Euro veranschlagten Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof wäre laut Rechnungshof ein Busbetrieb deutlich billiger. Der Abruf von BVG-Fahrplandaten per Handy („Fahrinfo SMS“) hat dem Landesunternehmen seit 2004 einen Verlust von 800 000 Euro eingetragen – die Wirtschaftlichkeit sei vorab nicht ausreichend geprüft worden, moniert die Behörde.

Hochschulen: Der 20 Millionen Euro …

Tarife + BVG: Trotz Streikkosten: BVG hält Ticketpreise, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0513/berlin/0028/index.html

Chef der Verkehrsbetriebe will keine Erhöhung vor 2009 / Verdi gewinnt Mitglieder
Peter Neumann

Der Gewinner des längsten Arbeitskampfes, den die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jemals erlebt haben, steht fest. Es ist die Gewerkschaft Verdi, die in dem Unternehmen rund 1 500 neue beitragszahlende Mitglieder hinzu gewonnen hat. Vom Beginn des ersten Warnstreiks am 1. Februar bis heute sei die Zahl der Mitglieder bei der BVG um rund tausend auf zirka 7 000 gestiegen, so Verdi. Bei dem BVG-Tochterunternehmen Berlin Transport habe die Zahl der Beschäftigten, die sich in dieser Gewerkschaft organisiert haben, um 500 auf rund 700 zugenommen. „Austritte gab es während dieser Zeit fast keine“, meldete die Abteilung Verkehr. „Immer noch treffen Beitrittserklärungen bei uns ein.“
Bei Verdi verhehlt man nicht, dass diese Eintrittswelle größtenteils materielle Gründe hat. Denn nur wer einer Gewerkschaft angehört, bekommt …

BVG + Bus: Weiterhin fallen rund 100 Busse und vier Linien in Berlin aus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/appl/newsticker2/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=17695788

Berlin (dpa/bb) – Der öffentliche Nahverkehr in Berlin bleibt eingeschränkt. Auch am fünftem Tag nach Beendigung des Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) seien am Mittwochmorgen rund 100 Busse nach wie vor nicht einsatzbereit, sagte eine BVG-Sprecherin. Dadurch müssten die Fahrgäste weiterhin mit Verspätungen und längeren Taktzeiten rechnen. Auch auf den vier stillgelegten Bus-Linien X11, X21, X76 und 344 wurde der Fahrbetrieb noch nicht wieder aufgenommen. Die U-und Straßenbahnen führen zwar nach Fahrplan, doch weiterhin …

BVG: Der Streik, der zu lange dauerte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0506/berlin/0053/index.html

Peter Neumann
PETER NEUMANN glaubt nicht, dass die BVG-Einigung Fahrpreiserhöhungen rechtfertigt.

Das ist Berliner Rekord. Seit Anfang Februar ist die BVG mit Unterbrechungen mehr als 30 Tage lang bestreikt worden – so etwas hat es in dieser Stadt bislang nicht gegeben. Da kommt auch der legendäre BVG-Streik von 1932 nicht mit, denn dieser Ausstand dauerte damals vom 3. bis zum 7. November. Aber es wird wohl kaum einen Berliner geben, der sich über den Rekord freuen wird. Zu gravierend waren die Auswirkungen auf die Stadt, in der mehrere hunderttausend Haushalte kein Auto besitzen.
Dabei hätten die Fahrgäste gar nicht so lange leiden müssen. Denn schon seit Wochen stand der Rahmen, in dem eine Einigung möglich ist, in wichtigen …

BVG + Bus: Die Busse fahren wieder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0503/seite1/0063/index.html

Einigung im Tarifstreit der Berliner Verkehrsbetriebe / Durchschnittlich 4,6 Prozent mehr Lohn / Keine Preiserhöhungen in diesem Jahr
Tobias Miller
BERLIN. Nach mehr als einem Vierteljahr harter Auseinandersetzungen haben sich am Freitagabend Verdi und die BVG auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Damit wird auch der Streik der Busfahrer und der Werkstattmitarbeiter ausgesetzt. Allerdings gilt der Notfahrplan auch noch am Wochenende, weil der reguläre Betrieb nicht so schnell wieder aufgenommen werden kann.
Wegen des Streiks in den Werkstätten, der länger dauert als der Ausstand der Busfahrer, steht ein Viertel der Busse defekt in den Depots. Ziel sei es, Montag früh wieder einen fahrplanmäßigen Linienverkehr anzubieten, sagte BVG-Chef Andreas Sturmowski. Möglicherweise an einigen Stellen „ausgedünnt“.
Mit der Einigung ist der längste und härteste Tarifstreit der BVG …

BVG + Bus: Touristen warten vergeblich auf den BVG-Bus, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1957462/
Touristen_warten_vergeblich_auf_den_BVG-Bus.html

Viele Berlin-Gäste haben Verständnis für den Streik, aber Tourismus-Experte befürchtet einen Imageschaden
Immer wieder die gleichen Sätze. Unzählige Male laufen die grellen, orangefarbenen Buchstaben über die digitale Anzeigetafel: „Die BVG wird von Ver.di bestreikt. Es fahren keine Busse. Busnotverkehr unter www.bvg.de. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.“ Dann dasselbe auf Englisch: „Due to a strike by ver.di….“ An der Haltestelle der Linie 100 am Bahnhof Zoo wird es immer voller. Ein Dutzend Menschen, scheinbar vor allem Berlin-Besucher, wartet auf den Bus. Vergeblich. Bis jemand die Anzeige entdeckt. Doch schon kurze Zeit später stehen neue Fahrgäste um die Haltestelle und warten.
Der Streik der Busfahrer traf viele Menschen gestern …