Erstmals in der mehr als 80-jährigen Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) soll eine Frau Chefin des Landesunternehmens werden. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist geplant, dass Sigrid Evelyn Nikutta Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb wird. Die 41-Jährige, die in München an der Fakultät für Psychologin und Pädagogik promovierte, ist heute Vorstand Produktion bei DB Schenker Rail Polska, der polnischen Güterverkehrstochter der …
Berlins leistungsstärkste Mikrogasturbine steht bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Andreas Sturmowski, Vorstandsvorsitzender der BVG und Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur, haben die hocheffiziente Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung umweltfreundlich Strom und Warmwasser erzeugt, am Dienstag in der BVG-Hauptwerkstatt Seestraße offiziell in Betrieb genommen. „Durch die Mikrogasturbine reduziert das Unternehmen die CO2-Emissionen um 280 Tonnen – das entspricht dem gesamten CO2-Jahresausstoß von rund 30 Berliner Haushalten. Auf diese Weise trägt die BVG dazu bei, die Klimaschutzziele des Landes Berlin zu erreichen“, sagte Katrin Lompscher. Die mit Erdgas betriebene Mikrogasturbine mit 50 Kilowatt elektrischer und 110 Kilowatt thermischer Leistung ist Berlins erste Mikrogasturbine dieser Größenordnung. Die kleine Maschine – Gasturbinen werden normalerweise in Großkraftwerken eingesetzt – besteht aus einem Verdichter, einem Wärmeaustauscher, einer Brennkammer sowie aus einer Turbine mit Generator. Alle rotierenden Teile befinden sich auf einer luftgelagerten Welle, die sich mit bis zu 96 000 Umdrehungen pro Minute dreht. Errichtet und finanziert wurde die Mikrogasturbine von der Berliner Energieagentur mit Förderung durch den Berliner Energiefonds. Die BEA übernimmt auch die Verantwortung für den effizienten und störungsfreien Betrieb sowie sämtliche Reparaturen und Instandsetzungen für den Zeitraum von zehn Jahren. Einsatzgebiet der Anlage ist die 10.700 m² großen Werkstatthalle der BVG. Hier werden U-Bahn-Waggons nicht nur repariert und gewartet, sondern in einer Teilewaschanlage auch regelmäßig gesäubert. „Wegen ihres spezifischen Einsatzgebietes stellen Mikrogasturbinen besonders für Gebäude in denen technologische Prozesse mit hohen Wassertemperaturen verbunden sind, eine innovative Lösung dar“, erklärte BEA-Geschäftsführer Michael Geißler. Die in Ergänzung zu einer bestehenden Heizung erzeugte Wärme der Mikrogasturbine deckt die jährliche Grundlast der U-Bahn-Hauptwerkstatt. Der erzeugte KWK-Strom wird als Überschussstrom in das öffentliche Netz eingespeist. „In den vergangenen Jahren haben wir massiv in den Ausbau und die Erneuerung unserer Verkehrsanlagen investiert“, erläutert BVG-Chef Andreas Sturmowski. „Für die BVG ist die Installation der Mikrogasturbine daher eine wichtige Ergänzung unserer nachhaltigen Bemühungen um den Klimaschutz“. Die Mikrogasturbine ist das erste von insgesamt vier Modellprojekten, mit denen die Initiative „KWK Modellstadt Berlin “ dazu beitragen möchte, Berlins Spitzenplatz im Bereich der KWK-Technologie sowie -Anwendung zu festigen. Gemeinsam klaren die Berliner Energieagentur, die GASAG, Vattenfall und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz die Berliner Öffentlichkeit über die Technik und ihre Vorteile auf und wollen maßgeblich zum Ausbau des KWK-Anteils. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken kombinieren Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung die Strom- mit der Wärmeerzeugung. Dieses Prinzip findet sowohl bei zentralen Heizkraftwerken in Kombination mit Fernwärmenetzen als auch bei dezentralen Anlagen, sogenannten Blockheizkraftwerken (BHKW) Anwendung. Auch bei der Mikrogasturbine handelt es sich um eine dezentrale KWK-Anlage (Pressemeldung BVG, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 06.05.10).
Sie beleidigen das Auge mit ihrem wirren Muster. Doch die weiß bedruckten Folien, mit denen die meisten U-Bahn-Fensterscheiben seit rund anderthalb Jahren beklebt sind, ersparen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hohe Aufwendungen. Sie haben dazu beigetragen, dass die BVG immer weniger Geld dafür ausgeben muss, um Vandalismusschäden und Graffiti zu beseitigen. „Im vergangenen Jahr betrugen die Kosten 7,42 Millionen Euro“, sagte Heike Müller von der BVG der Berliner Zeitung. „2008 waren es acht Millionen, 2007 sogar 8,9 Millionen Euro.“ Nicht jeder Fahrgast mag die Folien mit dem kreuz und quer aufgedruckten Brandenburger-Tor-Emblem. Doch ihr Ziel hat die BVG mit dem Design erreicht: Das „Scratching“, das früher Kosten von bis zu einer Million Euro pro Jahr verursacht hat, ist stark zurückgegangen. Scheibenzerkratzer mögen die Folien nicht, weil Einritzungen darauf optisch untergehen und …
Die Fahrpreise im Nahverkehr sollen zum 1. Januar 2011 steigen. Das sieht ein Plan vor, den der Vorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jetzt vorgelegt hat. Um die gesteckten Finanzziele zu erreichen, müssten die Tarife um durchschnittlich 3,5 Prozent angehoben werden, heißt es darin. Doch wahrscheinlich ließe sich maximal nur eine 2,9-prozentige Preiserhöhung durchsetzen. Allerdings wäre auch dies die größte Verteuerung, die es bei der BVG, der S-Bahn und den anderen Nahverkehrsunternehmen der Region seit Langem gegeben hat. Bei der vorangegangenen Tarifsteigerung zum 1. April 2008 waren die Preise in Berlin um 1,6 Prozent angehoben worden. Im Jahr davor waren es nur 1,3 Prozent gewesen. Der BVG-Vorstand hält an seinem Vorhaben fest, Stammkunden möglichst zu verschonen. Seit Monaten steigt deren Zahl. Dieser erfreuliche Trend soll nicht durch eine spürbare Erhöhung der Abo- und Jahreskartentarife gestört werden. Damit ist klar, …
Der von BVG und S-Bahn Berlin herausgegebene „Berlin-Atlas und mehr 2010“ ist jetzt aktualisiert wieder erschienen. Er enthält das komplette Nahverkehrsangebot von Berlin und Umgebung. Gegliedert in vier Teile findet der Nutzer alle Serviceleistungen im Nahverkehr, Stadtpläne inklusive aller Straßen sowie S-, U-Bahn, Straßenbahn- und Buslinien, Perlschnüre für S- und U-Bahn, Straßenbahn und Bus und schematische Netzpläne von Berlin und Potsdam. Im Serviceteil sind Infos zum VBB-Tarif und zu den Verkaufsstellen von S-Bahn und BVG zu finden. Der Atlas kostet 10,90 € und ist in den S-Bahn-Kundenzentren und an ausgewählten Fahrkartenausgaben zu haben sowie im S-Bahn-Onlineshop unter www.s-bahn-berlin.de (zzgl. 4 € Versandkostenpauschale). Berlin-Liniennetz 2010 Im „Berlin-Liniennetz 2010“, dem Faltplan für die Tasche, ist das …
Bis Mittwoch wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Reparaturstau in ihren Buswerkstätten auflösen. Das teilte die BVG-Sprecherin Petra Reetz mit. Dann soll es wieder auf allen Linien Normalbetrieb geben – also ohne Ausfälle. Wie berichtet stehen von den 1 300 Bussen derzeit 250 reparaturbedürftig in der Werkstatt. Während der Gesamtpersonalrat den Stellenabbau für den Rückstau verantwortlich macht, erklärte Reetz, dass der lange …
So viel steht fest: Berlin hätte die S-Bahn-Krise nicht so gut überstanden, wenn es nicht die BVG als Alternative gegeben hätte. Gehörte es früher zum guten Ton, über das angeblich so piefige und unflexible Unternehmen herzuziehen, ist die Grundsatzkritik verstummt. Da und dort machte sich sogar schon so etwas wie Dankbarkeit breit, dass es die BVG gibt, was im überkritischen Berlin eine Sensation ist. Doch die BVG muss aufpassen, dass sich die Stimmung nicht wieder gegen sie wendet. Die vielen Fahrtausfälle, unter denen Busfahrgäste seit Längerem leiden, nerven zunehmend. Nicht nur im Technikbereich der S-Bahn, sondern auch in den BVG-Werkstätten sind viele Arbeitsplätze weggefallen – rund ein Drittel. Nicht nur dadurch wird das verbliebene Personal stärker in Anspruch genommen: Weil viele Werkstattleute Busse fahren dürfen, wurden sie oft im Linienverkehr eingesetzt – auch im Fahrdienst …
Weil bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein großer Teil der Busflotte in den Werkstätten steht, müssen viele Fahrgäste länger an den Haltestellen warten. Von den rund 1 300 Bussen seien knapp 250 nicht einsatzfähig, weil sie repariert werden müssen, sagte Axel Schröder vom Gesamtpersonalrat gestern. Seit Jahren leiden die Bus-Werkstätten unter Personalmangel. Dort habe die BVG die Zahl der Arbeitsplätze …
Im April ist wieder Fundsachenversteigerung der BVG! Mehr als 100 Gegenstände werden jeden Tag von BVGern oder Fahrgästen gefunden und abgegeben.
Im Jahr gehen cirka 40.000 verlorene Gegenstände beim Fundbüro der BVG ein, wovon rund 30 Prozent wieder von ihrem Besitzer abgeholt werden.
Die übrig gebliebenen Fundstücke, die nach der festgelegten Frist nicht abgeholt wurden, werden im Auktionshaus Beier versteigert. Darunter befinden sich unter anderem Fahrräder, Handys und Fotoapparate.
Der nächste Termin ist am 22. April.
Alle Versteigerungen finden im Auktionshaus Beier in der Saalburgstraße 3/3a in 12099 Berlin statt. Besichtigungen ab 8 Uhr, Versteigerung ab 10 Uhr.
Hier schon mal eine Vorschau auf weitere Termine in 2010:
* Donnerstag, den 22.07.2010 * Donnerstag, den 21.10.2010
Nicht eingebaute Befestigungselemente oder gefälschte Prüfprotokolle – die Skandale beim Bau von U-Bahn-Tunneln in Köln und Düsseldorf schrecken die BVG in Berlin nicht. Das Unternehmen ist überzeugt, beim geplanten Bohren der Röhren für die U 5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor den Bauablauf perfekt überwachen zu können. Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, habe man damit zusätzlich ein externes Büro beauftragt, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Auch beim Bau der U 55 vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor habe man keine Baumängel festgestellt. Die Strecke war am 8. August 2009 eröffnet worden. Gestritten wird hier nur noch um die Kosten für den Bau des Bahnhofs Brandenburger Tor. Der Baukonzern Hochtief fordert von der BVG weit mehr als zehn Millionen Euro zusätzlich zu den veranschlagten 28 Millionen Euro. Einen einstelligen Millionenbetrag würde die …