Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen noch kundenfreundlicher werden. Gut eine Woche ist es her, dass BVG-Chefin Sigrid Nikutta dieses Ziel für ihr Unternehmen verkündete. Mehr Service, mehr Ehrlichkeit und mehr Sicherheit wolle man bieten. Die Fahrgäste werden diese Botschaft gern hören, machen viele derzeit doch gerade gegenteilige Erfahrungen. Leser der Berliner Zeitung beklagen sich darüber, wie schwer es ihnen gemacht wird, bei dem Verkehrsunternehmen alte, ungebrauchte Fahrscheine erstattet zu bekommen. Bekanntlich gelten seit dem 1. Januar 2011 neue Tarife, bis zum 14.Januar konnte man noch mit den alten Tickets fahren. Wer jetzt immer noch Tickets hat, weil er im alten Jahr vielleicht auf Vorrat gekauft hat, muss diese …
Nach mehreren Bränden lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fast alle Busse mit automatischen Feuerlöschanlagen ausstatten. „Die Entscheidung ist gefallen. In sechs bis acht Wochen könnte der Einbau beginnen“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin des Landesunternehmens, gestern der Berliner Zeitung. Die Anlagen werden in den Motorräumen der Busse installiert – in diesen Bereichen waren die meisten Brände entstanden. Messfühler kontrollieren dort künftig die Temperatur. Wird es zu heiß, sprüht die Löschanlage Wasser oder Schaum. Nach Informationen der Berliner Zeitung sollen beauftragte Firmen fast …
Auf den ersten Blick fällt es leicht, diese Frau zu unterschätzen. Besonders groß ist Sigrid Evelyn Nikutta nicht. Sie wirkt zierlich, ihr Business Dress, meist ein dunkler Hosenanzug mit weißer Bluse, eher unauffällig. Doch wenn die neue Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre Stimme erhebt, wird klar, dass man diese Frau besser nicht unterschätzen sollte. Die 41-Jährige spricht vernehmlich, zügig und in kurzen Sätzen. Ihr zuweilen explosionsartiges Lachen hilft ihr dabei, Gesprächspartner für sich einzunehmen. Die Chefin, die sich im Bewerbungsverfahren gegen 21 Frauen und 155 Männer durchgesetzt hat, zeigt Präsenz und Unbefangenheit. Inzwischen ist Nikutta mehr als hundert Tage auf ihrem neuen Posten. Zeit für eine erste Bilanz, wie …
Nun gibt es die offizielle Fahrplanauskunft für Berlin und Brandenburg auch für das iPhone! „iFahrinfo“ bringt Sie mit Bahnen, Bussen und Fähren komfortabel ans Ziel! Sämtliche Fahrpläne von über 1.000 Regionalverkehrs-, S-Bahn-, U-Bahn-, Straßenbahn-, Bus- und Fährlinien mit über 13.000 Haltestellen im über 30.000 km² großen Gebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) sind in der App vereint.
* Download des Apps „iFahrinfo – Berlin/Brb.“ bei iTunes
Auch hier werden die Fahrpläne Wöchentlich aktualisiert. Somit sind Sie stets auf dem aktuellen Stand, auch über Baustellen, Sonderverkehre oder Fahrplanänderungen bestens informiert. Für die Mehrheit der Bahnlinien sowie für viele Bahnlinien und Straßenbahn- und Busverkehre in Brandenburg sind diese minutengenauen Prognosen verfügbar. Berliner Verkehrsbetriebe, S-Bahn Berlin sowie die Verkehrsunternehmen in und um Potsdam sollen in Kürze folgen.
Die wichtigsten Features von „iFahrinfo“
* Reiseplanung für Nah- und Fernverkehr in Berlin und Brandenburg * Anzeige der nächstgelegenen Stationen auf Basis der aktuellen Positin * Eingabeunterstützung (Vorschlagsliste) bei der Eingabe von Stationen, Adressen und Sehenswürdigkeiten * Erweiterte Suchmöglichkeiten für Zwischenstopps, Verkehrsmittelwahl, Fahrt-Präferenzen * Kompakte Darstellung von Routenalternativen mit Tür-zu-Tür-Navigation und Laufdistanzen * Verbleibende Zeit bis zur Abfahrt und Anzeige, ob zu benutzende Linie noch erreicht werden kann * Verbindungsdetails mit Anzeige von Zwischenhalten und Verkehrsmittelausstattung (z.B. barrierefreies Fahrzeug, RufBus etc.) * Lage- und Umgebungspläne sowie Karten für Fußwege (innerhalb der Anwendung) * Abfahrts- und Ankunftspläne zu einer Station mit optionalem Verkehrsmittelfilter * Echtzeitinformationen aller liefernden Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet zeigen Pünktlichkeit und Verspätungen, Gleisänderungen, Ausfälle und alternative Verbindungen * barrierefreie Routenwahl, analog gewohnter Fahrplanauskunft im Internet * Favoritenfunktion für Stationen und Verbindungen plus Auto-History für letzte Abfragen * „Augmented Reality“ – mit Hilfe von Ortung und Kompass Anzeige der umliegenden Haltestellen im Live-Modus der Kamera (nur mit iPhone 4)
„iFahrinfo“ Download
„iFahrinfo“ ist kostenlos im iTunes store erhältlich. Der Download ist nur mit installiertem iTunes möglich, das sie für Win und Mac ebenfalls kostenlos herunterladen können:
* Download des Apps „iFahrinfo – Berlin/Brb.“ bei iTunes
Die BVG hat die Fahrpläne der S-Bahn, die auf einer winterbedingt reduzierten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h beruhen, geprüft. Damit ist ein Mindestmaß an Fahrplansicherheit bei der S-Bahn gewährleistet, was für die Berlinerinnen und Berliner und die Gäste der Stadt eine wesentliche Erleichterung bedeutet.
Wegen der Kurzfristigkeit bis zur beabsichtigten Inkraftsetzung ab dem 24.01.2011, der begrenzten Gültigkeit sowie der vielen Änderungen bei den Ankunfts- und Abfahrtzeiten ist eine Anpassung der BVG-Fahrpläne aller derzeit 234 Linien (inkl. Nachtlinien) zeitnah nicht möglich.
Eine derart komplexe Fahrplanänderung, die ja auch die vielfältigen Anschlüsse im Netz der BVG berücksichtigen müsste, ist in so kurzer Zeit nicht zu realisieren. Nur in einer wirklich geringen Anzahl unkomplizierter Fälle, und zwar bei den fünf Buslinien 117, 161, 175, 275 und 399, können zum 24.01.2011 anschlussbezogenen Anpassungen realisiert werden.
Aufgrund der verlängerten Fahrzeiten können Busanschlüsse an S-Bahnhöfen nicht in gewohnter Form hergestellt werden. Wir empfehlen vor Fahrtantritt die Verbindung mit der Online-Fahrplanausunft zu überprüfen. Diese enthält ab 19. Januar den Winterfahrplan und berücksichtigt die Abfahrtzeiten aller Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg.
Ein BVG-Bus der Linie 154 hat am Montag während der Fahrt ein Rad verloren. Das bestätigte gestern die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Petra Reetz. Der Bus kam vom Elsterwerdaer Platz in Marzahn und war in Richtung Buchholz-West unterwegs. Auf Höhe der Bitterfelder Straße löste sich das Rad eines Zwillingsreifens. Der Busfahrer bemerkte dies zunächst nicht. Nach Angaben von Augenzeugen wurde er erst durch Fahrgäste darauf aufmerksam gemacht. Daraufhin stoppte er, und die Insassen …
Eine Frau räumt auf. Mit beträchtlicher Energie bemüht sich Sigrid Nikutta darum, dass der Busverkehr in Berlin wieder zuverlässiger und sicherer wird. Dabei schreckt die neue Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht davor zurück, Sparmaßnahmen rückgängig zu machen – wenigstens zum Teil. Nachdem in den Buswerkstätten viele Arbeitsplätze wegrationalisiert worden waren, lässt sie nun wieder Techniker einstellen. Wartungsintervalle werden verkürzt. „Sicherheit und Verlässlichkeit haben für mich Priorität. Die Kosten sind derzeit nicht mein erster Fokus“, sagte die 41-Jährige gestern. Noch bis zum Frühjahr 2011 müssten die Busfahrgäste mit Ausfällen leben – dann soll sich der Betrieb normalisiert haben, versprach sie. Die promovierte Psychologin weiß, dass der Ruf des BVG-Busverkehrs seit längerem nicht …
Für jeden S-Bahn-Zug der in Berlin und Brandenburg fährt, zahlen die Länder als Besteller ein Entgelt über den Verkehrsverbund an die S-Bahn Berlin GmbH. Fährt der Zug nicht, ist er verspätet oder kürzer, gibt es Abzüge, die in einem streng geheimen Vertrag festgelegt sind. 2010 wären es gut 265 Millionen Euro, die die GmbH bekommen würde. Nach Zeitungsmeldungen sind es etwa 45 Millionen, die ihr wegen sogenannter Schlechtleistung in diesem Jahr voraussichtlich vorenthalten werden. Die Forderung ist in den vergangenen Tagen vermehrt zu hören: das Land Berlin solle die S-Bahn zurückkaufen und mit der BVG fusionieren, dann gäbe es die jetzigen Probleme nicht. Quasi eine Re-Kommunalisierung. Der DBV-Landesverband hält diesen Vorschlag für interessant, aber nicht zielführend. Eine Zusammenführung mit der BVG würde die S-Bahn zwar aus dem finanziellen Würgegriff des DB-Konzerns befreien. Was aber wäre damit gewonnen, wenn sie in die ebenfalls chronisch unterfinanzierte BVG-Familie eingegliedert wird, die auch mit großen Problemen zu kämpfen hat? Vielleicht wären die Fahrzeugprobleme nicht so groß. Damit wäre die Liste der möglichen Vorteile auch schon zu Ende. Die anderen Probleme und Abhängigkeiten von der DB AG wären genau die gleichen wie vorher. Auf Netzzustand (DB Netz: Langsamfahrstellen, Weichenheizungen, Gleisverfügbarkeit) und Qualität der Stationen (DB Station & Service: Sauberkeit, Fahrgastinformation, Aufzüge) hätte auch eine BVG-S-Bahn keinen Einfluss. Es ist gut, wenn die Landespolitik über bestehende Probleme diskutiert. Eine BVG-S-Bahn würde wenig anders machen können. Alle DB-Töchter gehören irgendwie der Bundesrepublik Deutschland. Bundesverkehrsminister Ramsauer als zuständiger Fachminister muss endlich seine Aufsichtspflicht wahrnehmen. DB Netz und DB Station & Service müssen in erster Linie für ihre Kunden arbeiten — und nicht für die ständig steigenden Renditewünsche des Konzernvorstandes. Zu den Kunden von DB Netz und DB Station & Service gehört auch die S-Bahn Berlin GmbH – egal ob als DB- oder BVG-S-Bahn (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 14.12.10).
Viele Jahre halten sie nicht mehr durch. Immer noch sind in Berlin U-Bahn-Züge unterwegs, die bereits zu Beginn der 1970er Jahre gebaut worden sind. Sie sind fast vier Jahrzehnte alt – das ist für Nahverkehrsfahrzeuge ein biblisches Alter. Inzwischen warnen Gutachter vor einem „Substanzverschleiß“. So seien die Hauptquerträger, die ein wichtiges Element der Konstruktionen bilden, nur noch zu 50 Prozent dauerfest. Jetzt zeichnet sich nach langen internen Debatten endlich ab, dass die Uralt-Wagen durch neue U-Bahnen ersetzt werden. Anfang des kommenden Jahres wird der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) über den geplanten Kauf entscheiden – und ihm aller Voraussicht nach zustimmen. Noch gelten die 1972 und 1973 angeschafften U-Bahnen als sicher. Doch die vielen Jahre im Dauereinsatz auf den Linien U 1 bis …