Der Notfahrplan der BVG gilt solange, wie die Gewerkschaft Verdi die Buslinien bestreikt. Folgende Linien verkehren dennoch:
M 11 U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim – S-Bahnhof Lichterfelde-West – U Bahnhof Johannistthaler Chaussee – S-Bahnhof Schöneweide zwischen 5-23 Uhr im 20-Minuten-Takt, Abfahrzeiten U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim zu den Minuten 00; 20; 40; ab S-Bahnhof Schöneweide zu den Minuten 30; 50; 10
M 21 Rosenthal, Uhlandstr. – S+U Wittenau zwischen 5-23 Uhr, 20-Minuten-Takt, ab Rosenthal 07; 27; 47; ab S+U Wittenau 32; 52; 12
M29 S+U Zoologischer Garten – U Hermannplatz zwischen 5-23 Uhr, 30-Minuten-Takt, ab S+U Zoologischer Garten 20; 50; ab U Hermannplatz 20; 50
Die Inbetriebnahme des S Bahnhofes Julius-Leber-Brücke, Verlängerungen im Bereich Karlshorst und der Neubau der Spandauer Damm Brücke bringen einige Veränderungen in unserem Liniennetz mit sich.
Inbetriebnahme S Julius-Leber-Brücke
Im Laufe des 29. April wird der Bahnhof S Julius-Leber-Brücke in Betrieb genommen. Die Schöneberger Insel ist somit seit 1944 wieder auf dem Schienenweg zu erreichen. Es ergeben sich interessante Verknüpfungen der in diesem Bereich verkehrenden Buslinien zur S-Bahnlinie S1. Die dort verkehrenden Busse werden ab 1. Mai mit veränderten Fahrplänen, aber auch geänderten Linienführungen verkehren.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die unmittelbar zu den Bahnhofszugängen vorgesehenen Haltestellen auf der Julius-Leber-Brücke erst nach Abschluss der Bauarbeiten zur Verfügung stehen. Der barrierefreie Zugang zum S-Bahnhof wird ebenfalls erst nach Beendigung der Baumaßnahmen nutzbar sein. Wir werden Sie rechtzeitig über die Veränderungen informieren.
* 104 Neu-Westend, Brixplatz <> Stralau, Tunnelstraße (täglich) Am S Julius-Leber-Brücke erhält die Linie ein Haltestellenpaar zum Umstieg von/zur S-Bahn, welches jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. Daher werden die Haltestellen „Czeminskistraße“ vorübergehend in „S Julius-Leber-Brücke“ umbenannt. Die Haltestelle „Hohenfriedbergstraße“ wird zusätzlich auch in Richtung Neu-Westend bedient.
* 106 U Seestraße <> Schöneberg, Lindenhof (täglich) Die Linie erhält ab S Südkreuz eine neue Linienführung und verkehrt wie bislang der Bus 204 über Sachsendamm > Alboinstraße > Alboinplatz > Eythstraße zur Endhaltestelle Lindenhof. Der entfallene Streckenabschnitt bis zur bisherigen Endhaltestelle Dominicusstraße/Hauptstraße ist ab S Südkreuz mit den Linien M46 und 248 erreichbar. Am S Julius-Leber-Brücke erhält die Linie ein Haltestellenpaar zum Umstieg von/zur S-Bahn, welches jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. Daher werden die Haltestellen „Czeminskistraße“ vorübergehend in „S Julius-Leber-Brücke“ umbenannt.
* 187 U Turmstraße <> Lankwitz, Halbauer Weg (täglich) Wegen der Veränderungen der Linien 106 und 204 wird der Fahrplan angepasst. Auf dem Streckenabschnitt Großer Stern <> Kaiser-Wilhelm-Platz entsteht zu den Zeiten des 20-Minuten-Taktes zusammen mit der Linie 106 ein 10-Minuten-Takt.
* 204 S Südkreuz <> S+U Zoologischer Garten (Montag – Samstag) Die Linie verkehrt nur noch bis S Südkreuz. Der entfallende Streckenabschnitt bis Lindenhof wird von der Linie 106 übernommen. Am S Julius-Leber-Brücke erhält die Linie ein Haltestellenpaar zum Umstieg von/zur S-Bahn, welches jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. Daher werden die Haltestellen „Czeminskistraße vorübergehend in „S Julius-Leber-Brücke“ umbenannt. Sonntags verkehrt die Linie nicht. Daher bitte auf die Linien M46 und 106 ausweichen.
* N42 U Theodor-Heuss-Platz <> S+U Alexanderplatz (alle Nächte) Am S Julius-Leber-Brücke erhält die Linie ein Haltestellenpaar zum Umstieg von/zur S-Bahn, welches jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. Daher werden die Haltestellen „Czeminskistraße“ vorübergehend in „S Julius-Leber-Brücke“ umbenannt. Die Haltestelle „Hohenfriedbergstraße“ wird zusätzlich auch in Richtung U Theodor-Heuss-Platz bedient.
Veränderungen im Bereich S Kaulsdorf
* 164 S Kaulsdorf <> U Rudow (täglich) Die bisher südlich am S Kaulsdorf endende Linie wird über die Kaulsdorfer Brücke (sogenannter „Galgen“) zur Nordseite des Bahnhofs geführt. Dort kann dann bequem in die S-Bahnlinie S5 und in die Buslinien 197 und 399 umgestiegen werden. Die bisherige Haltestelle südlich des S-Bahnhofs erhält daher den Namen „Planitzstraße.
* 195 S Marzahn <> S Mahlsdorf (<> Kaulsdorf, Myslowitzer Straße) (täglich) Durch die Veränderungen der Verkehrsführung südlich des S Kaulsdorf erhält die Linie vorübergehend eine veränderte Linienführung. Ab der Haltestelle „Planitzstraße“ verkehrt die Linie über Mädewalder Weg > Alt-Kaulsdorf zur Endhaltestelle „Myslowitzer Straße/Klinikum“ und von dort zurück über die Myslowitzer Straße zum Wilhelmsmühlenweg bis S Mahlsdorf.
Neubau der Spandauer Damm-Brücke
* M45 Spandau, Johannesstift <> S+U Zoologischer Garten (täglich) Wegen des Neubaus der Spandauer Damm-Brücke steht nur je ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Die Haltestellen „S Westend“ entfallen daher in beiden Richtungen. Zum Umstieg zur S-Bahn ist deshalb ein etwas längerer Weg nötig. Benutzen Sie deshalb die Haltestellen „Sophie-Charlotten-Straße“ oder „Königin-Elisabeth-Straße/Spandauer Damm“. Die Arbeiten beginnen ab 9. Mai 2008 und werden voraussichtlich Ende August 2011 abgeschlossen.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkung: Die in den nachfolgenden Antworten aufgeführten Angaben zu Verkehrsunfällen entstammen ausschließlich der beim Polizeipräsidenten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik. ÖPNV-Unfälle werden darin nicht gesondert erfasst. Die Polizei erfasst außerdem nur Unfälle auf dem öffentlichen Straßenland; Unfälle auf besonderem Bahnkörper der Straßenbahn sind in der polizeilichen Unfallstatistik nicht enthalten. Die BVG wurde ebenfalls um Stellungnahme gebeten. Da die BVG bestreikt wird, kann sie derzeit innerhalb einer angemessenen Frist jedoch keine Stellungnahme abgeben. Eine Ergänzung der Angaben der Polizei zu Unfällen auf dem Bahnkörper der Straßenbahn sowie eine Differenzierung der Busunfälle nach Beteiligung von BVG-Bussen und sonstigen Bussen kann daher nicht erfolgen. Frage 1: Wie viele Personenkilometer werden im Jahr mit der Tram, und wie viele mit dem Bus zurückgelegt (bitte getrennte Aufstellung für die Jahre 2002-2007)? Antwort zu 1.: In dem im April 2007 veröffentlichten Geschäftsbericht 2006 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden dazu folgende Angaben gemacht: Personenkilometer (in Mio.) 2007 2006 2005 2004 2003 2002 Straßenbahn – (2) 508,0(1) 490,2 501,4 492,3 490,7 Omnibus – (2) 1.321,3(1) 1.324,2 1.332,1 1.306,6 1.302,6 (1) geschätzt und fortgeschrieben auf Basis der Verkehrszählung 2003 (2) liegt noch nicht vor, wird im Geschäftsbericht 2007 veröffentlicht Frage 2: Wie viele Tram-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen? Antwort zu 2.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: 2007 2006 2005 2004 2003 Unfälle insgesamt 292 297 274 316 394 Verunglückte insgesamt 137 133 122 124 136 davon Getötete 2 6 2 2 4 Schwerverletzte 36 25 24 26 21 Leichtverletzte 99 102 96 96 111 Frage 3: Wie viele Bus-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen? Antwort zu 3.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst): 2007 2006 2005 2004 2003 Unfälle insgesamt 2.868 2.768 2.393 2.434 2.728 Verunglückte insgesamt 636 552 537 516 582 davon Getötete 2 3 2 2 3 Schwerverletzte 58 44 53 39 47 Leichtverletzte 576 505 482 475 532 Frage 4: Wie viele Menschen kamen in den letzten 5 Jahren bei Unfällen auf Berlins Straßen ums Leben, wie viele Menschen davon starben bei Straßenbahn-, und wie viele bei Busunfällen (bitte Aufstellung pro Jahr und Verkehrsmittel)? Antwort zu 4.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst): 2007 2006 2005 2004 2003 Getötete im Straßenverkehr insgesamt 56 74 67 71 77 Getötete bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahn 2 6 2 2 4 Getötete bei Ver-kehrsunfällen mit Kraftomnibussen 2 3 2 2 3 Frage 5: Worin liegen die Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr mit den genannten Verkehrsmitteln? Antwort zu 5.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahnbeteiligung bei Straßenbahnführern anderen Unfallbeteiligten ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen Nichtbeachtung der Verkehrsregelung Vorfahrt nicht gewährt Fehler beim Abbiegen Wenden / Rückwärtsfahren Nichtbeachtung der Verkehrsregelung Einfahren in den Fließverkehr Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Kraftomnibusbeteiligung bei Kraftomnibusführern anderen Unfallbeteiligten ungenügender Sicherheitsabstand ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen Fehler beim Abbiegen Fahrstreifenwechsel Fahrstreifenwechsel Einfahren in den Fließverkehr Einfahren in den Fließverkehr nicht angepasste Geschwindigkeit Wenden / Rückwärtsfahren Frage 6: Wie bewertet der Senat Vorwürfe, dass die Tram eine unverhältnismäßig große Gefahr im Straßenverkehr darstellt? Antwort zu 6.: In der Frage wird unterstellt, dass die Gefahr im Verkehr durch die Straßenbahn unverhält-nismäßig hoch sei. Diese Einschätzung teilt der Senat nicht. Berlin, den 12. März 2008 In Vertretung K r a u t z b e r g e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. März 2008)
_Wenn Touristen „rot“ sehen, sehen sie garantiert viel von der Stadt. Traditionell vor Ostern starten die Top-Tour- Busse der BVG-Stadttouristik in die mittlerweile elfte Saison. Ab 17. März heißt es wieder Sightseeing im Halbstundentakt, mit 20 verschiedenen Haltepunkten, im Cabrio-Doppeldecker, vorbei an nahezu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt und live moderiert.Wie üblich beginnt der anderthalbstündige Rundkurs am U-Bahnhof Kurfürstendamm (Café Kranzler) und kostet 20 Euro, für Kinder 10 Euro. Neu dagegen ist ein so genanntes Kombiticket für Top-Tour-Busse und Schiffe der Reederei Riedel.Mit dem Ticket kann man zuerst die Hauptstadt einhundert Minuten lang vom Oberdeck der Top-Tour-Busse und anschließend eine Stunde lang von der Spree aus genießen (oder umgekehrt). Umsteigepunkt zwischen Stadtrundfahrtbus und Spreeschiff ist an der Moltkebrücke, unweit des Bundeskanzleramtes. Übrigens: Tickets für die Top-Tour-Rundfahrten gibt es jetzt auch in einigen Berliner Hotels._
Berlin ist und bleibt die Hauptstadt von Absurdistan. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, gibt es jetzt zum ersten Mal in einem besetzten Haus in Berlin, in der Kreuzberger Manteuffelstraße, eine Putzfrau. Eine Putzfrau! In einem besetzten Haus! Früher hatten die Punks und Penner auf den Straßen und Plätzen einen Hund, damit wenigstens einer noch unter ihnen war. Heutzutage haben Hausbesetzer Putzfrauen. Dit is Ballin, wa! In Berlin wird derzeit der öffentliche Nahverkehr bestreikt – von Gutverdienern, die noch mehr wollen. Seit Tagen versuchen die Bus- und U-Bahnfahrer die Stadt lahmzulegen, doch deren Insassen wehren sich: mit Fahrgemeinschaften, mit Taxi- und S-Bahn-Fahrten, mit dem …
WAßMANNSDORF – Für eine bessere Busanbindung wurden 368 Unterschriften in Waßmannsdorf gesammelt (MAZ berichtete). Gestern übergab Ortsbürgermeister Frank Sprenger die Listen an Landrat Stephan Loge. Erst seit Mitte Januar rollen die Busse in Schönefeld anders. Vorausgegangen waren Proteste vieler Großziethener gegen die Einstellung der Linie 735. Daraufhin wurde von der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) ein Buskonzept für die ganze Gemeinde erarbeitet und umgesetzt. Seitdem wird Waßmannsdorf werktags 14 Mal und damit viermal weniger als vorher angefahren. „Das hat für sehr viel Unmut gesorgt“, so Ortsbeiratsmitglied Lydia Fischer. Weitere Gründe für die Unterschriften-Aktion nannte Frank Sprenger. Schüler müssten nach dem Unterricht bis zu anderthalb Stunden in Schönefeld auf den Bus warten. Ältere Bürger kämen schlechter zum Hausarzt nach Waltersdorf. „Da mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass die Verbindung von Waßmannsdorf über Selchow und …
Wer auf dem Dorf lebt, muss mobil sein. Vor allem jüngere und ältere Menschen ohne Auto oder Moped sind da oft auf den Bus angewiesen. So auch in Waßmannsdorf. Weil der Bus hier am Bedarf vorbei fährt, sammelten die Dorfbewohner viele Unterschriften für eine bessere Anbindung. Dabei ist die auf den ersten Blick gar nicht so übel. Viele Dörfer südlich der Speckgürtelgrenze sind da sowohl werktags als auch am Wochenende viel schlimmer dran als Waßmannsdorf. Trotzdem bleibt die Forderung nach einer besseren Busanbindung berechtigt. Um diese Forderung zu erfüllen, braucht es mehr als nur …
Umweltschützer kritisieren Plan für die Invalidenstraße Auf der Invalidenstraße in Mitte plant der Senat den Stau – nicht nur für Autos, sondern auch für die neue Straßenbahn zum Hauptbahnhof. Das kritisierte gestern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Weil sich Züge und Autos öfter in die Quere kommen werden, sind die Fahrgäste dort künftig länger unterwegs als heute. Derzeit braucht der Bus 245 sechs Minuten, um vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof zu fahren – mit der geplanten Straßenbahn soll diese Reise zehn Minuten dauern. Wie berichtet will der Senat von 2009 bis 2011 die Invalidenstraße durchgehend auf zwei Fahrstreifen pro Richtung verbreitern. Außerdem entsteht dort die seit Langem geforderte Straßenbahntrasse zum Hauptbahnhof, auf der Züge der Linien …
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben weitere 200 MAN Lion’s City DD für den Stadtverkehr in Berlin bestellt, nachdem bis Ende 2007 bereits 200 Fahrzeuge ausgeliefert worden sind. Die Lieferung des neuen Auftrages soll bis 2010 abgeschlossen sein und umfasst einen Auftragswert von rund 80 Millionen Euro. Mit beiden neuen Lieferlosen wird die fast einhundertjährige Zusammenarbeit zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben und MAN Nutzfahrzeuge bzw. dem Vorgängerunternehmen Büssing weiter fortgeführt. Schon vor mehr als 80 Jahren lieferte der Hersteller Büssing Dreiachsfahrgestelle für den Berliner Stadtverkehr. Der MAN Lion’s City DD gehört zu der neuen, komplett niederflurigen Doppeldeckergeneration für Berlin, die seit 2004 auf den Straßen Berlins zuhause ist. Alle Doppeldecker bieten auf 13,70 Metern Länge und drei Achsen Platz für 128 Fahrgäste (83 Sitz- und 45 Stehplätze). Der Innenraum vermittelt mit 1.920 mm Stehhöhe im Unterdeck und 1.700 mm im Oberdeck sowie einem Sitzabstand von 700 mm ein großzügiges Raumgefühl, das schon in den beiden breiten Aufstiegen vorne und besonders hinten zum Tragen kommt. Das durchgestaltete, glattflächige sowie reinigungsfreundliche Design im Interieur und Exterieur, unterstützt durch dynamische Linienführung und moderne Stilelemente, wirkt freundlich, einladend und selbstbewusst. Die dynamischen Formen stehen dabei für eine höhere Qualitätsstufe des Produktes und vermitteln dem Fahrgast die Gewissheit von Sicherheit und Zuverlässigkeit. Für dieses außergewöhnlich hochwertige Design gewann der Lion’s City DD im Jahr 2006 den renommierten iF-Award. Der helle und freundliche Innenraum ist aufgrund seiner durchgehenden Niederflurigkeit besonders gut nutzbar und über drei breite Außenschwenk-Schiebetüren zu betreten. Zwei Klapprampen (905 mm) sorgen darüber hinaus für einen leichten Zugang für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen, der Stehperron gegenüber der mittleren Tür bietet 7,5 Quadratmeter für zwei Rollstühle oder Kinderwagen. Selbstverständlich finden auch die Regelungen der Omnibusrichtlinie 2001/85 EG Anwendung, die besonders für eine behindertengerechte Ausstattung steht. Alle Doppeldecker sind mit liegend eingebauten Sechszylinder-Euro 4-Motoren mit 310 PS (MAN D20 Common Rail) mit elektronisch überwachtem CRTec® Partikelfilter beziehungsweise ab 2009 schon mit Motoren nach EEV-Standard (320 PS) ausgerüstet. Mit der Anwendung der additivfreien MAN PURE DIESEL-Technologie nimmt MAN eine Sonderstellung auf dem Markt ein, die kein anderer Bushersteller derzeit in dieser Leistungsklasse bieten kann. Für die Kraftübertragung sorgt ein Vier-Gang-Automatgetriebe von Voith, das sich besonders durch sein geringes Gewicht und verbesserte Diagnosemöglichkeiten auszeichnet. Die Fahrzeuge werden wie bisher in den NEOPLAN Werken Plauen und Pilsting gefertigt. Die Auslieferung beginnt im Laufe des Jahres 2008. Der MAN Lion’s City DD gehört zu der neuen, komplett niederflurigen Doppeldeckergeneration für Berlin, die seit 2004 auf den Straßen Berlins zuhause ist. Alle Doppeldecker bieten auf 13,70 Metern Länge und drei Achsen Platz für 128 Fahrgäste (83 Sitz- und 45 Stehplätze).
Der Doppeldecker MAN Lion’s City DD wurde bis Ende 2007 mehr als 200 Mal ausgeliefert, zur gleichen Zeit wurde der Vertrag ueber 200 weitere Fahrzeuge unterschrieben die bis 2010 ausgeliefert werden sollen. MAN und seine Vorgaenger Gesellschaft Buessing liefern derartige Busse und Fahrgestelle bereits seit ueber 80 Jahren an Berlin.
München, 21.02.2008 Kontakt: Thorsten Wagner MAN Nutzfahrzeuge Group